Ratgeber

VW, Audi, Porsche und Co.: Diese Elektroautos will die Volkswagen-Gruppe liefern

Seite 3 / 3

Elektroautos von Porsche: Erst Taycan, dann E Cross Turismo

Aus Porsche Mission E wird Taycan. (Bild: Porsche)

1 von 9

Der erste Zuffenhausener Stromer ist mit dem Taycan bereits vorgestellt worden und soll 2019 in Serie gehen. Ein zweiter Elektrorenner ist auch schon beschlossene Sache: In seiner Sitzung vom 18. Oktober hat der Aufsichtsrat von Porsche die Serienfertigung des Konzepts Mission E Cross Turismo beschlossen. Weitere, noch unbestätigte Gerüchte besagen gar, dass Porsche langfristig alle Modellreihen elektrifizieren und nur den Porsche 911 als Plugin-Hybrid anbieten will.

Porsche Mission E Cross Turismo. (Bild: Porsche)

1 von 5

Elektroautos von Seat, Škoda und anderen Mitgliedern der Volkswagen-Gruppe

Die weiteren Geschwister der Volkswagen-Familie haben teils auch schon erste E-Pläne:

  • Seat will bis 2020 ein erstes rein elektrisch angetriebenes Auto auf den Markt bringen, das auch auf dem MEB basieren wird und an den I.D. angelehnt sein soll. Es wird laut Volkswagen langstreckentauglich sein und schnell geladen werden können. Geplant sind sind zwei Antriebe mit unterschiedlicher Leistung.
  • Bei Škoda geht es schon 2019 los: Erster reiner Stromer wird der Kleinstwagen Citigo sein. 2020 soll ein E-SUV basierend auf der 2017 vorgestellten Konzeptstudie Vision E erscheinen. Er wird auch auf dem MEB aufbauen und eine Reichweite von etwa 550 Kilometern bieten. Škoda will bis 2025 zehn Elektromodelle im Angebot haben, von denen sechs rein elektrisch angetrieben sein werden.
Der Skoda Citogo soll 2019 als Stromer erscheinen. (Bild: Skoda)

Der Škoda Citogo soll 2019 als Stromer erscheinen. (Bild: Skoda)

  • Von Lamborghini ist laut Volkswagen bis 2022 nicht mit einem Elektroauto zu rechnen. Bislang hat die Marke nur seine futuristische Designstudie Terzo Millennio gezeigt, mit dem die Anforderungen des dritten Jahrtausends hinsichtlich der Stromspeicherung und innovativen Materialien definiert werden sollen. Also das Gegenteil eines Serienfahrzeugs.

1 von 4

  • Bentley und Bugatti lassen sich noch mehr Zeit: Bentley hat nur Pläne für einen Plugin-Hybriden kommuniziert, während Bugatti 2024 sein erstes Elektroauto zeigen will.
  • VW Nutzfahrzeuge wartet derweil mit seinem E-Crafter auf, der seit September bestellt werden kann. Nach Angaben von VW-Nutzfahrzeuge-Markenchef Eckhard Scholz sollen die VW-Nutzfahrzeuge in den nächsten Jahren schrittweise elektrifiziert werden. Darüber hinaus hatte das Unternehmen im Zuge der IAA NFZ 2018 die E-Bulli-Studie I.D. Buzz Cargo gezeigt, die über 550 Kilometer Reichweite bieten soll.
E-Bulli-Studie I.D. Buzz Cargo. (Foto: VW)

1 von 4

Erst mit Volkswagen könnte die Elektroauto-Reise in der breiten Masse ankommen

Volkswagen mag mit seinen vernetzten E-Autos vielleicht spät dran sein, jedoch spekulieren wir, dass durch den Wolfsburger Konzern der Elektroauto-Trend erst richtig startet. Tesla hat zwar die Elektroautos von ihrem Müsli-Image befreit, wie Daimler-Chef Dieter Zetsche treffend sagte, richtig skalieren kann aber nur ein großer Player wie Volkswagen mit seinen vielen Marken und dem Modularen Elektro-Baukasten.

Die Wolfsburger haben das Ziel, Elektromobilität für alle Modell- und Preisklassen zu bauen und nicht nur jenseits der 30.000- bis 40.000 Euro-Marke. Der VW I.D. etwa soll für unter 30.000 Euro zu haben sein, sogar an einem Stromer für unter 20.000 Euro werde gearbeitet. Zwar werkeln auch andere Unternehmen wie Ego Mobile oder Uniti an preiswerten E-Autos, es sollten jedoch neben der Skalierbarkeit die Infrastruktur – bis Ende 2022 will VW Elektroautos an weltweit 16 Standorten bauen – Vertriebskanäle eines Konzerns wie VW nicht unterschätzt werden. Unterschätzen sollte man aber auch die weiteren großen Player wie Toyota und das Auto-Konsortium Renault-Nissan-Mitsubishi nicht. Letztere wollen bis 2022 einen Anteil von zehn Prozent ihres Absatzes mit Elektromobilität erwirtschaften.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

3 Kommentare
Siegfried K.
Siegfried K.

Was ist denn das für ein PR-Artikel? Und dann auch noch Falschinformationen über Tesla streuen, indem suggeriert wird, dass angekündigt worden sei, mit dem Model 3 einen Stromer zu einem DURCHSCHNITTSpreis von 35.000€ auf den Markt zu bringen. Eine glatte Lüge. Er soll AB ca. 35.000€ kosten. Euer Artikel reiht sich ein in die Glanzleistung des KBA vor einigen Wochen. Frage mich, wo ich zukünftig noch PR-Artikel der „vorbildlichen“ deutschen Autokonzerne finde.

Antworten
Andreas Floemer

Sorry, habe das „ab“ ergänzt. Dass Tesla sein Model 3 aber noch nicht ab 35.000 Dollar anbietet, ist dennoch enttäuschend, auch wenn Musk den Grund erklärt hat.
Der Artikel ist in erster Linie ein Übersicht der Pläne der VW-Gruppe, angesichts dessen, dass VW der größte dt. Autohersteller ist, dürfte es nicht wenige interessieren, was die Wolfsburger in Sachen E-Mobilität geplant haben.

Eine umfassendere Übersicht findest du hier: https://t3n.de/news/elektroautos-deutschland-emobility-2018-694106/

Antworten
Siegfried K.
Siegfried K.

Danke für die schnelle Reaktion. Dennoch besitzt der Artikel eine Tonalität die dem Verhalten von VW in den letzten Jahren einfach nicht angemessen ist. Dieser Konzern hat die Entwicklung hin zur E-Mobilität in den letzten Jahrzehnten massiv verhindert. Und ist dabei auch nicht vor illegalen Methoden zurückgeschreckt, die dem Verbraucher massiv geschadet haben. Der Diesel sollte sauberer dargestellt werden als er ist und zwischen den großen Konzernen gab es illegale Absprachen. In dem Artikel wird der späte Start von VW in Bezug auf die E-Mobilität jetzt verständnisvoll mit der Größe des Konzerns begründet. So ein Unsinn. Keiner der deutschen Autokonzerne wollte die E-Mobilität! Jetzt MÜSSEN sie nachziehen und sind allein deswegen so spät dran.

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung