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Bitcoin-Kurs im Sinkflug: UBS-Analysten sehen Kryptowinter – und das sind die Gründe

Viele Bitcoin-Fans warten noch auf das Erreichen der prognostizierten Marke von 100.000 US-Dollar. Zunehmend macht sich aber Ernüchterung breit. Steht doch schon der Kryptowinter bevor? Die Analysten von UBS meinen, ja – und haben Gründe.

2 Min. Lesezeit
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Bitcoin im (freien) Fall? (Bild: Snjivo/Shutterstock)

Seit dem Allzeithoch im November hat Bitcoin rund 40 Prozent an Wert verloren. Aktuell notiert der Kurs der größten Kryptowährung bei nur noch 41.500 Dollar. Am 10. November 2021 standen noch 68.800 Dollar zu Buche. Während einige Kryptobullen immer noch überzeugt sind, dass der Bitcoin-Kurs sich noch einmal erholt und die Marke von 100.000 Dollar erreicht, bevor der Markt wieder korrigiert, sehen andere den Kryptowinter – also anhaltend sinkende und dann niedrige Kurse – schon vor der Tür stehen.

Bitcoin-Kurskorrektor: Angst vor Zinserhöhungen

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Die Analysten der Investmentbank UBS etwa wollen einige Faktoren ausgemacht haben, die auf einen baldigen Preisrutsch hindeuten. Dazu zählen laut dem Team um James Malcolm die zu erwartenden Zinserhöhungen der US-Zentralbank FED zur Bekämpfung der hohen Inflation. Dadurch, so die UBS, verlören Kryptowährungen in den Augen vieler Investor:innen an Attraktivität. Die Ankündigung von mindestens drei Zinsschritten 2022 hatte zuletzt zu einer deutlichen Kurskorrektur beim Bitcoin und in Folge beinahe dem gesamten Kryptomarkt geführt.

Darüber hinaus sind die UBS-Analysten der Ansicht, dass viele Kryptoinvestor:innen mittlerweile erkannt hätten, dass Bitcoin und Co. nicht das „bessere Geld“ seien. Vielmehr seien die Kryptowährungen sehr volatil und sein begrenztes Angebot – wohl eine Anspielung auf den Bitcoin – mache es unflexibler. Da würden viele Kryptofans sicher deutlich widersprechen. Tatsächlich dürfte aber bei vielen Neueinsteiger:innen die Hoffnung auf stetig steigende Kurse zunichte gemacht worden sein.

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Regulierung und Blockchain-Design als Problem?

Für die UBS drücken künftig auch mögliche weitere Regulierungsschritte auf die Bitcoin-Kurse. So hatte der Kryptobann Chinas im Frühsommer für einen Einbruch der Kurse auf dem Kryptomarkt gesorgt. Und: Auch die Blockchain-Technologie selbst sehen die Analysten kritisch, wie Business Insider schreibt. Das dezentrale Design, das von Mitgliedern des Netzwerks verlange, Transaktionen zu überwachen und zu überprüfen, erschwere eine Skalierung.

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Beim bis dato letzten sogenannten Kryptowinter, der Anfang 2018 einsetzte, rutschte der Bitcoin-Kurs von etwa 20.000 Dollar auf unter 4.000 Dollar. Auf das Niveau von 20.000 Dollar ging es dann erst knapp drei Jahre später wieder hinauf. Einen Kryptowinter mit Korrekturen um bis zu 80 Prozent sieht auch der für sein Stock-to-Flow-Modell bekannte Analyst Plan B – aber erst, nachdem der Bitcoin-Kurs in sechsstellige Sphären vorgedrungen ist.

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