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Oneplus Nord im Test: Das kann das iPhone SE der Androidwelt

Oneplus Nord. (Foto: t3n)

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Oneplus kehrt mit dem Oneplus Nord zu seinen Ursprüngen zurück: Das Smartphone kostet ab 400 Euro und bietet viel fürs Geld. Man könnte sagen, es ist das iPhone SE der Android-Welt.

Seit Jahren legt Oneplus die Preislatte bei seinen Smartphones immer höher an – vor allem mit der Einführung der Pro-Reihe bewegen sich die Geräte in Richtung der 1.000 Euro. Beim Oneplus Nord ändert sich das nun: Mit dem ersten Modell der Nord-Serie besinnt sich der Hersteller seiner Ursprungswerte und bietet viel Smartphone für wenig Geld. Beim neuen Nord hat Oneplus an den überwiegend richtigen Stellen den Rotstift angesetzt, um ein überzeugendes Gerät für 400 Euro* zu bauen, das gewissermaßen ein iPhone SE der Android-Welt ist – aber etwas hübscher und mit weniger Rahmen.

Oneplus Nord: Kompakter als das 8 und 8 Pro

Oneplus Nord. (Foto: t3n)

Nachdem sich Oneplus 2015 erstmals mit dem Oneplus X (Test) an einem Mittelklasse-Smartphone versuchte, daran aber offenbar scheiterte – es gab keinen direkten Nachfolger –, ist das Nord fünf Jahre später der nächste Anlauf. Im Unterschied zum X, das optisch eher wie ein iPhone 5 anmutete, orientiert sich Oneplus nun an der eigenen Designsprache, die bei den weiteren aktuellen Modellen zu finden ist. Damit es sich dennoch von den teureren Smartphones abhebt, ist zum einen das rückseitige Kameraelement von der Mitte zur linken Seite gewandert. Zum anderen besteht der Rahmen aus Kunststoff, die Glasrückseite ist zudem nicht mattiert sondern glänzend gehalten.

Oneplus Nord in „Blue Marble“ – in echt ist das Blau noch etwas knalliger. (Foto: t3n)

Im Allgemeinen fühlt sich das Nord absolut hochwertig und ausgezeichnet verarbeitet an, die Kunststoffelemente sind nicht auf Anhieb als solche zu identifizieren. Darüber hinaus ist es mit seinem 6,44-Zoll-Bildschirm das aktuell kleinste Modell aus dem Hause Oneplus. Das Oneplus 8 und 8 Pro (Test) kommen mit 6,55 respektive 6,78 Zoll daher. Das Nord ist zwar immer noch nicht winzig, im Lichte der Entwicklungen hin zu immer größer werdenden Smartphones ist hier dennoch eine kleine Trendwende auszumachen. Als handlich kann man es trotzdem nicht bezeichnen.

Oneplus Nord. (Foto: t3n)

Nicht geändert hat Oneplus die klassische Button-Anordnung mit Ein-Aus-Schalter und Alert-Slider auf der rechten und der Lautstärkewippe auf der linken Gehäuseseite. Dafür musste der Stereolautsprecher des 8 dran glauben: Das Nord besitzt lediglich einen Monolautsprecher auf der Gehäuseunterseite, der nur „in Ordnung“ klingt, aber bei Weitem nicht an den durchaus guten Klang des 8 Pro herankommt.

Oneplus Nord. (Foto: t3n)

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7 Kommentare
Peter

6.44″ und soll das Pendant zum iPhone SE sein? Nein, viele Leute die ich kenne haben das SE wegen der Größe.
Und „Designsprache“ nachdem fast alle Smartphones nur noch aus Display bestehen halte ich für einen überholten Begriff

Antworten
Andreas Floemer

In dem Punkt mit dem Display gebe ich dir Recht, dennoch passt der Vergleich: Oneplus hat mit dem Nord ein Smartphone gebaut, das ein Smartphone mit guter Leistung und Kamera liefert – und zu einem top Preis verkauft wird.

Antworten
Tom
Tom

@Redaktion
im letzten Satz hat sich ein Tippfehler eingeschlichen
„die Variante mit zwölf Gigabyte RAM und 356 Gigabyte Speicher schlägt mit 499 Euro* zu Buche.“
356 Gigabyte Speicher
sollen wahrscheinlich 256 sein, oder?
MfG

Antworten
Andreas Floemer

Hi Tom, danke für den Hinweis. Ist gefixt.

Antworten
xordinary
xordinary

… und genau deshalb ist der Vergleich völlig lächerlich! Das Nord ist ein Handy mit vergleichsweise hochmoderner Technik (wenn auch nicht von der Spitze). Der Preis stimmt, die Größe auch, das Design – so weit es jemanden interessiert – auch. Das iPhone ist drei bis fünf Jahre veraltet, sieht scheiße aus und ist dazu noch, für seine Größe viel zu teuer.

Ist alles OK und für jedes von den beiden gibt es einen Markt, aber der Vergleich haut so trotzdem nicht hin!

Antworten
Flori
Flori

Möchte an dieser Stelle noch was zur Upadate-Politik ergänzend hinzufügen: Auch wenn Motorola etwas nachgelassen hat, gehören sie neben den erwähnten Google, Nokia und eben One Plus, zu den elitären Herstellern, die dank (nur minimal) veränderter bzw. angepasster Android Versionen schnell Updates ausspielen.

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Andreas Floemer

Danke für deinen Input. Das Problem bei Motorola ist aber, dass sie für viele ihrer Geräte nur ein Jahr Android-Updates liefern. Das ist einfach viel zu wenig.

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