Airbnb

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Airbnb wurde 2008 im Silicon Valley gegründet – mittlerweile ist die Plattform weltweit bekannt und in 190 verschiedenen Ländern mit Inseraten vertreten. Auf der Homepage werden Unterkünfte zur Vermietung angeboten, meistens von Privatpersonen. 300 Millionen Menschen haben bereits Übernachtungen via Airbnb gebucht.

Einfache Buchung von Unterkünften am Reiseziel

Die Handhabung der Buchung ist denkbar einfach – man gibt einfach das gewünschte Reiseziel in das Suchfeld ein und filtert dann nach den eigenen Vorlieben wie Art der Unterkunft, Preisrahmen und Lage. Nach Erstellung eines Profils kann eine Buchungsanfrage mit den gewünschten Daten an den Gastgeber gesendet werden, dieser hat 24 Stunden Zeit, zu antworten.

In den Inseraten ist genau definiert, was im Mietpreis enthalten ist. Manche Vermieter bieten ganze Apartments oder Ferienwohnungen an, andere einen Raum in der eigenen Wohnung oder auch ein Zimmer im Hostel-Style, das mit anderen Reisenden geteilt wird. Übernachtungen sind für wenige Tage oder auch für mehrere Wochen möglich. Preise variieren hierbei je nach Ausstattung und Lage.

Airbnb ist eine echte Alternative zum Hotel. Oft ist die Lage der Unterkünfte viel besser, man hat die Möglichkeit, selber zu kochen und bekommt besondere Tipps direkt von den Einheimischen. Auf diese Weise kann man den besuchten Ort auf eine individuelle Art kennenlernen und kommt zudem intensiver mit Land und Leuten in Berührung.

Über Airbnb kann man außerdem auch ganz außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten buchen. Wer schon immer einmal auf einem Hausboot, in einem Baumhaus oder einer Windmühle schlafen wollte, wird hier ganz sicher fündig! Auch für digitale Nomaden kann eine Unterkunft über Airbnb sehr intressant sein, häufig sind auch Buchungen für einen längeren Zeitraum möglich. Seit Juni 2019 gibt es außerdem die Kategorie „Abenteuer" für mehrtägige Erlebnisreisen.

Kriterien

Will man selber als Anbieter Inserate auf der Plattform online stellen, ist es wichtig, sich mit der Gesetzgebungen des jeweiligen Wohnorts auseinanderzusetzen und Absprachen mit dem Vermieter zu treffen. In Berlin gilt beispielsweise das Zweckentfremdungsverbot, das die gewerbliche Vermietung der Wohnung an Touristen verbietet, wenn keine ausdrückliche Genehmigung für den entsprechenden Wohnraum vorliegt. Auch die US-Hotelindustrie geht hart gegen ihren großen Konkurrenten Airbnb vor.

Eine neue Kategorie bietet Airbnb seit 2018 mit Airbnb-Plus an. Das Konzept zielt auf eine Angleichung an Hotelstandards zu günstigeren Preisen ab und ist bisher in dreizehn Städten vertreten. Hosts müssen sich bewerben und bestimmte Kriterien erfüllen, vor Ort prüft dann ein Airbnb-Mitarbeiter die Unterkunft anhand einer 100-Punkte-Checkliste. Das Konzept soll die Zuverlässigkeit und Professionalität der Gastgeber erhöhen und laut den Geschäftsführern langfristig global ausgeweitet werden.

Neuigkeiten, aktuelle Artikel und Trends rund um das Thema Airbnb findet ihr hier auf dieser Seite.

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