Thunderbird

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Seit dem Jahr 2003 wird der Open-Source-E-Mail-Client und Feedreader Thunderbird von der Non-Profit-Organisation Mozilla Foundation zur Verfügung gestellt. Neben der Nutzung als E-Mail-Programm und Newsreader fungiert Thunderbird als IRC-, XMPP- und Twitter-Client. 2015 wurde eine tägliche Nutzerzahl von über zehn Millionen verzeichnet. Damit gehört Mozilla Thunderbird neben Microsoft Outlook zu den meistgenutzten E-Mail-Clients weltweit. Erhältlich ist das Programm für alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, Linux, macOS sowie einige weniger genutzte Betriebssysteme wie Solaris oder BSD.

Entwicklung eines weltweit erfolgreichen E-Mail-Clients

Nachdem die erste lauffähige Version von Thunderbird im Jahr 2003 veröffentlicht wurde, ist das Programm mehrfach geändert und um neue Funktionen erweitert worden. Seit dem Jahr 2005 werden die beiden Web-Feed-Formate RSS und Atom unterstützt. 2006 folgte ein automatisiertes Updatesystem, Unterstützung für Podcasting und Phishing-Warnungen. 2007 wurde die Ordnerübersicht verbessert und das Aussehen aufpoliert. Mit der Version 3.0 im Jahr 2009 wurden Tabs und eine Suchfunktion hinzugefügt. Auch an der Sicherheit wurde stets gearbeitet. Seit November 2011 können Addons nicht mehr ohne die Bestätigung des Nutzers installiert werden. Im Jahr 2012 konnten mithilfe von Filelink größere Anhänge verschickt werden. Dabei werden Dateien in einen Online-speicher hochgeladen und lediglich ein Link zum Empfänger geschickt. Neben den zahlreichen Ergänzungen wird Thunderbird regelmäßig mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt

Sicherheit steht im Vordergrund

Thunderbird verfügt über einige Features, welche die Sicherheit beim Lesen und Versenden von Nachrichten verbessern sollen. So ist der Spamfilter des Programms lernfähig und hat eine hohe Trefferquote, die sich mit häufiger Nutzung noch verbessert. Zusätzlich können Nachrichten mit elektronischen Signaturen versehen und mit verschiedenen Kryptographiesystemen verschlüsselt werden. Ebenso kann die Anzeige von HTML-Elementen eingeschränkt und vom Nutzer je nach Bedarf einzeln wieder aktiviert werden. Auch die komplette Entfernung von HTML-Inhalten ist möglich, was das Lesen von E-Mails von unbekannten Sendern sicherer gestaltet. Mit Thunderbird können mehrere Accounts gleichzeitig verwaltet werden. Unterstützt werden die Protokolle IMAP und POP3. Obwohl die Entwickler von Thunderbird viel Wert auf Sicherheit legen, ist das E-Mail-Programm nicht komplett vor Angriffen von außen geschützt. Erweiterungen wie das Verschlüsselungsprogramm Enigmail zum Beispiel können für Sicherheitslücken sorgen.

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