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Find N2 und Flip: Oppos neue Foldables sollen Samsung einheizen

Oppo zeigt mit seinen neuen Modellen Find N2 und Flip, dass nicht nur Samsung spannende Foldables bauen kann. Bis die Geräte nach Europa kommen, dürfte es aber noch dauern.

4 Min. Lesezeit
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Oppo Find N2 und N2 Flip (Fold). Foto: Oppo)

Genau ein Jahr nach Vorstellung des Oppo Find N legt der Hersteller im Foldable-Bereich doppelt nach. Denn zusätzlich zum Nachfolger des letztjährigen Foldables, das als kompaktere Antwort auf Samsungs Galaxy Z Fold betrachtet werden kann, präsentiert der Hersteller mit dem Find N2 Flip einen Konkurrenten zum Galaxy Z Flip 4 (Test).

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Find N2 Fold: Oppos kompaktere Antwort auf Samsungs Galaxy Z Fold 4

Das Oppo Find N2 Fold ist eine Weiterentwicklung des 2021er Find N und verfügt über die zweite Generation des „Flexion Hinge“, das aus Kohlefaser und einer hochfesten Legierung besteht, die in der Luftfahrt verwendet wird, so der Hersteller. Laut Oppo ist es „dünner, leichter und intelligenter als zuvor“ und besitzt eine „fast unsichtbare“ Falzlinie, die 67 Prozent schmaler ist. Das Scharnier sei zudem dazu in der Lage, seine Position in jedem Winkel zwischen 45 und 125 Grad zu halten.

Oppo Find N2 (Fold). (Foto: Oppo)

Das Gewicht des Fold ist mit nur 237 Gramm (in Grün und Weiß) und 233 Gramm in Schwarz mit veganem Leder für ein Foldable beeindruckend niedrig. Samsungs Galaxy Z Fold 4 wiegt zum Vergleich 263 Gramm. Oppos Foldable ist damit näher am Samsung Galaxy S22 Ultra (Test) oder dem Apple iPhone 14 Pro Max (Test), die 229 respektive 240 Gramm auf die Waage bringen.

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Für ein Foldable ist das Find N2 Fold mit 14,6 Millimetern im geschlossenen Zustand schlanker als der Vorgänger oder das Galaxy Z Fold 4 (15,8 Millimeter) und hat zudem keinen Scharnierspalt.

Was die Bildschirme angeht, so bietet das Oppo Find N2 Fold ein faltbares LTPO-AMOLED-Innendisplay mit 7,1 Zoll und einer Auflösung von 1.920 mal 1.792 Pixeln. Es verfügt ferner über eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und eine Spitzenhelligkeit von 1.550 Nits.

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Oppo Find N2 (Fold). (Foto: Oppo)

Das AMOLED-Außendisplay hat eine Diagonale 5,54 Zoll mit einem Seitenverhältnis von 17,7:9 und einer Spitzenhelligkeit von 1.350 Nits. Der 120-Hertz-Bildschirm löst mit 2.120 mal 1.080 Pixeln auf und bietet eine Spitzenhelligkeit von 1.350 Nits.

Das Dreifach-Kamerasystem umfasst eine Weitwinkeloptik mit 50-Megapixel-Sensor von Sony (IMX890), die von einem 48-Megapixel-Sony-IMX581-Ultraweitwinkel und einem 32-Megapixel-Teleobjektiv mit Sony IMX709-Sensor begleitet wird. Alle Kameras profitieren laut Oppo von der Hasselblad-Partnerschaft – mit Zehn-Bit-RAW-Unterstützung und integrierten „Hasselblad Natural Colour Solution“-Farben.

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Als Prozessor setzt Oppo bei seinem Fold auf einen Snapdragon 8 Plus Gen 1. Damit verbaut der Hersteller noch nicht den erst im November angekündigten Snapdragon 8 Gen 2, der nun der aktuelle Top-Chip von Qualcomm ist. Diesen könnte Oppo sich womöglich für sein Find X6 Pro aufsparen.

Oppo Find N2. (Fold). (Foto: Oppo)

Der Akku des Find N2 Fold ist 4.520 Milliamperestunden groß und kann kabelgebunden mit 67 Watt „SUPERVOOC“ geladen werden. Binnen zehn Minuten sei der Akku von 0 auf 37 Prozent gefüllt.

Oppo Find N2 Flip: Foldables im Klapphandy-Stil mit großem Außendisplay

Oppo Find N2 Flip. (Foto: Oppo)

Das Find N2 Flip ist das zweite neue Foldable von Oppo. Beim Formfaktor des Modells verfolgt der Hersteller das klassische Klapphandy-Design, wie es Samsung beim Z Flip 4 oder Motorola bei seinem Razr Fold nutzt.

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Oppo Find N2 Flip. (Bild: Oppo)

Oppos Modell biete eigenen Aussagen zufolge „das größte Cover-Display aller Klapphandys“. Das Außendisplay ist mit 3,26 Zoll und 720 mal 382 Pixeln in der Tat nicht klein und soll bis zu sechs Benachrichtigungen auf einmal anzeigen können. Auch in der Fotovorschau bei Selfies dürfte mehr als beim Flip 4 zu erkennen sein.

Das AMOLED-LTPO-Innendisplay mit 120 Hertz misst 6,8 Zoll und löst mit 2.520 mal 1.080 Pixeln auf. Es unterstützt eine Peak-Helligkeit von 1.600 Nits. Das Flip profitiere ferner von der gleichen „Flexion Hinge“-Technologie, die auch im N2 zum Einsatz komme.

Bei den Dual-Kameras nutzt Oppo für die Weitwinkelkamera einen 50-Megapixel-Sensor mit f/1,8-Blende und einen Acht-Megapixel-Sensor für die Ultraweitwinkelkamera. Auch hier kommen die Farbkalibrierungen von Hasselblad und Oppos eigenem Marisilicon-X-Chip zum Einsatz, der im Find X5 Pro (Test) Premiere feierte.

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Oppo Find N2 Flip. (Bild: Oppo)

Anstelle eines Snapdragon-Chips wird das Find N2 Flip von einem Mediatek-Dimensity-9000-Plus-SoC angetrieben, das etwa auch im Gaming-Smartphone ROG Phone 6D von Asus seine Dienste verrichtet. Außerdem gibt es einen 4.300-Milliamperestunden-Akku, der laut Oppo dafür sorgt, dass es „das erste faltbare Smartphone im Flip-Stil mit ganztägiger Akkulaufzeit“ ist.

Bis die Geräte hierzulande erhältlich sind, könnte es noch etwas dauern. Denn der Hersteller liegt im Clinch mit dem Netzausrüster Nokia über 4G- und 5G-Lizenzen. Das Münchner Landgericht hatte im August eine Verletzung von zwei Nokia-Patenten festgestellt, worauf ein Verkaufs- und Marketingverbot erlassen wurde. Nokia verlangt laut Oppo zu hohe Gebühren, die das Unternehmen nicht zu zahlen bereit ist. Wie lange der Streit zwischen den beiden noch anhält, ist nicht vorhersehbar.

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