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Ford Mach-E und F-150 Lightning ausverkauft – für Jahre

Ford kommt der Elektroauto-Nachfrage nicht hinterher. Der US-Hersteller reagiert mit einer Erweiterung der Modellpalette und höheren Zielzahlen.

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Der Ford Mustang Mach-E trägt zwar den Namen der Sportwagen-Ikone, ist aber ein kompaktes SUV mit Elektroantrieb. (Bild: Ford)

Fords neue E-Modelle sind auf Jahre ausverkauft. Das gab der US-Konzern nun bekannt und stellte eine Erweiterung der Produktoffensive in Europa vor. Demnach sollen bis 2024 hierzulande drei neue Pkw und vier Nutzfahrzeuge mit elektrischem Antrieb herauskommen. Ab 2026 will das Unternehmen in Europa jedes Jahr 600.000 Elektrofahrzeuge verkaufen. Dazu hat es eigens einen neuen Geschäftsbereich gegründet. Auch VW hat leere Elektroauto-Lager: ID 3 und ID 4 bekommt man 2022 wohl nicht mehr. Fachzeitschriften veröffentlichen bereits Listen mit den Wartezeiten für Elektroautos.

Mach-E auf Jahre ausverkauft

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Ford erklärte, die eigene Elektroauto-Offensive mithilfe der neuen Geschäftseinheit „Ford Model e“ zu beschleunigen. Die Nachfrage nach dem Elektro-SUV Mustang Mach-E und dem Pick-up F150 Lighning übertreffe alle Erwartungen. „Wir sind jetzt für ein paar Jahre ausverkauft“, sagte Ford-CEO Jim Farley auf der Energiekonferenz Cera Week. Die Nachfrage nach dem Mach-E war so groß, dass der Hersteller die Annahme für Bestellungen einstellen musste. Die einzigen noch bestellbaren Modelle sind die Basisversion Mach-E Select und die Top-Produkte Mach-E GT und Mach-E Performance Edition. Das bestätigte Ford-Sprecher Said Deep der Detroit Free Press. Kunden erzählten der Zeitung, ihr im Juli bestellter Wagen sei mit sechs Monaten Lieferzeit angekündigt worden. Nun seien schon fast zwölf Monate vergangen und eine Lieferung sei weiter nicht in Sicht. Ford kündigte an, demnächst die Mach-E-Produktion auf 200.000 Autos pro Jahr zu erhöhen.

F150 Lighning: Bis 2023 ausverkauft

Beim F150 Lighning sieht es nicht besser aus: Ford kürzte kürzlich die Reservierungsanzahl auf 200.000 und kündigte die Verdopplung der Produktion an. Der Hersteller arbeitet die Reservierungen nun über Einladungen an Interessenten ab. Wer eingeladen wird, zu ordern, schlägt besser zu, denn momentan werden nur vorbestellte Fahrzeuge gefertigt. Wer heute für 2022 einen F150 bestellen will, bekommt mitgeteilt, dass keine Reservierungen mehr angenommen werden. Im Sommer will man wieder Bestellungen für das Modelljahr 2023 aufnehmen. Derweil erhalten Kunden Echtzeit-Updates über die Verzögerungen, die auch durch die Chipkrise begründet sind. Analysten bestätigen, dass die ganze Branche von der Fahrzeugknappheit erfasst worden ist.

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Fahrzeugoffensive bis 2026

Angesichts des Erfolgs korrigierte das Unternehmen seine Planzahlen. Es will innerhalb von 24 Monaten über Kapazitäten verfügen, um 600.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr zu produzieren. Bis 2026 soll diese Zahl auf zwei Millionen ansteigen. Dabei sollen neue Modelle helfen. 2023 komme ein „völlig neuer vollelektrischer Pkw“ heraus, den das Werk Köln demnächst produziert. Der Kleinwagen basiert planmäßig auf VWs MEB-Baukasten. Kürzlich erweiterte Ford den Deal mit VW, um ein zweites E-Auto auf dieser Basis herauszubringen. 2024 soll auch das SUV Puma als Vollstromer herauskommen. Bei den Nutzfahrzeugen stehen vier elektrische Modellversionen an: Nach dem Transit Custom und der Großraumlimousine Tourneo Custom sollen die kleineren Nutzfahrzeuge Transit Courier und Tourneo Courier auf den Markt kommen.

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