Ratgeber

Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland – oder sie erscheinen bald

Überblick: Elektroautos in Deutschland. (Foto: Shutterstock)

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Tesla hat die Elektroautos von ihrem „Müsli-Image“ befreit – und allmählich kommen auch andere Autohersteller teils zwangsläufig auf dem Stromer-Geschmack. In unserer großen Übersicht im Rahmen unserer Themenwoche Zukunft der Mobilität stellen wir eine Auswahl der in Deutschland verfügbaren oder bald erhältlichen Modelle vor.

Elektroautos: Es tut sich was in Sachen E-Mobilität

Die Entwicklung von Elektroautos kommt endlich in Fahrt. 2017 ist Deutschland in Europa laut des Electric-Vehicle-Index des Beratungsunternehmens McKinsey zum zweitstärksten Markt hinter Norwegen aufgestiegen. In Zahlen ausgedrückt klingt das Ganze noch etwas ernüchternd: So sind 2017 Jahr erstmals mehr als eine Million (konkret: 1,2 Millionen) Elektroautos neu zugelassen worden – davon etwa jedes zweite in China. In Deutschland sind im letzten Jahr 58.000 Elektroautos verkauft worden – immerhin mehr als doppelt so viele wie 2016. Es ist jedoch noch viel Luft nach oben, wenn man bedenkt, dass 2017 insgesamt 3,44 Millionen Autos zugelassen wurden. Immerhin zeigt sich, dass das Interesse wächst – Autohersteller sehen sich gar vom Erfolg überrascht.

Zwei der größeren Herausforderungen, die mit Elektroautos einhergehen, sind die zumeist noch geringe Reichweite und die unzureichende Infrastruktur von Ladestationen. Aber auch der im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotoren hohe Kaufpreis ist für viele ein Argument gegen eines der schon im Handel befindlichen oder angekündigten E-Autos. Der Preis soll sich aber bald angleichen, sagt BMW – und auch VW kündigte bereits an, dass der 2020 erscheinende VW I.D. so teuer sein werde wie ein Golf Diesel und damit unter 30.000 Euro kosten soll.

Damit ihr wisst, welche Autos mit reinem Elektroantrieb in Deutschland erhältlich sind und in den nächsten Jahren kommen, haben wir für euch recherchiert – falls ein Modell fehlen sollte: ab in die Kommentare damit.

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Kleinstautos mit Elektroantrieb

Mitsubishi i-Miev

Der kleine Stromer i-MiEV gehört zu den ersten Autos mit Elektroantrieb auf dem Markt. 2014 gab es eine Neuauflage unter neuem Namen: aus i-Miev wird das leichter zugänglichere Electric Vehicle. (Foto: Mitsubishi)

Der Mitsubishi i-Miev. (Foto: Mitsubishi)

Der kleine Stromer Mitsubishi i-Miev gehört zu den ersten Automodellen mit Elektroantrieb – er wird seit 2010 angeboten. Im Jahr 2014 wurde eine Neuauflage veröffentlicht, die seitdem unter neuem Namen vermarktet wird: Aus i-Miev wird das zugänglichere „Mitsubishi Electric Vehicle“.

  • verfügbar seit: März 2014
  • Reichweite: 160 Kilometer
  • Leistung: 49 KW / 67 PS
  • Türen: 4
  • Preis: ab circa 24.000 Euro

VW E-Up: Teurer Kleinstwagen

VW E-Up. (Foto: VW)

Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig.

  • verfügbar seit: Oktober 2013
  • Reichweite: 160 Kilometer
  • Leistung: 60 kW / 82 PS
  • Türen: 4
  • Preis: ab 26.900 Euro

Citroën C-Zero

Der Kleinstwagen Citroën C-Zero ist baugleich mit dem Mitsubishi i-MiEV und dem Peugeot iOn. Mit seinen 67 PS beschleunigt das Auto von Null auf 100 Kilometer pro Stunde in 15,9 Sekunden. (Foto: Citroen)

Citroën C-Zero. (Foto: Citroën)

Der Kleinstwagen Citroën C-Zero ist in vielen Belangen baugleich mit dem Mitsubishi i-Miev und dem Peugeot Ion. Mit seinen 67 PS beschleunigt das Auto von Null auf 100 Kilometer pro Stunde in 15,9 Sekunden und kann mit voller Batterieladung so weit fahren wie der BMW i3.

  • verfügbar seit: 2010
  • Reichweite: bis 160 Kilometer
  • Leistung: 49 KW / 67 PS
  • Türen: 4
  • Preis: ab 17.850 Euro

Peugeot Ion

Relativ günstiges Elektroauto: seit September 2015 ist der Peugeot iOn ab 17.850 Euro zu haben. (Foto: Peugeot)

Relativ günstiges Elektroauto: Seit September 2015 ist der Peugeot Ion ab 17.850 Euro zu haben. (Foto: Peugeot)

Peugeots Ion ist der ungleiche Zwilling der Mitsubishi- und Citroën-Elektromodelle. Entsprechend besitzt er eine ähnliche technische Ausstattung und ein identisches Design. Der Hersteller hat im letzten Jahr allerdings an der Preisschraube gedreht.

  • verfügbar seit: 2011
  • Reichweite: 150 Kilometer
  • Leistung: 49 KW / 67 PS
  • Türen: 4
  • Preis: ab 17.850 Euro

Renault Zoe

Der Renault Zoe (Modell Intens) wurde 2017 laut Bafa 3.651 Mal abgesetzt. (Bild: Renault)

Der Zoe ist Renaults Elektrokleinwagen, der auf dem Clio basiert, und als das meistverkaufte Elektroauto Europas gilt. Das Fahrzeug wird in den drei Ausstattungsvarianten Life, Zen und Intens seit 2013 angeboten – 2017 hat der Stromer ein Update erhalten. Die Höchstgeschwindigkeit des Zoe beträgt 135 Kilometer pro Stunde, die Reichweite liegt bei maximal 400 Kilometern nach NEFZ.

  • verfügbar seit: 2017
  • Reichweite: 300 Kilometer
  • Leistung: 68 KW / 91 PS
  • Türen: 4
  • Preis: ab 21.900 Euro

Smart EQ: Ab 2020 nur noch elektrisch

Der Smart wird ab 2020 nur noch als Stromer angeboten. (Bild: Smart)

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Daimlers Smart-Autos werden seit Jahren schon als Elektro-Variante verkauft. Seit März 2018 gehören die Elektro-Kleinstwagen zur EQ-Serie des Unternehmens und sollen ab 2020 ausschließlich elektrifiziert angeboten werden. Smarts mit reinem Verbrenner soll es dann nicht mehr geben.

Smart bietet den EQ Fortwo, eine Cabrio-Variante und den Smart EQ Forfour an. Außerdem gibt es eine Nightsky-Edition, die in Schwarz-Blau mit Brabus-Designelementen versehen ist.

  • verfügbar seit: 2018
  • Reichweite: bis 160 Kilometer
  • Leistung: 60 kW / 82 PS
  • Türen: 2/4
  • Preis: ab 26.900 Euro

Ego Life: Günstiges Elektroauto aus Deutschland

Ego Life. (Bild: Ego Mobile AG)

Ego Life. (Bild: Ego Mobile)

Das an der RTWH Aachen ansässige Elektroauto-Startup Ego Mobile hat mit dem Ego Life einen kompakten Stadtstromer angekündigt, der ab Mitte 2018 in kleiner Stückzahl – es ist von 600 Exemplaren die Rede – produzieren will. Ab 2019 soll die Produktion auf 15.000 Einheiten aufgestockt werden. In der Basisversion soll der viersitzige (2+2) Ego Life mit einem 14,9-Kilowattstunden-Akku eine Reichweite von ungefähr 120 Kilometern erreichen können, die Variante mit 17,9 Kilowattstunden soll 142 Kilometer nach NEFZ schaffen.

Ego Life. (Foto: Ego Mobile)

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Als Antrieb ist ein 48-Volt-System von Bosch verbaut, das eine Leistung ab 20 Kilowatt liefern soll. Ohne Batterie bringt das Elektrofahrzeug 650 Kilo auf die Waage und ist 3,38 x 1,7 x 1,57 Meter groß.

  • verfügbar ab: 2018 (begrenzt)
  • Reichweite (je nach Modell): 120 bis 180 Kilometer (NEFZ)
  • Leistung:  20 KW 27 PS); 40 KW (54 PS); 60 (81 PS)
  • Türen: 2
  • Preis: ab circa 16.000 Euro

Sono Motors Sion: Elektroauto mit Solar

Sono Motor Sion: Solar-Elektroauto. (Foto: Sono Motors)

Sono Motor Sion: Solar-Elektroauto. (Foto: Sono Motors)

Aus München stammt der kleine Stromer Sion des Startups Sono Motors. Es besitzt 330 Solarzellen auf Dach und den Seiten und soll sich selbst – und sogar andere Elektroautos – per Sonnenenergie aufladen können. Feinstaub wird bei dem Auto mit Moos gefiltert und es ist zudem ab Werk auf Carsharing-Konzepte ausgelegt. 5.000 Einheiten des Sion wurden bis Juni 2018 reserviert, die Produktion soll 2019 anlaufen.

Sono Motor Sion von innen. (Foto: Sono Motors)

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  • verfügbar ab: 2019
  • Reichweite: bis 250 km
  • Leistung:  80 kW (109 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab 16.000 Euro (Batterie kann monatlich gemietet oder einmalig für etwa 4.000 Euro gekauft werden).
  • weitere technische Daten

Uniti One: Kleinstauto aus Schweden ab 15.000 Euro

Der Uniti One. (Foto: Uniti Sweden)

Das schwedische Startup Uniti will mit seinem Uniti One den Preis des Sion und Ego Life unterbieten: Es soll ab 15.000 Euro kosten und nahezu vollautomatisiert in Schweden produziert werden. Laut Entwickler soll das nur 400 Kilogramm leichte Fahrzeug, das aus Kohlefaser- und Bioverbundwerkstoffen gefertigt wird, optional als Zwei- und Viersitzer angeboten werden. In Sachen Reichweite soll es mit einem 22-Kilowattstunden-Akku je nach Einsatz bis zu 300 Kilometer schaffen.

Der Uniti One. (Foto: Uniti Sweden)

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  • verfügbar ab: 2019
  • Reichweite: 150 bis 300 Kilometer
  • Leistung: tba
  • Türen: 2
  • Preis: ab 15.000 Euro

Renault Twizy

Renault Twizy. (Bild: Renault)

Renault Twizy. (Bild: Renault)

Der Renault Twizy ist technisch gesehen kein Auto im eigentlichen Sinne, sondern ein Minigefährt mit vier Rädern. Den Twizy gibt es in zwei Motorisierungen: mit vier Kilowatt (Twizy 45) und 13 Kilowatt. Der schwächere Modell erreicht eine Geschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde, das größere 80. Die schicken Flügeltüren sind optional, das Fahrzeug ist so schmal, dass ein weiterer Fahrgast hinter dem Fahrer Platz nehmen muss.

Renault Twizy. (Foto: Renault)

Renault Twizy. (Foto: Renault)

  • verfügbar seit: 2011
  • Reichweite: 100 / 120 Kilometer
  • Leistung:  4 KW / 5,4 PS ; 13 KW /  18 PS
  • Türen: 2
  • Preis: ab circa 5.000 Euro (plus Batteriemiete)

Kompakte Elektroautos

VW E-Golf

VW E-Golf. (Foto: VW)

VWs E-Golf ist das erste Mittelklassemodell des Wolfsburger Auto-Konzerns, das komplett auf Batteriebetrieb setzt. Mit einem Preis von knapp 35.000 Euro in der Standardausstattung übertrifft das Fahrzeug den Preis eines Golf-Modells mit Verbrennungsmotor um einige Tausend Euro. Das erste Modell wurde 2014 vorgestellt, 2017 erschien ein Nachfolger mit stärkerem Motor und mehr Reichweite. Der E-Golf wird in Wolfsburg und seit 2017 auch in der Gläsernen Manufaktur in Dresden gebaut.

  • verfügbar seit: 2014
  • Reichweite: 300 Kilometer (NEFZ)
  • Leistung: 100 kW (136 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab 35.900 Euro

Tesla Model 3: Sportliche Mittelklasse

Tesla Model 3. (Foto: Tesla)

Tesla Model 3. (Foto: Tesla)

Das Tesla Model 3 ist das erste Fahrzeug des E-Auto-Visionärs, das zum erschwinglicheren Preis v0n 35.000 Euro angekündigt worden ist. Es positioniert sich damit in der Kategorie der Mittelklasse neben VWs E-Golf und dem Opel Ampera-E. Das Elektroauto erfährt derzeit einen regelrechten Hype, der Tesla eine unerwartet hohe Anzahl an Vorbestellungen beschert, von denen im Juli 2018 noch 420.000 gebaut werden müssen. Dennoch soll das Model 3 in den USA ein Bestseller seiner Kategorie sein – bis es in Deutschland erhältlich sein wird, dauert es noch bis 2019.

Tesla Model 3. (Foto: Tesla)

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  • verfügbar ab: Mitte/Ende 2017; ab 2019 (in Deutschland)
  • Reichweite: 350 bis 400 Kilometer (je nach Modell; EPA)
  • Leistung: Basismodell: tba; Dual Motor: 192 kW (261 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab circa 35.000 Euro (plus Mwst.)

BMW i3 und i3s

BMW i3 in Bildern
Im August 2017 hatte BMW seinem kleinen Stromer i3 nach vier Jahren ein erstes Update verpasst, bei dem eine optische Frischzellenkur im Fokus stand. Neben dem neuen i3 ist außerdem ein i3s ins Portfolio aufgenommen worden, der etwas sportlicher unterwegs ist, als das herkömmliche Modell i3.

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Im August 2017 hatte BMW seinem kleinen Stromer i3 nach vier Jahren ein erstes Update verpasst, bei dem eine optische Frischzellenkur im Fokus stand. Neben dem neuen i3 ist außerdem ein i3s ins Portfolio aufgenommen worden, der etwas sportlicher unterwegs als das herkömmliche Modell i3.

  • verfügbar seit: 2017
  • Reichweite: bis max. 300
  • Leistung: 125 KW (170 PS)
  • Türen: 2/4
  • Preis: ab 37.550 Euro (i3s: 41.150 Euro)

VW I.D.: Neue Fahrzeug-Serie mit Fokus auf E-Mobilität und Konnektivität

Volkswagen I.D. (Bild: VW)

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VW kann in Sachen Elektromobilität als Ankündigungs-Weltmeister betrachtet werden. Denn seit 2016 hat das Unternehmen mittlerweile vier verschiedene Stromer-Konzepte präsentiert, die allesamt unter der I.D.-Marke firmieren: Dabei handelt es sich um eine „komplett neue Flotte innovativer Elektrofahrzeuge“. Im Unterschied zum E-Golf werden sie vollvernetzt sein und auf eine neue Softwarebasis gestellt.

Das erste Modell soll laut VW im Frühjahr bis Sommer 2020 vom Band rollen und dem Model 3 von Tesla Paroli bieten. Der VW I.D. soll 7.000 bis 8.000 US-Dollar günstiger als das Model 3 werden.

  • verfügbar ab: 2020
  • Reichweite: 400 bis 600 Kilometer
  • Leistung: 125 Kilowatt (175 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: unter 30.00 Euro

Daimler: Mercedes-Benz setzt auf EQ

Daimler hat sich vorgenommen, bis 2022 das gesamte Produktportfolio von Mercedes-Benz zu elektrifizieren. Bis 2022 sind mehr als zehn reine Stromer-Modelle geplant. Ziel sei es, mit diesen Fahrzeugen bis 2025 einen Absatzanteil von 25 Prozent zu erreichen.

Daimler hat bereits erste Elektromodelle unter der neuen Elektro-Marke EQ angekündigt. Ab 2019 soll der Mercedes Benz EQC gefertigt werden, gefolgt von einem EQA und dem Luxusstromer EQS. Basierend auf folgenden Konzeptstudien sind erste Daimler-Stromer zu erwarten:

Mercedes Benz EQA: Stromer für die Kompaktklasse

Auch für die Kompaktklasse hat Daimler mit dem Mercedes EQA ein erstes Konzept im September 2017 präsentiert. Das kompakte Elektroauto soll bis zu 400 Kilometer mit einer Batterieladung fahren. Die Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse sollen zusammen eine Leistung von über 200 Kilowatt liefern. (Bild: Daimler)

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Auch für die Kompaktklasse hat Daimler mit dem Mercedes EQA ein erstes Konzept im September 2017 präsentiert. Das kompakte Elektro-Auto soll bis zu 400 Kilometer mit einer Batterieladung fahren. Die Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse sollen zusammen eine Leistung von über 200 Kilowatt liefern. Aufgeladen werden könne die Batterie induktiv, also kabellos, oder per Wallbox. Auf eine Schnelllade-Option ist die Technologie auch schon vorbereitet, worüber der Akku darüber innerhalb von zehn Minuten voll aufgeladen werden können soll.
Mit dem Serienmodell ist nicht vor 2020 zu rechnen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist außerdem mit einer Luxuslimousine, dem EQS, zu rechnen.

Nissan Leaf

Der Nissan Leaf ist das meistverkaufte Elektroauto der Welt. Seit 2010 wurden über 280.000 Exemplare des Stromers abgesetzt – 2017 ist der Nissan in einer Neuauflage mit mehr Reichweite und einigen optischen Anpassungen versehen worden. (Foto: Nissan)

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Der Nissan Leaf ist das meistverkaufte Elektroauto der Welt. Seit 2010 wurden über 280.000 Exemplare des Stromers abgesetzt – 2017 ist in einer Neuauflage mit mehr Reichweite und einigen optischen Anpassungen versehen worden.

Während die Scheinwerfer bei der ersten Leaf-Version aus dem Fahrzeug herauslugten, fügen sie sich beim neuen Modell besser ins Auto ein. Überdies sind LED-Scheinwerfer jetzt serienmäßig. Das Dach bietet Nissan in Kontrastfarben an. Wie gehabt wird der Stromer über einen Anschluss geladen, der unter dem Logo an der Fahrzeugfront sitzt.

  • verfügbar ab: 2017
  • Reichweite: bis 380 km
  • Leistung: 80 kW (108 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab 31.950 Euro

Kia Soul EV

Der südkoreanische Hersteller Kia hat mit dem Soul EV eine Elektrovariante seines SUV im Portfolio. Seit 2015 ist das E-Auto in Europa erhältlich und ähnelt optisch einem Minivan. Der Wagen besitzt eine Reichweite von 212 Kilometern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Stundenkilometern. (Bild: Kia)

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Der südkoreanische Hersteller Kia hat mit dem Soul EV eine Elektrovariante seines SUV im Portfolio. Seit 2015 ist das E-Auto in Europa erhältlich und ähnelt optisch einem Minivan. Der Wagen besitzt eine Reichweite von 212 Kilometern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Stundenkilometern. Interessant: Zur Standardausstattung gehören ein Infotainmentsystem inklusive Navigationssystem, ein Acht-Zoll-Touchscreen und eine Rückfahrkamera.

verfügbar ab/seit: 2015/2018
Reichweite: 250 Kilometer
Leistung: 81,4 kW (110 PS)
Türen: 4
Preis: ab circa 29.000 Euro

Opel Ampera-E

Der erste Stromer von Opel, der Ampera-E, ist auf dem Pariser Autosalon 2016 enthüllt worden. Das viertürige E-Auto bietet laut Hersteller, der mittlerweile zur PSA-Gruppe gehört, eine Reichweite von über 500 Kilometern. Im Laufe des zweiten Halbjahres 2018 will Opel eine Variante mit 60-Kilowatt-Akku und 50-Kilowatt-Motor ab knapp 43.000 Euro auf den Markt bringen. (Foto: Opel)

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Der erste Stromer Opels, der Ampera-E, ist auf dem Pariser Autosalon 2016 enthüllt worden. Das viertürige E-Auto bietet laut Hersteller, der mittlerweile zu PSA-Gruppe gehört, eine Reichweite von über 500 Kilometern. Im Laufe des zweiten Halbjahres 2018 will Opel eine Variante mit 60-Kilowatt-Akku und 50-Kilowatt-Motor ab knapp 43.000 Euro auf den Markt bringen.

  • verfügbar ab/seit: 2. Halbjahr 2018
  • Reichweite: 520 km
  • Leistung: 150 kW (200 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab 42.990 Euro

Hyundai Ioniq Elektro

Hyundai Ioniq Elektro. (Bild: Hyundai)

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Der Hyundai Ioniq wird in drei Varianten angeboten – neben einem Hybrid- und einem Plug-in-Hybrid-Modell gibt es das Auto auch als reinen Stromer. Der Hyundai Ioniq Elektro bietet dem Autobauer zufolge eine Reichweite von 280 Kilometern.

  • verfügbar ab/seit: 2. Halbjahr 2018
  • Reichweite: 280 km
  • Leistung: 88 kW (120 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab 33.300 Euro

Hyundai Kona Elektro

Hyundai hat neben dem Ioniq den Kona Elektro angekündigt. Der SUV soll je nach Ausführung eine Reichweite von bis 482 Kilometern (nach WLTP) liefern und ab 34.600 Euro kosten. Im 100-KW-Schnellladeverfahren soll der 64-kWh-Akku des größeren Modells in 54 Minuten zu 80 Prozent geladen sein. (Bild: Hyundai)

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Hyundai hat neben dem Ioniq den Kona Elektro angekündigt. Der SUV soll je nach Ausführung eine Reichweite von bis 482 Kilometern (nach WLTP) liefern und soll ab 34.600 Euro kosten. Im 100-KW-Schnelllade-Verfahren soll der 64-kWh-Akku des größeren Modells in 54 Minuten zu 80 Prozent geladen sein. Das E-SUV besitzt neben einem Sieben-Zoll- und Head-Up-Display und eine Reihe an Assistenzsystemen: adaptiver Tempomat, Notbremsassistent, Spurhalteassistent – auch ein Totwinkelwarner ist laut Hersteller an Bord.

  • verfügbar ab: August 2018
  • Reichweite: 481 km
  • Leistung: 99 kW (136 PS) und 150 kW (204 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab 34.600 Euro (136 PS) bzw. 39.000 Euro (204 PS)

Limousinen und Co.

Tesla Model S: E-Oberklasse macht den großen deutschen Autokonzernen Angst

Das Tesla Model S hat auch hierzulande Fans. (Foto: Tesla)

Der Tesla Model S hat auch hierzulande Fans. (Foto: Tesla)

Das Model S von Tesla ist ein Elektroauto der Oberklasse, mit dem Firmenchef Elon Musk den Herstellern von Verbrennungs- und Elektroautos zeigte, wie man ein Auto baut. Mit dem Model S feierte Tesla in den USA große Erfolge – das Unternehmen verkaufte davon mehr Fahrzeuge als Mercedes von seiner S-Klasse oder BMW von seiner 7er-Reihe. Im Test der US-amerikanischen Variante der Stiftung Warentest, dem Consumer Report, erzielte der Tesla Model S im Frühjahr 2013 das bisher beste PKW-Testergebnis. Das E-Auto schnitt besser ab als alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, so Venture-Beat. Beeindruckend ist außerdem das in die Mittelkonsole eingebaute 17-Zoll-Touchdisplay, das als Informationszentrale dient.

  • verfügbar seit: 2012
  • Reichweite: 70D: 442 Kilometer; 90D: 550 Kilometer; P90D: 505 Kilometer
  • Leistung: 70D und 90D: 262 PS (vorne und hinten);    P90D: 510 PS hinten, 262 PS vorne
  • Türen: 4
  • Preis: ab circa 80.000 Euro
Tesla Model S. (Foto: Tesla)

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Telsa Model X: SUV-Oberklasse

Tesla Model X. (Foto: Tesla)

Tesla Model X. (Foto: Tesla)

Elon Musks zweiter SUV mit Elektroantrieb lässt lange auf sich warten, allerdings ist er allein aus optischer Sicht mit seinen elektrisch betriebenen Flügeltüren ein echter Hingucker. Aber auch in Sachen Reichweite kann der Model X sich sehen lassen: Laut Tesla soll man bis zu 470 Kilometer mit einer Batterieladung kommen. Die Modellvariante 70D soll Geschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde erreichen, die beiden 90er-Modelle sollen 250 Stundenkilometer schaffen.  Der P90D vollbringt eine rasante Beschleunigung von Null auf 100 in sportlichen 3,4 Sekunden. Wie der Model S besitzt auch der Model X einen 17-Zoll-Touchscreen.

  • verfügbar seit:  2. Jahreshälfte 2016
  • Reichweite: 70D: 400 Kilometer; 90D: 470 Kilometer; P90D: 450 Kilometer
  • Leistung: 70D: k.A. ; 90D: 386 kW / 525 PS; P90D: 568 kW / 773 PS
  • Türen: 4; Platz für sieben Personen
  • Preis: ab 109.000 Euro

Jaguar I-Pace

Jaguar ist einer der Ersten, der nach Tesla mit einem ausgewachsenen Elektroauto auftrumpft: Der Crossover I-Pace soll dank eines 90-Kilowattstunden-Akkus eine Reichweite von rund 480 Kilometern bieten. An Schnellladesäulen mit 100 Kilowatt könne die Batterie in 40 Minuten bis auf 80 Prozent geladen werden. (Bild: Jaguar)

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Jaguar ist einer der ersten, die nach Tesla mit einem ausgewachsenen Elektroauto auftrumpfen: Der Crossover I-Pace soll dank eines 90-Kilowattstunden-Akkus eine Reichweite von rund 480 Kilometern bieten. An Schnellladesäulen mit 100 Kilowatt könne die Batterie in 40 Minuten bis auf 80 Prozent geladen werden.

  • verfügbar ab: 2018
  • Reichweite: bis 480 km
  • Leistung: 294 kW (400 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab circa 78.000 Euro

Audi E-Tron: Das erste von 15 Elektroautos bis 2025 aus Ingolstadt

Prototyp des Audi E-Tron. (Bild: Audi AG)

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Die Premiummarke des Volkswagen-Konzerns scheint etwas weiter als VW mit seinen I.D.-Autos: Denn der Audi E-Tron soll bereits ab Ende 2018 produziert werden. Enthüllt wurde er im Zuge des Genfer Autosalons und besitzt Allradantrieb und Platz für fünf Personen. Die Reichweite des Stromers soll bei 400 Kilometern liegen. Geht der Akku zur Neige, könne der Wagen auch an 150-kW-Schnellladestationen aufgeladen werden, so Audi. Nach einer Ladezeit von nur 30 Minuten könne er wieder eine Langstrecke zurücklegen. Bis 2025 plant Audi, bis zu 15 Elektroautos  anzubieten.

  • verfügbar ab: 2019
  • Reichweite: bis 400 km
  • Leistung: 320 kW (435 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab circa 66.000 Euro

Audi E-Tron Sportback Concept – ab 2019 als Serienmodell

Das zweite Stromer-Modell aus dem Hause Audi ist das E-Tron Sportback Concept. Das E-Auto, das auch als Audi Q6 E-Tron bezeichnet wird, soll ab 2019 in Serie gehen und eine Reichweite von 500 Kilometern liefern. (Bild: Audi AG)

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Das zweite Stromer-Modell aus dem Hause Audi ist das E-Tron Sportback Concept. Das E-Auto, das auch als Audi Q6 E-Tron bezeichnet wird, soll ab 2019 in Serie gehen und eine Reichweite von 500 Kilometern liefern.

Im Innenraum des E-Tron Sportback befinden sich großflächig angelegte berührungssensitive Displays unter dem Zentraldisplay, in der Mittelkonsole und sogar den Türverkleidungen. Sie „dienen der Information und der Interaktion mit den Fahrzeugsystemen“. Die LED-Matrix-Einheiten an Front und Heck werden digital gesteuert und sollen „eine exzellente Lichtausbeute“ produzieren.

  • verfügbar ab: 2019
  • Reichweite: bis 500 km
  • Leistung: 320 kW (435 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: tba

BMW: Nach dem i3 kommt noch mehr

BMW bietet mit dem i3 schon seit Jahren einen echten Stromer an, der sich auch verhältnismäßig gut verkauft. Bis 2025 will das bayerische Unternehmen in Sachen Elektromobilität gehörig zulegen und zwölf reine Stromer anbieten. Ab 2020, so der Hersteller, sollen Elektrofahrzeuge nicht teurer als Autos mit Verbrennungsmotoren sein, was durch neue Batterietechnik realisiert werden könne.

BMW iX3

BMW iX3. (Bild: BMW Group)

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Beim BMW iX3 handelt es sich vorerst nur um eine Konzeptstudie, die in den kommenden Jahren in Serie gehen soll. Das Serienmodell, das zum Teil den BMW X3 als Basis hat, soll bis 2020 über die Straßen rollen. Das Konzept besitzt laut BMW über eine Motorleistung von 200 Kilowatt, eine Reichweite 400 Kilometern im WLTP und 70 Kilowatt Batterieleistung mit bis zu 150 Kilowatt Ladeleistung. Die Antriebsarchitektur im iX3 wurde komplett neu entwickelt und soll künftig in alle Modell einfließen.

  • verfügbar ab: ca. 2020
  • Reichweite: bis 400 km
  • Leistung: 200 KW (270 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: tba

BMW i4 aka i Vision Dynamics

Neben dem BMW iX3 (links) soll bald auch der i4 produziert werden. (Bild: BMW Group)

BMW hatte im September 2017 den BMW i Vision Dynamics auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt gezeigt. Das Fahrzeug wird dem Autobauer zufolge als BMW i4 auf den Markt kommen und in München gefertigt werden. Es soll bis zu 600 Kilometer Reichweite liefern und auf eine Spitzengeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern kommen.

BMW i Vision Dynamics. (Foto: BMW)

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  • verfügbar ab: ca. 2020
  • Reichweite: bis 600 km
  • Leistung: 200 KW (270 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: tba

VW I.D. Crozz: Elektro-Crossover

VW I.D. Crozz in Bildern
Prototyp des VW ID Crozz. (Foto: t3n)

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Kurz nach dem ersten I.D.-Modell soll auch der vollelektrische Crossover VW I.D. Crozz erscheinen. Der Stromer soll über einen teil- und vollautonomen Fahrmodus verfügen und auf Volkswagens Elektro-Baukasten „MEB“, basieren, bei dem die Batteriezellen zwischen der Vorder- und Hinterachse untergebracht werden. Der MEB dient als Grundlage für alle I.D.-Modelle. Bis 2025 will VW den Absatz von reinen Elektrofahrzeugen auf eine Million Einheiten pro Jahr steigern.

  • verfügbar ab: 2019 oder 2020
  • Reichweite: 500 Kilometer
  • Leistung: 225 Kilowatt (306 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: tba

So viel wie 10 Gigafactorys: VW investiert 50 Milliarden in Akkus und 20 Milliarden in Stromer

SUV: Mercedes Benz EQC – soll auf dem EQ-Concept basieren

Mercedes EQ Concept. (Foto: t3n.de)

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Daimler hatte den EQ Concept bereits 2016 gezeigt und erwähnt, dass zahlreiche Design-Elemente und Funktionen des Konzepts auch in das Serienmodell, den EQC, einfließen werden – sowohl äußerlich als auch bei der Inneneinrichtung. Der marktreife Elektro-SUV werde dem Unternehmen zufolge eine Reichweite von 500 Kilometern erreichen und eine Leistung von bis zu 300 Kilowatt bieten. Im Innern dürfte als Zentrale ein 24-Zoll-Display verbaut sein, auf dem das 3D-Betriebssystem MBUX installiert ist.

  • verfügbar ab: 2019 oder 2020
  • Reichweite: bis 500 Kilometer
  • Leistung: 300 kW (408 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: tba

VW I.D. Vizzion: Studie mit Vollautonomie, Serienfahrzeug vorerst mit Lenkrad

Prototyp des VW I.D. Vizzion. (Foto: t3n.de)

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Im März 2018 hatte VW seine Studie I.D. Vizzion veröffentlicht: Die Elektro-Limousine soll dem Konzern zufolge über 600 Kilometer Reichweite liefern und das erste auf autonomes Fahren ausgelegte Modell des Konzerns werden. Das Konzept I.D. Vizzion soll ohne „Lenkrad und sichtbare Bedienelemente auskommen“ und „ein völlig neues Fahr- und Lebensgefühl“ schaffen, so Volkswagen. Das Fahren soll ein „digitaler Chauffeur“ übernehmen. Laut VW soll das Fahrzeug in dieser Form bis auf Weiteres nicht auf den Markt kommen. Es sei aber eine Variante mit Lenkrad geplant, die wie die anderen Modelle auf autonomes Fahren ausgelegt sein soll.

  • verfügbar ab: tba
  • Reichweite: 665 Kilometer (NEFZ)
  • Leistung: 225 Kilowatt (306 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: tba

Byton: Chinesisches Autostartup mit BMW-Genen

Byton Concept. (Foto: t3n.de)

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Byton, ein in China angesiedelter neuer Autohersteller mit einem Kernteam aus Ex-BMW-Managern, will die großen deutschen Marken herausfordern. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren drei Premium-Elektroautos auf den Markt bringen, die sich am deutschen Autobauerhandwerk orientieren, aber durch ein Mehr an Digitalisierung und Vernetzung fast wie ein Smartphone auf vier Rädern anmuten. Das Markenzeichen der Fahrzeuge ist ein riesiger Touchscreen im Cockpit, der praktisch von Tür zu Tür geht.

Byton-Chef Breitfeld: „Die Zukunft des Autos wird in China geformt“

Zwei Fahrzeuge hat Byton schon als nahezu serienreife Konzepte angekündigt: Den SUV M-Byte, auch als Byton Concept bekannt, und die Limousine K-Byte – von letzterem Modell hat Byton bislang nur eine Studie ohne technische Details enthüllt. Der Preis des M-Byte soll bei 45.000 Dollar liegen. Byton will sein erstes Modell zunächst Ende 2019 in China auf den Markt bringen. 2020 will Byton damit in die USA gehen – und in der zweiten Jahreshälfte dann auch nach Europa.

M-Byte:

  • verfügbar ab: 2019 in China
  • Reichweite: Basisversion bis zu 400 Kilometer (NEFZ); Performance-Version bis zu 520 Kilometer
  • Leistung: Basisversion 220 kW (300 PS); Performance-Version 350 kW (475 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: ab 45.000 US-Dollar
Byton K-Byte – Bilder von der Luxus-Limo
Byton K-Byte: Lidar-Sensoren auf dem Dach. (Bild: Byton)

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Großraum-Stromer und Transport-E-Fahrzeuge

VW I.D. Buzz: Elektrobus soll ab 2022 kommen

Zahlreiche Autohersteller haben sich schon für die Elektromobilität ausgesprochen – die deutsche Autoindustrie kommt dennoch nur langsam in Gang (Bild:Volkswagen)

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VW will emotionale Autos bauen, um den Kunden einen emotionalen Bezug zu Fahrzeugen aufbauen zu lassen. VWs Elektrobulli soll genau in diese Kerbe schlagen. Die Vorgänger wie der T1 und T2 prägten gewissermaßen die Surfer-Romantik und Hippie-Kultur mit. Mit dem VW I.D. Buzz könnte Volkswagen versuchen, dieses positiv aufgeladene Image zu revitalisieren.

  • verfügbar ab: vermutlich 2022
  • Reichweite: 600 Kilometer (NEFZ)
  • Leistung: 100 kW (369 PS)
  • Türen: 4
  • Preis: tba

Nissan E-NV200 Evalia: Großfamilienkutsche

Nissan e-NV200 Evalia. (Foto: Nissan)

Nissan E-NV200 Evalia. (Foto: Nissan)

Der Nissan E-NV200 Evalia wird als Fünf- und Siebensitzer angeboten. Beide Varianten besitzen 90 PS und können bis zu 123 Kilometer pro Stunde fahren. Angesichts der geringen Reichweite von 167 Kilometern ist der E-NV200 abermals für Städte prädestiniert. Es ist das zweite Elektroauto des japanischen Autobauers.

  • verfügbar seit: 2013
  • Reichweite: 167 Kilometer
  • Leistung: 80 kW / 109 PS
  • Türen: 5 oder 7
  • Preis: ab circa 32.000 Euro
Nissan E-NV200 Evalia. (Foto: Nissan)

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Renault Kangoo (Maxi) Z.E.

Renault Kangoo Z.E. (Bild: Renault)

Renault Kangoo Z.E. (Bild: Renault)

Der City-Transporter Kangoo Z.E. („Zero Emission“) wird auch auch in einer Langversion als Kangoo Maxi Z.E. angeboten. Beide Modelle sollen sich in erster Linie an gewerbliche Nutzer richten. Aufgrund ihrer begrenzten Reichweite von etwa 170 Kilometern sind die Fahrzeuge ebenfalls auf den Stadtverkehr ausgelegt. Mit einem Einstiegspreis von etwa 20.000 Euro kann Renault mit einem verhältnismäßig guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten.

Renault Kangoo Z.E. (Bild: Renault)

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  • verfügbar seit: 2012
  • Reichweite: 170 bis 200 Kilometer
  • Leistung: 44 KW / 60 PS
  • Türen: 2 bis 3
  • Preis: ab circa 20.000 Euro

Unser Überblick zeigt, dass bereits jetzt auf dem deutschen Markt durchaus Elektroautos angeboten werden. Allerdings sind sie im Vergleich zum Verbrenner unverhältnismäßig teuer und/oder ihre Reichweite ist verhältnismäßig gering. Die Übersicht zeigt aber auch, dass die Autobauer aus ihrem aus dem Dornröschenschlaf erwacht sind. Die großen deutschen Autobauer haben angekündigt, Milliardenbeträge in Elektromobilität und Digitalisierung zu investieren, um in den kommenden Jahren eine Flut an Stromern auf den Markt zu bringen. Angesichts dessen, dass Tesla zwar einer der Ersten war, die Produktion vor allem des Model 3 aber nicht skaliert bekommt, sind Daimler, BMW oder VW nicht zu spät dran.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 22. September 2016, umfangreich erweitert am 12. Juli 2018.

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14 Kommentare
Volkswirtschaftliche Probleme
Volkswirtschaftliche Probleme

Bei den Großraum-Autos sollte man zumindest noch die
https://t3n.de/news/elektroauto-streetscooter-post-693796/
StreetScooter-Ankündigung von vor einer Woche von der deutschen Post erwähnen wenn das kein AprilScherz war.

Danke auch das die nur 18.000 E-Autos genannt werden.
google: site:heise.de zulassungen elektroautos
zeigt ein ähnliches Bild.

Aber:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/1-3-Millionen-Elektroautos-weltweit-auf-den-Strassen-3119779.html
sollte man das Wachstum auf einer Grafik auftragen. Die (ausgereifte) iWatch2 und iPhoneSE haben demnächst evtl auch überraschend dominante Verkaufszahlen.
Bei der IFA werden gerne Verkaufszahlen/Marktanteile genannt. Damals bei den HD-Fernsehern waren es ca. 7-8% mehr pro Jahr. D.h. ein TV wird alle 15-20 Jahre ausgetauscht. Dasselbe in Excel als Graph für die E-Autos lässt das Potential erahnen.

Die Elektrofahrräder haben sich ohne Subventionen auf 10-20% innerhalb 1-2 Jahren verbreitet und stehen in entsprechender Anzahl vor den Supermärkten.
Kauf-Subventionen sollte man also abschaffen und lieber Ladestationen und Einheitliche Andock-Systeme fördern damit man nicht per 100-Watt-USB-C laden muss weil EU das Thema verpasst.
Discounter, Baumärkte usw. haben Parkplätze und die Trafo-Stationen („Grüne Kästen“) sind überall. Man läuft nur immer dran vorbei und ignoriert sie.

Die Lernkurve ist recht hoch weil die Presse zu wenig berichtet.
Jeder Verlag sollte vom Steuerberater oder DATEV oder Finanzamt die Jahreskosten für verschiedene PKW/Kleintransporter-Sorten vorrechnen lassen. Sogar Wintel und alle Massen-Hersteller von PCs haben das damals mit dem TCO=TotalCostOfOwnership-Kosten für Wintel-PCs neu eingeführt und das Wort als damaligen Hype etabliert.-
Dasselbe hat man für die Kosten über die Lebenszeit von Tesla3 usw.

Die TeslaS und wohl auch X gibts mit verschiedenen kwH-Akku-Stufen. Obs das für die Elektroautos gibt, fehlt leider in der Liste. Bei Gewerbe-Autos wie Minismarts usw. für Krankenbetreuung oder Hausmeister-Dienste kann man durchaus einen Teil des Kofferraums oder Fußbereich der Rückbank für Akkupacks benutzen und die Reichweite erhöhen.
Interessant wären Ladestationen bei Gewerbe-Punkten wie Großhändlern, Post usw. wo man eh meist vorbei muss. D.h. die Aufladezeit zu Hause und am speziell eingerichteten Ladepunkt in der Firmenzentrale wäre auch interessant.
Das ist ja Arbeitszeit welche verloren geht wenn man nicht grade in der Handwerkerzentrale oder Pflegedienst-Zentrale die Rechnung fertig schreibt während das Auto für die Fahrt zum nächsten Kunden auflädt nachdem man Werkzeug und Waren/Ersatzteile usw. reingepackt hat.

Das hohe Interesse beweist, das die alten Autos so unbeliebt sein dürften wie Schallplattenspieler oder Röhren-TVs/Monitore welche 2006 !!! zur Fußball-WM und HDready-Informations-Welle in ALLEN Medien noch voll üblich waren aber mit 7-8% Austauschrate ersetzt wurden.
Autos haben in der EU wohl 8 Jahre Durchschnittsalter. D.h. 12% werden ersetzt und nur ein kleiner Teil dürften dann keine E-Autos mehr sein sobald was vernünftiges verfügbar ist.
Angesichts der Tabelle warten alle auf den Tesla weil dort womöglich Kundenzufriedenheit und Lade-Verfügbarkeit auf den Fahnen stehen.

Interessant für die Tabelle wären auch die Selbstfahr-Möglichkeiten. Während der Fahrt (Spurwechsel, Einparken) aber auch ob das Auto schlau ist und sobald man beim Kunden vorgefahren ist wie eine Katze den Rest der Zeit selber um sich kümmert und Ladestationen anfährt usw. Gigantomanische Parkplatz-Suche-Kosten spart man sich. Ein Asiate im CNBC-Interview meinte mal: Die Parkhäuser braucht man nicht mehr. Die Auto-Crowd/Cloud fährt ständig im Stadtgebiet herum. Städte ohne Parkplätze hätten besse mal vorgesorgt. Denn REICHE Leute kaufen diese Autos und haben die Lobby-Macht, die Gesetze passend zu ändern damit sie NIEMALS wieder für ihren Tesla-S oder Elektro-Porsche oder Elektro-BMW einen Parkplatz selber suchen müssen. Sowas sind bald primitive Tätigkeiten für Computer wie Staubsaugen oder Rasenflächen mähen. Stadtverwaltungen schauen hoffentlich auf FUNKTIONIERENDE (nicht wie die sonstigen Groß-IT-Projekte oder Bauprojekte wo Termintreue oft wohl nicht so wichtig sind) digitale Parkraum-Verfügbarkeit.

Denn Autos mit Elektro-Motor sind die alte Stufe (SPSS/ERP1/ERP2/ERP3/…, Web1.0/Web2.0/…) während Tesla ja schlau wie Knightrider-KITT sein wird und speziell Boni-Manager und Helicopter-Mums aussteigen und das Auto den Rest selber macht und man gigantisch Zeit spart so wie wenn man mit dem Handy telefoniert statt zur Telefonzelle zu laufen.
E-Auto 1.0 ist wie Tastenhandies während Tesla dank Software-Herkunft schauen wird, das E-Auto2.0 kommen wird wo man nie wieder einen Parkplatz sucht und beim Zielpunkt aussteigt und das Auto sich selber kümmert. Sowas ist ein gigantischer USP. Die gigantische Armut hingegen (E=mc^2 Zeit=Geld) bedeutet das die armen Leute noch mit dem Einkaufswagen selber zum Bolt o.ä. laufen während die guten Autos selber und frisch geladen vorfahren sobald man mit dem Einkaufswagen aus dem Supermarkt kommt.
Nett wären von den Steuerberatern auch Rückkaufpreise und Wertverluste der jeweiligen Auto-Sorten und Kundengruppen (Freiberufler, Hausfrauen, Rentner, Handwerker, Boni-Manager,…).

Benzin-Autos sind wie damals Schallplattenspieler und Tastenhandies und Röhrenmonitore: Abverkaufs-Masse. Auch Osteuropäer und Afrikaner kaufen die dann vermutlich nicht mehr auf.
Leichtes Überangebot durch neue sparsamere Autos und Fracking-Erdöl hat die Benzinpreise auf $20-$40/Barrel fallen lassen von vorher $100/Barrel ! Ganze Länder darben dahin und leben bald vielleicht wieder wie damals vor dem Erdöl-Boom.
Stromversorgung wird überlastet. Wer schlau ist, sichert sich Megawatt-Stunden für sein Auto im Voraus über 2 Jahre. Dank der digitalen Zwangs-Stromzähler geht das dann ja.
Evtl. gehen auch die Kupferpreise (Elektro-Motoren nutzen vermutlich immer noch Kupferspulen und keine Guttapercha2-Nanoröhrchen in AntiSpulPatentiertenGewachsenenStrukturen) durch die Decke während China schlau im Voraus mit Brasilien(Kupferproduzent) Verträge klar gemacht hat…

Den Wegfall der Benzinsteuer (Benzin viel, Diesel nicht so sehr) und Auto-Jobs hat auch keiner auf dem Plan…

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Hans
Hans

Hi, es haben sich zwei Fehler eingeschlichen, Der i3 schaft 190KM Und der Tesla 346KM Reichweite.
Ansonsten, schöne Übersicht :)
Der Vollständigkeit, könnte man noch Model X/S aufzählen.

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Anonymous
Anonymous

„Wer nicht auf das Model 3 warten will: Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland“ „Das neueste Tesla Model 3 […] das […] erst ab Ende 2017 verfügbar sein wird“

Vini, vidi, viderspruch?

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MST
MST

VW Budd-e, Audi e-Tron und Chevy Bolt Jetzt schon erhältlich!? Die tatsächlichen Verfügbarkeitsdaten zeigen, dass der schönste Entwurf nichts nützt, wenn er nicht auf der Straße ist – leider etwas symptomatisch für die hiesigen Hersteller. Und die Preisgestaltung ist wirklich schmerzlich. Der e-Golf kostet nicht nur „ein paar Tausend Euro“ mehr sonder beinahe doppelt so viel, wie der untere Enstiegspreis. Angesichts der bekleckersten weißen Weste und des Volkswagenanspruchs, könnte man hier den Willen zur Unternehmensinternen Subventionierung sehr begrüßen.

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Redaktion Elektroautomobil
Redaktion Elektroautomobil

In der Erstausgabe des Magazins „Elektroautomobil“ befindet sich eine vollständige Liste aller verfügbaren Elektroautos und Plug-In-Hybrid Fahrzeuge mit den korrekten Eckdaten.
Beste Grüße EAM

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DennisP
DennisP

Der smart ed ist eigentlich schon ausgelaufen, zu ordern (wenn überhaupt) sind nur noch Restbestände. Der Opel Ampera-e ist noch nicht zu kaufen, ebenso Audi Q6 e-tron oder VW BUDD-e. Von daher ist die Liste irgendwie nicht so ganz „aktuell“, zumindest laut dem Titel. Ansonsten aber schon gelungen.

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Nur Tesla ist das Original
Nur Tesla ist das Original

Wir wollen das Original: Tesla 3. Schon Android taugt oft wenig: Keine Updates, nach einem Jahr Akku nur noch halb so gut.
Also lieber Tesla. Da kümmert man sich mehr um die Kunden wohingegen die anderen Auto-Firmen wohl meist nur die Bonis im Sinne haben und auf dem Golfplatz sind und man ständig alles neu teuer kaufen soll.
Wer „Die Autodoktoren“ bei ich glaube VOX schaut erkennt, wie kleine Kunden von den Vertragswerkstätten hängen gelassen werden. Da kauft man besser Tesla inclusive Mobilitäts-Garantie welche in USA ganz normal ist und dann endlich auch hier gibt.

Kann man Firmen akzeptieren, welche die Abwrackprämie immer noch nicht zurückgezahlt haben ? Na also.
http://www.reuters.com/article/us-volkswagen-emissions-fees-idUSKCN10M1NG
Verdienen solche Firmen Kunden oder den Untergang ?

Elektro-Fahrräder vor Supermärkten sind oft 10 prozent bis 20 Prozent. OHNE Subventionen.

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lola
lola

Der Renault Twizy kostet nicht wirklich 5000 Euro. Denn man muss die Batterie dazu ja noch mieten.

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Vince
Vince

In der Liste fehlt der Hyundai Ioniq, den es als Hybrid und reines Elektrofahrzeug gibt und nächstes Jahr auch als Plugin-Hybrid geben wird.
Der Ioniq electric hat eine elektrische NEFZ-Reichweite von 280 km.

Auf dem Pariser Autosalon Ende diesen Monats werden vermutlich neue Werte für die überarbeiteten VW e-Golf und Renault Zoe angekündigt werden.

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Stefan
Stefan

Gute Übersicht, aber Fehler bei den Angaben zum Sion von Sono Motors. Es ist ein 4-Türer und die Reichweite von 250 km ist ausdrücklich keine NEFZ-Angabe, sondern soll die realistische Reichweite darstellen.

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Andreas Floemer

Hi Stefan, vielen Dank für den Hinweis. Ist schon angepasst.

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Redlin, Stefan
Redlin, Stefan

Es fehlt auch der Hyundai Kona Hybrid und Elektro

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Hel
Hel

Also, beim VW-Buzz hat sich ein Fehler eingeschlichen:
„Leistung: 100 kW (369 PS)“ kann wohl nicht ganz stimmen.

Andererseits ist es wohl wichtiger, ob der tatsächlich ´mal gebaut wir, so lange wie der schon angekündigt wird…

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