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Pixel 7 und 7 Pro im Test: Google ist auf dem richtigen Weg

Mit dem Pixel 7 und 7 Pro liefert Google die Nachfolger der 2021er Pixel-6-Serie. In unserem Test konnten die Geräte in vielerlei Hinsicht überzeugen. Ein großer Entwicklungssprung zum Vorgänger sind sie nicht.

16 Min. Lesezeit
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Pixel 7 Pro im Test. (Foto: t3n)

Mit dem Pixel 6 und 6 Pro (Test) hatte Google im letzten Jahr eine neue Designsprache für seine Smartphones eingeführt, erstmals eigens angepasste Prozessoren verbaut und sich von den jahrelang eingesetzten Kameras verabschiedet. Nach dem großen Neustart im vergangenen Jahr kann die neue 7er-Generation als Verfeinerung, quasi als eine „S“-Klasse wie bei Apples iPhones betrachtet werden.

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Dabei hat Google nicht nur ein wenig am Design geschraubt, um die neuen Modelle hochwertiger anmuten zu lassen, sondern auch am Innenleben. Die Neuerungen sind zwar recht überschaubar, der Hersteller hat aber unter anderem einige Kritikpunkte, die es bei den Vorgänger gab, ausgebessert. Aber der Reihe nach.

Wir haben den Test der neuen Modelle primär mit dem Pixel 7 Pro durchgeführt, da viele der Ausstattungsmerkmale identisch zum Pixel 7 sind. Die Geräte teilen sich die Kamera, wobei dem Pixel 7 der Telezoom fehlt -, Speicher und die Software. Nur hinsichtlich des RAMs, des Akkus und des Bildschirms gibt es einige Unterschiede, auf die wir gesondert im Test eingehen.

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Pixel 7 und 7 Pro: Verfeinertes Design

Gehen wir zunächst auf das Offensichtliche ein: das Design. Bei beiden neuen Modellen hat Google die rückseitige Kamerablende – den „Visor“ – verbessert. Sie besteht nicht mehr aus mehren Glaselementen, sondern aus einem Metallelement, das zu den Seiten in das Gehäuse übergeht. Diese Lösung ist nicht nur robuster, sondern sieht gleichzeitig hochwertiger aus.

Google Pixel 7 in Lemongrass neben dem Pixel 7 Pro in Hazel

Google Pixel 7 in Lemongrass neben dem Pixel 7 Pro in Hazel. (Foto: t3n)

Rückseitig setzt Google wie bei den Vorgängern auf robustes Gorilla Glass Victus, das im Unterschied zum Pixel 6 keine Dual-Tone-Färbung besitzt. Beide Modelle werden jeweils in den Farben Schwarz und Weiß angeboten; hinzu kommt beim Pixel 7 der Ton „Lemongrass“ (einem hellen Gelb) und beim Pro „Hazel“ (ein Graugrün mit bronzefarbenem Rahmen).

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Der Rahmen der neuen Modelle besteht weiterhin aus Metall, wobei der des Pixel 7 Pro – wie auch der Kamerabalken – poliert und damit glänzend ist. Beim Pixel 7 sind Kameraelement und der seitliche Rahmen mattiert. Umgekehrt verhält es sich derweil bei der Lautstärkewippe und dem Powerbutton.

Das Pixel 7 Pro von der Seite mit Power-Button und Lautstärkewippe. (Foto: t3n)

Auffallend ist zudem, dass die Knöpfe an der Seite bei beiden etwas tiefer als bei den Pixel-6-Modellen positioniert sind, was sich aus meiner Sicht positiv auf die Bedienbarkeit und das Handling auswirkt.

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Apropos Handling: Das Pixel 7 ist etwas kleiner als sein Vorgänger geworden. Anstelle eines 6,4-Zoll-Bildschirms verbaut Google beim Pixel 7 ein 6,3-Zoll-Display. Dadurch konnten die Abmessungen von 158,6 x 74,8 x 8,9 auf circa 155,6 x 73,2 x 8,7 Millimeter reduziert werden. Besonders die geringere Gehäuselänge wirkt sich positiv auf die Bedienbarkeit aus, genauso wie das etwa geringere Gewicht von 197 statt 207 Gramm.

Das Google Pixel 7 Pro neben dem Pixel 7. (Foto: t3n)

So klein wie ein iPhone 13 Pro oder das Samsung Galaxy S22 (Test) mit 6,1-Zoll-Display ist das Pixel 7 zwar immer noch nicht, dennoch ist es ein Schritt in die richtige Richtung für Fans etwas handlicherer Smartphones.

Pixel 7 und 7 Pro: Schön helle Bildschirme

Das Pixel 7 Pro von vorn. (Foto: t3n)

Bleiben wir doch gleich bei den Displays: Der plane 6,3-Zoll-Bildschirm des Pixel 7 besitzt wie der des Vorgängers weiterhin eine Full-HD-Plus-Auflösung und unterstützt eine Bildwiederholrate von 90 Hertz, die sich je nach Anwendung auch auf 60 Hertz herunterregeln kann. Im Unterschied zum Pixel 6 ist der neue AMOLED-Bildschirm mit einem Peak von 1.400 nits eine Spur heller.

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Eine Spur besser ist das LTPO-AMOLED-Display des Pro-Modells, das mit WQHD Plus auflöst und damit 1.440 x 3.120 Pixel unterstützt. Einem aktuellen Top-Smartphone angemessen ist die adaptive Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hertz. Im Unterschied zum Basis-Pixel besitzt das 7 Pro einen leicht um die Seiten gebogenen Bildschirm, der sich jedoch weniger stark als beim Vorgänger um die Seiten schmiegt.

Das Google Pixel 7 Pro neben dem Pixel 7. (Foto: t3n)

Hinsichtlich der Display-Qualität gibt es nichts auszusetzen. Die Panel werden hell, Farben werden realistisch und nicht übertrieben dargestellt. Der Akkulaufzeit zuträglich ist zudem Googles Entscheidung, die Bildschirmauflösung des Pro standardmäßig auf FHD Plus herunterzuregeln. Samsung macht das bei seinen Geräten schon seit Jahren – einen sichtbaren Unterschied macht es eh nicht.

Das Display des Pixel 7 Pro löst standardmäßig mit FHD Plus auf. (Foto: t3n)

Genau diese Option hatten wir uns übrigens schon im letzten Jahr beim Test des Pixel 6 Pro gewünscht. Danke, Google!

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Nun müsste Google uns nur noch den Wunsch erfüllen, auch die Basis-Version des Pixel mit 120 Hertz-Display zu bestücken. Vielleicht kommt das dann ja beim Pixel 8.

Biometrie beim Pixel 7 Pro: KI-Gesichtserkennung und schnellerer Fingerabdrucksensor

Ein im letzten Jahr stark kritisiertes Hardware-Feature war der langsame Fingerabdrucksensor. Zwar hatte Google mit Softwareupdates versucht, die Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen, merklich beschleunigen konnte der Hersteller die Entriegelungsgeschwindigkeit aber nicht.

Beim Pixel 7 und 7 Pro steckt dafür nun offenbar ein neuer optischer Fingerabdrucksensor unter dem Display, der weit besser funktioniert und die Geräte spürbar schneller entsperrt.

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Pixel 7 und Pixel 7 Pro besitzen eine 2D-Gesichtserkennung mit KI-Unterstützung. (Foto: t3n)

Hinzugekommen ist außerdem die von manchen schon mit dem Pixel 6 Pro per Update erwartete Gesichtserkennung. Diese wird laut Google aber nie auf das 2021er Modell kommen. Im Pixel 7 und 7 Pro gehört sie zum Standard und kann in den Sicherheitseinstellungen oder schon bei der ersten Inbetriebnahme eingerichtet werden.

Laut Google funktioniert die Gesichtserkennung sicherer als die bei anderen Smartphones verwendete 2D-Lösung, da der Hersteller zusätzlich KI zur Authentifizierung einsetzt. So sicher wie die 3D-Gesichtserkennung eines iPhones oder des Pixel 4 (Test) ist sie dennoch nicht. Das ist auch Google klar und bietet die Lösung nur zur Entriegelung des Smartphones an, aber nicht für Bezahlvorgänge oder andere sensible Prozesse.

Auch die Gesichtserkennung funktioniert schnell und zuverlässig. Sie kommt bei Dunkelheit aber logischerweise an ihre Grenzen, da eine Kamera ohne ausreichend Licht nichts erkennt.

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Ich muss gestehen: Ich habe die Gesichtsauthentifizierung nicht eingerichtet, mein Daumen wandert beim Griff zum Smartphone nämlich eh automatisch zum Fingerabdrucksensor, sodass ich die zusätzliche biometrische Entriegelungsfunktion nicht benötige. Dennoch halte ich es für einen Fehler, dass Google seine 3D-Gesichtserkennung des Pixel 4 nach nur einer Generation wieder eingestampft hat.

Pixel 7 und 7 Pro: Tensor G2 macht die Smartphones smart(er)

Mit dem Pixel 7 und 7 Pro bringt Google eine neue Generation seines Tensor-Prozessors, der wohl wie das erste Modell ein für KI-Prozesse optimierter Exynos-Chip von Samsung ist.

Wie bei Tensor G1 setzt Google auch beim Tensor G2 auf zwei Cortex-X1-Kerne, die mit bis zu 2,85 Gigahertz getaktet werden und die anspruchsvollsten Aufgaben übernehmen. Für die mittelschweren Rechenaufgaben stecken im G2 zwei Cortex A78 mit maximal 2,35 Gigahertz auf dem Chip, und die stromsparenden Aufgaben übernehmen vier Cortex A55-Kerne, die auf maximal 1,8 Gigahertz laufen.

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Neu ist die Mali G710 GPU, die sich in puncto Leistung nicht stark von der Mali G78 MP20 des Pixel 6 (Pro) unterscheidet. Angesichts dessen, dass die SoC-Leistung schon im letzten Jahr vollkommen ausreichte, ist das zu vernachlässigen.

An die Performance-Künstler wie an Qualcomms Snapdragon 8 Plus Gen 1 kommt Googles Chip in den meisten Benchmarks nicht heran. Den Anspruch hat der Hersteller aber auch nicht, auch wenn der Tensor G2 alle Aufgaben schnell erledigt und das System superflüssig laufen lässt. Auch anspruchsvollere Spiele lassen sich ausführen.

Laut Geekbench sind die Leistungszuwächse bei der reinen Rechenleistung überschaubar. (Screenshots: Geekbench/t3n)

Google legt den Fokus bei seinem Tensor-Chip auf KI-Prozesse, um diverse Aufgabe auf dem Gerät ausführen zu können. Und dieser Part des System-on-a-Chips wurde spürbar aufgebohrt. Im Vergleich mit dem Pixel 6 hat die TPU (Tensor-Processing-Unit) einen massiven Sprung gemacht – laut Google ist die neue KI-Einheit um die 60 Prozent leistungsfähiger.

Im AI Benchmark überrundet der Tensor G2 den G1 des Pixel 6 Pro. (Screenshots: t3n)

Im synthetischen AI Benchmark wird dies ein Stück weit veranschaulicht: Das Pixel 6 Pro schaffte 382 Punkte, während das Pixel 7 Pro in einem viel schnelleren Durchlauf einen Score von 628 Punkten erzielte.

Google konzentriert sich eigenen Angaben zufolge bei den KI-Funktionen primär auf Spracherkennung sowie Kamerafunktionen – aber auch bei der Gesichtserkennung sei die TPU involviert. Die Spracherkennung fließt etwa in die Rekorder-App ein, die Google schon seit dem Pixel 6 in Deutschland anbietet und das Gesprochene automatisch auf dem Gerät transkribiert.

Neu ist die Transkriptionsfunktion nun in der Messenger-App, die Sprachnachrichten zur schnelleren Erfassung in Text umwandelt. Diese Funktion wünschten wir uns auch für weitere Messaging-Apps, um minutenlange eingesprochene Nachrichten einfach lesen zu können.

Vor allem aber äußert die KI sich bei den Kameras.

Pixel 7 und 7 Pro: Die Kameras

Pixel 7 Pro versus Pixel 7 – Triple- versus Dual-Kamera. (Foto: t3n)

Die Kameras von Googles Pixel-Modellen gelten seit Generationen als eines der Kaufargumente der Smartphones. Auch in diesem Jahr scheint das wieder der Fall zu sein. Die kameraseitigen Änderungen im Vergleich zum Vorjahr halten sich zwar in Grenzen, der Tensor G2 macht den Kameras aber Beine.

Auf der Hardwareseite haben wir es bei den Weitwinkelkameras beider Pixel-7-Modelle mit einem 50-Megapixel-Sensor mit achtfacher Phasenerkennung (PD) und Quad-Bayer-Matrix zu tun. Per Pixel-Binning werden die 50 Megapixel jeweils zu zwei mal zwei Pixeln mit einem gemeinsamen Farbfilter versehen, was bei hohen ISO-Werten das Rauschverhalten des 1/1,31-Zoll-Sensors verbessern soll. Die Blende des Sensors beträgt ƒ/1,85, der Erfassungswinkel liegt bei 82 Grad.

Bei der Ultraweitwinkelkamera kommt ein zwölf Megapixel-Sensor mit 1,25 μm Pixelgröße, ƒ/2,2-Blende und 114-Grad-Erfassungswinkel beim Pixel 7 zum Einsatz. Das Sichtfeld des Pro-Modells ist mit 125,8 Grad etwas größer.

Die Triple-Cam des Pixel 7 Pro. (Foto: t3n)

Angesichts der mit dem Pixel 6 identischen Weitwinkelkamera sind mit dem bloßen Auge keine Unterschiede zwischen dem Vorgänger und dem Pixel 7 auszumachen. Die Fotos sind scharf und liefern eine ausgezeichnete Qualität. Auch die bei Dunkelheit aufgenommenen Bilder sind sehr gut – dank des Tensor G2 sind die Resultate sogar eine Nuance besser als beim Pixel 6.

Google Pixel 7 Pro Testfoto. (Foto: t3n)

Google Pixel 7 Pro Testfoto. (Foto: t3n)

Google Pixel 7 Pro Testfoto. (Foto: t3n)

Google Pixel 7 Pro Testfoto. (Foto: t3n)

Ein weiterer Unterschied zwischen dem Pixel 6 und 7 ist zudem die Geschwindigkeit, mit der Nachtfotos mit dem neuen Modellen aufgenommen werden. Dank des Tensor G2 sind Aufnahmen mit dem Nachtmodus viel schneller im Kasten. Die erwähnte höhere Bildqualität könnt ihr mit der Verlängerung der Belichtungszeit in der Kamera-App ändern. Hierfür ist im Nachtmodus ein Regler integriert. Bei sich bewegenden Objekten funktioniert das selbstredend nicht.

Wie erwähnt lässt sich mit der Ultraweitwinkelkamera des 7 Pro ein größerer Sichtwinkel von knapp 125,8 Grad anstelle der 114 Grad der 6er-Serie und des Pixel 7 erfassen. Die Qualität ist bei allen weitgehend gleich gut. Was den größeren Erfassungswinkel des 7 Pro angeht, ist er nur im direkten Vergleich zu erkennen. Der kleinere Sichtwinkel von 114 Grad erschien mir im letzten Jahr indes eine Spur zu klein, sodass ich den neuen Winkel im Pro-Modell durchaus begrüße.

Das Pixel 7. (Foto: t3n)

Mit dem Makromodus ist dem Pro-Modell neben der Telezoom-Kamera ein weiteres Feature exklusiv vorbehalten. Mit diesem könnt ihr Objekte näher – bis drei Zentimeter – vor die Linse holen und aus nächster Nähe festhalten.

Das Makro-Feature gibt es bei anderen Herstellern schon länger – für das Pro ist es eine willkommene Bereicherung. Der Makromodus wird übrigens automatisch aktiviert, wenn ihr euch dem Objekt entsprechend nähert.

Google Pixel 7 Pro Testfoto. (Foto: t3n)

Google Pixel 7 Pro Testfoto. (Foto: t3n)

Google Pixel 7 Pro Testfoto. (Foto: t3n)

Neben den beiden Weit- und Ultraweitwinkelkameras hat das Pixel 7 Pro mit der Telezoom-Kamera mit 48-Megapixel-Sensor eine dritte Kamera an Bord, um Objekte mit fünffachem optischen Zoom und bis zu 30-fachem Super-Res-Zoom näher heranzuholen.

Googles Pixel 6 Pro unterstützt zum Vergleich einen vierfachen optischen und einen 20-fachen Super-Res-Zoom, sodass ihr mit der neuen Kamera Dinge näher und schärfer heranzoomen können sollt.

Im Unterschied zum Pixel 6 Pro, dessen Telezoom eine Pixelgröße von 0,8 μm besitzt, ist die Pixelgröße des 7 Pro mit 0,7 μm etwas kleiner. Einen negativen Effekt haben die kleineren Pixel indes nicht, da der Tensor-Chip dies per Software auszugleichen vermag. Die Unterschiede bei höheren Vergrößerungsstufen sind ehrlich gesagt zu vernachlässigen.

Im direkten Vergleich zwischen dem 6 Pro und 7 Pro sind beim Zoom unwesentliche Unterschiede auszumachen. Je näher wir heranzoomen, desto unschärfer werden die Resultate. Etwa bis Vergrößerungsstufe zehn sind die Bilder vor allem bei Tageslicht noch zu gebrauchen, danach werden sie nach und nach weniger brauchbar.

Beim Videomodus hat Google ebenso ein paar kleine Verbesserungen vorgenommen: So könnt ihr zum einen Videos nun in 10-Bit-HDR-Qualität aufnehmen. Die maximale Qualität liegt weiterhin bei 4K mit bis zu 60 fps – und nicht 8K, wie es manche schon anbieten.

Zum anderen ist neben den Stabilisierungsfunktionen des Pixel 6 Pro ein neuer Kinomodus an Bord, der bei Videos eine künstlich erzeugte Hintergrundunschärfe erzeugt. Nach den ersten Gehversuchen mit der Funktion könnte Google noch ein wenig nachlegen, da Apples iPhone 14 das etwas besser umsetzt (aber auch noch nicht perfekt). In Sachen Video ist das Pixel aber nicht schlecht, auch wenn Apples iPhones diese Disziplin immer noch besser beherrschen.

Google Pixel 7 Pro trifft auf Pixel 6 Pro, Pixel 7 und Pixel 6. (Foto: t3n)

Sinnvolle Kamera-Features – Google, mach scharf!

Wie schon beim Pixel 6, mit dem etwa der Magic-Eraser eingezogen ist, um Objekte aus Bildern zu entfernen, bietet Google auch mit dem Pixel 7 neue sinnvolle Features an. Zu diesen gehört die Verbesserung von „Real Tone“. Die Funktion sorgt dafür, dass Menschen mit unterschiedlichen Hauttönen so gut wie möglich abgebildet werden. Mit der neuen Modellreihe hat Google die Kameraalgorithmen mit mehr als 10.000 zusätzlichen Porträts von People of Color (PoC) trainiert, um sicherzustellen, dass die Kamera alle Hauttöne authentisch wiedergibt.

Neu ist zudem der „Scharfzeichner“: Mit dieser Funktion, die zuerst für die neuen Pixel-Modelle verfügbar ist, sollen verschwommene Fotos mithilfe von maschinellem Lernen nachgeschärft werden können. Die Funktion könne auch bei älteren Aufnahmen angewandt werden, so Google. In einigen Testläufen mit verschwommenen Fotos liefert das Tool teils beeindruckende Resultate. Erwartet aber keine Wunder.

Für Blinde und Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen bietet Google mit dem „Schritt-für-Schritt-Selfie“ die Möglichkeit, Selbstbildnisse von sich selbst festzuhalten. Das Feature liefert beim Fotografieren präzise Audioanweisungen, kontrastreiche visuelle Animationen und haptisches Feedback, um die Person ins rechte Licht zu rücken.

Alles in allem liefert Google mit den Pixel-7-Modellen wieder eine ausgezeichnete Kamera ab, die vor allem beim Pro-Modell dank des Telezooms einen großen Gestaltungsspielraum bietet. Aber auch ohne die dritte Kamera auf der Rückseite macht das Pixel 7 viel Spaß, da die Kameras einfach auf Top-Niveau sind, ausgeglichene Farben produzieren und nicht so überschärfen wie es gelegentlich bei Apples iPhone 14 Pro (Test) der Fall ist.

In allerlei Szenarien produziert das weit günstigere Pixel 7 (Pro) die besseren Fotos als Apples Topmodelle. Aber hier spielt auch teils der persönliche Geschmack eine relevante Rolle.

Google Pixel 7 Pro, 7 und Pixel 6 Pro und 6: Spezifikationen im Vergleich

ModellGoogle Pixel 7 ProGoogle Pixel 7Google Pixel 6 ProGoogle Pixel 6
BetriebssystemAndroid 13Android 13Android 12 (Android 13 seit August 2022)Android 12 (Android 13 seit August 2022)
Display6,7 Zoll LTPO-OLED mit 120 Hertz (dynamisch); QHD+ 1.440 x 3.120 Pixel, 512 ppi, bis zu 1.000 Nit (HDR-Helligkeit) und bis zu 1.500 Nit
(Spitzenhelligkeit)
6,3 Zoll- OLED mit 90 Hertz; FHD+ mit 1.080 x 2.400, 416 ppi, bis zu 1.000 Nit (HDR-Helligkeit) und bis zu
1.400 Nit (Spitzenhelligkeit)
6,7 Zoll LTPO-OLED mit 120 Hertz (dynamisch); HD+ 1.440 x 3.120 Pixel; 512 ppi; 19,5:9-Seitenverhältnis; Always-On-Display; HDR; Corning Gorilla Glas Victus
6,4 Zoll- OLED mit 90 Hertz; FHD+ mit 1.080 x 2.400; 411 ppi; 20:9 Seitenverhältnis; Always-On-Display; HDR; Corning Gorilla Glas Victus
ProzessorGoogle G2 TensorGoogle G2 TensorGoogle Tensor „Whitechapel“Google Tensor „Whitechapel“
12 GB LPDDR5-RAM8 GB LPDDR5-RAM12 GB LPDDR5 RAM8 GB LPDDR5 RAM
Interner Speicher128/256 GB (nicht erweiterbar)128/256 GB (nicht erweiterbar)128/256 GB (nicht erweiterbar)128 GB (nicht erweiterbar)
HauptkameraTriple-Kamera:
- 50 MP Weitwinkel (Samsung GN1), Pixelgröße: 1,2 μm,
Blende: ƒ/1.85,
Sichtfeld: 82°,
Bildsensorgröße: 1/1,31";
- 12 MP Ultraweitwinkel (Sony IMX381), Pixelgröße: 1,25 μm,
Blende: ƒ/2.2,
Sichtfeld: 126°,
Objektivkorrektur
- 48 MP Telezoom (Samsung GM1),
Pixelgröße: 0,7 μm,
Blende: ƒ/3.5,
Sichtfeld: 20,6°,
5x optischer Zoom,
30x Super-Resolution-Zoom


Dual-Kamera:
- 50 MP Weitwinkel (Samsung GN1) mit 8x Super-Resolution-Zoom,
Pixelgröße: 1,2 μm,
Blende: ƒ/1.85,
Sichtfeld: 82°,
Bildsensorgröße: 1/1,31";
-12 MP Ultraweitwinkel (Sony IMX381), Pixelgröße: 1,25 μm,
Blende: ƒ/2.2,
Sichtfeld: 114°,
Objektivkorrektur
Triple-Kamera:
- 50 MP Weitwinkel: 1,2 μm Pixelgröße;
Blende: ƒ/1,85;
Erfassungswinkel: 82°;
Bildsensorgröße: 1/1,31";
- 12MP Ultraweitwinkel:
1,25 μm Pixelgröße:
Blende: ƒ/2.2;
Sichtfeld: 114°;
- 48 MP Telezoom: 
0,8 μm Pixelgröße;
Blende: ƒ/3,5;
Erfassungswinkel: 23,5°;
Bildsensorgröße: 1/2";
4-fach optischer Zoom; bis zu 20-facher Super-Resolution-Zoom

Dual-Kamera:

- 50 MP Weitwinkel: 1,2 μm Pixelgröße;
Blende: ƒ/1,85;
Erfassungswinkel: 82°;
Bildsensorgröße: 1/1,31";

- 12 MP Ultraweitwinkel:
1,25 μm Pixelgröße:
Blende: ƒ/2.2;
Erfassungswinkel: 114°
Frontkamera10,8 MP mit f/2,2 Fixfokus, Pixelgröße 1,22 μm,
92,8°-Ultraweitwinkel-Sichtfeld
10,8 MP mit f/2,2 Fixfokus, Pixelgröße 1,22 μm,
92,8°-Ultraweitwinkel-Sichtfeld
11,1 MP; 1,22 μm Pixelgröße;
Blende: ƒ/2.2
Fixfokus;
94°-Ultraweitwinkel-Erfassungswinkel
8 MP; 1,12 μm Pixelgröße; Blende: ƒ/2.0
Fixfokus; 84°-Weitwinkel-Erfassungswinkel
Akkukapazität5.000mAh4.355 mAh5.003 mAh (fest verbaut)4.614 mAh (fest verbaut)
KonnektivitätWiFi 6E, Bluetooth v5.2 + LE, A2DP (HD-Codecs: AptX, AptX HD, LDAC), Ultrabreitband-Chip, GPS, LTE, 5G, NFCWiFi 6E, Bluetooth v5.2 + LE, A2DP (HD-Codecs: AptX, AptX HD, LDAC), GPS, LTE, 5G, NFCWi-Fi 6E, Dual-Sim per eSIM, 5G Ultrabreitband-Chip; NFC; GPSWi-Fi 6E, Dual-Sim per eSIM, 5G; NFC; GPS
Abmessungenca. 162,9 x 76,6 x 8,9 mmca. 155,6 x 73,2 x 8,7 mm163,9 x 75,9 x 8,9 mm158,6 x 74,8 x 8,9 mm
Gewicht212 g197 g210 g207 g
FarbenObsidian, Snow, HazelObsidian, Snow, LemongrassSorta Sunny, Cloudy White, Stormy BlackKinda Coral, Sorta Seafoam, Stormy Black
SonstigesFingerabdrucksensor, USB Typ C (USB 3.1), Stereo-Front-Lautsprecher, Titan M2-Sicherheitsmodul, IP68, „Schnellladen“ mit 23W, drahtloses Laden, Reverse Charging, Dual-SIM (1x physisch, 1X eSIM)Fingerabdrucksensor, USB Typ C (USB 3.1), Stereo-Front-Lautsprecher, Titan M2-Sicherheitsmodul, IP68, „Schnellladen“ mit 20 W, Drahtloses Laden, Reverse Charging,Dual-SIM (1x physisch, 1X eSIM)Titan M2, UWB, Laden mit 30 Watt, Wireless-Charging mit bis zu 23 Watt mit Google Pixel Stand 2 (12 Watt mit Standard-Qi-Wireless);
IP68
Titan M2, Laden mit 30 Watt, Wireless-Charging mit bis zu 21 Watt mit Google Pixel Stand 2 (12 Watt mit Standard-Qi-Wireless); IP68
Preisab 899 Euro (128 GB);
999 Euro (256 GB)
ab 649 Euro (128 GB); 749 Euro (256 GB)ab 899 Euro*ab 650 Euro*

Pixel 7 und 7 Pro: Akkus und Laufzeit

Beim Akku verbaut Google im Pro-Modell einen Energiespeicher mit 5.000 Milliamperestunden, der damit genauso groß ist wie beim 6 Pro. Der des Pixel 7 ist im Vergleich zum Vorjahresmodell ein wenig verkleinert worden. Anstelle der 4.614 Milliamperestunden steckt nur noch ein Akku mit 4.355 Milliamperestunden im Gerät.

Der Visor des Google Pixel 7 von der Seite. (Foto: t3n)

Im Alltag sind die Unterschiede nicht zu spüren, was unter anderem am etwas kleineren Bildschirm liegen dürfte. Zudem nutzt Google für die Batterieverwaltung ein Adaptive-Battery-System, bei dem Algorithmen die Akkunutzung optimieren und verwalten.

Von diesen smarten Funktionen bekommen Nutzer:innen nichts mit. Die Akkulaufzeit liegt bei beiden Modellen locker bei einem Tag, und je nach Nutzungsintensität ist auch mal Luft für einen Teil des zweiten Tages, bis die Geräte wieder an die Steckdose müssen.

Kabelgebundenes Laden erfolgt beim Pro-Modell mit bis zu 23 Watt, das Basismodell lädt mit maximal 20 Watt minimal langsamer. Kabelloses Laden wir auch unterstützt, wobei beide Pixel-Modelle über Googles 80 Euro teures Pixel-Ladedock mit bis zu 20 Watt geladen werden können. Ein Blick auf die Mitbewerber, deren Geräte bisweilen mit über 120 Watt aufgepumpt werden können, lässt Googles Pixel-Modelle diesbezüglich etwas altbacken anmuten.

Beim Speicher der beiden Pixel-Modelle stehen in Europa 128 und 256 Gigabyte UFS-3.1-Flashspeicher zur Wahl. Die 512-Gigabyte-Version des Pro bleibt den USA vorbehalten. Für viele sollten die angebotenen Speicheroptionen genügen, zumal mittlerweile viele Daten wie Musik, Filme und oft auch Fotos in die Cloud ausgelagert werden. Eine Speichererweiterung gibt es nicht – diese Option gab es nichtmal bei den Nexus-Modellen, die als Vorläufer der Pixel-Geräte betrachtet werden können, aber in Kooperation mit diversen Hardwarepartnern wie LG, Samsung oder HTC entstanden waren.

Das Google Pixel 7 von unten mit USB-C-Port und Lautsprecheröffnung. (Foto: t3n)

Zur weiteren Ausstattung der neuen Pixel-Modelle gehören Schutz gegen Wasser und Staub nach IP68, Stereolautsprecher, die okay klingen, und Wi-Fi 6E. Auch NFC und Bluetooth 5.2 sowie 5G-Support sind an Bord. Dual-SIM wird mittels eines physischen und eines virtuellen E-SIM-Ports realisiert.

Anfang 2023 wird es zudem per Update Dual-E-SIM-Support geben, wie Google dem Kollegen Andreas Proschofsky von der österreichischen Zeitung Der Standard versichert hat.

Was oftmals unterschätzt wird, ist das haptische Feedback von Smartphones. Das ist bei den Pixel-7-Geräten wieder ausgezeichnet. Entsprechende Optimierungen waren indes schon Teil des Updates auf Android 12 und sind letztlich auch beim Pixel 6 zu spüren.

Android 13 mit Pixel-Bonus-Software

Dass Googles Smartphones zu den ersten Geräten gehören, die mit Android 13 ab Werk ausgeliefert werden, dürfte wenig überraschen. Das Betriebssystem läuft fehlerfreier als Android 12 zum Start im letzten Jahr, wenngleich hier und dort kleine Bugs zu finden sind.

Google liefert seine Pixel-Geräte mit allerlei nützlichen Zusatzfeatures aus, durch die sie sich aus der Android-Smartphone-Masse abheben. Sei es die lokal auf dem Geräte erfolgende Musikerkennung, die schon seit einigen Jahren genutzt werden kann, oder die neue, bereits erwähnte Transkription von Sprachnachrichten.

Zu weiteren neuen Features gehört die Erweiterung der Digital-Wellbeing-Funktion, die nach Aktivierung erkennen kann, ob ihr während des Schlafs schnarcht oder hustet. Wie die bereits genannten Funktionen wird auch die Hustenerkennung lokal auf dem Smartphone mittels des sogenannten „Private-Compute-Core“ realisiert. Das System besitzt laut Google keinen Zugriff auf das Internet und ist vom restlichen System isoliert.

Einige neue Funktionen sollen erst mit einem späteren Update einziehen. Zum einen wäre das die sogenannten Clear-Call-Funktion, bei der mithilfe von Algorithmen die Sprachqualität beim Telefonieren verbessert werden soll. Ferner liefert Google für beide Pixel-7-Modelle einen kostenlose VPN-Service nach. Dieser Dienst wird über Google One realisiert und steht Kund:innen anderer Smartphones in Verbindung mit der Buchung eines Ein-Terabyte-Google-Cloud-Abonnements zur Verfügung.

Was Softwareupdates angeht, verspricht Google für seine Pixel-7-Geräte fünf Jahre an monatlichen Sicherheitspatches, was auf Höhe von Samsungs Updatepolitik liegt. Mit drei großen Android-Updates hinkt Google Samsung jedoch hinterher. Der Branchenprimus verspricht bei vielen seiner Geräte sogar vier. Hier sollte gerade Google als Android-Entwickler mindestens mit Samsung gleichauf ziehen.

Pixel 7 und 7 Pro: Wie teuer sind die neuen Smartphones?

Pixel 7 und 7 Pro kosten im Unterschied zu den Pendants von Apple genauso viel wie die Vorgänger: Das 7er schlägt mit 128 Gigabyte Speicher mit 649 Euro zu Buche, das Modell mit 256 Gigabyte kostet mit 749 Euro 100 Euro mehr.

Das Pixel 7 Pro mit 128 Gigabyte startet bei 899 Euro, die Version mit 256 Gigabyte Speicher kostet 999 Euro.

Googles Pixel Watch neben dem Pixel 7 Pro. (Foto: t3n)

Wer sich bis zum 17. Oktober 2022 ein Pixel 7 Pro bestellt, bekommt die neue Pixel Watch mit LTE im Wert von 430 Euro kostenlos dazu. Beim Pixel 7 legt Google im Aktionszeitraum die Pixel Buds Pro (Test) kostenlos obendrauf – oder ihr bekommt die Pixel Watch 219 Euro günstiger.

Fazit zum Pixel 7 (Pro): Google ist auf dem richtigen Weg

Mit dem Pixel 7 und 7 Pro liefert Google abermals ausgezeichnete Android-Smartphones ab. Sie sind unverkennbar eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Vorjahresmodelle. Das verfeinerte Design und das etwas verkleinerte Pixel 7 gefallen uns besser als die Modelle vom letzten Jahr. Insbesondere das rückseitige Kameraelement mutet hochwertiger und robuster an.

Bei den Kameras hat Google ein wenig nachgelegt, wobei die Weitwinkelkamera bei Tageslicht identische Fotos wie die Vorgänger produziert. Bei Nacht knipsen die neuen Pixel allerdings viel schneller bei ausgezeichneter Qualität und allerlei Details. Die Kameras des Pixel 7 und 7 Pro gehören locker zu den derzeit besten Lösungen, die in Smartphones zu finden sind.

Zudem gefällt der Ansatz, den Google mit seinem Tensor-G2-Chip verfolgt. Anstelle diesen wie die Mitbewerber nur auf höher, schneller, weiter zu trimmen, sieht Google zu, mehr auf KI zu setzen und viele Prozesse, für die oftmals eine Cloud-Verbindung notwendig ist, auf dem Gerät durchzuführen.

Ebenso punktet Google mit Funktionen, die andere nicht beherrschen, wie etwa der neue Scharfzeichner, der sich zum Magischen Radiert gesellt. Außerdem ist die Rekorderfunktion mit Transkriptions- und Suchfunktion beeindruckend.

Pixel 7 und 7 Pro sind sicherlich nicht die richtige Wahl für Besitzer:innen eines Pixel 6 oder 6 Pro, wer aber ein älteres Smartphone besitzt, sollte sich eines der Modelle näher ansehen. Wenn euch eine Telezoom-Kamera nicht zu sehr am Herzen liegt, bekommt ihr mit dem Pixel 7 ein Smartphone zum ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer mehr Display und Kamera will, macht mit dem 7 Pro aber auch nichts verkehrt.

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Olaf

Die „Mitbewerber“ in Sachen Schnellladung – irgendwie mittlerweile so etwas wie die heilige Kuh in Tech-Foren – stammen übrigens samt und sonders aus China. 120 bis 200 Watt bei Apple, Google, Samsung oder Sony? Fehlanzeige. Und da keine der genannten Firmen im berechtigten Verdacht steht, technisch nichts auf die Reihe zu bekommen, stelle ich mir doch die insgeheime Frage, ob es gar irgendeine Begründung haben mag, dass die genannten Firmen beim Ladungs-Wettrüsten der Chinesen untereinander nun schon seit ein paar Jahren in Folge nicht mitmachen? Möglicherweise ist Ultra-Druckbepumpung eines kleinen Akkus doch nicht so gesund für ihn? Weil Schnellladen nun einmal Hitze verursacht und Hitze grundsätzlich nicht das Beste für einen Akku ist? Whatever, ich für meinen Teil nehme „altbacken“ hier gerne in Kauf.

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