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Nothing Phone 1: Das bringt die LED-Rückseite des ersten Smartphones des Tech-Startups

Das Londoner Tech-Startup Nothing will sein erstes Smartphone am 12. Juli enthüllen. Vom zweiten Produkt des vom Ex-Oneplus-Mitgründer ins Leben gerufenen Unternehmens sind erste Bilder veröffentlicht worden, zudem konnte Youtuber MKBHD die Front- und Rückseite sowie die Funktionen der hellen LED-Lichter demonstrieren.

4 Min. Lesezeit
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Die LEDs auf der Rückseite des Nothing Phone 1 können mehr als nur leuchten. (Screenshot: MKBHD)

Nach dem ersten Teaser zum Phone 1 im März und der Ankündigung zum Event am 12. Juni hat das Startup mittlerweile ein erstes Bild des Geräts gezeigt, das laut Nothing das wichtigste Produkt im Portfolio darstellen soll. Es sei der „eigentliche Beginn der Reise von Nothing“, mit der „Technik wieder Spaß macht“. Es sei ferner „eine Einladung, alles zu verlernen, was die Industrie uns beigebracht hat“. Die Ankündigung zum Event mit dem ebenso markigen Motto „Return to Instinct“ (Rückkehr zum Instinkt) enthält viele vollmundige Versprechen, die an alte Oneplus‘ „Flagshipkiller“-Zeiten erinnern lassen. Ein Hands-on-Video des Smartphones von Marques Brownlee, auch bekannt als MKBHD, zeigt neben der Rückseite auch die Front. Ebenso verrät er, was sich mit den LED-Lichtern anstellen lässt.

Nothing Phone 1: Smartphone mit transparenten Elementen

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Per Tweet hatte Carl Pei das erste offizielle Bild des Nothing-Phones veröffentlicht und dazu geschrieben: „Leaks sind heutzutage schwieriger einzudämmen, und viele von euch haben lange darauf gewartet.“ Er scheint dabei ähnlich wie Google vorzugehen und auf diesem Weg die Kontrolle über das Narrativ und die Berichterstattung behalten zu wollen. Google veröffentlicht seit Jahren erste Teaser und Bilder seiner Produkte Monate im Voraus – zuletzt zum Pixel 7 und 7 Pro. Dennoch sickern immer wieder viele Details und sogar die Produkte von Google selbst durch.

Das Nothing Phone 1 von hinten. (Bild: Nothing)

Auf dem ersten veröffentlichten Bild des Phone 1 ist zwar nur die Rückseite zu erkennen, diese ist in der Regel aber ohnehin die interessante Seite, da bei Smartphones auf der Vorderseite kaum Raum für Gestaltung vorhanden ist. Das Display nimmt den Großteil der Front ein, zudem ist die Frontkamera je nach Modell entweder mittig oder linksseitig in den Bildschirm per Punch-Hole eingelassen.

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Die Rückseite des Nothing-Phones verfügt, wie schon gegenüber Techcrunch verraten, über transparente Elemente und leuchtende Lichtstreifen. Für das Design ist mit Sicherheit das renommierte schwedische Elektronikunternehmen Teenage Engineering – ein Gründungspartner von Nothing – verantwortlich. Ein näherer Blick auf den unteren Teil der Rückseite zeigt außerdem eine kleine Designspielerei in Form eines Elefanten.

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Nothing Phone 1: Das „Glyph-Interface“ in Aktion

So sieht das Nothing Phone 1 vor vorne aus. (Screenshot: MKBHD)

Im ersten Hands-on-Video vom Phone 1 zeigt Youtuber MKBHD nicht nur die Rückseite, sondern auch die weniger aufregende Front. Spannender ist indes das sogenannte „Glyph Interface“. So nennt Nothing die Ansammlung von über 900 LED-Lichtern auf der Rückseite, die um die Kameras, die Qi-Wireless-Ladespule und weitere Elemente arrangiert sind. Die Lichter lassen sich über ein Software-Interface einstellen. Unter anderem ist es laut Brownlee möglich, verschiedene Leuchtmuster für Benachrichtigungen und Klingeltöne auszuwählen. Ebenso zeigt ein Element den Ladezustand der Batterie an, ein anderes wiederum leuchtet beim Reverse-Wireless-Charging. Das Licht ist zudem hell genug, um es als Hilfslicht für die Kamera zu nutzen, so Brownlee. Weiter heißt es, dass der Funktionsumfang des Interface mit der Zeit erweitert werden könne.

Abgesehen vom Glyph Interface, das mit Sicherheit eines der Highlights des Phones darstellt, sowie dem Design, das ein wenig an ein iPhone 12 erinnert, ist noch nichts über das Nothing Phone 1 bekannt. Allerdings sagte Gründer Carl Pei im März, das Unternehmen wolle die „überzeugendste Alternative zu Apple“ bauen und ein Ökosystem schaffen, das auch offen für andere Hersteller ist. Das Smartphone Phone 1 soll dabei als Zentrale dienen. Bei der Software will Nothing auf Android setzen und hat mit dem Nothing-Launcher schon einen rudimentären Vorgeschmack auf die Nutzeroberfläche „Nothing OS“ gegeben.

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Nothing OS: Ein früher Blick auf die Nutzeroberfläche des Nothing Phone (1). (Screenshot: Nothing/ t3n)

Nothing Launcher
Preis: Kostenlos

Laut Pei enthalte die Software das Beste von Android und komme ohne überflüssige Bloatware. Ferner soll das System schnell und flüssig laufen, wodurch es ein wenig an OxygenOS erinnere, das auf Oneplus-Geräten läuft. Pei zufolge werde die Software smart sein, sodass beispielsweise oft genutzte Apps schneller starten könnten. Zudem soll die „die Hardware nahtlos mit der Software durch maßgeschneiderte Schriftarten, Farben, grafische Elemente und Sounds“ harmonieren.

Nothing Phone 1: Mittelklasse-Smartphone mit Qualcomm-Chip

Was die Hardware angeht, wird der Hersteller wohl auf Qualcomm setzen, der schon als Partner kommuniziert wurde. Nothing hat für sein Phone 1 im Vorfeld auch schon erste Vertriebspartner genannt: Unter anderem soll es bei der deutschen Telekom verkauft werden, was ein smarter Schachzug ist, da viele Konsument:innen ihre Smartphones mit Vertrag erstehen. Angesichts dessen, dass ein Preis von um die 500 Euro im Raum steht und das Phone 1 damit in puncto Ausstattung wohl in der Mittelklasse angesiedelt ist, könnte das Gerät zu einem guten Deal über die Ladentheken gehen, sofern Nothing ein spannendes Smartphone auf die Beine stellt.

Bis zum 12. Juli dürfte Nothing noch das eine oder andere Feature und Designelement verraten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das Startup sich ansatzweise an der alten Oneplus-Salamitaktik bedient. Das verwundert kaum, schließlich ist Carl Pei Ex-Oneplus.

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Artikel aktualisiert am 21. Juni 2022: Hands-on von MKBHD.

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