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Digitalisierung? Läuft, sagt ein Drittel der CIO

Probleme melden viele Unternehmer nach wie vor bezüglich der Etablierung agiler Arbeitsweisen, heißt es von Capgemini. (Grafik: Shutterstock)

Knapp 40 Prozent der Chief Information Officer seien mit dem Erfolg der Digitalisierung zufrieden, will eine Studie von Capgemini herausgefunden haben. Die Nutzung agiler Methoden steige, Hürden sieht man woanders.

Die Bedeutung der Digitalisierung für das eigene Unternehmen ist mittlerweile offenbar weitreichend anerkannt. Mehr als ein Drittel der CIO (Chief Information Officer) im deutschsprachigen Raum bezeichnen sie in ihrem Unternehmen sogar als „erfolgreich“ und weitere 5,2 Prozent als „sehr erfolgreich“.

Erhoben worden sind diese Daten im Herbst 2017 im Rahmen der jährlichen sogenannten „IT-Trends-Studie“ des Beratungsunternehmens Capgemini. Insgesamt haben 121 IT-Verantwortliche von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Befragung teilgenommen.

Am meisten hätten sie ihrer eigenen Einschätzung nach bei der Erhöhung der Effizienz im Tagesgeschäft und der Sicherung der Marktposition des Unternehmens erreicht, heißt es. Schwer hingegen würden sie sich weiterhin beim Erschließen neuer Geschäftsfelder tun.

„Weniger Probleme bei der Digitalisierung“

Außerdem, heißt es von Capgemini, würden jetzt „deutlich weniger“ CIO von Problemen bei der Digitalisierung berichten als in den Jahren zuvor. Die Quote sei gegenüber der Vorjahresstudie von 72,7 Prozent auf 62,9 Prozent gesunken. Die größte Hürde ist offenbar nach wie vor der Mitarbeitermangel, gefolgt von „unflexiblen Geschäftsprozessen“ und der „begrenzten Anpassungsfähigkeit der Altsysteme“.

Weniger Probleme bei der Digitalisierung (Grafik: Capgemini)

Weniger Probleme bei der Digitalisierung. (Grafik: Capgemini)

„Digitalisierung ist relevant. Nun gilt es, Wertschöpfung zu erzeugen und mit mutigen digitalen Produkten und Services Umsatz zu generieren. Digitale Infrastrukturen und deren Skalierbarkeit über die entwickelten minimal funktionsfähigen Produkte – Minimal Viable Products – hinaus sind die nächsten Schritte“, sagt Uwe Dumslaff, Chief Technology Officer bei Capgemini in Deutschland.

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2 Kommentare
winterrific

@t3n ist bekannt ob nur CIOs befragt worden sind? Ist dem so halte ich das Ergebnis nicht für sehr überraschend. Wenn ein Unternehmen die Notwendigkeit für einen CIO hat es mindestens das Thema erkannt. Meine Erfahrung ist, dass eben diese Unternehmen Themen der Digitalisiserung sehr weit oben auf der Agenda haben inklusive entsprechender Ressource und „management attention“. Interessant wäre hier eine Umfrage die Unternehmen mit und ohne CIO betrachtet.

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Daniel
Daniel

Wie in dem Artikel schon beschrieben ist es wirklich so, dass die Digitalisierung in Unternehmen weitreichend anerkannt ist. Das Problem ist, dass viele innerhalb des Top-Managements noch dem Glauben sind, dass die Digitalisierung von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Doch dieses Denken kann extrem schädlich sein für Projekte, die die Digitalisierung im Unternehmen voranbringen soll. Die Digitalisierung sollte im Unternehmen als ein langfristiges Ziel visualisiert werden, was kleine Etappenziele beinhaltet. Wie ich finde beschreibt dies dieser Artikel ganz gut: https://www.dreher-consulting.com/digitalisierung-und-digitale-transformation/

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