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Motorola Edge 40 Pro im Hands-on: Neues Topmodell für unter 900 Euro

Motorola hat mit dem Edge 40 Pro sein erstes Topmodell für den globalen Markt vorgestellt. Das Smartphone kostet unter 1.000 Euro, kommt mit Qualcomms aktuellem Topchip und weiteren Highlights. Ein erstes Hands-on.

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Motorola Edge 40 Pro (Foto: t3n)

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Etwa ein halbes Jahr nach der Ankündigung des Edge 30 Ultra und weiterer Modelle der Edge-30-Serie legt Motorola mit dem Edge 40 Pro nach. Das neue Modell, das in China schon im Januar als X40 angekündigt wurde, entledigt sich des 200-Megapixel-Sensors des Edge 40 Ultra und kehrt zu einem 50-Megapixel-Hauptsensor zurück. Für unter 900 Euro schnürt der Hersteller auf den ersten Blick ein interessantes Paket.

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Mit dem Preis unterbietet Motorola die aktuellen Topmodelle von Samsung und Xiaomi, die mit jeweils über 1.000 Euro zu Buche schlagen. Die Konkurrenz ist dennoch groß. Besonders Googles Pixel 7 Pro ist hier zu nennen.

Motorola Edge 40 Pro: 6,67-Zoll-Display mit 165 Hertz

Motorola Edge 40 Pro (Foto: t3n)

Ähnlich wie das Edge 30 Ultra besitzt das neue Modell einen POLED-Bildschirm mit 6,67 Zoll Diagonale und Full-HD-plus-Auflösung von 2.400 mal 1.080 Pixeln. Bei der Bildwiederholrate hat Motorola an der Schraube gedreht: Anstelle der bislang bei Topmodellen weit verbreiteten 120-Hertz-Rate beträgt sie beim Edge 40 Pro 165 Hertz. Zudem unterstützt es HDR10+ und Dolby Vision.

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Bei der Nutzung des Smartphones – wir haben es seit ein paar Tagen als Testsample vorliegen – fühlt sich das Gerät weitgehend flüssig in der Interaktion und beim Scrollen auf Websites und in Apps an. Einen massiven Unterschied zu Smartphones mit 120-Hertz-Bildschirm ist im Vergleich nicht auf Anhieb aufgefallen.

Das Display ist ähnlich wie bei Huaweis P40 Pro (Test) von 2020 nicht nur leicht um die Gehäuseseiten gebogen, sondern es schmiegt sich auch leicht um die Ober- und die Unterseite. Zudem hat Motorola es so gestaltet, dass es vorn und hinten zu den Seiten hin weitgehend symmetrisch gestaltet ist.

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Motorola Edge 40 Pro (Foto: t3n)

Das macht den seitlichen Rahmen relativ schmal, dennoch lässt sich das Gerät sicher greifen, wobei ich mir ein wenig mehr Material ähnlich wie beim Galaxy S23 Ultra (Test) gewünscht hätte. Bei diesem hatte Samsung im Vergleich zum Galaxy S22 Ultra (Test) für ein besseres Handling nachgebessert. Geschützt ist das Gerät vorn wie hinten durch Cornings Gorilla Glass Victus.

Motorola Edge 40 Pro (Foto: t3n)

Unter der Haube steckt Qualcomms SoC (System-on-a-Chip) Snapdragon 8 Gen 2, bei dem es sich um den derzeit schnellsten Smartphone-Chip handelt, der etwa auch in Samsungs-Galaxy-S23-Serie und Xiaomis 13 und 13 Pro zu finden ist. Beim Speicher sind zwölf Gigabyte DDR5X-RAM verbaut und 256 Gigabyte schneller USF-4.0-Flashspeicher. Für die Preisklasse von unter 900 Euro ist die Ausstattung nicht schlecht. Bei Googles Topmodell Pixel 7 Pro (Test) oder Xiaomi-13-Modellen ist der Basisspeicher nur 128 Gigabyte groß.

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 Zweimal 50 MP: Motorola Edge 40 Pro mit Triple-Kamera

Motorola Edge 40 Pro (Foto: t3n)

Bei der rückseitigen Kamera setzt Motorola auf ein Triple-Setting. Es besteht aus einer Hauptkamera mit 50 Megapixeln (2,0 μm), f/1.8-Blende, PDAF und optischer Bildstabilisierung (OIS), einer 114-Grad-Ultraweitwinkellinse (f/2.2-Blende) mit gleicher Auflösung und Makro-Option sowie einem Telezoom mit Zwölf-Megapixel-Sensor und zweifacher Vergrößerung, Porträtmodus und f/1,6-Blende.

Während bei Tageslicht gute Resultate entstehen, ist der Nachtmodus im Vergleich zum Pixel 7 Pro deutlich schwächer: Testfoto mit dem Motorola Edge 40 Pro. (Foto: t3n)

Nachtmodus: Testfoto mit dem Google Pixel 7 Pro. (Foto: t3n)

Bei ersten Aufnahmen zeigt sich, dass die Kamera bei Tageslicht solide Resultate erzielt, bei Dunkelheit ist sie okay. Im Vergleich mit Googles Kamera des Pixel 7 Pro, das im gleichen Preissegement zu Hause ist, zieht sie aber den Kürzeren, was sich besonders bei Dunkelheit und der Zoomfunktion bemerkbar macht. Googles Pixel 7 Pro besitzt einen stärkeren Zoom mit bis zu fünffacher optischer Vergrößerung. Frontseitig verbaut Motorola eine Selfiekamera mit 60 Megapixeln und f/2.2-Blende.

Motorola Edge 40 Pro: Mit 125-Watt-Ladefunktion und IP68

Zur weiteren Ausstattung des Motorola Edge 40 Pro gehören ein Akku mit einer Nennleistung von 4.600 Milliamperestunden, der sich mit dem im Lieferumfang befindlichen Netzteil kabelgebunden mit bis zu 125 Watt aufladen lässt. Per Power-Delivery lässt sich das Gerät mit einem Drittanbieter-Netzteil noch mit über 50 Watt betanken, wie wir feststellen konnten. Kabelloses Laden ist mit 15 Watt möglich; Reverse-Wireless-Charging erfolgt mit bis zu fünf Watt. Bei Googles Pixel 7 Pro ist hinsichtlich der Ladeleistung bei 20 Watt – sowohl kabellos als auch kabelgebunden – Schluss.

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Motorola Edge 40 Pro mit Dolby Atmos an Bord. (Foto: t3n)

Hinsichtlich der Konnektivität ist WLAN nach ax-Standard (Wifi 6e) an Bord – laut Motorola ist es außerdem Wifi-7-ready. Zudem unterstützt es den aktuellen Bluetooth-Standard in Version 5.3 und Displayport 1.4. Die integrierten Lautsprecher sind für Dolby Atmos getunt, so Motorola. Nicht zu vergessen: Das Edge 40 Pro ist nach Schutzart IP68 gegen Staub und Wasser geschützt.

Motorola Edge 40: Android 13 mit 4 Jahren Updates

Das Edge 40 Pro ist mit Android 13 ab Werk ausgerüstet und lehnt sich bei der Nutzeroberfläche an Googles Optik an. Allerdings hat Motorola einige Erweiterungen integriert, um das Gerät weiter zu individualisieren. So lassen sich neben verschiedenen Designs auch Schriftarten, App-Symbolformen, Fingerabdruckanimationen und mehr anpassen.

Ferner ist laut Motorola eine umfangreiche Suite von Sicherheitsfunktionen, darunter Thinkshield, Moto Secure und Family Space an Bord. Mit Thinkshield soll das Gerät „auf allen Ebenen vor Malware, Phishing und anderen Bedrohungen“ geschützt werden, während „Moto Secure als zentrale Anlaufstelle für Datenschutz und Sicherheit dient, um den Schutz von Geräten über Android- und Motorola-Apps und ‑Einstellungen hinweg zu überprüfen“, so der Hersteller.

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Mit Family Space besteht die Möglichkeit, Nutzer:innen einen „sicheren Bereich“ auf dem Gerät einzurichten, in dem Kinder lernen und spielen können, heißt es.

Wie beim Edge 30 Ultra bietet Motorola eine Updategarantie von drei großen Android-Updates und vier Jahren Sicherheitspatches. Das ist nicht ganz so viel, wie etwa Samsung, Oppo oder Oneplus bei ihren Geräten bieten. Aber die Tendenz geht in die richtige Richtung.

Motorola Edge 40 Pro kostet ab 900 Euro

Motorola Edge 40 Pro (Foto: t3n)

Das Motorola Edge 40 Pro soll in den kommenden Tagen zu einem Preis von 899,99 Euro* in den Handel kommen. Neben dem mattschwarzen Modell, das uns als Sample vorliegt, bietet Motorola das neue Smartphone auch in einem Blauton an, das unserer Meinung nach die optisch ansprechendere Farbe ist.

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In dieser Preisregion hat Motorola mächtig Konkurrenz. Denn neben dem Pixel 7 Pro spielen auch Player wie Samsung mit dem Galaxy S23, das indes mit 6,2 Zoll ein kleineres Display besitzt, und das Xiaomi 13, das mittlerweile für unter 800 Euro zu haben ist und im Unterschied zum Motorola-Modell auch eine ziemlich performante Kamera besitzt. In Sachen Software ist das Edge 40 jedoch weniger überladen und attraktiver.

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