Ratgeber

Hell, scharf, groß, teuer, bunt: 10+2 spannende E-Book-Reader im Überblick

E-Book-Reader. (Bild: denniro/Shutterstock)

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Lesen in der Badewanne, in der Sonne oder abends im Bett – kein Problem mit einem E-Book-Reader. Die Geräte speichern Tausende Bücher und haben weitere Vorteile. Zehn empfehlenswerte Modelle.

E-Books und E-Book-Reader haben sich in Deutschland nicht so stark durchgesetzt wie von der traditionellen Buchbranche zunächst befürchtet. Dabei haben die digitalen Bücher und Geräte eine ganze Reihe von Vorteilen. So kann man darauf Tausende E-Books speichern. Das bei modernen E-Book-Readern eingesetzte E-Ink-Display ermöglicht spiegelfreies Lesen bei direkter Sonneneinstrahlung. Aufgrund der mittlerweile meist vorhandenen integrierten Beleuchtung lassen sich die E-Books auch am Abend lesen – störungsfreier als mit der Nachtlichtlampe.

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E-Book-Reader: Viele Vorteile, einige Nachteile

Zudem sind E-Books bei einschlägigen Anbietern rund um die Uhr verfügbar und können innerhalb von Minuten auf dem Gerät zum Lesen verfügbar gemacht werden. Dienste wie die Onleihe, Kindle Unlimited, Tolino Select oder Skoobe bieten die Möglichkeit, E-Books in einem Flatrate-Modell zu konsumieren. Ältere Leserinnen und Leser begrüßen, dass sich die Schrift vergrößern lässt. Zusätzlich sorgt die E-Ink-Technologie für eine im Vergleich zu Tablets oder Smartphones hohe Akkulaufzeit von mehreren Tagen bis einigen Wochen. Zum Teil verfügen die Geräte über die Möglichkeit, MP3-Dateien abzuspielen.

Zu den Nachteilen gehört, dass aufgrund des Displays Videos oder Spiele kaum sinnvoll dargestellt werden können. Der E-Book-Reader ist – von Ausnahmen wie dem Abspielen von Hörbüchern abgesehen – nahezu ausschließlich zum Lesen gedacht. Tech-affine Lesefans haben daher ein zusätzliches und oft nicht gerade günstiges Gerät, das sie mitnehmen müssen. Wichtig für die Kaufentscheidung ist auch, dass man sich zunächst festlegen muss, ob man sich mit einem Kindle-Gerät an das zugegebenermaßen nutzerfreundliche Amazon-Ökosystem binden oder die Geräte der offene(re)n Konkurrenz nutzen will.

E-Book-Reader: Kaufentscheidung erleichtern

Wir stellen euch im Folgenden zehn empfehlenswerte E-Book-Reader mit ihren besonderen Eigenschaften und möglichen Einschränkungen vor. Bei allen diesen Geräten könnt ihr wenig falsch machen. Im Anschluss findet ihr zudem zwei E-Book-Reader, die erst in Kürze auf den Markt kommen sollen, aber etwas können, das die Konkurrenz bisher vermissen lässt.

10 plus 2 empfehlenswerte E-Book-Reader im Überblick:

  • Kindle Oasis 3

Im Sommer 2019 hatte Amazon das derzeit aktuelle Modell seines Luxus-E-Book-Readers Kindle Oasis 3 vorgestellt. Das Lesegerät gilt als eines der besten am Markt – hat aber auch seinen Preis. Für den E-Book-Reader von Amazon zahlt man je nach Ausführung 229,99, 259,99 oder 319,99 Euro. Das günstigste Gerät* hat acht Gigabyte internen Speicher und eine WLAN-Verbindung. Der mittlere Preis gilt für das Oasis-Modell mit 32 Gigabyte Speicher* und WLAN-Verbindung. Der teuerste Oasis 3* bringt ebenfalls einen Speicherplatz von 32 Gigabyte mit sowie ein 4G-Funkmodul. Damit können kostenlos E-Books heruntergeladen werden, auch wenn man einmal nicht in einem WLAN ist.

E-Book-Reader Kindle Oasis 3 Farbtemperatur

Beim E-Book-Reader Kindle Oasis 3 von Amazon lässt sich die Farbtemperatur des Frontlichts verändern. (Bild: Amazon)

Neu im Vergleich zu den Vorgängern ist beim Kindle Oasis das optimierte, sieben Zoll große Paperwhite-Display. Es verfügt über die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Frontlichts zu verstellen – von Weiß bis Bernstein. Zudem soll die neue E-Ink-Technologie auch ein schnelleres Umblättern ermöglichen. Der Oasis 3 ist wasserfest (IPX8) und kann bei Eintauchen in Süßwasser für bis zu 60 Minuten in bis zu zwei Metern Wassertiefe aushalten. Das Gerät bietet haptische Tasten zum Umblättern. Die Akkulaufzeit soll bis zu vier Wochen betragen. Der Kindle Oasis 3 spielt auch Audible-Hörbücher* ab. Dafür sind allerdings Bluetooth-Kopfhörer oder -Lautsprecher notwendig.

  • Tolino Epos 2

Im Herbst 2019 hat die Tolino-Allianz mit dem Epos 2 eine Neuauflage seines Oberklasse-E-Book-Readers auf den Markt gebracht. Beim Display hat der Epos 2 leicht um 0,2 Zoll auf insgesamt 8 Zoll zugelegt. Gleichzeitig ist das Gerät aber um rund 25 Prozent leichter. Wie beim Kindle Oasis 3 verfügt der Tolino-E-Book-Reader über Blättertasten. Die automatische Display-Rotation sorgt – ähnlich wie bei Smartphones und Tablets – für eine schnelle Änderung zwischen Lesen im Hoch- und Querformat.

Epos 2 von der Tolino-Allianz

Epos 2 von der Tolino-Allianz. (Bild: Thalia)

Der Epos 2 bietet auf bis zu acht Gigabyte internem Speicher Platz für bis zu 6.000 E-Books. Eine WLAN-Funktion ist an Bord. Der Akku soll für mehrere Wochen Lesevergnügen reichen. Ein Highlight beim Epos 2 ist das Smartlight genannte integrierte Leselicht. Das passt sich nämlich je nach Tageszeit in puncto Farbtemperatur an. Der Epos 2 kann dank Wasserschutz bis zu 60 Minuten zwei Meter tief in Süßwasser eingetaucht werden. Das Lesegerät kostet 299 Euro.*

Auf der nächsten Seite präsentieren wir euch einige spannende E-Book-Reader mit großen Displays.

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2 Kommentare
Peter
Peter

Hatte mir den neuen Oasis gekauft, weil ich dachte er ist auch „neu“.

Das einzig neue ist das gelbe Licht, was noch dazu schlechter aussieht, als bei der Konkurrenz, die das übrigens schon ein oder zwei Jahre vorher konnten. Ganz unangenehmer Gelbton, in den höchsten Einstellungen.

Ansonsten unterstützt der Oasis kein 5GHz WLAN, hat immer noch Mini-USB statt USB-C wie alle Geräte die „neu“ herauskamen, die Hüllen kosten 39 Euro und das Ding ist absolute Scheiße und genau NULL verbessert in Sachen Weißwert oder Geschwindigkeit. Genau so träge (dabei kann eINK doch mittlerweile sogar Farbe), genau dasselbe, doch recht graue Display. Das Format ist auch gewöhnungsbedürftig, weil es breiter als ein Taschenbuch ist und die langen Zeilen nicht gerade perfekt zu lesen sind.

Total enttäuscht.

Antworten
HG
HG

Mein Tolino Vision 4 HD funktioniert allgemein ganz zufriedenstellend. Probleme hat er regelmäßig mit Büchern aus der Onleihe. Seiten werden übersprungen, dann muss man auch mal 10 leere Seiten vorblättern. Bisher konnte mir noch niemand sagen, ob es am Gerät, am Buch oder an beiden zusammen liegt.

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