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Krypto-Winter lässt Teslas Bitcoin-Investition um fast 600 Millionen Dollar schrumpfen

In der aktuellen Schwächephase des Kryptomarkts, die in den Medien gern als Krypto-Winter bezeichnet wird, hat Tesla bezogen auf seine Ausgangsinvestition in den Bitcoin bereits fast 600 Millionen US-Dollar verloren.

2 Min. Lesezeit
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Das Bitcoin-Investment von Tesla-Chef Elon Musk hat massiv an Wert verloren. (Foto: dpa)

Die Website Bitcoin Treasuries verfolgt die Wertentwicklung bekannter Bitcoin-Investitionen, an deren Spitze sich seit Monaten nicht die Mining-Firmen, sondern die bekannten Bitcoin-Befürworter Microstrategy und Tesla befinden.

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Ein Blick in die jüngste Übersicht sollte zwar besonders Michael Saylor, dem Chef von Microstrategy, die Tränen in die Augen treiben. Dessen Verlust aus Bitcoin-Investitionen übersteigt mit rund 2,7 Milliarden Dollar die gesamte Marktkapitalisierung seines Unternehmen mit rund 1,9 Milliarden Dollar.

Tesla mit günstigerer Proportion kann gelassen bleiben

Aber auch Tesla kann mit der Performance der Anlage natürlich nicht zufrieden sein. Von den insgesamt investierten 1,5 Milliarden Dollar blieben bei einer heutigen Liquidation der Position nur rund 916 Millionen Dollar übrig. Das entspräche einem satten Verlust von fast 600 Millionen Dollar.

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Anders als bei Microstrategy passen indes die Dimensionen zum Unternehmen im Übrigen so, dass sich Tesla keinerlei Sorgen zu machen braucht. Denn die Bitcoin-Beteiligung macht nur rund zehn Prozent der Cash-Position und rund 0,1 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung des US-Elektroautobauers aus. Dabei geht Bitcoin Treasuries von einem mittleren Kaufpreis um 48.000 Dollar pro BTC aus. Microstrategy hatte auch zu weit höheren Kursen noch nachgekauft.

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Aber: Kein Verlust ohne Verkauf

Worin sich die beiden Unternehmen wieder ähneln, ist der geplante Umgang mit der Investition. Tesla hatte mit der Verkündung seiner Investition deutlich gemacht, dass die Position nicht dazu gedacht sei, aktiven Handel zu betreiben. Vielmehr wollte Tesla die Bitcoins hodlen. Das ist auch der Ansatz bei Microstrategy.

Insofern ist weder dem einen noch dem anderen bislang ein realer Verlust entstanden. Wenn nach dem Krypto-Winter der Frühling und gar der Sommer folgt, würde sich für beide Großanleger das Blatt schnell wenden. Immerhin konnte Tesla zwischenzeitlich bereits einen Wert von über zwei Milliarden Dollar für seine Bitcoin-Anlage verkünden. Die Fragen sind also nur, wie diamanten sind die Hände von Tesla-Chef Elon Musk und Microstrategy-Chef Michael Saylor und wohin bewegt sich der Kryptomarkt auf längere Sicht?

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