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Amazon-Aktie erreicht mitten in der Coronakrise ein neues Allzeithoch

Amazon profitiert von Coronakrise. (Foto: Shutterstock)

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Amazon ist einer der großen Profiteure der aktuellen Coronakrise. Das spiegelt sich auch an der Börse wider. Die Amazon-Aktie ist am Dienstag auf ein neues Allzeithoch geklettert.

Während viele Unternehmen weltweit wegen der Coronakrise auf finanzielle Hilfen angewiesen sind, Mitarbeiter entlassen oder auf Kurzarbeit setzen müssen und auf eine Lockerung von Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen hoffen, scheint bei Amazon der Laden rund zu laufen. Zunächst hatte Amazon aufgrund der rasant gestiegenen Nachfrage die Lieferung priorisieren müssen. Zudem stellt der Konzern derzeit zehntausende neue Mitarbeiter ein. Die Entwicklung spiegelt sich jetzt auch an der Börse wider.

Amazon-Aktie klettert auf neues Allzeithoch

Nachdem Amazon, wie viele andere Tech-Konzerne, zu Beginn der Krise zunächst einen heftigen Kurseinbruch hinnehmen musste, geht es für die Aktie des E-Commerce-Riesen derzeit – in einem allerdings allgemein positiveren Umfeld – derzeit besonders stark nach oben. Allein am Dienstag kletterte der Kurs der Amazon-Papiere um über fünf Prozent nach oben. Dabei wurde beim Stand von rund 2.290 US-Dollar auch gleich ein neues Allzeithoch geknackt. Zum Vergleich: Noch vor ziemlich genau einem Monat lag die Amazon-Aktie zwischenzeitlich nur bei knapp 1.670 Dollar.

Der explodierende Aktienkurs zeugt natürlich auch von einer gewissen Erleichterung der Händler, dass es nach dem zwischenzeitlichen Einbruch wegen der Coronakrise doch irgendwie weitergeht. Zudem hat es Amazon aber in den vergangenen Wochen wie kaum ein anderes Unternehmen – mal abgesehen von Videokonferenz- und Streaminganbietern – geschafft, die Bedürfnisse der zu Hause festsitzenden und vor geschlossenen Läden stehenden Konsumenten zu erfüllen.

Amazon stellt zehntausende neue Mitarbeiter ein

Während der E-Commerce-Bereich in Deutschland zuletzt einen Einbruch im zweistelligen Bereich meldete, musste Amazon nach 100.000 im März gerade weitere 75.000 neue Stellen ausschreiben, um der Nachfrage Herr zu werden. Den Zahlen des Branchenverbands BEVH zufolge verbuchten aber auch vor allem die Onlineshops von stationären Händlern im März ein Minus.

Warum Amazon trotz des jüngsten Erfolgs an der Börse wohl nie in den populären Dow-Jones-Index aufgenommen wird, lest ihr im t3n-Artikel: Amazon – Darum ist der E-Commerce-Riese nicht im Dow-Jones-Index

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