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Tech-Milliardär finanziert ersten Weltraumspaziergang einer Privatperson via SpaceX

Tech-Milliardär Jared Isaacman, der mit der SpaceX-Mission Inspiration 4 ins All flog, hat offenbar noch nicht genug vom Weltraum. Isaacman finanziert bis zu drei weitere Missionen. Bei einer soll die erste Privatperson einen Weltraumspaziergang machen.

2 Min. Lesezeit
Polaris Dawn: Weltraummission mit Spaziergang im All. (Screenshot: Polaris/Isaacman)

Er ist Gründer und CEO des Zahlungsanbieters Shift4 Payments, versierter Pilot und verfügt über ein Vermögen von rund 1,7 Milliarden US-Dollar. Im September flog der 39-jährige Jared Isaacman als Kopf einer vierköpfigen Crew im Rahmen der Mission Inspiration 4 mit einer SpaceX-Rakete ins All. Isaacman bezahlte alle vier Plätze in dem Raumschiff. Jetzt hat der Tech-Milliardär bis zu drei weitere Flüge bei Elon Musks Raumfahrtfirma gebucht.

Erster Weltraumspaziergang von Privatperson

Die drei Missionen hat Isaacman als Polaris-Programm zusammengefasst. Über finanzielle Details wurde nichts bekannt. Den aktuellen Plänen zufolge soll die erste Mission, Polaris Dawn, im vierten Quartal 2022 starten und den ersten Weltraumspaziergang einer Privatperson beinhalten. Ebenfalls eine Premiere: die Polaris-Dawn-Crew könnte die erste menschliche Besatzung einer Starship-Rakete sein und die Erde in einem Orbit in bisher nicht erreichter Höhe umkreisen, wie Engadget schreibt.

Neben Isaacman, der wieder die Rolle des Mission Commander übernehmen wird, soll der Air-Force-Veteran Scott Poteet als Pilot mit an Bord sein. Darüber hinaus ist die Teilnahme der beiden SpaceX-Ingenieurinnen Anna Menon und Sarah Gillis an der Mission vorgesehen. Insbesondere Menons Teilnahme ist durchaus symbolisch. Ihr Ehemann Anil ist als Nasa-Astronaut ausgewählt worden, wird aber wohl erst nach seiner Frau ins All starten.

SpaceX entwickelt Anzüge für All-Mission

Bis die Polaris-Dawn-Mission starten kann, gilt es aber noch einige Probleme zu lösen. So ist SpaceX gerade dabei, Anzüge für den geplanten Weltraumspaziergang zu entwickeln. Noch ist wohl nicht klar, wie viele der Crew-Mitglieder aus dem Raumschiff aussteigen werden. Auch bei der Starship-Entwicklung drohen bei allen Fortschritten noch einige Rückschläge, die dafür sorgen könnten, dass die Mission noch weiter nach hinten verschoben werden muss.

Insgesamt ist die Mission aber ein weiteres Zeichen dafür, dass künftig kommerzielle Weltraumprogramme immer mehr Aufgaben übernehmen könnten, die bisher für Astronauten der Nasa vorgesehen waren. So sollen die Hobby-Astronaut:innen rund um Isaacman etwa die Qualität des Starlink-Satelliteninternets testen und Forschungsaufgaben im Medizinbereich durchführen.

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