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Musk ist zwar Tesla-CEO – doch dieser Mann soll eigentlich hinter dem Erfolg stehen

Elon Musk ist als CEO das medienwirksame Gesicht bei Tesla. Am Erfolg des Konzerns dürfte allerdings noch ein anderer Mann maßgeblich beteiligt sein – den kaum jemand auf dem Schirm hat.

2 Min. Lesezeit
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Zach Kirkhorn ist seit März 2019 Chief Financial Officer bei Tesla. (Screenshot: t3n/Tesla)

Space X, Neuralink, The Boring Company und bis vor Kurzem auch Twitter: Multimilliardär Elon Musk mischt bei zahlreichen Unternehmen in den Führungsetagen mit. Auch bei Tesla ist er als CEO offiziell für die Geschicke des Autobauers zuständig.

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Jetzt hat das Wall Street Journal allerdings einen Artikel veröffentlicht, der nicht Musk als maßgeblichen Erfolgstreiber beim Automobilhersteller benennt. Stattdessen soll der deutlich unscheinbarere Chief Financial Officer Zachary Kirkhorn die entscheidenden Strippen ziehen.

Tesla-CFO Zach Kirkhorn: Das ist der „Master of Coin“

2019 hatte Musk am Ende eines Quartalsmeetings angekündigt, „Zach“ werde künftig die Stelle des CFO im Unternehmen besetzen. Seither hat der „Master of Coin“, wie Kirkhorn auf der Unternehmenswebsite scherzhaft betitelt wird, vor allem die Effizienz in der Produktion vorangetrieben und damit dazu beigetragen, dass Tesla seit 2020 elf Quartale in Folge Profit verzeichnen konnte.

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Die Bilanz seiner bisherigen Amtszeit ist durchaus nennenswert: Als Kirkhorn zum CFO ernannt wurde, war Tesla rund 50 Milliarden Dollar wert, mittlerweile ist der Unternehmenswert aufs zehnfache angestiegen.

Musk repräsentiert Tesla – und Kirkhorn kann mit ihm umgehen

Vor seiner Zeit bei Tesla hatte der heute 39-Jährige einen Doppel-Bachelor in Wirtschaft und Maschinenbau sowie angewandter Mechanik an der Uni von Pennsylvania absolviert, gefolgt von einem Masterstudium in Harvard. Nach sechs Jahren in diversen Finanzpositionen bei Tesla wurde er dann zum CFO ernannt.

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Abseits seiner beruflichen Laufbahn ist nicht viel über den Finanzchef bekannt – ganz anders als beim offiziellen Tesla-Chef Elon Musk. Dessen öffentlich zugänglicher Twitter-Account zählt fast 140 Millionen Follower:innen, Kirkhorns Profil ist dagegen nicht öffentlich einsehbar.

Ebendieses Zusammenspiel dürfte laut Wall Street Journal zu Kirkhorns Erfolg beitragen: „Er nimmt Elon nicht das Rampenlicht weg“, zitiert die Nachrichtenseite Teslas ehemaligen Senior Director of Battery Technology, Kurt Kelty.

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Kirkhorn sei zudem ein außergewöhnlich guter Vermittler zwischen dem Unternehmenschef und der Tesla-Belegschaft, heißt es im Artikel weiter. Und während der CFO jede Forderung des exzentrischen CEO in kleine, fürs Team erreichbare Schritte zerlegt, repräsentiert der das Unternehmen medienwirksam nach außen.

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Kantenhuber
Kantenhuber

Wunderglauben.
Es gibt, obwohl wir uns in den Zeiten von kollaborativer Arbeit befinden, noch immer endlos viele Leute, die ernsthaft daran glauben, dass ein Einzelner so ziemlich alles bewirken kann. Trotz zunehmend komplexerer Planung und Fertigung, sowie Finanz- und Verwaltungsaufgaben. Von Marketing braucht man da erst gleich gar nicht reden.

Tesla hat einen modernen Helden generiert, der als Quereinsteiger mit wo anders verdientem Geld und viel heißer Börsenluft es geschafft hat, den Laden nach außen zu dominieren. Eine Art modernes potemkinsches Dorf. Nur dass dieser „moderne Held“ so nach und nach dabei ist, sein eigenes Image nachhaltig zu zerstören und damit Tesla dazu zwingt, andere Figuren für die Öffentlichkeit zu präsentieren, wobei dann auch noch nicht garantiert ist, ob die das am Ende besser hin kriegen…

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