News

Artikel merken

Zuckerberg bestätigt: Smart Glasses von Facebook und Ray-Ban kommen

Mark Zuckerberg hat erneut bestätigt, dass eine in Kooperation mit Ray-Ban entwickelte intelligente Brille die nächste Veröffentlichung des Hauses in Sachen Hardware sein wird. Wann es so weit sein wird, hat er allerdings wieder nicht verraten.

Lesezeit: 2 Min.
Die Smart Glasses sollen den klassischen Look einer Ray-Ban haben. (Bild: Nor Gal / Shutterstock.com)

Es ist fast ein Jahr her, dass Facebooks Hugo Barra auf Twitter eine Kooperation mit Ray-Ban angeteasert hatte. Für 2021 hatten die Partner eine intelligente Brille angekündigt, die einer klassischen Designlinie folgen sollte.

Seither ist wenig Sichtbares geschehen. Skeptiker hatten die Smart Glasses schon abgeschrieben, wenn auch die massive Steigerung der Mitarbeiterzahlen bei Facebooks Reality Labs Division, die für Hardware rund um Virtuelle und Erweiterte Realität zuständig zeichnen, dagegensprach. Innerhalb von vier Jahren hatte Facebook die Reality Labs von 1.000 auf 10.000 Mitarbeitende erweitert.

Intelligente Ray-Ban wird funktional eher schmal ausgestattet sein – aber schick

Während einer Telefonkonferenz bestätigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg nun, dass er das Gerät nicht nur nicht vergessen habe. Vielmehr werde es die nächste Hardware-Veröffentlichung des Unternehmens sein. Eine zeitliche Perspektive konnte oder wollte Zuckerberg nicht nennen.

Die Smart Glasses thematisierte Zuckerberg, als er seine Vision „für den Aufbau der nächsten Computerplattform“ beschrieb. Danach sieht er in Mixed Reality, also einer Mischung aus virtueller und erweiterter Realität, die Zukunft. Zudem geht er davon aus, dass Mixed Reality bereits konzeptionell eine soziale Plattform sei.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

„Aber wir sehen auch überzeugende Anwendungsfälle und andere Formen der Unterhaltung sowie Arbeit, Kreativität und Fitness. Die nächste Produktveröffentlichung wird die Einführung unserer ersten intelligenten Brille von Ray-Ban in Zusammenarbeit mit Essilor-Luxottica sein“, sagte Zuckerberg in der Telefonkonferenz. Die Brille habe einen ikonischen Formfaktor und ermögliche es, einige ziemlich tolle Dinge zu tun. Einschränkend bemerkte er, dass er sich auf eine „vollständige Augmented-Reality-Brille in der Zukunft“ freue.

Damit ist klar, was bereits vermutet wurde: Die intelligente Ray-Ban wird eher so etwas wie die Amazon Echo Frames, die Bose Frames oder die Razer Anzu sein. So bleibt zunächst unklar, was für „ziemlich tolle Dinge“, wie Zuckerberg es formuliert, die smarten Ray-Ban tun können sollen. Wenn die Smart Glasses wenigstens mit dem Wettbewerb mithalten wollen, dürfen wir wohl damit rechnen, dass wir damit Anrufe tätigen, Musik hören und Sprachassistenten bedienen werden können. Das Interesse an einem solchen Produkt dürfte sich allerdings in Grenzen halten.

Metaversum: Virtualität und Realität verbinden sich zu einem 3D-Internet

Auch Zuckerbergs Vision, Hardware von Facebook werde Teil eines größeren „Metaversums“, dürfte angesichts der Datenschutz-Implikationen eines solchen Szenarios auf eher gemäßigte Resonanz stoßen. Dabei versteht Zuckerberg unter dem Metaversum eine virtuelle Umgebung, in der Menschen arbeiten, Kontakte knüpfen und Geld ausgeben können, also ein dreidimensionaleres Internet, mit dem man interagieren kann und in dem die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschwimmen, wenn nicht gleich verschwinden. Es ist schwer vorstellbar, dass Facebook das Vertrauen der Menschen gewinnen und sie dazu bringen kann, sich in einem solchen Metaversum gläsern zu machen.

Diese Schwierigkeiten muss Zuckerberg sicherlich sehen, schätzt sie aber offenbar anders ein. Denn die Pläne des Social Networks gehen unbeirrt in diese Richtung – auch eine Smartwatch hat Facebook bereits in Arbeit.

Das könnte dich auch interessieren

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
The Mentor
The Mentor

Da wird sich Marc Elsberg freuen, dass sein Buch ZERO doch wahr wird. Kann er nicht nur in der Kategorie Fiktion, sondern auch nochmal als Sachbuch Bestseller werden.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Digitales High Five
Holger Schellkopf (Chefredakteur t3n)

Anleitung zur Deaktivierung

Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder