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Fabrikgelände gesucht: Rivian will in Europa E-Vans für Amazon herstellen

Der Elektroautobauer Rivian, der unter anderem E-Vans für Amazon herstellt, ist auf der Suche nach einer Produktionsstätte in Europa. Hier will das Unternehmen auch kleinere E-Autos bauen.

2 Min.
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E-Van: Amazon-Lieferwagen von Rivian. (Bild: Amazon)

Rivian hat sich in der Elektroautobranche mit seinen geplanten E-Pickup-Trucks und E-SUV R1T und R1S, die im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen sollen, einen Namen gemacht. Zu seinen Geldgebern zählt das milliardenschwere Startup Amazon und Ford. Ford-Tochter Lincoln etwa plant einen Elektro-SUV auf Rivian-Basis. Amazon hat vor etwa eineinhalb Jahren 100.000 E-Vans für seine Lieferflotte bestellt – die will Rivian offenbar künftig auch in Europa herstellen.

Wie Tesla? Rivian überlegt Fabrik in Deutschland

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Denn das E-Auto-Startup ist auf der Suche nach einer europäischen Produktionsstätte, wie Firmeninsider der Business-Nachrichtenagentur Bloomberg gesagt haben. Noch sei kein potenzielles Gelände für den Bau einer Fabrik gefunden. Im Fokus soll aber neben Ungarn und Großbritannien auch Deutschland sein. Das Autoland Deutschland hatte ja zuvor schon Tesla für seine neue Gigafactory ausgewählt. Rivale Nikola lässt seine E-Trucks ebenfalls hierzulande bauen.

Egal, ob Deutschland oder ein anderes europäisches Land – Rivian will in der neuen Fabrik jedenfalls die von Amazon bestellten E-Vans bauen. Den Insidern zufolge soll der Produktionsstart dafür im kommenden Jahr erfolgen. Amazon zufolge sollen die ersten 10.000 der elektrisch betriebenen Lieferwagen von Rivian 2022 im Einsatz sein. Die komplette Flotte soll den Plänen nach Ende dieser Dekade auf der Straße sein. Rivian wird mit dem Bau zunächst in seinem Werk im US-Bundesstaat Illinois beginnen – und zwar im Schlussquartal dieses Jahres.

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Elektroautos für Privatkunden

Später will Rivian in Europa auch Elektroautos für Privatkunden herstellen. Details zu den Plänen sind aber noch nicht bekannt. Mit den kleineren Modellen, die aber wohl auf den Pickup- und SUV-Modellen basieren sollen, will Rivian laut Reuters neben Europa auch China erobern. R1T und R1S sollen im Sommer dieses Jahres in den USA auf den Markt kommen, zu Preisen von 75.000 beziehungsweise 77.500 Dollar.

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Das 2009 gegründete Startup hat in den vergangenen Jahren mehr als acht Milliarden Dollar von Investoren eingesammelt. Neben Amazon und Ford gehören zu den Großinvestoren auch T. Rowe Price und Blackrock. Bei der bis dato letzten Finanzierungsrunde war Rivian mit 27,6 Milliarden Dollar bewertet worden. Spekuliert wird derweil schon über einen baldigen Börsengang. Bei dem soll Rivian sogar mit bis zu 50 Milliarden Dollar bewertet werden.

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