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Musk dichtet Twitter ab: Demnächst dürfen nur noch Abokunden abstimmen

Elon Musk sperrt immer mehr Twitter-Funktionen hinter die Bezahlschranke. Dazu gehören ab April Umfragen. Beobachter:innen sehen dafür finanzielle Gründe. Musk gibt eine andere Erklärung.

2 Min.
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Der blaue Haken kann nun gekauft werden. (Foto: Shutterstock/PNM-Stock)

Nutzer:innen mit dem Blauer-Haken-Abo von Twitter erhalten künftig mehr exklusive Funktionen auf der sozialen Plattform. Laut Eigentümer Elon Musk dürfen ab dem 15. April Umfragen ausschließlich von solchen Accounts beantwortet werden. Auch die „Für dich“-Sektion sollen nur noch zahlende Nutzer:innen bevölkern dürfen. Während Beobachter:innen den massiven Wertverlust der jüngsten Akquisition des reichsten Menschen der Erde ins Feld führen, begründet er die Maßnahmen anders.

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Mehr Möglichkeiten für sieben Dollar im Monat

Musk spricht von „verified accounts“, was auch schon zuvor für Verwirrung gesorgt hat. Twitter hat vor seiner Übernahme blaue Haken für „verified accounts“ vergeben, also solche, die sich dem Unternehmen gegenüber „ausgewiesen“ haben.

Musk schaffte die Verifizierung ab und ersetzte sie durch eine identisch aussehende Abokennzeichnung. Den blauen Haken, der zuvor das Vertrauen in einen Account festigte, trugen plötzlich allerlei Fake-Accounts. Berühmt sind Screenshots von acht verschiedenen Trump-Accounts mit blauem Haken, obwohl Trump gar nicht mehr auf Twitter aktiv ist, sondern seinen eigenen Micromessaging-Dienst bevorzugt.

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Wirklich gegen Bots und Fake-Accounts?

Musk begründet die Maßnahmen damit, das sei die einzige Möglichkeit, Bots von Umfragen und der Empfehlungsseite auszusperren. Er spricht von „KI-Bot-Schwärmen“ und schreibt: „Andernfalls ist es ein hoffnungslos verlorener Kampf.“

Ehemalige Mitarbeiter:innen des Verifizierungsteams sehen das anders. Einer sagte der BBC: „Unser oberstes Ziel für mein Team war es, die Nutzer:innen vor Schaden in der realen Welt zu schützen, und das schreit für mich das komplette Gegenteil.“ Er und andere befürchten, dass den Aboinhaber:innen Falschinformationen und Fake-Profile gestattet werden. „Es ist eine stille Bedrohung, die niemand wahrnimmt“, zitiert der Sender eine anonyme Quelle. Im Januar hatten sich die Taliban einen blauen Haken gekauft.

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Twitter: Reichweite nur gegen Geld

Musk hatte eigentlich proklamiert, er werde Twitter kaufen, um dort die Meinungsfreiheit zu verbessern. Er wolle, dass die Plattform „maximal vertrauenswürdig“ sei. Die meisten Beobachter:innen sehen jedoch starke Anzeichen dafür, dass es eher in die gegenteilige Richtung geht.

Reichweite gebe es künftig nur gegen Geld, egal, wie hoch die Qualität des Contents sei. Das gelte sowohl für den Stream als auch für die „Für dich“-Sektion. Parallel hat Musk die Überprüfung von problematischen Accounts oder Informationen praktisch komplett eingestellt.

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