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Cloud-Hosting: Die wichtigsten Anbieter 2020 im Vergleich

Eure Daten in der Cloud hosten – diese Anbieter bieten euch die passenden Services. (Grafik: Shutterstock)

Lesezeit: 11 Min.
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Damals™ speicherte man Unternehmensdaten noch auf eingestaubten Rechnern oder Serverracks im Keller, die man nicht mehr braucht – und wechselte dann irgendwann ins Rechenzentrum. Mittlerweile sind Cloud-Lösungen der absolute Standard. Um euch im Dickicht der Anbieter für Cloud-Server zurechtzufinden, könnt ihr euch unseren kleinen Überblick ansehen.

Es gibt zahlreiche Anbieter von Cloud-Lösungen, die sich entweder an Privatpersonen, Unternehmen oder beide richten und entsprechende Zusatzservices anbieten. Diese gehen oft über Dienstleistungen hinaus, die Anbieter von Webspace oder Root-Servern bieten, und sind manchmal nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Während man sich klassisches Hosting als „Server steht nicht mehr bei uns, sondern in einer großen, bewachten Halle woanders“ vorstellen kann, unterscheidet sich die Technologie von Cloud-Hosting deutlich.

Private – Public – Hybrid

Am ehesten dran an klassischem Hosting sind Private Clouds, die dem Nutzer die Möglichkeit einer dedizierten Server-Umgebung mit ihrer Infrastruktur bieten. Diese Lösung ist für Unternehmen gedacht, die ihre Speicher- und Rechenleistung stellenweise deckeln müssen, dafür aber gegen ein geschlossenes und somit sichereres System eintauschen. Das bedeutet nicht, dass Public Clouds unsicher sind, nur dass sie einfacher zugänglich und somit potenziell mehr Angriffsvektoren für Hacker bieten könnten. Public Clouds bringen dafür den Vorteil mit, dass sie skalierbar sind.

Das bedeutet, dass nicht ein festes Kontingent an Speicher und Computing-Power zur Verfügung steht, sondern sich beides an die Bedürfnisse des Nutzers anpasst. Erhöht sich zum Beispiel der Datenbestand oder die Anzahl der Zugriffe auf die Website, den Service oder die App, skaliert die Infrastruktur automatisch nach oben. Und zwar immer in dem Maße, das gerade gebraucht wird. Sinkt die Zahl der Besucher wieder, steht auch wieder weniger Leistung zur Verfügung. Das macht die Auslastung für die Cloud-Anbieter dynamischer und freut auf der anderen Seite den Kunden, denn der zahlt nur das, was gerade gebraucht wird und nicht mehr. Preismodelle, die minuten- oder sekundengenau abrechnen, beispielsweise für aufwendige Berechnungen, existieren ebenfalls.

Hybrid-Cloud-Lösungen sind dagegen der Ansatz, Private und Public Clouds sowie Strukturen wie Mixed oder Multi-Clouds zu vernetzen und Workload und Schnittstellen zwischen Daten und Leistung nach Bedarf anzupassen. Die Wahl der Cloud liegt letztlich beim Nutzer, denn es gibt hier kein besser oder schlechter, sondern der Anwendungsfall ist ausschlaggebend. Hier findet ihr eine Übersicht der wichtigsten Anbieter von Cloud-Lösungen. Eine Auswahl kleinerer, die vielleicht eher für Selbstständige, Startups oder mittelständische Unternehmen geeignet und meist in Deutschland beheimatet sind, findet ihr auf der zweiten Seite.

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Amazon Web Services (AWS)

Amazon ist mittlerweile der weltweit größte Anbieter von Cloud-Services. Die E-Commerce-Größe fokussiert sich mit AWS auf Public Clouds und punktet vor allem bei ihren fortschrittlichen Services und dem Support für große Unternehmen. Neben Trainings für die Kunden stehen bei Amazon vor allem die Produkte EC2 und S3 im Vordergrund. EC2 steht für „Elastic Compute Cloud“ und fasst eine Menge Instanzen, eine Unterstützung für Windows und Linux, die Nutzung von schnellen GPU, High-Performance-Computing (HPC) sowie automatische Skalierung zusammen. Modular aufgebaut bucht man sich hier das zusammen, was man braucht.

S3 oder „Simple Storage Service“ ist der prominenteste Speicher von AWS für Objekte. Dazu gesellen sich der Elastic Block Storage (EBS), für persistente Blöcke bei der Nutzung von EC2 sowie das Elastic File System (EFS) als Datenspeicher. Datenbanktechnisch fährt AWS mit einer Bandbreite an Datenbanksystemen auf, wie seiner SQL-kompatiblen Aurora, Relational Database Service (RDS), der DynamoDB-NoSQL-Datenbank, dem Elasticache-In-Memory-Datenspeicher, Redshift Data Warehouse und der Neptun-Grafikdatenbank. Ein Datenbank-Migrationsdienst vereinfacht hier den Wechsel bestehender Datenbanken. Und die Container-Orchestrierung übernimmt AWS mit Fargate entweder selbst oder bietet Support für die üblichen Verdächtigen Docker und Kubernetes an. Hinzu kommt das neue Container-OS, von AWS Bottlerocket genannt.

Microsoft Azure

Microsoft hat sich mit Azure* zum zweitgrößten Cloud-Anbieter weltweit gemausert und bewegt sich bei den Services in einem ähnlichen Feld wie AWS. Im Bereich Rechenleistung nennt Microsoft seinen Service unspektakulär „Virtual Machines“ und unterstützt neben Linux, Windows-Server und SQL-Server auch Produkte von Anbietern, die dafür auch eigene Clouds anbieten wie Oracle, IBM und SAP. Punkten kann Azure vor allem durch den integrierten Support von Microsoft-Produkten für Unternehmen wie Office 365 oder Dynamics 365. Darüber hinaus bietet Azure Schnittstellen und Tools für Hybrid-Cloud-Umgebungen an.

Auch bei Azure sind Instanzen wie HPC- und GPU- sowie eine Vielzahl anderer Services buchbar und die Autoskalierung nennt Microsoft einfach „Virtual Machine Scale Sets“. Bei Containern bietet Azure seinen eigenen Dienst an, der auf Kubernetes basiert, sowie einen zweiten, der Docker Hub und Azure Container Registry für das Management verwendet. Neben Services zur automatischen Skalierung bringt Azure eine Besonderheit mit: „Service Fabric“, das speziell für Applikationen mit einer Microservice-Architektur entwickelt wurde.

Speichertechnisch bieten die Redmonder vom schnöden Speicher auch Blob-Storage für unstrukturierte Daten, Queue-Storage für große Workloads und Speicher für Data-Lakes an, der für Big-Data-Applikationen gebraucht wird. Datenbanktechnisch unterstützt Azure eine Bandbreite von Lösungen, darunter MySQL, PostgreSQL und bietet einen Data-Warehouse-Service sowie Cosmos DB und Table-Storage für NoSQL an. Redis Cache kann dagegen für In-Memory-Applikationen genutzt werden und die Server-Stretch-Database ist ein hybrider Storage-Service für Nutzer von Microsoft SQL Server. Also insgesamt ein weit gefasstes Angebot für eine Vielzahl von Anwendungsfällen, die ebenfalls nur dann bezahlt werden müssen, wenn sie genutzt werden.

Google Cloud Platform (GCP)

Der drittgrößte Anbieter ist Google, der etwas weniger gut bestückt ins Rennen geht und auch die Basis-Services von AWS und Azure abdeckt sowie eine Abrechnung auf Sekundenbasis anbietet. Darüber hinaus punktet Google aber eher durch die Nutzung CO2-neutraler Infrastrukturen, die nur halb so viel Strom verbrauchen wie gewöhnliche. Und durch den Fokus auf Kubernetes für Unternehmen, die am Deployment von Containern interessiert sind. Googles Expertise in diesem Bereich ist den beiden anderen großen Anbietern vermutlich voraus, denn das Unternehmen unterstützt das Projekt sehr intensiv und verwendet natürlich ebenfalls Container und Microservices. Erst vor Kurzem veröffentlichte Google erstmals Informationen zu den Umsätzen seiner Cloud-Dienste und startete außerdem ein Premium-Support-Modell.

Auch bei den Storage-Services hat GCP etwas weniger in petto. Der Unified-Object-Storage heißt generisch „Cloud Storage“ und bietet eine Persistant-Disk-Option an, dazu kommen Transfer-Services wie Transfer Appliance, die AWS’ Angeboten ähneln. Google setzt bei Datenbanken auf eine cloud-basierte SQL-Lösung sowie eine relationale namens „Cloud Spanner“, die auf hohe Workloads ausgelegt ist. NoSQL gibt es dagegen in den Varianten Cloud Bigtable und Cloud Datastore.

Neben diesen wichtigsten Anbietern sollten auch die Clouds von Alibaba, IBM, Oracle, Salesforce, SAP und Servicenow nicht unerwähnt bleiben, die jedoch entweder weniger Serviceangebote bieten oder sehr spezielle Anwendungsfälle haben.

Im Folgenden findet ihr eine Übersicht von Anbietern, die sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen und vereinzelt auch an Enterprises richten.

1&1 Ionos

1&1 Ionos Cloud Server bietet verschiedene Varianten seiner Services an, die bei fünf Euro pro Monat anfangen. Die Wahl des Rechenzentrums ist ein Feature und ein weiteres, dass deutsche Kunden auf deutschen Servern gehostet werden. Wie auch bei den großen Anbietern lassen sich die Ressourcen On-the-Fly anpassen. Die kleinste Ionos-Cloud mit einkerniger CPU und 30 GB Speicher geht ab 0,0069 pro Stunde los, die größte mit 24 Kernen und 480 GB ab fünf Cent pro Stunde.

Adacor

Der deutsche Anbieter Adacor ist auf Managed Lösungen für mittelständische und große Unternehmen spezialisiert und bietet Hosting, Applikationen und Managed Services zu seinem Cloud-Hosting-Angebot an. Managed ist auch die Firewall sowie Monitoring und ein Backup-Management, das hinzugebucht werden kann und in Rechenzentren in Frankfurt am Main läuft.

Alfahosting

Ab 5,99 Euro im Monat gibt es bei Alfahosting*g einen Cloud-Server für kleine und mittelgroße Unternehmen, die später auf leistungsstärkere Dedicated Server mit eigener Hardware wechseln können. Auch Alfahostings Server stehen in Deutschland.

Busymouse

Die Rechenzentren von Busymouse stehen als Teil der Dogado Group (siehe unten) ebenfalls in Deutschland und bieten euch von da aus Services für Filecloud, Hosted Exchange und Sharepoint, Dokumentenmanagement mit Reisswolf f.i.t. und mehr. Darüber hinaus hat Busymouse auch verschiedene Partnermodelle für Reseller im Angebot, die ab 14,99 Euro monatlich losgehen.

Ccloud von Centron

Centron rühmt sich mit der Einrichtung eines Cloud-Servers in nur drei Klicks und bietet seine Ccloud mit dynamischen Ressourceneinstellungen an, die detailliert angepasst werden können. Von CPU-Kernen über ihre Prioritäten bis zur Größe des Arbeitsspeichers lässt sich jede Instanz frei konfigurieren. Beim Storage punktet Centron durch die Option einer Fast-Data-Storage-Lösung. Aufgrund der Flexibilität lassen sich Kosten nicht pauschalisieren.

Cloudsigma

Der schweizerische Anbieter von IaaS-Lösungen Cloudsigma ist auf kleinere und mittelständische Unternehmen spezialisiert (ab zehn Euro monatlich), bietet aber auch Big-Data-Optionen und komplett individuelle Lösungen an, die über eine selbst entwickelte API verwaltet werden können. Neben Migrationsdiensten ist auch die Wahl der Server an neun Cloud-Standorten weltweit möglich – unter anderem auch in Deutschland.

Digitalocean

Das US-amerikanische Urgestein Digitalocean* bietet ebenfalls weltweit verteilte Rechenzentren an, auch in Deutschland. Die Zielgruppe sind Entwickler, denn Digitalocean bietet eine Reihe von Services für das Deployment und die Skalierung mit Kubernetes. Die Lösungen sind daher ebenso flexibel wie die Preise – und genau so nach oben hin offen.

Dogado

Das deutsche Dogado* bietet neben klassischem Webhosting auch Cloud-Server an, die der Anbieter dann auf Wunsch verwaltet. Sämtliche Angebote können persönlich angepasst und dann minutengenau abgerechnet werden. Dazu kommen klassische Managed Services, auch fürs Hosting und Private Clouds. Das Rechenzentrum steht in Düsseldorf.

Domainfactory Jiffybox

Auch Domainfactory* bietet euch auf deutschen Servern skalierbaren Cloudspeicher und nennt das Jiffybox. Zwischen sechs verschiedenen Cloudleveln auf Basis unterschiedlich starker Hardware eingeteilt könnt ihr – so verspricht Domainfactory – frei nach Bedarf innerhalb von 30 Sekunden up- oder downgraden. Das kleinste Modell kostet drei Cent pro Stunde, gedeckelt auf 14,99 Euro pro Monat, das teuerste 23 Cent, gedeckelt auf 149,99 Euro pro Monat. Inklusive sind Backups im Tages-, Wochen- oder Monatsrythmus sowie eine Jiffybox-API zur Anbindung an eigene Apps.

Dunkel

Die zwei Rechenzentren von Dunkel werden in Deutschland mit Ökostrom versorgt. Sie bieten euch Platz und Angebote für Managed-Cloud-Dienste, virtuelle Datenzentren, Cloud-Speicherplatz und Hosting diverser Art in Private und Hybrid Clouds – inklusive Backup und Recovery. Konkrete Preisangebote bekommt ihr bei Dunkel auf Anfrage.

Gridscale

Ebenfalls aus Deutschland ist Gridscale, das eine einfache und schnelle Einrichtung seiner Lösungen verspricht. Neben Entwicklern und Devops hat Gridscale auch Startups und Agenturen als Zielgruppe und bietet die Vernetzung komplexer Infrastrukturen an, die oft die Pain-Points bei diesen Zielgruppen sind. Kleinere und mittlere Unternehmen werden mit dem Anbieter sicherlich auch glücklich, zumal die Server in Deutschland stehen. Dank eines umfangreichen Kostenrechners könnt ihr schon im Voraus schauen, welche Kombinationen wie viel eures Budgets fressen würden.

Hetzner

Von seinen Standorten in Deutschland und Finnland aus bietet Hetzner ein breites Portfolio verschiedener Cloud-Hosting-Angebote. Das kleinste Paket geht für 2,96 Euro monatlich für 1 vCPU, 2 GB RAM, 20 GB SSD-Speicher sowie 20 TB Traffic los. Der Traffic ist bei allen Angeboten gleich, bis hin zum größten Paket für rund 60 Euro im Monat mit 16 vCPUs, 32 GM RAM und 320 GB Speicher sind insgesamt zehn Zwischenschritte dabei – und damit fast für jeden etwas. Außerdem könnt ihr zusätzlichen SSD-Speicherplatz hinzu buchen oder alternativ das ganze auf Dedicated Hardware verschieben. Extras wie Snapshots, Backups oder Floating IPs gibt’s gegen Aufpreis ebenfalls dazu. Um eure Cloud automatisiert zu managen, bietet euch Hetzner eine REST-API sowie ein CLI-Werkzeug.

Host Europe

Ein ebenfalls altbekannter Anbieter ist Host Europe*, der dedizierte Private Clouds anbietet und zwischen echten Server-Instanzen in der Cloud und dedizierten Cloud-Servern unterscheidet. Dedizierte Virtual-Cloud-Root-Server sind dagegen mit der Cloud verbunden und erlauben die Installation von virtuellen Servern, die mit VM Cloning dupliziert werden können. Wollt ihr schnelle SSD für euren Speicherplatz, gehen die Abos ab 69,99 Euro monatlich los – hier ist aber auch direkt ein TB Speicher an Bord.

Hostnet

Seit Jahrzehnten auf dem deutschen Markt punktet Hostnet durch hoch skalierbare Managed-Root-Cloud-Server. Die können über Vorkonfigurationen angepasst und die Ressourcen dann frei justiert werden. Ihr habt außerdem die Wahl aus zehn Betriebssystemen.

Kamp DHP

Die Dedicated-Hardware-Pool-Angebote von Kamp sind vor allem flexibel und individualisierbar. Kostenlos antesten könnt ihr ein Mini-Angebot mit schwacher Hardware und Linux-OS. Danach geht es im Starterpaket-Abo ab 1,70 Euro los – täglich abgerechnet und kündbar. 200 GB Speicher und 25 GB Traffic sind hier inklusive, sowie Windows-OS. Zwei größere Pakete stehen ebenfalls zur Wahl. Alle drei lassen sich mit optionalen Zusatz-Features wie Extraspeicherplatz und stärkerer Hardware aufrüsten. Hinzu kommt ein Enterprise-Abo mit einem Jahr Laufzeit, zu dem sich auch Dedicated Hardware von Kamp buchen lässt.

Myloc

Myloc ist ein Managed-Hosting-Provider aus Düsseldorf, der Colocation-Spaces und Cloudhosting im Angebot hat. Mit Microsoft Azure Stack ist es darüber hinaus möglich, ein eigenes virtuelles Rechenzentrum mit VM und Ressourcen zu erstellen. Die Server stehen auch hier in Deutschland.

Netclusive

Das Rechenzentrum von Netclusive steht in Frankfurt am Main und hostet vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatanwender. Netclusive bietet dennoch Enterprise-Clouds an und hat vor allem Expertise bei Linux-Distributionen sowie der Verwaltung virtueller Server.

Netcup

Netcup macht sein kleines Angebot durch unschlagbar günstige Preise wieder wett. Zur Wahl stehen klassische Root-Server oder die Cloud-Variante als vServer für 0,4 Cent pro Stunde. Pflege und Wartung durch Netcup sind optional.

Netways

Der dritte Anbieter mit „Net“ im Namen – Netways – bietet euch von seinen Rechenzentren in Nürnberg aus Infrastructure as a Service mit Openstack, Kubernetes-Containermanagement und Datenspeicherung mit Ceph. Auf all diesen aufbauend gibt es hier außerdem frei skalierbare Hosting-Lösungen inklusive API, VPN und S3-kompatiblem Backend sowie Snapshot-Erstellung. Die Netways-Cloud geht ab 55 Cent pro Tag los – und ist dank Skalierbarkeit nach oben offen.

Plusserver

Die ehemalige Host-Europe-Tochter Plusserver bietet Managed-Cloud-Services für Public und Private Clouds sowie eine Beratung und Service zur Migration an. Eine Reihe namhafter Unternehmen hostet bei Plusserver, darunter Bayer, die Deutsche Bahn, Renault, Toyota, Rewe Group, Verivox und Zalando. Die Cloud-Lösungen sind bei Plusserver entsprechend individualisierbar und werden aus dem Rechenzentrum in Köln angeboten.

Rackspace

Das texanische Rackspace hat sich auf Public Clouds spezialisiert und hostet und managt als weltweiter Player für eine Vielzahl von Branchen und Kunden. Rackspace unterstützt eine Reihe von Plattformen und bietet die gesamte Bandbreite aus Cloud- und Managed-Services-Dienstleistungen. Die Server stehen in den USA und England sowie in Deutschlands Serverstadt Frankfurt am Main.

Root360

Als E-Commerce-Experte kommt Root360 nicht an AWS vorbei und arbeitet eng mit dem Unternehmen als Managed-Cloud-Provider zusammen. Die Vorteile liegen dabei in der hohen Skalierbarkeit sowie einem Managed-Docker- und Kubernetes-Service. Migrationen zu AWS nimmt der Anbieter ebenfalls vor.

Strato

Stratos Cloud-Server ist mit einem einzigen Angebot sehr überschaubar und wird stundengenau mit einem Credit-System abgerechnet, bei dem ein CPU vCore, 100 Gigabyte Festplattenspeicher oder ein Gigabyte Arbeitsspeicher jeweils einen Credit beziehungsweise einen Cent kosten.

SysEleven

Aus seinen Rechenzentren in Berlin bietet SysEleven seinen eigenen, auf OpenStack basierenden SysEleven Stack als Public Cloud an. Los geht’s ab 1 vCPU, 4 GB RAM und 50 GB Platz auf lokalem SSD- oder distrubuted Speicher, der sich beliebig erweitern lässt. Inklusive sind der Traffic, ein Load Balancer, API-Calls und eine regelmäßig aktualisierte Dokumentation. Braucht ihr mehr Support, bekommt ihr ihn über ein Ticket-System. DDoS-Schutz gibt es optional gegen Aufpreis. Auch Managed-Cloud-Angebote sind im Portfolio, bei denen ihr viele Cloud-Aufgaben abgenommen bekommt. Übrigens könnt ihr hier auch Kubernetes-Container mit dem MetaKube-Angebot hosten und managen lassen – neben AWS und Azure auch auf SysElevens eigenem Stack.

Telekom Cloud / Magenta Cloud

Während sich die Telekom Cloud mit IaaS und PaaS an Unternehmen richtet, ist die Magenta Cloud für Privatanwender gedacht. Das Angebot der Telekom Cloud umfasst auch Managed Clouds für Mittelständler und Großunternehmen sowie eine App-Cloud für Salesforce.

Timmehosting

Der Anbieter ist Experte für Shopsysteme und nutzt dazu schnelle Platten und Nginx, um Websites schneller auszuliefern. Das Shop-Hosting gibt es bei Timmehosting für 29,95 Euro im Monat, für anspruchsvollere Projekte kann eine Private Cloud für 514,50 Euro gebucht werden und dazwischen gibt es vier weitere Pakete für zahlreiche Anwendungsfälle.

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6 Kommentare
Enttäuscht
Enttäuscht

Solangsam muss man sich nicht mehr wundern, wenn in Deutschland nichts mehr vorwärts geht bezüglich Digitalem Wandel, wenn man nur noch US Unternehmen bevorzugt.

Es gibt genügend andere Anbieter im Cloud Bereich, die besser im Preis Leistungsbereich sind als diese genannten Service Provider.

Warum könnt Ihr im deutschsprachigen Raum nicht endlich anfangen lokale Unternehmen in den Fokus zu stellen und zu unterstützen?

Antworten
Jürgen Schulze
Jürgen Schulze

Haben Sie die zweite Seite nicht gesehen?

Antworten
crstn
crstn

Die wichtigsten Anbieter 2020 im Vergleich? Es fehlt einer der wichtigsten: Hetzner. Ohne diesen Anbieter kann man die Liste nicht ernst nehmen.

Antworten
lz
lz

Sehe ich genauso, für Hetzner gibt es offizielle Ansible-Module und den entsprechenden Provider für Terraform. Das kann man definitiv als eine Art Indikator sehen, wie etabliert ein Cloud-Provider ist. Dies lässt tatsächlich berechtigte Zweifel an der hier geleisteten Recherchearbeit zu.

Antworten
Alem
Alem

Ich finde der wichtigste punkt fehlt ihr und das ist die Preistransparenz. Weiss nicht was es bringen soll einfach anbieter zusammenzutragen und sachen zu erwähnen die jeder selber in 2 min herausfinden kann.

Stellt doch mal eine wirkliche app (portal, grösserer shop) zusammen. Hostet es auf den 5 grössten, simuliert traffic, beschreibt welche service bei wem gebucht wurden und warum, lässt nen monat laufen und sagt dann was ihr für performance für welchen preis hattat.

Das wäre mal ein wirklich lesenswerter artikel zu dem thema und nicht einfach „da ist aws, da ist azure, daist gpc…“ und am schluss steht das nichtssagende „ja alle haben vor und nachteile. Welche besser sind kommt auf anwendungsfall an.“

Clickbyte blödsinn hat t3n doch nicht nötig…

Antworten
Profi
Profi

Ein ganz guter Überblick zu den größten Anbietern, allerdings würde ich mir von der Redaktion dann doch ausführlichere Artikel wünschen. Jeder der aufgezählten Anbieter gibt einiges an Informationen und Features her. Eine Liste nach bestimmten, einzigartigen Features geordnet – anwendungsspezifisch – wäre sehr hilfreich.

Antworten

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