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Verbrenner-Aus bei Porsche bis 2030: Alle Modelle außer 911 werden elektrisch

Der legendäre Porsche 911 soll langfristig der einzige Verbrenner des Herstellers werden, aber mit E-Fuels fahren. Alle anderen Modelle sollen bis 2030 elektrifiziert sein.

1 Min. Lesezeit
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Der Porsche Taycan mit Heckantrieb stellt das Einstiegsmodell der Reihe dar. (Foto: Porsche)

Porsche-Chef Oliver Blume hat der Bild am Sonntag ein Interview gegeben und darin seinen Elektro-Kurs bekräftigt. So will der Premium-Autobauer in den kommenden fünf Jahren 15 Milliarden Euro in elektrische Antriebe investieren und schon 2030 80 Prozent seiner Modelle rein elektrisch oder als Hybrid anbieten.

Porsche hat bereits Stromer-Erfolge vorzuweisen

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Porsche fällt diese Entscheidung leichter als anderen Autobauern. Immerhin ist der vollelektrische Taycan einer der Bestseller des Herstellers. Im vergangenen Sommer war der Taycan (Test) sogar das meistverkaufte Auto aus Zuffenhausen und hatte den 911 hinter sich gelassen. Auch die nächste Generation des SUV Macan will Porsche nur vollelektrisch auf den Markt bringen.

Lediglich den Porsche 911 will der Hersteller langfristig mit einem Verbrennungsmotor ausstatten. Bis 2030 soll ein hinreichendes Angebot an synthetischen Kraftstoffen zur Verfügung stehen, sodass die Ikone des Unternehmens damit ebenso emissionsfrei fahren könnte. Porsche hatte sich zur Entwicklung synthetischer Kraftstoffe bekannt und will zumindest an der Spezifizierung mitwirken.

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Schon bislang hatte Porsche-Chef Blume erklärt, bis 2025 die Hälfte aller verkauften Autos mit einem elektrischen oder elektrisch unterstützten Antrieb ausstatten zu wollen. Die neue Marke von 80 Prozent geht offenbar davon aus, dass der 911 auch 2030 rund 20 Prozent der Verkäufe liefern wird.

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Porsche setzt stark auf Taycan

Der Porsche Taycan mit Heckantrieb hält den Rekord für den längsten Drift eines Elektroautos. (Foto: Porsche)

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Schon 2021 sollen 30.000 Taycan vom Band rollen, 50 Prozent mehr als für 2020 geplant, aber nicht umgesetzt wurden. Die Coronakrise hatte dem Premium-Autobauer die Ziele vermasselt. Dennoch konnten insgesamt 272.000 Fahrzeuge an den Mann gebracht werden – 300.000 hätten es sein sollen.

Ab März soll der Taycan in einer Basisversion mit Heckantrieb und einem kleineren Akku ab 83.520 Euro bei den Händlern stehen. Das könnte dem ohnehin schon beliebten Modell noch mal einen Schub versetzen.

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4 Kommentare
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xordinary

Das dürfte dann das Todesurteil des 911er sein. 2030 wird niemand mehr einen Verbrenner kaufen wollen; auch keinen Porsche. Warum? Weil es schlicht das mit deutlichen Abstand und in allen Punkten schlechtere Auto ist.

Grundsätzlich begrüßenswert, aber natürlich auch die einzige Lösung, wenn Porsche überleben will, im konkreten Punkt aber eine schlechte Entscheidung, die du höchstwahrscheinlich auch nicht umgesetzt werden wird. (E-Fuels, das ich nicht lache …)

Antworten
Dieter Petereit

Fraglich, ob es 2030 überhaupt noch Porsche geben wird, wenn die Reinitialisierung der Gesellschaft so weitergeht wie seit einem Jahr.

Antworten
Stefan

außer, man will mehr als 200km weit fahren und auch wieder nach Hause kommen….
außer, man will mit dem Auto Spaß auf der Rennstrecke haben und für den Tag nicht 10 Batteriepacks zum wechseln (falls überhaupt möglich) mitnehmen….

Na ja, die Italiener haben auch schöne Rennwagen.

Antworten
Rudolf Binder

2030 wird es die Welt nicht mehr so geben wie zurzeit.
2021 wird es schon sehr eng werden.

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