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Nach Hin und Her um Tiktok: Wie geht es weiter – und wer profitiert?

Die Zukunft von Tiktok in den USA ist immer noch unklar. Manche Apps profitieren schon jetzt von der unsicheren Lage der Konkurrenz. Besonders ein Konzern fällt dabei auf.

2 Min.
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Die Zukunft von Tiktok in den USA ist weiterhin unklar: Andere Unternehmen könnten davon profitieren. (Foto: Primakov / Shutterstock)

Nur wenige Stunden war Tiktok am 19. Januar in den USA offline, bevor die App wieder für Nutzer:innen zugänglich war. Das Hin und Her geht jedoch weiter.

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Tiktok, Capcut und Lemon8 sind weiter aus den App-Stores verschwunden

Aktuell haben nur US-Nutzer:innen, die die App auf dem Smartphone haben, Zugriff. Ein Laden aus dem App-Store ist seit der zeitweisen Abschaltung nicht mehr möglich. Apps wie Capcut und Lemon8, die wie Tiktok vom chinesischen Konzern Bytedance kommen, sind davon ebenfalls betroffen.

In den nächsten Wochen muss Bytedance einen Käufer für den US-amerikanischen Tiktok-Ableger finden, damit die Apps wieder vollumfänglich zugänglich sind. US-Präsident Donald Trump macht das möglich. Er hatte einen mehrwöchigen Aufschub gewährt, damit der gerichtlich festgelegte Verkauf zustande kommt.

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Möglicher Tiktok-Käufer mit Trump-Unterstützung: Elon Musk

Einer der möglichen Käufer ist X-Besitzer Elon Musk. Trump soll einen Verkauf an den Milliardär befürworten. Gerüchte um ein Interesse seitens Musk gibt es schon seit Mitte Januar. Ein Tiktok-Sprecher dementierte jedoch.

Derweil nutzt besonders ein Tiktok-Konkurrent die Lage für sich. „Ich kann mir vorstellen, dass Meta sehr stark profitiert – trotz dieser fragwürdigen Kurswechsel-Thematik“, so Niklas Lewanczik, Redaktionsleiter von Onlinemarketing.de. Der Konzern hinter Facebook und Instagram hat in den vergangenen Tagen einige Änderungen angekündigt und umgesetzt.

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Meta nutzt die Situation für sich

Instagram-Chef Adam Mosseri kündigte über die Plattform etwa eine neue Videobearbeitungsapp an. Edits hat Funktionen, die vergleichbar mit Capcut sind. Außerdem passte Instagram das Profil-Raster zur Anzeige von Beiträgen an, was ihm einen an Tiktok erinnernden Look gab. Zudem ist seit neustem der Upload von längeren Videos möglich.

Lewanczik verweist zudem auf das Meta-Netzwerk, das für Unternehmen durch die Verbindung mehrerer reichweitenstarker Apps attraktiv ist. Meta-Ads seien laut Lewanczik sehr erfolgreich, zudem sei Instagram für Unternehmen seit Jahren eine „Kernplattform“. Daran haben bisher auch die umstrittenen Ankündigungen durch Meta-CEO Mark Zuckerberg – also die Abschaffung der Faktenchecks in den USA und die Veränderung der Community-Richtlinien – nichts geändert.

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Mehr zum Thema in der neuen t3n-Interview-Folge

Seine ohnehin vorherrschende Stellung könnte Meta jetzt weiter ausbauen. Die Frage, auch für Lewanczik, ist, wie Europa darauf reagieren wird. Der Digital Service Act verhindert unter anderem, dass die jüngsten Meta-Änderungen in der Europäischen Union umgesetzt werden. Gleichzeitig gebe es, sofern Tiktok in den USA final offline gehen müsste, eine Signalwirkung. Schließlich ist die App auch in der EU umstritten. Wie wahrscheinlich Lewanczik ein Verbot aus seiner Sicht ist und welche weiteren Folgen sich aus der aktuellen Situation ergeben, hört ihr in dieser Folge von t3n Interview:

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