Usability

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Usability ist der englische Ausdruck für Benutzerfreundlichkeit beziehungsweise Gebrauchstauglichkeit. Er beschreibt, wie einfach und komfortabel eine Software, Website oder andere digitale Produkte in ihrer Verwendung sind. Dabei ist beispielsweise ausschlaggebend, wie vollständig ein Anwender seine Ziele erreichen kann, wie viel Aufwand er dabei in Kauf nehmen muss und wie angenehm der Weg zum Ziel für ihn ist.

Was Usability zu einem Wettbewerbsfaktor macht

In Zeiten von globalem Wettbewerb zählen nicht mehr nur Features, sondern auch die Nutzerfreundlichkeit von Programmen und Online-Angeboten. Usability braucht klare Regeln. Wer sich um eine hohe Usability bemüht, schafft damit verschiedene Vorteile:

  • Senkung von Kosten und Zeitaufwand: In nutzerorientierten Lösungen werden nur die Programmoptionen umgesetzt, die der Anwender sich tatsächlich wünscht. So schont der Hersteller Ressourcen. Zum Einsatz kommen beispielsweise Layout-Entwürfe mittels sogenannter Wireframes und das Prototyping, in dem abgespeckte Versionen des finalen Produkts mit bestimmten Features zum Test entwickelt werden.
  • Mehr Zufriedenheit und weniger Support: Die nutzerorientierte Entwicklung bietet Potenzial für eine verbesserte Kundenbindung, da der Anwender seine Ziele komfortabel erreicht und seine Zufriedenheit dadurch steigt. Für die Gestaltung der optimalen Software sollte vorab genug Zeit in eine detaillierte Anforderungsanalyse fließen. Gleichzeitig minimiert eine intuitiv benutzbares Interface den Support-Aufwand, da der Nutzer sich ohne fremde Hilfe zurechtfindet.

Welche Eigenschaften machen hohe Usability aus?

Sowohl Websites als auch Software-Produkte und andere digitale Erzeugnisse können anhand ihrer Usability kategorisiert werden. Insbesondere in Sachen Webdesign, sowie im Responsive Webdesign kommen unter anderem folgende Kriterien zum Einsatz:

  • Einfachheit: Eine Website mit nachvollziehbarer Navigation, klarem Layout und übersichtlichen Inhalten hilft Anwendern, sich stets zurechtzufinden.
  • Effizienz: Hierbei geht es um die Frage, wie schnell ein Nutzer sein Ziel auf einer Website erreicht und ob er dazu Umwege in Kauf nehmen muss.
  • Barrierefreiheit: Menschen mit Behinderungen, etwa Blinde, haben über spezielle Hilfsmittel Zugriff auf Websites. Hohe Usability im Bereich Barrierefreiheit zeichnet sich dadurch aus, dass diese Personengruppen die Website auch tatsächlich nutzen können, beispielsweise über Beschreibungen der vorhandenen Bilder.

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