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Google bringt praktische Maps-Funktion für E-Autos und erleichtert das Teilen von Dateien

Google hat im Zuge der CES 2024 neue Funktionen für Android, Android Auto und ein besseres Zusammenspiel zwischen mehreren Geräten angekündigt. Zudem ereilt Nearby Share zugunsten von Samsungs Quick Share gewissermaßen das Aus.

3 Min.
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Neues für Android Auto, Aus für Nearby Share und mehr: Was Google auf der CES 2024 angekündigt hat. (Bild: Google)

Google nutzt die CES (aber auch den MWC in Barcelona) regelmäßig dazu, neue Funktionen für Android und sein Ökosystem zu präsentieren. Nachdem im vergangenen Jahr das große Update auf Android Auto freigegeben wurde, liegt der Fokus auf der CES 2024 auf dem Motto „Better together“ – also Googles Projekt, das Android-Ökosystem und darüber hinaus nahtloser miteinander zu vernetzen.

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Datentransfer zwischen Geräten: Aus Nearby Share wird Quick Share

Mit Nearby Share hatte Google 2020 eine Funktion in Android integriert, mit der das Teilen von Fotos, Dateien und Text zwischen Geräten leichter, schneller und eleganter gemacht wurde. Analog bietet Samsung auf seinen Galaxy-Geräten eine ähnliche Funktion an, die Quick Share genannt wird.

Vereinheitlichung: Aus Googles „Nearby Share“ wird Samsungs „Quick Share“. (Bild: Google)

Diese beiden im Grunde nahezu identischen Funktionen werden nun zu einer und der Name Nearby Share wird zugunsten von Samsungs Bezeichnung des Features fallen gelassen.

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Laut Google habe man für Quick Share das Beste aus beiden Features gezogen, um die „beste standardmäßig integrierte Funktion für den Peer-to-Peer-Datenaustausch zwischen allen Android-Geräten und Chromebooks anzubieten.

Überdies arbeitet Google mit Computerherstellern wie LG zusammen, um die Funktion auch auf Windows-Geräte als vorinstallierte Anwendung zu bringen. Auf Samsungs Galaxy-Books ist sie ohnehin schon an Bord.

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Laut Google wird Quick Share auf allen Android-Geräten ab Version 6.0 unterstützt. Chromebooks müssen mindestens auf Chrome-OS-Version 91 oder aktueller laufen, und auf Windows-Geräten muss mindestens Windows 10 oder neuer installiert sein. Zudem wird Quick Share derzeit nur auf X86-PCs unterstützt, auf ARM-PCs läuft das Feature nicht.

Bequemes Bluetooth-Pairing: Fast Pair für Google-TV-Geräte

Fast Pair zieht nun auch in Smart-TVs mit Google TV ein. (Bild: Google)

Google hat noch ein paar weitere Tricks parat: So wird die Kopplung von Bluetooth-Kopfhörern mit Google-TV-Geräten, angefangen mit dem Chromecast für Google TV, ähnlich bequem wie schon bei Smartphones oder Chromebooks.

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Die Geräte erkennen im Laufe des Jahres automatisch, wenn ein Kopfhörer in der Nähe ist, der gekoppelt werden möchte. Googles Chromecast mit Google TV soll die Funktion schon ab Februar 2024 erhalten.

Apropos Cast: Google erweitert auch die Möglichkeiten der Übertragung von Inhalten. Ab sofort können auch Inhalte von Tiktok vom Smartphone auf Chromecast-fähige Geräte übertragen werden. Überdies soll es bald möglich sein, Live-Videos auf TV-Geräte und mehr zu streamen.

Inhalte vom Pixel-Smartphone aufs Pixel Tablet übertragen

Schieb rüber! Audio-Inhalte können nun leichter vom Pixel-Smartphone aufs Tablet geschoben werden. (Bild: Google)

Exklusiv für Pixel-Geräte bringt Google im Laufe des Jahres die Möglichkeit, Musik von Spotify oder Youtube Music und Podcasts von einem kompatiblen Pixel-Smartphone aufs Pixel Tablet im Dock zu „schubsen“, wenn die Geräte nah beieinander sind.

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Google macht TV-Geräte zu Matter-Hubs. (Bild: Google)

Näher zusammenbringen will Google auch Smarthome-Geräte mit dem Matter-Standard. Es ist bald möglich, TV-Geräte von LG und einige Google-TV- sowie andere Fernseher basierend auf Android TV als Hubs für Google Home zu verwenden, so das Unternehmen.

Neben kompatiblen TV-Geräten können auch weiterhin der Nest Hub oder Nest Mini zur Verwaltung von Matter-Produkten genutzt und per Home-App gesteuert werden.

Android Auto: Mehr Google-Apps und Dienste

Android Auto und Infotainmentsysteme mit Google-Built-in erhalten neue Funktionen. (Bild: Google)

Auch Android Auto erhält ein wenig Aufmerksamkeit: E-Fahrzeuge mit Android Auto können Echtzeitinformationen über die Batterieladung mit Google Maps teilen. Das soll das Fahren von E-Autos erleichtern, da fortan die ungefähre Batterieladung bei Ankunft am Ziel geschätzt werden könne. Zudem sollen in Maps Ladestationen auf der Strecke und die ungefähre Ladedauer angezeigt werden.

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Die ersten Fahrzeuge mit dieser Funktion werden der Ford Mustang Mach-E und der Pick-up-Truck F-150 Lightning. Weitere sollen folgen.

Android Automotive: „Google-Built-in“ mit mehr Apps

Neben der Erweiterung von Android Auto hat das Unternehmen zudem Neues für Android Automotive angekündigt. Das von Google entwickelte Infotainmentsystem kommt etwa in Fahrzeugen von Polestar, Volvo, Stellantis und bald weiteren Autobauern wie Nissan und Lincoln zum Einsatz.

Google-Built-in umfasst unter anderen zahlreiche Apps wie Google Maps, Google Assistant und Google Play als Teil des Systems. Laut Google wird der Umfang der Funktion erweitert: So wird es bald möglich sein, auf eurem Smartphone geplante Fahrten direkt an Google Maps auf dem Fahrzeug-Display zu senden.

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In stehenden Autos ist es laut Google außerdem möglich, die Zeit mit neuen, optimierten Apps auf Google Play zu vertreiben: So sollen neben der Option, mit dem Chrome-Browser durchs Netz zu surfen, auch Sendungen von PBS Kids und Crunchyroll angeschaut werden können.

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