Nexus-Serie

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Die Nexus-Serie war eine Reihe von Smartphones, Tablets und Multimedia-Playern, die einige besondere Eigenschaften aufwiesen. Zwischenzeitlich war neben mobilen Geräten sogar ein großer Nexus-Fernseher im Gespräch. Die Geräte setzten auf das mobile Betriebssystem Android und wurden seit 2008 direkt von Google bei bekannten Hardware-Herstellern in Auftrag gegeben. Damit war Google Nexus praktisch der Vorgänger von Google Pixel. Durch die enge Verzahnung von Android und der Hardware ergaben sich für den Endkunden einige Vorteile.

Produktion und Fertigung durch namhafte Hersteller

Google vertrieb die Nexus-Serie zwar unter dem eigenen Namen, war bis zur Übernahme von Motorola Mobility im Jahr 2012 aber kein Hardware-Hersteller. Die Smartphones und Tablets der Reihe wurden daher von Auftragsherstellern produziert. Den Anfang machte mit dem Marktstart 2008 die HTC Corporation als Hersteller des ersten Gerätes aus der Nexus-Serie – dem Nexus One. Spätere Geräte wurden von Samsung (Galaxy Nexus), Asus und LG produziert. Das letzte Gerät, das Nexus 6P (Test), kam von Huawei. Im Laufe der Zeit wurden die Geräte natürlich von Google an den technischen Fortschritt und die Ansprüche der Nutzer angepasst. Die Displays der Handys aus der Google-Nexus-Reihe wurden immer größer, die verbauten Kameras wurden vor allem im Hinblick auf die Anzahl der Megapixel sowie die Aufnahmequalität optimiert und der Speicher der Geräte vergrößert. Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit , der hohen Auflösung und der gezielten Anpassung waren Geräte aus der Nexus-Serie in Verbindung mit einer neuen Android-Version oft eine Art Referenzgerät zum Präsentieren der neuen Software-Fähigkeiten. Mit dem Pixel XL hat Google diesen Trend fortgesetzt und tritt mittlerweile in direkte Konkurrenz zu vergleichbaren Produkten wie dem Samsung Galaxy S10.

Google-Nexus: Schnelle Android-Updates dank Google

Die Nexus-Serie stammte trotz der Produktion durch Dritthersteller direkt von Google. Dank dieser engen Verbindung, die in ähnlicher Form in der Pixel-Serie fortbesteht, boten die Nexus-Geräte den Endkunden einige Vorteile. Dazu zählte vor allem die Zukunftsfähigkeit, denn bei der Nexus-Serie standen schnelle Software-Updates mit der aktuellsten Android-Version im Fokus. Die zeitraubenden Anpassungen durch den Hersteller und die Anpassung an eigene Benutzeroberflächen waren nicht nötig, weshalb Updates zeitnah nach der Veröffentlichung möglich waren. Außerdem kamen die Nexus-Smartphones und -Tablets ohne Bloat- beziehungsweise Crapware, also ohne vorinstallierte und oftmals unnötige Apps von Drittanbietern aus. Lediglich die eigenen Apps und Dienste von Google waren von Anfang an auf den Geräten zu finden. Immer auf dem Laufenden bleiben? 

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