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Tesla Model 3 zerlegt: Elektronik 6 Jahre weiter als VW und Toyota

Die traditionellen Autobauer wie VW oder Toyota sollen bis zu sechs Jahre hinter Tesla bei der Entwicklung sein. Vor allem ein Bauteil in den Elektroautos des US-Unternehmens soll den Vorsprung besonders offenbaren.

4 Min.
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Tesla Model 3 zerlegt. (Foto: Nikkei)

Tesla verkauft zwar mit weniger als 400.000 Autos pro Jahr weit weniger als die großen Dickschiffe der Autoindustrie wie Toyota oder VW, die jeweils jährlich um die zehn Millionen Fahrzeuge absetzen. Trotz oder vermutlich gerade deswegen verursacht Elon Musks verhältnismäßig kleiner, wendiger Autobauer den großen Playern Kopfzerbrechen, denn aus technologischer Sicht scheint Tesla den „Dickschiffen“ um Jahre voraus zu sein, wie ein Teardown des Model 3 der japanischen Zeitung Nikkei nahelegt.

Tesla: Zentrale Recheneinheit und Software aus eigener Entwicklung

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Aus technologischer Sicht sei vor allem die zentrale Recheneinheit herausstechend, die Tesla als „Full Self-Driving Computer“ (FSD) und Hardware 3 bezeichnet. Der Rechner übernehme nicht nur Aufgaben für teilautomatisiertes Fahren nach Level 2,5 – und bald auch für autonomes Fahren –, sondern diene auch zur Steuerung des erweiterten Infotainment-Systems.

Teslas zentrale Recheneinheit: der Full Self-Driving Computer. (Foto: Nikkei))

Teslas zentrale Recheneinheit: der Full Self-Driving Computer. (Foto: Nikkei))

Das Rechenmodul, das im Frühjahr 2019 vorgestellt wurde, steckt in allen neuen Model S, X und 3 Fahrzeugen und besitzt zwei selbstentwickelte 260 Quadratmillimeter große Chips für künstliche Intelligenz. Ein wenig wie Apple baut Tesla dabei nicht nur die Hardware selbst, sondern auch die Software, sodass das System so funktioniert, wie der Hersteller es sich vorstellt. Vor der selbst entwickelten Hardware 3 setzte Tesla seinen Vorgänger „Hardware 2.5“ ein, der zusammen mit Nvidia gefertigt wurde. Durch den Schritt zur Eigenentwicklung habe man eine Verbesserung der Bild-pro-Sekunde-Verarbeitung um den Faktor 21 für die Autopilot-Funktion erreichen können, so das Unternehmen.

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Für Nikkei sei diese kleine Recheneinheit die größte Waffe im aufstrebenden Markt der vollvernetzten Elektroautos. Die Zeitung geht gar davon aus, dass solche Lösungen die klassischen Lieferkette der Automobilindustrie beenden könnten. Ein Ingenieur eines japanischen Autoherstellers, der die zentrale Recheneinheit inspizierte, erklärte: „Wir bekommen sowas nicht hin.“

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„Wir bekommen sowas nicht hin.“

Zwar arbeiten Unternehmen wie Toyota oder VW an vernetzten Fahrzeugen mit teilautonomen Fahrfunktionen, für die eine elektronische Plattform mit einem leistungsstarken Computern erforderlich ist, um große Datenmengen berechnen zu können. Derzeit setzen die großen Player dafür aber auf mehrere Recheneinheiten und Systeme. So erwarten Branchenkenner, dass Volkswagen oder Toyota Technologien, die Tesla nutzt, frühestens um 2025 durchsetzen wird. Nikkei zieht daraus, dass Tesla im Technologiebereich der Konkurrenz um sechs Jahre voraus ist.

Anders als Tesla: Traditionelle Hersteller mit vielen Steuereinheiten von vielen Zulieferern

Traditionelle Autohersteller sind aber offenbar selbst mit ihren neuesten Modellen auf technologischer Ebene noch nicht so weit, wie exemplarisch an Volkswagens erstem vollvernetzten Stromer, dem VW ID 3, zu sehen ist. Beim ID 3 kommen abermals mehrere Betriebs­systeme ­und Recheneinheiten zum Einsatz.

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Dass die großen Autohersteller es bislang nicht geschafft haben, Tesla auf Technologie-Ebene Paroli zu bieten und es in den nächsten Jahren wohl auch nicht so schnell schaffen werden, liegt an den über Jahrzehnte hinweg gewachsenen Strukturen und Abhängigkeiten von Zulieferern. Firmen wie Bosch, Continental und Schaeffler liefern hochspeziali­sierte Bauteile mit der passenden Software an die Autobauer.

VW ID3. (Foto: t3n)

Der VW ID3 ist der erste vollvernetzte Stromer aus Wolfsburg. (Foto: t3n)

Durch den Einsatz von Hard- und Software Dritter stecken laut Christian Senger, Mitglied des VW-Markenvorstands für das Ressort Digital Car and Services, in einem typischen Premiumfahrzeug zehn Millionen Zeilen Code, verteilt auf 70 Steuerungsgeräte, auf denen acht verschiedene Betriebssysteme laufen. Jede Funktionsgruppe im Auto besitze letztlich eine eigene Steuereinheit – viele von ihnen von Zulieferern.

Aufgrund dieser Vielzahl an Systemen sei es dem VW-Manager unter anderem unmöglich, für jede Funktion des Systems Over-the-Air-Updates einspielen zu können, wie Tesla es realisiere. Laut Senger sei es beim VW ID 3 zunächst nur möglich, Sicherheits-Updates einzuspielen – wenn das System dann läuft, denn offenbar hat der Autobauer mit massiven Softwareproblemen zu kämpfen. Andere Software-Updates müssen demzufolge wie bisher noch kabelgebunden in der Werkstatt eingespielt werden.

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Volkswagen und andere klassische Autohersteller müssen umstrukturieren

Volkswagen ist sich der Abhängigkeit von Zulieferern und der daraus resultierenden technologischen Bremse bewusst. Daher ist der Konzern dabei, sich hin zu einem digitalen Konzern umzustrukturieren, um keinen Nokia-Moment zu erleiden, erklärte VW-Chef Herbert Diess im Januar. Diess postulierte gar „Die Zeit klassischer Automobilhersteller ist vorbei“.

Damit die VW-Fahrzeuge der Zukunft als Mobile Device verstanden werden können, baut der Wolfsburger Autokonzern eine eigene große Abteilung mit Software-Experten auf. Bis 2025 sollen sich über externe Übernahmen, Neueinstellungen und Fachleute aus den eigenen Marken mehr als 10.000 Experten um die Software kümmern. 2020 plant der Konzern 2.500 Beschäftigte in dem Bereich einzustellen.

Auch wenn VW und andere klassische Autobauer massiv auf den Ausbau der eigenen digitalen Stärken setzen, scheinen sie sich hinsichtlich der zentralen Rechenelemente vorerst weiter auf Zulieferer zu verlassen. Damit begeben sie sich in eine gewisse technologische Abhängigkeit, die rasche Entwicklungen ausbremsen könnten. Tesla auf der anderen Seite bastelt munter weiter und sitzt eigenen Angaben zufolge schon am nächsten großen Chip, der Musk zufolge dreimal leistungsstärker als der aktuelle sein soll.

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Kommentare (43)

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10tacle

Wenn ich ein selbstfahrendes Auto brauche, nehme ich den Bus.

Eddy

Das Gegenstück zum selbstfahrenden Auto ist nicht der Bus sondern eher das Taxi ;)

10tacle

Kostentechnisch entspricht das Taxi dem Tesla und der Bus dem ID3. ;-)

Dieter

guter Artikel. Danke für die Info!

jhg

Der Artikel ist völliger Quatsch, da VW beim ID.3 dieselbe Technologie einsetzt.
Vielleicht sollte man mal die Pressemitteilungen der Hersteller lesen, bevor man einfach irgendetwas abschreibt ohne nachzudenken.

Teslove

Vw ist ein betrügerischer verbrecherkonzern. Tesla rulez

kay

Genau so ist es – wenn ein Deutscher Hersteller keine Moralische Verpflichtung empfindet seine Deutschen Betrugsopfer zu entschädigen nur weil das Gesetz es hergibt dies zu unterlassen …..pfui von mir aus können die pleite gehen da zahle ich auch gerne 100 € mehr Steuern im Monat – Drecks Mafia

Der Pate

Blablabla… Fakten… und nicht so’n geistigen …

John

Ja klar VW entwickelt eigene Chips mit dazugehöriger KI Software…wer so was schreibt hat von Software und Chipentwicklung soviel Ahnung wie ein Chinese von Backen eines Roggenbrotes.

klaus A.

Es gibt auch chinesische bäcker… was ist so schwer am backen eines roggenbrotes??

Nur weil es die strukturbildung durch pentosane statt weizenkleber erhält? Bisel weicherer teig, na und?

kay

Ganz egal ob VW das nun selbst entwickelt oder dazu kauft – Fakt ist sie bauen es ein und vertreiben es mal mit Schummel Software mal ohne – die Aroganz der Deutschen Autobauer hat sie letztlich dahin gebracht wo sie technologisch jetzt stehen – ganz hinten.

Johannes B.

Herr klaus A. Sie haben nicht verstanden,was „John“ damit ausdrücken wollte! Was er schreibt,stimmt!

Tom

Dein Kommentar ist leider völliger Quatsch. VW setzt nicht dieselbe Technologie wie tesla ein. Auch nicht so perfomante Rechenchips. Bei Tesla wirkt alles sehr durchdacht Allein das derzeit over the air updates bei vw nicht möglich sind, zeigt die komplexe und (noch) unvollstöndige Systemarchitektur. VW ist im gegensatz zu tesla sehr abhängig von zulieferern… Das wird sich erst mit vw os in frühestens 4 Jahren ändern.

Chris

Für Tesla ist ASIL ein Fremdwort… weiß nicht was an einem System und Sensoren ohne Redundanzen oder Failsafe so sinnvoll sein soll. Siehe Boeing A737… 1 Sensor erzeugt ein falsches Signal und das System merkt nichts davon…. führt ein falsches Manöver aus… nicht ganz vergleichbar, aber die Zulassungsvoraussetzungen in US sind halt nicht wie in DE oder EU. Mal sehen wer am Ende das Rennen beim autonomen fahren macht.

Carsten Pitz

Stimmt, ein europäischen Automobilhersteller würde für das, was Tesla liefert keine Zulassung erhalten.
Ich selbst bin in der ECU Entwicklung aktiv und weiß dass die ECUs die Tesla verbaut, wenn überhaupt absolut unzureichende Meßtechnik haben.

Ich habe zudem persönlich zerlegte Tesla gesehen. Mitarbeiter von Trumpf waren baff erstaunt, dass mit ihren Schweißrobotern derartig schlechte Qualität produziert werden kann. Lada hat eine um Größenordnungen bessere Fertigungsqualität.
Frage mich regelmäßig, was die Autoren von Tesla erhalten.

Tom

Mal eine Frage die mich beschäftigt an euch zwei Experten (Experten im positiven Sinne;-)):
Was passiert eigentlich wenn dieser tolle Tesla Zentralrechner abraucht. In einem „normalen“ PKW, wenn ein sicherheitsrelevantes Steuergerät abraucht übernimmt diese Funktion ein Anderes.
Hat Tesla hier irgendein Sicherheitssystem wie z.B. in der Luftfahrt, die immer einen zweiten Steuerkreis vorhalten, sollte der 1. Defekt sein? Oder ist es da auch so, das scheinbar das Thema Sicherheit bei Tesla eine untergeordnete Rolle spielt?
Wie ist da eure Einschätzung?

Jan

An Tom:
Bei Tesla kann ich es nicht sagen wie es mit Redundanz aussieht.

Aber zu ASIL Leveln:
Es muss auch bei ASIL nicht zwangsweise Redundanz vorliegen, wenn der Sensor an sich gut genug ist.
Man kann aber durch redundanz zweier Sensoren geringeren ASIL levels ein höheres ASIL Level für das Gesamtsystem erreichen.

J

Tesla nervt total und ist unfassbar hässlich – Franz von Holzhausen hat echt null Talent!

Tom

Hässlich ist nicht korrekt, finde ich.
Es ist Langweilig und ich vermisse einfach die Begeisterung der Leute die daran gearbeitet haben – irgendetwas was mich anspricht, nichts zu finden. Man könnte gerade meinen die haben im Studio auf halber Strecke zusammengepackt und sind Heim gegangen.

Erich Gehringer

Jaguar und Land Rover unterstützen bereits seit einem Jahr software Updates “over the air” bevorzugt verbunden über WLAN mit dem heimischen Internetzugang lässt sich die Fahrzeugelektronik aktualisieren. „Nicht die Großen fressen die Kleinen , sondern die Schnellen die Langsamen.“ Zitat von Wendelin Wiedeking anno 1996.

Negecy

Völliger Quatsch. Ich bin zwar ein Tesla-Fanboy, aber wenn ich mir überlege, welche Assistenten mein letzter Audi hatte, dann hat schlichtweg einfach der VW-Konzern nicht den A… in der Hose, mal etwas auszuprobieren. Zum Autopilot fehlt da nur ein kleiner Schritt, aber man will ihn nicht gehen, warum auch immer.

Punk4Electricity

Es geht dabei ja nicht nur um den aktuellen Stand der Assistenzsysteme sondern wie weit die aktuelle Hardware in der Zukunft per Softwareupdates genutzt werden kann. Und dort sind Chips von Audi ebenfalls um Längen nicht so ausreizbar wie die Chips von Tesla.

LG

Albern

Alleine die technische Verarbeitung ist schon nicht vergleichbar!

Eggerten

Zeig mir ein vergleichbares Auto, dass nach einem Jahr nur 5,5% Wertverlust hat: https://teslamag.de/news/5-prozent-tesla-model-3-nach-1-jahr-wertstabil-27063

Die Verarbeitungsunterschiede sind minimal. Dafür bekommen Tesla-Kunden Updates kostenlos und Over-the-Air. Ich kenne keine andere Firma, wo man ein Auto bekommt, dass mit der Zeit besser wird. Aber du kannst ja gerne die tollen Diesel von VW & Co. kaufen, wenn du so auf die „hochwertige“ Verarbeitung Wert legst. Hat man ja gesehen wie toll man da (vor allem als deutscher Käufer) behandelt wird.

Nera

Mein chef hat einen seeehr teuren Tesla, steht alle 2 Monate für Unsummen in der Werkstätte weil irgendwas wieder nicht klappt. Spontane Auslandsreisen müssen geplant werden wg. dem Tanken, mittlerweile verwendet er lieber die Bahn/Flugzeug und rentacar. Der Tesla steht aber in der Garage für das Image….
Da lob ich mir meinen kleinen unkomplizierten Peugeot mit wenig der anfälligen Elektronik, wo seit Jahren nur das Pickerl zu machen ist… und langlebig ist er auch <3. Es braucht nicht jeder das neueste Spielzeug, ein Auto muss für mich funktionieren (allein die Entsorgung von hochgiftigen Teslaakkus ist nicht erprobt…. in AUT hatten wir da kürzlich einen UnFall, wo dann niemand wusste: wohin mit dem Giftmüll…)

Marcus

@Nera

Ich hab selber einen Tesla und hab damit noch nie Probleme gehabt. Ist absolut alltagstauglich.

Und was deinen Peugot betrifft, schätze ich mal der fährt auch mit Benzin. Hast du dich schon mal damit befasst wo der herkommt und was allein durch die Förderung des Öls so vergiftet wird? Es gibt halt noch relativ wenige Akkus. Woher soll da also schon eine Endsorgungs- und Recyclingindustrie herkommen? Da wird wohl keiner jede Menge Geld im Voraus investieren, damit er dann irgendwann mal einen Akku entsorgen/recyclen kann. Aber wenn der Bedarf daran steigt, werden sich auch Angebote und Möglichkeiten ergeben. Dann wird aber dein Verbrenner immer noch mit Treibstoff fahren, von dem die Umwelt zerstört.

QASDWFEGBHNMJ

Zu Ihrem Chef: Ältere Teslas sind deutlich anfälliger für solche Fehler als neue. Die Qualität hat sich in den letzten 2-3 Jahren auf jeden Fall zunehmend gesteigert und man kann nach wie vor nicht behaupten, dass Tesla Fahrzeuge ineffizient sind. Im E-Auto Segment ist z.B. das Model 3 (und zukünftig wahrscheinlich auch Model Y) derzeit die beste Wahl :)

Isaac

Im Gegensatz zu den Deutschen verstehen die Amis was von Software und von dem was sie tun

Jan

Was qualifiziert „amerikanische Software“ denn gegenüber „deutscher Software“?
Und wie qualifiziert man „wissen was sie tun“?

Harry G.

Tesla setzt auf schnelle Erfolge („6 Jahre voraus“) mit weniger Sicherheit/Qualität (vielleicht sogar Jahrzehnte zurück?). Dazu gab es ja schon entsprechende Unfälle oder Brände. Auch bei den Akkus ist es so, sie sind nicht so sicher und langlebig wie die der klassischen Autobauer (Beispiel: https://efahrer.chip.de/news/statt-ps-reichweite-das-machen-die-deutschen-besser-als-tesla_101322).

Und „ein Ingenieur sagt, wir können das nicht“ – was heißt das schon, einer von tausenden? Ich würde an seiner Stelle sagen, wenn es Sinn ergibt: das können wir auch, lasst uns starten!

Aber die Zentraleinheit ist vielleicht gar kein Vorteil. Eigentlich ist die Zeit großer zentrales Systeme vorbei. Das Risiko, das etwas schief geht ist relativ groß, wenn man etwa Autopilot und Radio etc. auf einer Einheit hat. Kleine, dezentrale Rechner sind da sicherer und nicht unbedingt teurer. Es macht auch nichts, dass sie verschiedene Software und Betriebssyssteme haben, darum kümmern sich ja die Entwickler bzw. Zulieferer jeder Einheit. In der Softwarewelt macht man es auch genau so, Stichwort Microservices.

Also: die Zeit wird es zeigen, wer wirklich besser ist!

Titan

Die Benziner und Diesel brennen deutlich häufiger als TESLAs … statistisch eindeutig belegt!

Frickler

Ihre durch nichts bewiesene Behauptung ist falsch! Was bitte schön soll den an einem Diesel brennen?

Dieter Petereit

Den Kommentar sechs Jahre früher und er hätte sogar noch dem Stand der Technik entsprochen.

Frank

Die Russen waren damals vor den Amerikanern im Weltall, weil ihnen für das Ziel alles egal war – egal, wie viele Menschen dabei draufgehen, egal, wie die Umwelt verseucht wird, und vor allem egal, wie groß der Nutzen für die Menschheit ist.

Tesla ist auch alles egal – egal, ob man mit den Karren Geld verdient, egal, ob die Konzepte für die Massenmobilität taugen.

Die traditionellen Autohersteller sind sehr viel eingeschränkter, was den Egal-Faktor angeht. Sie müssen für rund die 200-fache Menge an Autos planen wie Tesla, sie müssen mit ihren Produkten Geld verdienen, und sie müssen ein Portfolio bereithalten, das auch den kleineren Geldbeutel erreicht, und das auch im Preiskrieg noch Profite abwirft. Und ganz nebenbei müssen sie noch auf die Struktur der Abnehmermärkte Rücksicht nehmen – eine Hand voll Spinner mit Geld, die die Kleinserienprodukte von Tesla kaufen, gibt es auch in der Wirtschaftskrise – einem Volumenhersteller hingegen kann es nicht egal sein, wenn er durch überflüssig machen aller regionalen Zulieferer ein Armenhaus erzeugt. Ich wohne in der Nähe von Bochum und habe es live erleben dürfen, wie durch das Sterben von Opel eine ganze Region vor die Hunde gegangen ist.

Müsste Tesla ab morgen vom operativen Geschäft leben, wäre der Spuk innerhalb weniger Monate vorbei. Tesla ist auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, dass die Aktionäre trotz seit über 15 Jahren eingefahrene Milliardenverluste die Stange halten. Die Standardprobleme Energiespeicher und Energieverteilung hat Tesla so wenig gelöst wie alle anderen, es müssen aber permanent Hurra Meldungen für die Aktionäre her. Vor ein paar Wochen war es dieser skurrile Pickup, und heute ist es der intelligenteste Computer aller Zeiten. Mich wundert und erschreckt zugleich, dass dieser Mummenschanz wirklich für so lange Zeit funktioniert.

Gruß Frank

Dietmar

Wer einen Tesla kauft, kauft ein Erprobungsfahrzeug.
Einfach nur mal das Kleingedruckte lesen! :-D

Frickler

Deshalb brennen die Dinger wie bengalische Feuer? Auf so ein Feature möchte ich gerne verzichten. Ich habe letztens ein Video von einem leichten Unfall in der Stadt mit einem Tesla gesehen. Die ganze Kiste fiel in sehr viele Einzelteile einfach auseinander. Selbst die Räder brachen vom Auto ab und verselbständigten sich. Augenzeugen waren völlig sprachlos. Mal erlich, Tesla kann da von mir aus an Elektronik reinstecken was sie wollen. Meinen Skoda Diesel würde ich um nichts in der Welt mit so einem Ding tauschen wollen!

Tom

Ich sehe fast jeden Tag brennende autos in den Nachrichten. Und es sind überwiegend verbrenner mit giftigen und brennbaren kraftstoff.

Eggerten

Echt heftig, was hier die Fanboys für Fake-News verbreiten. Teslas wären nicht sicher? Klar, deswegen haben die Teslas bei Crashtests auch die Bestnoten bekommen, haben deutlich weniger Unfälle pro Strecke usw.

Hier wird ideologisch etwas verteidigt, was nicht zu verteidigen ist. Mit an den Haaren herbei gezogenen Argumenten auf Kindergartenniveau.

Tesla wird VW, Audi und Co. immer mehr verdrängen, weil Tesla vor allem ein SW- und Chipentwickler ist und die anderen eben Autoschrauber. Apple hat Nokia auch nicht verdrängt, weil sie besser wussten, wie man Handys baut, sondern weil sie ein SW-Konzern waren und erkannt haben, dass man mit SW aus einem normalen Handy etwas viel innovativeres machen kann. Und bei Autos ist es genau so. Karosserien, Motoren etc. sind keine Rocket Sciene mehr, von der nur wenige wissen wie das geht. Mittlerweile werden Autos von Start-ups zusammen geschraubt. Das entscheidende Know-how steckt in der IT- und SW-Technik. Dort wird der Wettbewerb gewonnen. Und VW, Audi und Co. sind halt einfach keine SW/IT-Unternehmen. Sie versuchen auf einem Feld zu konkurieren, auf dem sie bisher keine Erfahrung haben. Deswegen ist es egal, wie groß sie als Autobauer sind, denn dort wo es drauf ankommt sind die blutige Anfänger und aus einem großen Autokonzern macht man halt nicht mal eben ein SW-Unternehmen.

Nera

Fanboys? Sie brauchen nur Zeitung zu lesen: „Es dauerte Wochen, bis ein nach einem Unfall in Tirol ausgebranntes Elektroauto fachgerecht entsorgt werden konnte. Der Grund: beschädigte Lithium-Batterien sind hochgefährlich.“

Aber ich glaub sicher eher ihnen, wenn sie mir sagen, dass die Lithium Batterien eh ungefährlich und sicher sind…..nichts für ungut, denke eher, sie sind ein Tesla fanboy, stand erst Ende 2019 in den Nachrichten

Marcus

Und Benzin ist komplett ungefährlich, oder was? Weil Erdöl ja auf Bäumen wächst und so gesund ist das es noch nie irgendwelche Meere od. Wälder zerstört hat oder dafür Kriege und Menschenrechtsverletzungen in Kauf genommen werden. Aber das sieht man vielleicht nicht, wenn man glaubt, dass Benzin nur von der Tankstelle kommt:

https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/

Das die Endsorgung der Batterien so kompliziert ist, liegt daran, dass dafür noch keine Infrastruktur bereit gehalten wird. Nicht daran, dass es nicht geht. Als die ersten Handys auf den Markt kamen, gab es auch keine Möglichkeit, die gescheit zu entsorgen. Aber nach ein paar Jahren, nachdem es genug Handys gab und damit auch einen Markt für die Entsorgung, hat es sich gelohnt und es entstanden Anbieter dafür.

Und das ist der Unterschied zwischen einem Elektroauto und einem Verbrenner. Ein E-Auto kann man sicher und nachhaltig betreiben. Verbrenner nie.

Andreas Floemer

Ich verweise in diesem Zusammenhang auf diesen Artikel https://t3n.de/news/oesterreichischer-unfall-tesla-1225910/

Thomas S

Der Artikel gehört in den Bereich der Fake News.
Der VW Konzern hat schon vor Jahren das zFAS entwickelt, das genau dazu konzipiert wurde Sensorsignale verschiedenster Technologien miteinander zu verschmelzen um daraus Infos für die unterschiedlichsten Fahrerassistenzsysteme zu berechnen.

https://www.audi-technology-portal.de/de/elektrik-elektronik/fahrerassistenzsysteme/audi-a8-zentrales-fahrerassistenzsteuergeraet-zfas

KHFuhrman

Was für ein Mummenschanz!
E-Mobilität wird politisch gefördert und wird genau so untergehen wie Bio-Diesel und andere alternative Kraftstoffe. Es ist einfach unglaublich, wie es gelingt, die Leute dumm zu halten.
Alle reden von CO2 abbau. Warum nicht mit E-Fuel?
Die Umstellung der Fahrzeugflotte dauert 25 Jahre. Ausreichend Ladekapazität gibt es nicht, da die Netze dafür nicht ausgelegt sind.
Wenn wir also kurzfristig etwas unternehmen wollen, dann benötigen wir Kraftstoffe die CO2 der Atmosphäre entziehen und lagern. Dieses kann so geschehen und das bei Nutzung vorhandener Infrastruktur und keiner muss seinen Verbrenner verdammen.

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