Ratgeber

Cloud-Hosting: Die wichtigsten Anbieter 2019 im Überblick

(Grafik: 32 pixels / Shutterstock)

Früher hat man seine Unternehmensdaten auf ausrangierten Rechnern oder Serverracks im Keller gespeichert und wechselte dann irgendwann ins Rechenzentrum. Heute sind Cloud-Lösungen der Status quo, durch dessen Urwald wir euch einen Weg in Form eines Überblicks bahnen wollen.

Es gibt zahlreiche Anbieter von Cloud-Lösungen, die sich entweder an Privatpersonen, Unternehmen oder beide richten und entsprechende Zusatzservices anbieten. Diese gehen oft über Dienstleistungen hinaus, die Anbieter von Webspace oder Root-Servern bieten, und sind manchmal nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Während man sich klassisches Hosting als „Server steht nicht mehr bei uns, sondern in einer großen, bewachten Halle woanders“ vorstellen kann, unterscheidet sich die Technologie von Cloudhosting deutlich.

Private – Public – Hybrid

Am ehesten dran an klassischem Hosting sind Private Clouds, die dem Nutzer die Möglichkeit einer dedizierten Server-Umgebung mit ihrer Infrastruktur bieten. Diese Lösung ist für Unternehmen gedacht, die ihre Speicher- und Rechenleistung stellenweise deckeln müssen, dafür aber gegen ein geschlossenes und somit sichereres System eintauschen. Das bedeutet nicht, dass Public Clouds unsicher sind, nur dass sie einfacher zugänglich und somit potenziell mehr Angriffsvektoren für Hacker bieten könnten. Public Clouds bringen dafür den Vorteil mit, dass sie skalierbar sind.

Das bedeutet, dass nicht ein festes Kontingent an Speicher und Computing-Power zur Verfügung steht, sondern sich beides an die Bedürfnisse des Nutzers anpasst. Erhöht sich zum Beispiel der Datenbestand oder die Anzahl der Zugriffe auf die Website, den Service oder die App, skaliert die Infrastruktur automatisch nach oben. Und zwar immer in dem Maße, das gerade gebraucht wird. Sinkt die Zahl der Besucher wieder, steht auch wieder weniger Leistung zur Verfügung. Das macht die Auslastung für die Cloud-Anbieter dynamischer und freut auf der anderen Seite den Kunden, denn der zahlt nur das, was gerade gebraucht wird und nicht mehr. Preismodelle, die minuten- oder sekundengenau abrechnen, beispielsweise für aufwendige Berechnungen, existieren ebenfalls.

Hybrid-Cloud-Lösungen sind dagegen der Ansatz, Private und Public Clouds sowie Strukturen wie Mixed oder Multi-Clouds zu vernetzen und Workload und Schnittstellen zwischen Daten und Leistung nach Bedarf anzupassen. Die Wahl der Cloud liegt letztlich beim Nutzer, denn es gibt hier kein besser oder schlechter, sondern der Anwendungsfall ist ausschlaggebend. Hier findet ihr eine Übersicht der wichtigsten Anbieter von Cloud-Lösungen. Eine Auswahl kleinerer, die vielleicht eher für Selbstständige, Startups oder mittelständische Unternehmen geeignet sind, findet ihr auf der dritten Seite.

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Dein t3n-Team

2 Kommentare
Enttäuscht
Enttäuscht

Solangsam muss man sich nicht mehr wundern, wenn in Deutschland nichts mehr vorwärts geht bezüglich Digitalem Wandel, wenn man nur noch US Unternehmen bevorzugt.

Es gibt genügend andere Anbieter im Cloud Bereich, die besser im Preis Leistungsbereich sind als diese genannten Service Provider.

Warum könnt Ihr im deutschsprachigen Raum nicht endlich anfangen lokale Unternehmen in den Fokus zu stellen und zu unterstützen?

Antworten
Jürgen Schulze

Haben Sie die zweite Seite nicht gesehen?

Antworten

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