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Samsung Galaxy S20, Plus und S20 Ultra im Test: Mehr ist nicht unbedingt besser

Samsung Galaxy S20 Familie im Test. (Foto: t3n)

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Das neue Topmodell Samsung Galaxy S20 Ultra 5G hat nicht nur einen langen Namen, sondern auch viel zu bieten. Wir haben das teure High-End-Gerät drei Wochen im Alltag getestet – perfekt ist es nicht und auch zu teuer.

Mit dem Zusatz Ultra will Samsung aufzeigen, dass das größte und teuerste Galaxy S20 mehr zu bieten hat als die Konkurrenz und auch die anderen beiden S20-Topmodelle. Mehr ist aber nicht gleich besser, wie sich in unserem Test zeigte. Wir halten die kleineren S20-Modelle zum Teil für die bessere Wahl, wenn es eines der neuen Samsung-Modelle sein muss.

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Das Samsung Galaxy S20 Ultra 5G ist ein „Klopper“

Inhalt

Samsungs Galaxy S20 Ultra 5G* ist ein Riese von einem Smartphone. Es wiegt ganze 220 Gramm und hat einen Bildschirm mit einer Diagonale von 6,9 Zoll verbaut, wodurch es wohl das bisher größte Smartphone des südkoreanischen Branchenprimus ist – selbst das Note 10 Plus (Test) ist kleiner. Aufgrund seiner kolossalen Größe und seines Gewichts ist das Ultra alles andere als handlich. Die Einhandbedienung ist nur eingeschränkt möglich, um den oberen Bereich des Bildschirms zu erreichen, müsste man umgreifen, wobei das Gerät mit seinem recht rutschigen Glasgehäuse aus der Hand gleiten könnte. Auch das S20 Plus* ist mit seinem 6,7-Zoll-Bildschirm schwer mit einer Hand bezwingbar. Nur das kleinste S20* ohne Namenszusatz ist dank seines 6,2-Zoll-Displays handlich und vergleichsweise leicht.

Samsung Galaxy S20 Familie. (Foto: t3n)

Samsungs Galaxy-S20-Familie im Gruppenfoto. (Foto: t3n)

Hinsichtlich des Designs sind alle drei Modelle als klassische Samsung-Smartphones zu erkennen, wodurch sie ein wenig generisch, ja fast langweilig wirken. Die Farbgebung unserer Testgeräte könnte die Empfindung verstärken: Sie sind schwarz und grau, wobei der graue Farbton immerhin schon eine kleine Abwechslung ist. Aufgrund der rutschigen Oberflächenbeschaffenheit empfehlen wir euch, die Geräte ohnehin mit einem Schutzcase zu versehen.

Samsung Galaxy S20 Ultra - weniger Rahmen, keine Krümmung mehr zu den Gehäuseseiten. (Foto: t3n)

Das Samsung Galaxy S20 (hier das Ultra) kommt mit weniger Rahmen und ohne Krümmung zu den Gehäuseseiten daher. (Foto: t3n)

Die Vorderseite wird bei allen drei Geräten vom Display dominiert, in das jeweils nur ein kleiner Hole-Punch-Ausschnitt für die Selfie-Kamera eingestanzt ist. Der Rahmen um die Bildschirme ist nur wenige Millimeter schmal, zum ersten Mal seit Jahren sind die Displays zudem nicht mehr um die Gehäuseseiten gebogen, was viele womöglich begrüßen dürfen, da es an den Rändern nicht mehr zu Farbverfälschungen oder Fehleingaben kommen kann.

Samsung Galaxy S20 Familie. (Foto: t3n)

Samsungs Galaxy S20 Familie. (Foto: t3n)

Dass Samsung bei seinen neuen Topmodellen einen Fokus auf die Hauptkamera gelegt hat, erkennt man vor allem am Ultra-Modell mit seinen vier Sensoren, die im linken oberen Teil der Rückseite verortet sind. Das Element ist so brachial groß, dass es um die zwei Millimeter aus dem massiven Gehäuse ragt und die halbe Breite des Gehäuses einnimmt. Schön ist das nicht. Positiv hervorzuheben ist immerhin, dass das Ultra wegen des Kameramonstrums im Gegensatz zu den beiden anderen S20-Modellen nicht hin und her kippelt, wenn es rücklings auf einem Tisch liegt.

Samsung Galaxy S20 Familie. (Foto: t3n)

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In Sachen Verarbeitungsqualität sind alle drei Geräte mit ihrem Glas-Alu-Gemisch auf Top-Niveau, wie man es von Samsung nicht anders kennt. Im Sachen Design wirken sie leider ein wenig generisch – sie sehen aus wie eine Mischung aus Galaxy S10 und dem Note 10 mit einer etwas anderen Kameraanordnung, die wir schon von Samsungs Lite-Modellen kennen. Ein wenig mehr Kreativität hätten wir uns gewünscht.

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