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Große Aha-Momente: Was hat uns das Tech-Jahr 2018 gebracht?

Das Jahr neigt sich allmählich dem Ende zu. Zeit für einen Rückblick auf die Ereignisse. Die t3n-Redaktion erzählt, was das Tech-Jahr 2018 gebracht hat und benennt persönliche Highlights.

10 Min. Lesezeit
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Jahresrückblick: Was hat das Tech-Jahr 2018 gebracht? (Grafik: Shutterstock-Hfzimages)

Es ist viel passiert in diesem Jahr! Nicht nur, dass neue Produkte und Dienstleistungen ihren Weg in unseren Alltag gefunden haben, auch die Berichterstattung um manch ein Unternehmen und Tech-Trend hat sich stark verändert. Und damit nicht zuletzt auch unser Umgang mit Technologie an sich. In der t3n-Redaktion haben wir uns die Frage gestellt, was uns vom scheidenden Tech-Jahr 2018 in Erinnerung bleiben wird. Heraus kamen Gedanken zu positiven wie auch negativen Entwicklungen.

Das Tech-Jahr 2018 in Bildern
3.1.: Die Sicherheitslücken Spectre und Meltdown erschüttert die Tech-Branche: In Computerchips von Milliarden Geräten wird eine Schwachstelle bekannt, durch die Angreifer an vertrauliche Daten kommen könnten. Forscher demonstrieren, dass es möglich ist, sich Zugang zum Beispiel zu Passwörtern, Krypto-Schlüsseln oder Informationen aus Programmen zu verschaffen. Die Lücke wird so gut es geht mit Software eingedämmt. Noch immer gibt es keine Chips auf dem Markt, die von der Sicherheitslücke gar nicht betroffen sind.(Foto: Charnsitr/Shutterstock)

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Tech-Jahr 2018: Was bringen uns Technologien?

Luca Caracciolo: „Bei all den Tech-Hypes wird es dringend nötig, auch die Rolle der menschliche Kultur zu berücksichtigen.“ (Foto: Johannes Schuba)

Die Frage, was uns Technologien bringen, rückt ins Zentrum

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Luca Caracciolo, Print-Chefredakteur

Was mir 2018 vor allem klar geworden ist: Anstatt immer nur über die technische Seite neuer Trends wie künstliche Intelligenz, Blockchain, Augmented Reality, Voice oder smarte Assistenten zu sprechen, wird es bei all den Tech-Hypes und Weltverbesserungsfantasien dringend nötig, die Rolle der menschlichen Kultur zu berücksichtigen – Kultur im Sinne kultureller Alltagspraktiken, die Sinn und Bedeutungen erzeugen. Was will der Mensch? Welchen Sinn hat das, was er tut? Welchen Logiken folgt er, wenn er diese oder jene Technologie nutzt, einsetzt oder adaptiert? Vor diesem Hintergrund gehören sämtliche absolutistischen Formulierungen wie „Die Technologie XYZ wird Wirtschaft, Gesellschaft, Politik (…) revolutionieren / für immer verändern“ eigentlich geradewegs in die Tonne. Die Welt ist kompliziert und auf komplizierte Herausforderungen gibt es keine einfachen Antworten. So geil uns auch die eine oder andere technische Errungenschaft erscheinen mag: Wir müssen sie immer im Zusammenspiel mit vielen anderen Faktoren in einer komplexen Welt denken. Nur so kann sie in einer langfristigen Perspektive menschendienlich zum Einsatz kommen.

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Mobile First ist kein Bekenntnis mehr, es ist jetzt Gesetz

Cornelia Dlugos, Marketing-Redakteurin

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Seit November 2016 wurde bereits davon gesprochen, einige Tests liefen und im März 2018 war es endlich soweit: Der Mobile-First-Index ging an den Start. SEO mahnten schon lange an, Website-Betreiber sollten auf die mobile Suche achten und mobilfreundliche Seiten anbieten. Immer mehr Suchanfragen werden unterwegs auf mobilen Endgeräten getätigt und der Mobile-Traffic nimmt stetig zu – dieses Jahr machte die mobile Nutzung über 60 Prozent des gesamten Internet-Traffics aus; im Jahr zuvor waren es noch knapp 57 Prozent. Warum das so viele Seitenbetreiber ewig ignoriert haben, konnte ich nicht verstehen. Gerade Unternehmen, die auf lokalen Such-Traffic angewiesen sind, brachten und bringen mich immer noch zum Haareraufen. Denn ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, die sich lieber einen anderen Dienstleister, Arzt oder was auch immer suchen, wenn die Website nicht stimmt. Die Umstellung auf den Mobile-First-Index zwingt jetzt hoffentlich auch die letzten zum Umdenken.

Der Blick auf Facebook hat sich um 180 Grad gewendet

Jan Vollmer, Reporter Digitale Wirtschaft

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Facebook hat was…? Alter Schwede“, so ungefähr haben gerade im November und Dezember einige meiner frühmorgendlichen Stunden am Küchen- und Schreibtisch angefangen: ich, kopfschüttelnd vor dem Computer oder am Smartphone, Nachrichten über den blauen Riesen lesend. Neue Hiobsbotschaften von Mark, aus dem Facebook-HQ in Menlo Park. In der Regel waren das selten erfreuliche Highlights, sondern eher besondere Tiefpunkte und somit auch Wendepunkte in der Berichterstattung über Facebook: Was? Facebook-Mitarbeiter wussten schon 2016 von der russischen Meinungskampagne? Facebook hat tatsächlich eine PR-Agentur bezahlt, um den Kritiker George Soros öffentlich anzugreifen? Die Facebook-App liest tatsächlich die letzten Anrufe des Smartphones aus, um neue Freunde vorzuschlagen? Vorbei die Zeiten, in denen wir uns „nur“ darüber aufregten, dass Nutzer die Privatsphäre-Einstellungen in ihrem Profil nicht finden konnten. Wie gesagt, das ist alles nicht besonders erfreulich. Aber diese neue Perspektive auf das größte soziale Netzwerk ist mein Tech-Highlight – oder sagen wir „Aha“-Moment – des Jahres 2018.

Der Tech-Optimismus ist selbst dem Silicon Valley abgegangen

Stephan Dörner, Online-Chefredakteur

Mein Tech-Highlight 2018 ist kein einzelnes Ereignis, kein Gadget und noch nicht einmal eine technologische Entwicklung. Es ist die Tatsache, dass 2018 auch dem Silicon Valley endgültig klar geworden ist, dass Technologie weder eine komplett wertneutrale und unaufhaltsame Entwicklung, noch automatisch ein Heilsbringer ist, der soziale Probleme ohne weiteres Zutun löst. Technologien sind toll und besitzen eine enorme Veränderungskraft zum Positiven – es kommt aber eben auf den Einsatz und die Gestaltung an. Diese Erkenntnis, so banal und alt sie eigentlich auch ist, scheint mir dennoch im Zentrum des Jahres 2018 zu stehen – mit dem einen oder anderen weiteren Kapitel in einer langen Reihe von Skandalen rund um Daten- und Machtmissbrauch, Manipulationen, Propaganda und Falschnachrichten.  Es bleibt zu hoffen, dass wir 2019 unseren Fortschritts-Optimismus in Bezug auf digitale Technik aus einem langen Dornröschenschlaf wieder erwecken und die weltweite Vernetzung für ein besseres Miteinander nutzen.

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Tech-Jahr 2018: Was bringen uns Technologien?

Claudia Wieschollek: „Mein Tech-Highlight ist eng verknüpft mit dem, was oft als das genaue Gegenteil davon angesehen wird: Umweltschutz!“ (Foto: Johannes Schuba)

E-Mobilität verschafft neues Verständnis von Nachhaltigkeit

Claudia Wieschollek, Lektorin

Mein Tech-Highlight 2018 ist neben dem längst überfälligen Upgrade vom iPhone 6 auf das XR (und dem damit erfolgenden Upgrade meiner Mutter von 4 auf 6) wohl die Tatsache, dass die E-Mobilität in diesem Jahr so richtig an Fahrt aufgenommen hat. Und damit meine ich nicht nur die Autobauer, die alle durch die Bank weg mit Konzepten, Plänen für Innovationszentren und Milliarden-Investitionen aufgewartet haben, sondern auch und gerade die Klein(st)mobilität vom E-Scooter übers E-Bike bis hin zur Elektro-Harley für die ganz Harten. Insofern ist mein Tech-Highlight eng verknüpft mit dem, was oft als das genaue Gegenteil davon angesehen wird: Umweltschutz, Nachhaltigkeit und bewusster Umgang mit Ressourcen. Natürlich verstopfen Innenstadtstraßen auch von Elektroautos, aber Ridesharing-Ansätze wie der von VWs Moia könnten sich zu einer echten Alternative entwickeln – jedenfalls solange, bis Flugtaxis die Straßen endlich frei für Fahrräder, Segways, Scooter und ähnliches machen.

Apple zeichnet die erste Billion-Dollar-Bewertung der Börse

Andreas Weck, Karriere-Redakteur

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Das Jahr 2018 hat ja einiges an spannenden und kuriosen Meldungen in der Tech-Szene gebracht. Eines meiner Highlights war zweifelsohne die Billion-Dollar-Bewertung von Apple an der Börse. Den Meilenstein hatte zuvor nämlich noch kein Unternehmen erreicht. Umso spannender, dass sich zu dem Zeitpunkt gleich mehrere Tech-Konzerne auf die Jagd gemacht haben, um sich diesen Rekord auf die Fahne zu schreiben. Vor allem Amazon schien lange Zeit das Rennen für sich zu entscheiden. Zwar hielt der Erfolg nicht lange Stand, denn Apple kämpft derzeit mit einem in den Keller krachenden Aktienkurs hauptsächlich aufgrund katastrophaler iPhone-Absatz-Prognosen. Jedoch ist es interessant zu sehen, welche Werte die Pioniere der Digitalisierung heute schaffen und welche Hoffnungen in sie gesteckt werden – der Aktienkurs ist dafür der einzig wahre Indikator. Es bleibt spannend, was 2019 zum einen mit Apple passiert. Und zum anderen, welche Tech-Konzerne sich noch auf den Weg machen, die furiose Marke zu knacken. Wir werden berichten!

Amazon wagt den Schritt in den Einzelhandel

Jochen Fuchs, E-Commerce-Redakteur

Amazons Schritte in den Einzelhandel sind für mich das Highlight im Jahr 2018. Zuerst erfolgte die Öffnung des ersten Amazon-Go-Marktes für die Öffentlichkeit. Bis dato ist die kleine Kette auf sieben Märkte angewachsen. Mit Amazon-4-Star eröffnete der US-Konzern einen Laden in New York, der Artikel aller Kategorien führt, die mit mindestens vier Sternen bewertet wurden. Auch diese kleine Kette ist mittlerweile auf drei Läden angewachsen. Zum Jahresende kommen Meldungen dazu, dass Amazon Go-Filialen an Flughäfen plane. Außerdem eine News, auf die ich schon seit Monaten warte: Amazon erprobt die Amazon-Go-Technik für große Flächen. Ich erwarte irgendwann ein Amazon-Kaufhaus und somit nicht zuletzt den Siegeszug im neuen, digitalen Einzelhandel. Über 100 Filialen hat der Konzern bis jetzt durch 4-Star, Books, Go und einige permanente Hardware-Popup-Stores eröffnet. Jede Menge digitale Touchpoints in der analogen Welt. Zusammen mit den Whole-Foods-Läden weltweit über 600.

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Das iPad Pro ist ein rundes Gesamtpaket

Johannes Schuba, Software- und Infrastruktur-Redakteur

Jahr für Jahr bekommen wir von den großen Herstellern neue Geräte präsentiert, die alles größer und besser machen sollen. Nach der Vorstellung und dem Test der neuen iPad Pros in diesem Jahr hatte ich nach langer Zeit endlich das Gefühl, dass einer meiner täglichen Begleiter einen Status erreicht hat, von dem ich sagen würde: Das ist doch mal ein rundes Gesamtpaket! Ich gehöre zu den Menschen, die ihren Job zu 90 Prozent auch mit dem iPad machen können. Der kompakte mobile Begleiter ist seit Jahren immer mit dabei. Neben der Power unter der Haube liegt das Gerät mit dem neuen Gehäuse-Design super in der Hand und wird mit dem neuen Pencil und dem Smart Keyboard Folio sinnvoll ergänzt. Für mich lohnt es sich vor allem für das konzentrierte Arbeiten. Bei der Fotobearbeitung ist es komfortabel, die Regler mit dem Stift zu ziehen, fokussiert an Texten lässt sich ebenso arbeiten. Dazu kommen das gut funktionierende Face-ID und das gute Display, die das neue iPad abrunden. Und ich kann sagen: Ich habe meine mobile Arbeitsstation für die nächsten Jahre gefunden.

Tech-Jahr 2018: Ist der Bitcoin gescheitert?

Daniel Hüfner: „Wo sorgt der Umgang mit neuer Technik noch für echte Aha-Momente?“ (Foto: Privat)

Die erste Bezahlung mit Apple Pay verändert meinen Alltag

Daniel Hüfner, Startup-Redakteur

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Seit fast zehn Jahren besitze ich nun ein iPhone. Doch längst ist meine anfängliche Faszination darüber, bunte Symbole hinter einem Flüssigkristallbildschirm umherschieben zu können, mit Google jederzeit ein zweites Gehirn in der Hosentasche zu haben oder in Sekunden ein Taxi per Knopfdruck rufen zu können, einem Schulterzucken gewichen. Der technische Fortschritt ist in den vergangenen Jahren schlichtweg langweilig geworden. Immer schnellere Prozessoren, immer größere Displays, immer bessere Kameras. Schön und gut, aber wo sorgt der Umgang mit neuer Technik noch für echtes Kribbeln im Alltag? Momente, die das Herz vor Aufregung plötzlich höher schlagen lassen und einem die Zukunftsluft ins Gesicht wehen wie die warme Sommerbrise am Strand. Lange habe ich dieses Gefühl vermisst. Doch Apple Pay hat es mir zum Jahresende nun doch einmal wieder beschert. Nicht, weil das mobile Bezahlsystem von Apple kommt. Nicht, weil Google Pay womöglich schlechter wäre. Sondern einfach deshalb, weil die Technologie den Alltag von Millionen Supermarktkunden wie mir auf Anhieb leichter macht.

Datenmissbrauch ist endlich Thema in den Parlamenten

Tobias Weidemann, E-Commerce-Redakteur

Das Tech-Highlight 2018 ist zweifelsohne die DSGVO. Wobei, eigentlich ist es nicht die DSGVO selbst, sondern die Diskussion um Datenschutz und den Umgang mit Daten und geistigen Inhalten. In diesem Jahr war – auch und gerade durch die DSGVO – jeder Nutzer zu zahlreichen Klicks und Bestätigungen gezwungen. Die meisten Menschen werden im Laufe der Zeit abgestumpft sein und die Datenschutzhinweise nur noch weggeklickt haben. Dabei hat aber der ein oder andere Anwender mal über den Spagat zwischen Convenience und Datenhoheit nachgedacht, sich gefragt, in welchen sozialen Netzwerken man wirklich präsent sein will und ob es erstrebenswert ist, dass smarte Lautsprecher in der eigenen Wohnung auf das erweckende Schlüsselwort lauschen. Die Frage, wie viel wir von uns preisgeben und wie wir Missbrauch von Daten verhindern, ist nach 2018 und dem Cambridge-Analytica-Skandal kein Thema mehr, das nur in Technik-Zirkeln diskutiert wird. Es ist vielmehr zum gesellschaftlichen Thema geworden, das seinen Weg auch in die Parlamente gefunden hat.

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Nutzer hinterfragen ihre digitalen Lebensweisen

Sebastian Bonset, Online-Redaktionsleiter

Meine Tech-Highlights sind keine konkreten Entwicklungen oder Produkte, sondern zwei an Fahrt gewinnende Diskussionen, die hoffentlich in den kommenden Jahren noch mehr an Bedeutung zunehmen werden. Zum einen begrüße ich die Diskussion, das Web wieder dezentraler zu gestalten und so zur Grundidee dahinter zurückzuführen. Warum das so wichtig ist und an welchen Ansätzen schon jetzt gearbeitet wird, hab ich euch hier mal ausführlicher erklärt. Die zweite Diskussion, die für mich zu den großen Momenten des auslaufenden Jahres 2018 gehört, dreht sich um Konsumenten-Verantwortung und Tech-Nachhaltigkeit. Egal, ob Berichte über katastrophale Arbeitsbedingungen bei Amazon oder Facebook-Skandal über Facebook-Skandal. Auch Google hat sich mit den Plänen einer zensierten und auf China zugeschnittenen Version seiner Suchmaschine nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die Liste an besorgniserregenden Entwicklungen und Enthüllungen führt bei immer mehr Nutzern dazu, ihre Dienste und Produkte zu hinterfragen. Wir alle nutzen sie ja tagtäglich und sich Gedanken über die eigene Verantwortung zu machen ist wichtig – und richtig!

Sind Bitcoin, Ether und Co. gescheitert?

Jörn Brien, News-Redakteur

Sind Bitcoin, Ether und Co. jetzt die Zukunft des Bezahlens oder schon wieder gescheitert? Die Diskussionen rund um Regulierung, praktische Anwendungen, betrügerische ICO und interne Streitigkeiten sowie natürlich das Verfolgen des Auf und Ab der Kurse war eines meiner Tech-Highlights des Jahres. Nachdem der Bitcoin-Kurs Ende 2017 schwindelerregende Höhen erreichte und zahlreiche Glücksritter anlockte, folgte in diesem Jahr der Absturz in mehreren Etappen. Der drastische Kursrückgang brachte nicht nur vielen privaten Investoren hohe Verluste, sondern setzte auch die zahlreichen Startups massiv unter Druck, die sich mit digitalen Währungen und Blockchain-Anwendungen beschäftigen. Die von Kritikern immer wieder beschworene Krypto-Blase scheint erst einmal geplatzt zu sein. Die spannende Frage für das Jahr 2019 wird sein, ob – ähnlich wie beim Dot-Com-Boom vor knapp 20 Jahren – wirklich tragfähige Konzepte und Ideen die Krise überstehen und wir einen zweiten Krypto-Frühling erleben.

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