Ratgeber

Marktübersicht Cloud-Hosting: Die wichtigsten Anbieter im Überblick

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1&1 Cloud-Server

1&1 Cloud-Server gibt es in verschiedenen Ausführungen ab 9,99 Euro pro Monat. 1&1 bietet die Möglichkeit, das Rechenzentrum auszuwählen, in dem die Server gehostet werden sollen. Die Server von deutschen Kunden werden normalerweise in Rechenzentren in Deutschland positioniert. Die Server und deren Ressourcen lassen sich jederzeit anpassen, auch im laufenden Betrieb.

Adacor

Adacor aus Offenbach am Main ist auf die Realisierung von Managend-Hosting-Projekten spezialisiert. Angeboten werden Managed, Private und Hybrid Cloud. Außerdem können Kunden Services wie Monitoring, Backup-Management sowie eine Managed Firewall in Anspruch nehmen. Adacor setzt auf unterschiedliche Rechenzentren in Frankfurt am Main.

Ccloud von Centron

Die Anzahl der CPU-Kerne, die CPU-Priorität und die Größe des Arbeitsspeichers lassen sich für jede Instanz in der Centron Ccloud frei wählen und ändern. Als Festplatten stehen Standard- und besonders schnelle Fast-Data-Store-Lösungen bereit.

Cloudsigma

Der Infrastructure-as-a-Service-Anbieter hat seine Zentrale in Zürich. Im Fokus von Cloudsigma stehen kleine Unternehmen, aber durchaus auch der Mittelstand. Besonders punkten will das Unternehmen mit schneller Bereitstellung der Cloud-Infrastrukrur und bietet zur Verwaltung eine praktische API. Server-Standorte gibt es neben Europa auch in den USA und dem Asiatisch-Pazifischen Raum.

Digital Ocean

Ein altbekannter Name unter den Cloud-Hosting-Anbietern ist auch Digital Ocean. Das amerikanisches Unternehmen hat weltweit verteilte Rechenzentren – die auch in Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Digital Ocean hat als Zielgruppe vor allem Entwickler, die ihre Applikationen unkompliziert deployen wollen. Die übersichtliche Preisliste sorgt für Transparenz bei den Kosten.

Dogado

Dogado bietet Cloud-Server an, die auf Wunsch auch durch das Team bei Dogado verwaltet werden. Die Cloud-Server lassen sich flexibel anpassen, die Angebote sind individualisierbar. Es bietet sich also an, ein Paket anzufragen und so den genauen Preis zu erhalten. Die Grundgebühren für Cloud-Server liegen zwischen 5,90 Euro und 54,90 Euro pro Monat. Die Abrechnung erfolgt auf Minutenbasis, das Rechenzentrum steht in Düsseldorf.

Gridscale

Das deutsche Unternehmen Gridscale bietet verschiedenen Lösungen an, die sich vor allem durch schnelle und einfache Einrichtung auszeichnen. Daneben will Gridscale es ermöglichen, auch komplexere Infrastrukturen schnell miteinander vernetzen zu können. Zielgruppe sind neben Entwicklern auch DevOps, Startups, Agenturen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die Server stehen in Deutschland.

Host Europe

Host Europe bietet mit Rootserver Cloud ebenfalls Cloud-Hosting an. Dabei unterscheidet der Anbieter zwischen echten Server-Instanzen in der Cloud und dedizierten Cloud-Servern, die ebenfalls in der Cloud betrieben werden. Zusätzlich bietet Host Europe noch „Dedizierte Virtual Cloud Root Server“. Die Server sind mit der Cloud verbunden und erlauben die Installation von virtuellen Servern innerhalb des „Virtual Cloud Root Servers“.

Hostnet

Aus Bremen mischt Hostnet im Cloud-Hosting-Markt mit. Der Anbieter erlaubt eine weitreichende Konfiguration und sehr skalierbare Managed Server, inklusive Cloud-Technologie. Den Einstieg besonders vereinfachen sollen die sogenannten Hosting-Scenes. Dabei sind die Ressourcen frei konfigurierbar, mit den Scenes lassen sich dann entsprechende Software-Konfigurationen auf die Server bringen. Auch die Server von Hostnet stehen in Deutschland.

IBM Softlayer

Geht es um eine flexible, skalierbare und leistungsstarke Cloud-Umgebung, kommen vor allem größere Unternehmen kaum um IBM herum. Es lohnt sich, Softlayer in den Vergleich mit einzubeziehen. Unter dem Namen der 2013 von IBM aufgekauften Firma können Unternehmen ihre Cloud-Infrastruktur aufbauen, neben internationalen Rechenzentren gibt es inzwischen auch eins in Frankfurt am Main. Angeboten werden neben standardisierten virtuellen und Private-Cloud-Servern auch sogenannte Bare-Metal-Server, bei denen die Leistung frei konfigurierbar ist.

Jiffybox

Jiffybox heißt das Cloud-Hosting-Angebot von Domainfactory. Die Skalierbarkeit beschränkt sich auf verschiedene wählbare Hardware-Konfigurationen. Die Abrechnung erfolgt stundengenau. Eine Instanz des Einsteigerangebots mit einem CPU-Kern, zwei Gigabyte RAM und 50 Gigabyte SSD kostet beispielsweise drei Cent pro Stunde, jedoch maximal 14,99 Euro pro Monat bei durchgehender Nutzung.

Myloc

Myloc aus Düsseldorf hat sich vor allem auf Managed Hosting spezialisiert. Aktuell sind im Cloud-Geschäft nur PaaS-Services im Angebot. Auf der Website findet sich allerdings schon eine Ankündigung für IaaS-Angebote, mit denen sich Kunden zukünftig eigene Hosting-Umgebungen konfigurieren können, die virtualisiert werden. Auch Myloc setzt auf Deutschland als Serverstandort.

Netclusive

Im Fokus von Netclusive stehen Privatanwender und KMU. Netclusive ermöglicht für alle dedizierten und virtuellen Server die Option zur Verwaltung durch den Anbieter und hat sich vor allem auf Linux spezialisiert. Das Rechenzentrum befindet sich in Frankfurt am Main.

Netcup

Der deutsche Anbieter Netcup bietet zwar keine große Auswahl, hat dafür aber sehr günstige Angebote. Netcup bietet Root-Server (Dedicated Server), aber auch Cloud-Server (vServer) an. Auf Wunsch kümmert sich Netcup um Pflege und Verwaltung der Server.

Plusserver

Besonders für individuelle Hosting-Anforderungen hat sich Plusserver aufgestellt. Das Unternehmen gehört zur Private-Equity-Gesellschaft BC Partners und ist eine frühere Host-Europe-Tochter. Wer Cloud-Hosting nach Maß sucht, kann sich bei Plusserver beraten lassen. Gerade im E-Commerce-Bereich, für den Skalierung beispielsweise im Weihnachtsgeschäft wichtig ist, kann Plusserver viele namhafte Kunden wie Zalando, Rewe und Douglas vorweisen. Aber auch Traditionsmarken wie die Deutsche Bahn, Bayer oder Pelikan sind Kunden. Das Cloud-Portfolio umfasst Public, Private, Hybrid und Multi-Cloud. Damit sollen viele Szenarien abgedeckt werden, auch die Betreuung von Microsoft Azure bietet Plusserver an. Serverstandort ist Köln.

Profitbricks

Der Berliner Anbieter Profitbricks stellt ebenfalls Infrastructure as a Service zur Verfügung. Die Rechenzentren des Unternehmens sind in Deutschland positioniert und entsprechen dem deutschen Datenschutzrecht. Das Unternehmen setzt bei seinem Cloud-Hosting-Angebot auf eine eigens entwickelte Virtualisierungslösung und bietet wie viele andere auch eine API zur einfacheren Administration.

Rackspace

Das amerikanische Unternehmen Rackspacae mit Sitz in Texas gehört zu den größten Hosting-Anbietern der Welt. Neben dedizierten Servern stellt der Anbieter auch Cloud-Lösungen bereit. Das Angebot umfasst unterschiedliche Cloud-Szenarien, vor allem individuelle Anforderungen will der Anbieter erfüllen. Bei Rackspace hosten bekannte Namen wie Github, Vodafone und Mazda. Neben Servern in den USA und UK gibt es auch einen Standort in Frankfurt.

Root360

Root360 aus Leipzig arbeitet eng mit Amazon-Web-Services zusammen, berät Kunden in Infrastruktur-Fragen und betreut deren AWS-Hosting. Die Multi-Server und Cloud-Cluster setzen somit auf die Skalierbarkeit und Sicherheit von Amazon. Unternehmen, die auf der Suche nach Managed AWS-Hosting sind, sollten sich das Angebot von Root360 ansehen. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Anwendungen auf PHP- und Node.js-Basis wie TYPO3, Magento oder Shopware. Zu den Kunden gehören beispielsweise Steigenberger, Sixt oder das DHDL-Startup Sugar Shape.

Servercloud

Mit der Servercloud bietet Strato eine Public-Cloud-Lösung. Die verbrauchten Ressourcen CPU, Arbeits- und Festplattenspeicher werden stundengenau abgerechnet. Ein Euro-Cent entspricht 100 Gigabyte Festplattenspeicher pro Stunde, einer virtuellen CPU pro Stunde oder einem Gigabyte Arbeitsspeicher pro Stunde.

Telekom Cloud

Auch die Deutsche Telekom ist im Cloud-Hosting-Markt vertreten. (Screenshot: Deutsche Telekom)

Die Telekom bietet mit Telekom Cloud ebenfalls einen Dienst an, über den Unternehmen IaaS und PaaS buchen können. Nicht zu verwechseln ist der Dienst mit der Magenta-Cloud. Dabei handelt es sich um ein reines Cloudangebot für Privatanwender. Die Telekom Cloud richtet sich wiederum an Unternehmen, die Dienste und virtuelle Server aus der Cloud buchen wollen.

Den passenden Cloud-Hosting-Anbieter finden

Die Cloud-Hosting-Angebote unterscheiden sich stark, deshalb ist ein direkter Vergleich ziemlich schwierig. Da die Entscheidung für einen Anbieter ganz wesentlich von den Anforderungen der gehosteten Web-Projekte abhängt, sollte man vor jedem Vertragsabschluss und jeder Anpassung einer Hosting-Instanz prüfen, ob Anbieter und Angebot für die eigenen Belange optimal sind. Dazu bieten die meisten Cloud-Hoster Testzeiträume an, innerhalb derer sich die Clouddienste kostenlos testen lassen.

Besondere Beachtung sollten bei der Auswahl der Anbieter auch die Service- und Support-Leistungen finden. Diese sind meist in Service Level Agreements (SLA) der Unternehmen genau geregelt. Wie bei allen Hosting-Dienstleistungen ist es auch beim Cloud Hosting wichtig, dass der Hoster möglichst rund um die Uhr helfen kann. Persönliche Ansprechpartner sind in der Regel hilfreich, wenn es bei der Konfiguration des Cloud Hosting doch einmal Probleme gibt.

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2 Reaktionen
Enttäuscht

Solangsam muss man sich nicht mehr wundern, wenn in Deutschland nichts mehr vorwärts geht bezüglich Digitalem Wandel, wenn man nur noch US Unternehmen bevorzugt.

Es gibt genügend andere Anbieter im Cloud Bereich, die besser im Preis Leistungsbereich sind als diese genannten Service Provider.

Warum könnt Ihr im deutschsprachigen Raum nicht endlich anfangen lokale Unternehmen in den Fokus zu stellen und zu unterstützen?

Antworten
Jürgen Schulze

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Antworten

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