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Find N: Das steckt im ersten Foldable von Oppo

Oppo hat mit dem Find N sein erstes Foldable offiziell enthüllt. Das Gerät ähnelt Samsungs Galaxy Z Fold 3, ist dabei aber um einiges kompakter.

3 Min. Lesezeit
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Oppo Find N. (Foto: Oppo)

Nach dem einem Teaser in der letzten Woche hat der Hersteller sein erstes Foldable, das Oppo Find N, im Zuge der Inno Days offiziell enthüllt. Im Unterschied zur Assisted-Reality-Brille Air Glass soll das Gerät auch schon bald in Deutschland zu kaufen sein.

Oppo Find N: Foldable für die Hosentasche

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Nach einer Entwicklungszeit von vier Jahren und sechs Prototypen habe Oppo einen eigenen Ansatz für ein faltbares Smartphone entwickelt. Dabei habe das Unternehmen mit verschiedenen Formfaktoren, Scharnierdesigns, Displaymaterialien und Seitenverhältnissen experimentiert, erklärt Produktchef Pete Lau. Das Resultat in Form des Find N kann als kompaktere Version von Samsungs Galaxy Z Fold 3 betrachtet werden, wobei Oppo es geschafft hat, nicht nur das Scharnier, sondern das gesamte Gerät filigraner zu gestalten.

Oppo Find N. (Foto: Oppo)

Wie Samsungs Fold besitzt das Find N ein Außen- und ein faltbares Innendisplay. Das äußere besitzt eine Diagonale von 5,49 Zoll, womit es fast auf iPhone-Mini-Niveau liegt. Auseinander geklappt kommt ein bis zu 1.000 Nits heller, 7,1 Zoll großer LTPO-Bildschirm zum Vorschein, der eine dynamische Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz bietet. Die Bildfrequenz orientiert sich am Inhalt und soll damit unter anderem die Laufzeit verbessern. Oppo betont zudem, dass die Falte des Displays kaum wahrnehmbar sei – beim Samsung Galaxy Z Fold 3 ist sie noch deutlich erkennbar.

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Für eine gewisse Robustheit des Displays nutzt Oppo neben zwölf Kunststoffschichten eine 0,03 Millimeter messende Schicht aus ultradünnem Glas, das der Hersteller eigenen Aussagen zufolge selbst entwickelt hat. Wie Samsungs Foldable überstehe das Find N 200.000 Faltvorgänge problemlos, was der Hersteller sich vom TÜV hat attestieren lassen. Durch das eigens entwickelte Scharnier, das laut Hersteller aus über 100 Teilen besteht, lässt sich das Display nahezu wie bei einem Notebook stufenlos zwischen 50 und 120 Grad aufstellen.

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Das Scharnier des Oppo Find N. (Foto: Oppo)

Zudem hat der Hersteller die Benutzeroberfläche von ColorOS 12 so angepasst, dass kompatible Anwendungen wie die Musik-, Notizen- und Kamera-Apps im Klapp-Modus mit geteiltem Bildschirm ausgeführt werden. So lasse sich das Find N zum Beispiel in der Notizen-App als eine Art Mini-Laptop nutzen. Bei der Kameranutzung könne es als Stativ fungieren, um freihändig Zeitrafferaufnahmen oder Videoanrufe durchzuführen.

Das Oppo Find N unterstützt einen Flexform-Modus. (Foto: Oppo)

Die weitere Ausstattung des Oppo find N

Unter der Haube setzt Oppo auf Oberklasse-Hardware. Als Prozessor kommt noch Qualcomms 2021er High-End-Chip Snapdragon 888 zum Einsatz. Für den neuen Snapdragon 8 Gen 1 war es offenbar noch zu früh – der wird indes Oppos kommendes Find-X-Modell antreiben, das im Laufe des ersten Quartals vorgestellt wird. Unterstützt wird der Snapdragon 888 von zwölf Gigabyte DDR5 RAM und 256 respektive 512 UFS 3.1-Speicher.

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Der 4.500 Milliampere große Akku halte Oppo zufolge einen Tag. Nachladen lasse er sich mit einer 33 Watt Schnelllade-Funktion – binnen 30 Minuten könne das Gerät auf 55 Prozent und in 70 Minuten auf 100 Prozent geladen werden. Kabelloses Laden unterstützt das Foldable mit „15 Watt AIRVOOC“ und 10 Watt Reverse-Wireless-Charging. Mit letzterer Option lassen sich über die Gehäuserückseite etwa kabellose Ohrstöpsel aufladen.

Oppo Find N. (Foto: Oppo)

Der Fingerabdrucksensor des Find N befindet sich aus ergonomischen Gründen im Powerbutton. So lässt er sich sowohl im zusammengeklappten als auch im geöffneten Zustand erreichen. Samsung geht bei seinem Z Fold 3 ähnlich vor.

Bei den Kameras des Find N setzt Oppo auf eine Triple-Cam mit einem Sony IMX 766-Sensor mit 50 Megapixeln, einem Ultra-Weitwinkelobjektiv mit 16 Megapixeln und einem Teleobjektiv mit 13 Megapixeln. Zudem verbaut Oppo zwei Selfie-Kameras, die auf einerseits auf dem inneren, andererseits auf dem äußeren Display verortet sind.

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Kommt das Oppo Find N auch nach Deutschland?

Die Farben des Oppo Find N. (Foto: Oppo)

Oppo wird sein erstes Foldable ab dem 23. Dezember zunächst nur in China in den Farben Schwarz, Weiß und Lila anbieten. Im Laufe des nächstes Jahres verspricht der Hersteller, es auch hierzulande auf den Markt zu bringen. Preise für den hiesigen Markt hat der Hersteller noch nicht genannt, in China wird das Gerät mit 256 Gigabyte 7.699 Yuan (umgerechnet circa 1.073 Euro) kosten, die Version mit 12 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Speicher soll für 8.999 Yuan (umgerechnet etwa 1.255 Euro) zu Buche schlagen.

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