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Antisemitischer Tweet: Kaum ist Kanye West wieder bei Twitter, wird er erneut gesperrt

Erst im November war Kanye West nach der Aufhebung seiner Sperrung durch Elon Musk auf Twitter zurückgekehrt. Jetzt hat der neue Twitter-Chef den Rapper erneut von der Plattform verwiesen.

1 Min. Lesezeit
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Das wars mit Twitter: Der Account von Rapper Kanye West wurde gesperrt. (Screenshot: Twitter / t3n)

Tschüss „Ye“: Anfang Dezember 2022 ist Kanye West erneut von der Plattform Twitter geflogen. Er hatte ein Bild gepostet, das wie ein Hakenkreuz aussah. Twitter löschte den Post, anschließend kam es wohl zu einer Chat-Diskussion zwischen Twitter-Chef Elon Musk und West.

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West leakte Chats mit Musk

West teilte diesen Chat schließlich auf dem rechten Netzwerk „Truth Social“.

Erst am 21. November war der Rapper überhaupt zu Twitter zurückgekehrt, Musk hatte seine Sperre aufgehoben. Das hielt allerdings nicht lange: Musk, der sich eigentlich mit allen Ankündigungen dem Motto „Alles darf gesagt werden“ verschrieben hatte, zog in diesem Fall eine Grenze.

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Mit einem Tweet machte der Twitter-Chef deutlich, dass die Sperre an den antisemitischen Äußerungen von West lag – nicht an den geleakten Chats: „Ich habe mein Bestes gegeben. Trotzdem hat er erneut gegen unsere Regel gegen Aufstachelung zur Gewalt verstoßen. Der Account wird gesperrt“, so Musk. Damit spielt er auch darauf an, den Rapper selbst auf die Plattform zurückgelassen zu haben.

Musk: Oberkörperfreies Bild okay, Hakenkreuz nicht

West hat sich von Twitter außerdem mit einem unvorteilhaften Bild von Musk, oberkörperfrei, verabschiedet. Das kommentierte auch Musk mit „Das ist in Ordnung“. Auch den antisemitischen Post ließ er nicht unbeachtet: „Das ist es nicht“, macht er via Twitter klar.

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West war bei Twitter bereits gesperrt: Musk ließ ihn erst am 21. November wieder freischalten. Der Rapper West war in jüngster Zeit vermehrt durch antisemitische und rassistische Äußerungen aufgefallen.

West positioniert sich rechts-politisch

Kurz vor seinem erneuten Twitter-Abschied war er Teil der Show vom US-amerikanischen Verschwörungstheoretiker Alex Jones. Dort lobte er Nazis und sprach darüber, wie gern er Adolf Hitler mögen würde.

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Zudem war er jüngst Gast bei Donald Trump und wollte die rechte Plattform „Parler“ kaufen. Daraus wird allerdings nichts – das wurde bekannt, kurz bevor West die Twitter-Sperre bekam.

Die Social-Media-Evolution (Foto: Billion Photos / Shutterstock) Quelle:
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