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Motorola Razr: Foldable im Klapphandy-Design startet in Deutschland für 1.600 Euro

Foldable: Die Neuauflage des Motorola Razr. (Bild: Motorola)

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Motorola feiert das Revival seines Razr-Phones. Das neue Modell des Klapphandys kommt mit faltbarem Display und will wie Samsungs Galaxy Fold und Z Flip bei den Foldables mitmischen. Der Preis für den deutschen Markt hat es in sich.

Die Lenovo-Tochter hatte mit dem neue Razr im November 2019 sein erstes Foldable offiziell enthüllt. Beim Design des Geräts orientiert sich der Hersteller am Razr V3. Anfang April 2020 hat Lenovo den Marktstart für Deutschland angekündigt – für das Klapphandy mit flexiblem Bildschirm und Mittelklasseausstattung werden knapp 1.600 Euro fällig.

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Foldadble: Die Neuauflage des Motorola Razr. (Bild: Motorola)

Foldable: Die Neuauflage des Motorola Razr. (Bild: Motorola)

Motorolas erstes Foldable lässt sich wie das Flip-Phone aus dem Jahr 2004 vertikal auseinanderklappen. Innenliegend befindet sich ein großer faltbarer Bildschirm, der im oberem Bereich von einer Notch für die Selfiecam unterbrochen wird. Der Oled-Hauptbildschirm besitzt eine Diagonale von 6,4 Zoll und löst mit 2.142 x 876 Pixeln auf. Aufgeklappt misst das Gerät 172 x 72 x 14 Millimeter  – das ist sogar länger als Samsungs 6,8-Zoll-Modell Galaxy Note 10 Pro (Test), das es auf 162 Millimeter bringt. Dass es so lang ist, dürfte am großen Kinn liegen, in dem Antennen und ein Fingerabdrucksensor verbaut sind.

Wie beim Klassiker ist auf der Außenseite des neuen Razr ein sekundärer 2,7-Zoll-Oled-Bildschirm zu finden, der mit 600 x 800 Pixeln auflöst. Darauf können Benachrichtigungen, Datum, Uhrzeit und andere Inhalte angezeigt werden. Über das sekundäre Display soll außerdem das schnelle Beantworten von Nachrichten möglich sein.

Foldable: Die Neuauflage des Motorola Razr. (Bild: Motorola)

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Das neue Razr besteht aus rostfreien Edelstahl und 3D-Gorilla-Glass. Bei den Farben orientiert Motorola sich am Original. Damit das flexible Display beim Transport vor Staub und Schmutz geschützt ist, will Motorola das erste patentierte Klappscharnier konzipiert haben, bei dem beide Gerätehälften nahtlos aufeinanderliegen.

Motorola Razr (2019) ab 16. April 2020 in Deutschland verfügbar

Neben der Selfiekamera mit Fünf-Megapixel-Sensor besitzt das neue Razr eine Hauptkamera mit 16 Megapixeln, f/1,7-Blende, elektronischer Bildstabilisierung (EIS), Dual-Pixel-Autofokus und Laser-AF. Sie befindet sich auf der Oberseite des Geräts und wird bei Bedarf von einem farbausgleichendem Dual-LED-Blitz (CCT) unterstützt. Zusammengeklappt dient die Hauptkamera auch als Selfiecam, dabei fungiert das Außendisplay als Sucher.

Angetrieben wird das Gerät von einem Qualcomm-Snapdragon-710-SoC, der in der gehobenen Mittelklasse angesiedelt ist. Beim Flash-Speicher kann zwischen vier Gigabyte RAM und 64 Gigabyte oder sechs Gigabyte RAM mit 128 Gigabyte gewählt werden. Der Akku fällt mit seiner Nennleistung von 2.510 Milliamperestunden noch kleiner aus als der des Pixel 4 (Test). Für die 6,2-Zoll-Displaydiagonale wäre das etwas knapp bemessen. Aufgeladen wird das Gerät per USB-C mit Motorolas Turbopower-Ladetechnik, die 15 Watt liefert.

Softwareseitig wird das Razr mit einem naturbelassenen Android 9 ausgeliefert. Zeitgemäß ist die OS-Version nicht, leider ist Motorola mit den Android-Updates nicht mehr so schnell wie einst. Das Update auf Android 10 soll aber wohl noch kommen.

Das Motorola Razr wird laut Hersteller Anfang April zur Vorbestellung zum Preis von 1.599,99 Euro angeboten. Ausgeliefert werden soll es ab dem 16 April. O2-Bestandskunden erhalten laut Lenovo 100 Euro Rabatt, wenn sie das Gerät im Vorbestellzeitraum ordern. Auch Mediamarkt und Saturn werden das Gerät anbieten – gelistet ist es bei den Händlern noch nicht.

t3n meint:

Das Razr ist ein hübsches Foldable, das aber leider viel zu teuer ist. Dass ein 1.600-Euro-Gerät Mitte April 2020 offenbar noch mit Android 9 auf den Markt kommt, ist indiskutabel. Dennoch ist es schön, zu sehen, dass Hersteller mit der neuen Foldable-Gerätekategorie herumspielen und unter anderem Klassikern mit moderner Technik ein neues Leben einhauchen wollen. Hinsichtlich der Ausstattung muss sich das Razr auf der ganzen Linie dem Samsung Galaxy Z Flip geschlagen geben. Samsungs neues Foldable ist wie das Razr vertikal aufklappbar, besitzt allerdings eine Oberklasseausstattung und ein robusteres Display – es ist das erste mit einer hauchdünnen flexiblen Glasschicht. Zudem ist es mit einer UVP von 1.480 Euro sogar noch etwas günstiger, wenn auch noch sehr teuer.

Andreas Floemer

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4 Kommentare
Gunar Gürgens
Gunar Gürgens

Ich wollte ja eigentlich nie wieder mehr als 300€ für ein Smartphone ausgeben. Aber wow das Ding ist geil.

Antworten
Julian S.
Julian S.

definitiv! mhhh…mal schauen was das iP12 kann

Antworten
Fanboy

Schönes Gerät. Habe Razr immer geliebt und noch 4 von den alten in ner Schublade liegen :)
Leider werde ich das Neue nicht kaufen, da offenbar das androide Datensammler-Dauerüberwachungs-(Betriebs)-System von Guuuugel installiert ist. Schade.
Sent from my iPhone, LOL! :D

Antworten
Nö

Meiner Einschätzung nach wird das kein Verkaufs-Hit werden. Die Menschen gucken täglich X-Mal aufs Handy. Die wenigsten wollen jedes Mal aufklappen müssen, um Nachricht zu checken und vor allem zu beantworten.
Für diejenigen, denen ein kleines Format wichtig ist, ist es natürlich eine Option.

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