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Analyse

Dmexco 2018: 10 Learnings, die wir aus Köln mitgenommen haben

Mittendrin, statt nur dabei: Der Boulevard ist der zentrale Punkt der Dmexco. (Bild: Dmexco / Köln Messe)

Wer in den letzten zwei Tagen in Köln war, konnte wieder eine Messe erleben, die zeigte, wohin sich die (marketingorientierte) Digitalwirtschaft entwickelt. Einige Themen und Entwicklungen werden uns in Erinnerung bleiben.

Die Dmexco 2018 ist vorbei und wieder haben sich 41.000 Besucher in den Kölner Messehallen zusammengefunden, um über Online-Marketing, E-Commerce, Social Media und alle angrenzenden Themengebiete zu diskutieren, sich auszutauschen und zu netzwerken. 1.100 Aussteller aus über 40 Ländern hatte die Kölner Messegesellschaft im Frühjahr als Ziel gehabt; über tausend sind es immerhin geworden.

Das Konferenzprogramm war wieder hochkarätig besetzt. Den Veranstaltern unter der Führung des neuen Dmexco-Chefs Dominik Matyka war es gelungen, 550 nationale und internationale Top-Speaker nach Köln zu holen, die das Konferenzprogramm bestritten. Beispielsweise Alex Cheng von Baidu, Jim Squires, Head of Business und Media bei Instagram, Dorothee Bär, Tim Alexander, CMO der Deutschen Bank, Pieter Haas, CEO von Media Markt oder auch Nico Rosberg und Jan Böhmermann, die lustigerweise auch beide beim Bits & Pretzels Festival in München Ende des Monats auftreten werden. Doch viele der Teilnehmer dürften gar nicht die Zeit gefunden haben, an den zusammengerechnet rund 250 Stunden Programm teilzunehmen. Denn im Vordergrund der Veranstaltung stehen wohl für die meisten die persönlichen Kontakte mit anderen Unternehmen.

Nach der Dmexco ist vor der Dmexco: Aus der Messe wird eine Community

Eine Neuerung, die Matyka anlässlich der Dmexco-Eröffnung verkündete, ist die Entwicklung einer Content-Plattform, mit der die Dmexco in Zukunft zur Community werden wird. Zusätzlich sollen, so versprach Matyka, auch weitere Events die Spannung hochhalten. Von wegen „Kölle is' nur einmal im Jahr“...

Marketing hat immer mehr auch etwas mit digitalen Erlebnissen zu tun. (Bild: Dmexco / Köln Messe)

Dmexco: Know-how in der Konferenz, persönliche Kontakte im Gespräch

Wir haben zehn Trends für euch aufgegriffen (und subjektiv herausgegriffen), die für uns wichtig waren. Ihr habt weitere Themen und Learnings der letzten zwei Tage? Dann ab in die Kommentare damit!

1. Künstliche Intelligenz und Machine Learning beherrschen alles auf der Dmexco 2018.

Es gab wohl kein Gespräch, das nicht früher oder später auf das Buzzword-Thema rausgelaufen wäre. Egal ob Werbeausspielung, E-Commerce oder Digitalisierung an sich – alle versprechen sich viel davon und nur die wenigsten Unternehmen können schon konkret sagen, was eigentlich daraus resultieren wird. Denn mehr als erste Leuchtturmprojekte sind meist noch nicht da. Hinzu kommt: Vieles, was man da mit leuchtenden Augen als KI etikettiert, ist bessere Automatisierung, wenn auch multivariate. Klar ist aber auch: Die künstliche Intelligenz ist ein Thema, das uns noch viele Jahre begleiten wird, bis aus Grundlagenforschung, Ausprobieren und Verwerfen wirklich tragfähige Geschäftsmodelle entstehen.

2. Automatisierung nimmt weiter Formen an – und First-Party-Daten werden dabei wichtiger.

Die Voraussagen, die Maschinen über menschliche Entscheidungen treffen können, werden immer besser – vorausgesetzt die dahinter liegende Datenbasis ist groß genug. Worüber wir vor einigen Jahren noch philosophiert haben – Maschinen, die unsere Wünsche voraussehen können – das können wir inzwischen in Teilen bereits sehen. Nicht nur aufgrund der Einstellungen bestimmter Browser werden First-Party-Daten immer wichtiger. Es ist schon wegen der zunehmenden Big-Data-Möglichkeiten vernünftig, möglichst viel mit den eigenen Daten zu machen, die man aus der Interaktion mit dem Kunden generiert. Segmentieren und Aussteuern von Werbung funktioniert nämlich auch gut, wenn man die eigenen Datenquellen in den Vordergrund stellt. Doch nur mit proprietären Daten wird es auch in Zukunft nicht gehen, weswegen der Verknüpfung der Daten besonderes Augenmerk entgegengebracht werden muss.

3. Marketing trifft Entscheidungen – oder wirkt zumindest bei der Entscheidungsfindung mit.

Früher waren Marketing und Werbung Instanzen, die viel Geld kosteten (und die man das zuweilen hat spüren lassen). Heute bringen sie im Idealfall welches ein, weil datengetriebenes Marketing dazu beiträgt, die richtigen Entscheidungen beispielsweise in der Produktentwicklung und im Produktmanagement zu treffen. Die Zukunft wird nicht ausschließlich durch datengetriebene Verfahren bestimmt werden – Entscheidungen werden aber immer mehr durch Daten beeinflusst werden.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

2 Reaktionen
office11

Ihr habt also learnings aus Köln mitgebracht? Habt ihr auch gevotet und eure audience involved? Und noch andere benefits revealed?

Was machen bloß die armen Leute die nur Erkenntnisse gewonnen haben, abgestimmt haben und ihr Publikum mit einzubeziehen? Und sonstige Vorteile entdeckt haben?
...
I consider it beyond silly the way the German agency and marketing crowd presses the issue of using English terms that make no sense whatsoever and for which there are perfect German terms, often times much better than the English ones. You're in Germany - speak f*cking German for christ sake.

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Mobbitz

Sagt einer, der sich OFFICE 11 nennt. Merkste was? Und dann sagt OFFICE11 noch:

You're in Germany - speak f*cking German for christ sake.

Alter Falter.... komm, jetzt wieder ab ins BÜRO mit dir... einseins11

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