Test

Oneplus 7T im Test: Speedking auf 90 Hertz

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Oneplus bringt das 90-Hertz-Display des Pro ins 7T

Oneplus 7T Pro vs Oneplus 7T. (Foto: t3n)

Beide mit 90-Hertz-Display: Oneplus 7T Pro vs Oneplus 7T. (Foto: t3n)

Beim Display liefert Oneplus wieder ab: Das Hauptelement des Smartphones glänzt mit der im Oneplus 7 Pro eingeführten 90-Hertz-Technologie, die schon im über 700 Euro teuren Modell überzeugen konnte. Die Interaktion mit dem Bildschirm fühlt sich direkter als bei herkömmlichen 60-Hertz-Bildschirmen an. Das Scrollen im System oder auf Websites wirkt durch die höhere Bildwiederholrate flüssiger.

Hinsichtlich der Bildschirmqualität kommt es an das Display des 7(T) Pro heran, wobei das Display des 7T plan und nicht um die Gehäuseseiten gebogen ist. Es ist nicht ganz so hell wie das des 7T Pro, aber es ist blickwinkelstabil und stellt Farben lebendig dar. Bei Sonneneinstrahlung kann der Bildschirm eine Maximalhelligkeit von 1.000 Nits erzielen, so Oneplus. Das glauben wir gern, denn auch bei direktem Sonnenlicht lassen sich die Inhalte noch gut ablesen. Die Auflösung des 7T-Displays ist zwar mit 2.400 x 1.080 Pixeln geringer als der Bildschirm des 7(T) Pro mit 3.120 x 1.440 Pixeln, im direkten Vergleich fällt das aber nicht ins Gewicht.

Oneplus 7T Hands-on. (Foto: t3n)

Oneplus 7T im Test. (Foto: t3n)

Falls das „lebendige“ Standardfarbprofil nicht gefällt, lässt sich in den Systemeinstellungen ein anderes auswählen. Es kann durch einen „natürlichen“ Ton oder andere wie sRGB oder P3 ersetzt werden. Eine HDR10-Plus-Unterstützung ist auch wieder an Bord, um entsprechend unterstützte Inhalte möglichst kontrastreich und mit realitätsnahen Farben darzustellen.

Für Leseratten erweitert Oneplus seinen Lesemodus, der Inhalte bisher zur Augenschonung nur in Grautönen anzeigte. Im neuen 7T wird der Modus durch einen chromatischen Effekt ergänzt, in dem leicht verblasste Farben angezeigt werden. Neue Displaymaterialien sollen zudem 40 Prozent des blauen Lichts herausfiltern, sodass man das Gerät auch Abends ohne Einschlafprobleme nutzen kann.

Seit dem Oneplus 6T verbaut das Unternehmen den Fingerabdrucksensor unter dem Displayglas. Während der In-Display-Fingerabdruckleser bei der ersten Generation noch etwas träge funktionierte, ist das bei der mittlerweile dritten Auflage nicht mehr der Fall. Der Fingerabdruck wird rasend schnell erkannt und entsperrt das Gerät, wie es früher nur mit einem kapazitiven Sensor der Fall war.

Oneplus 7T vs. 7T Pro: Das ist gleich, das sind die Unterschiede

Die integrierte Gesichtserkennung per Frontkamera funktioniert zwar flugs, aus Sicherheitsgründen ist sie aber nicht unbedingt zu empfehlen. Im Unterschied zu den 3D-Gesichtserkennungs-Mechanismen, die im iPhone 11 oder dem Mate 20 Pro und Mate 30 Pro verbaut sind, ist die im 7T und vielen anderen Smartphones genutzte Lösung leichter auszutricksen.

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Ein Kommentar
Uli HH

Moin. Sobald ein Smartphone richtig viel zu bieten hat, wird es immer in der größtmöglichen Displayvariante angeboten. Ob ich der einzige bin, der ein handliches, robustes und leichtes Smartphone sucht, welches aber technisch top ausgestattet ist? Sehr unpraktisch finde ich auch den Trend zum Glasrücken. Das ist doch schon nicht mehr lustig: Design folgt hier nun ganz bestimmt nicht mehr Funktion, oder? Einfacher Kunststoff erscheint mir flexibler und langlebiger. Muss ja nicht gleich Alu sein.

Hab ich mein Traumhandy übersehen? Klein, robust und top-Technik?

Antworten

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