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iOS 17: Diese Features kommen nicht auf alle iPhones

iOS 17 wird im Laufe des Septembers für alle kompatiblen iPhones freigegeben. Doch nicht alle neuen Funktionen landen auf allen Geräten. Ein Blick ins Kleingedruckte.

3 Min. Lesezeit
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Airdrop: Mit iOS 17 bringt Apple „Namedrop“. (Screenshot: Apple / t3n)

Das große Update auf iOS 17 bringt zahlreiche neue Features mit sich. Doch mit dem Release, der im Laufe des Septembers 2023 erwartet wird, kommen nicht alle mit iOS 17 kompatiblen iPhones in den Genuss des kompletten Funktionsspektrums. Einige Features setzen etwa einen recht aktuellen Prozessor voraus oder sind nicht in Europa verfügbar.

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iOS 17: Live-Voicemail

Mit Live Voicemail können Benutzer:innen die Transkription in Echtzeit sehen, wenn jemand eine Voicemail hinterlässt, und haben die Möglichkeit, den Anruf entgegenzunehmen, während der Anrufer seine Nachricht hinterlässt. (Screenshot: Apple / t3n)

Schade eigentlich: Denn die im Zuge der WWDC 2023 angekündigte „Live Voicemail“-Funktion, bei der Apple das iPhone zum Anrufbeantworter macht und man die Sprachnachricht in Echtzeit auf dem Sperrbildschirm angezeigt bekommt, wird es sie zunächst nur in den USA und Kanada geben. Dort funktioniert sie aber auf allen kompatiblen iPhones.

iOS 17: 3D-Reaktionen in Facetime

Mit iOS 17 bringt Apple allerlei neue Funktionen auf Facetime. Zum Beispiel könnt ihr eine Videonachricht hinterlassen, wenn jemand euren Anruf verpasst. Zudem gibt es neue 3D-Reaktionen, die eure Handbewegungen erkennen, um Effekte wie Herzen, Konfetti und Feuerwerk übersetzen.

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Dieses Feature setzt aber mindestens ein iPhone 12 oder neuer voraus.

Facetime auf Apple TV

Das Update auf iOS 17 sowie tvOS 17 ermöglicht außerdem die Möglichkeit, euer iPhone drahtlos mit dem Apple TV zu verbinden, um einen Facetime-Anruf auf dem großen Bildschirm zu starten. Das Feature wird zwar von jedem iPhone-Modell, das iOS 17 erhält, unterstützt, es erfordert aber ein Apple TV 4K der zweiten Generation (2021) oder neuer.

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iOS-17-Funktion Namedrop

Airdrop: Mit iOS 17 bringt Apple „Namedrop“. (Screenshot: Apple / t3n)

Mit der kommenden Namedrop-Funktion – einer Erweiterung von Airdrop – können Nutzer:innen ihre Kontakte mit anderen iPhone-Nutzenden teilen, indem sie ihr iPhone einfach in die Nähe des iPhones der anderen Person halten. Auf der iPhone-Seite werden zwar alle Modelle unterstützt, bei der Apple Watch wird aber ein Modell der Series 6 und neuer vorausgesetzt.

Verbesserte Autokorrektur

Mit iOS 17 zieht eine neue Autokorrektur in iPhones ein. (Screenshot: Apple / t3n)

iOS 17 bringt zudem maschinelles Lernen in die Tastatur: Damit soll die Software besser verstehen, wie Nutzer:innen auf dem iPhone tippen. Auf diesem Weg soll die Autokorrektur präziser und persönlicher werden.

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Diese Funktion steht nur auf iPhones ab Modellgeneration 12 und neuer zur Verfügung. Die Sprachen Arabisch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Hebräisch, Koreanisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Spanisch, Thai sowie Englisch, Französisch und Spanisch werden unterstützt.

Tastaturvorhersagen

Eine weitere neue Tastaturfunktion von iOS 17 ist die prädiktive Textvorhersage während der Eingabe. Das System erkennt die Wörter oder Sätze, die gerade getippt werden, und vervollständigt sie automatisch, wenn die Leertaste gedrückt wird.

Diese Tastaturvorhersagen erfordern ebenfalls ein iPhone 12 oder neuer und funktionieren zunächst nur auf Englisch.

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iOS 17: „Siri“-Befehl ohne „Hey“

iOS 17: „Siri“ genügt, um den Sprachassistenten zu aktivieren – aber nur auf Englisch. (Screenshot: Apple / t3n)

Auch wenn Apple im Zuge der WWDC 2023 gesagt hat, dass das „Hey“ aus dem Sprachbefehl gestrichen wird, gilt das bis auf Weiteres leider nur im Englischen. In anderen Sprachen bleibt es weiterhin bei „Hey Siri“.

Siri: Aufeinanderfolgende Anfragen

Auch das Feature, mit dem ihr Siri aufeinander folgende Frage stellen könnt, ohne das Keyword erneut sprechen zu müssen, funktioniert zunächst nur auf Englisch.

Standby-Funktion

iOS 17 macht das iPhone zum Smartdisplay. (Screenshot: Apple / t3n)

Mit iOS 17 bringt Apple einen neuen Standby-Modus auf iPhones, der ein wenig an Smartdisplays erinnert. Wenn das iPhone waagerecht positioniert und an ein Ladegerät angeschlossen ist, zeigt es auf dem Bildschirm Widgets mit diversen Informationen an.

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Der neue Standby-Modus ist zwar für alle iPhones mit iOS 17 verfügbar, aber nur die iPhone-14-Pro-Modelle behalten die Informationen wegen des Always-on-Displays dauerhaft auf dem Bildschirm.

iOS 17: Zeigen und Sprechen

Schon im Vorfeld der WWDC 2023 hatte Apple neue Bedienungs­hilfen vorgestellt, die mit iOS 17 einziehen werden. Eine davon ist „Zeigen und Sprechen“. Sie soll es Menschen mit eingeschränktem Seh­vermögen leichter machen, mit physischen Objekten zu interagieren, die Textbeschriftungen haben.

Sie können die Kamera ihres iPhones auf etwas richten und das System liest die erkannten Texte vor. Diese Funktion ist jedoch nur für iPhones mit einem Lidar-Sensor verfügbar – diese umfassen das iPhone 12 Pro und neuere Pro-Modelle.

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Diese iPhone-Funktionen kennst du vermutlich noch nicht Quelle: (Foto: t3n)

iOS 17 wird traditionsgemäß im Laufe des Septembers in finaler Version veröffentlicht. Schon jetzt bietet Apple eine erste Vorschau für Entwickler:innen an. Im Juli wird die erste öffentliche Beta erwartet.

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