Huawei Mate 30 darf nicht mit offiziellen Google-Apps und -Diensten starten, sagt Google
Im Mai wurde der weltweit zweitgrößte Smartphone-Hersteller von der US-Regierung auf eine Schwarze Liste (Entity-List) gesetzt, die US-Unternehmen untersagt, mit dem Unternehmen ohne eine entsprechende Lizenz Handel zu treiben. Das Handelsverbot bezieht sich auch auf Software wie Googles Android respektive die entsprechenden proprietären Dienste. Es gilt insbesondere für neue Geräte wie das Huawei Mate 30. Das Gerät wird am 19. September in München vorgestellt und soll Google zufolge ohne entsprechende Dienste und Apps auskommen müssen.
Huawei Mate 30 ohne Google-Apps und -Dienste
Wie die Nachrichtenagentur Reuters und das Tech-Portal The Verge unabhängig voneinander berichten, dürfen das Huawei Mate 30 und seine Varianten – man rechnet mit einem Pro- und Lite-Modell – nicht mit Google-Diensten auf den Markt kommen, wie ein Google-Sprecher den beiden Portalen bestätigte. Die US-Regierung hatte zwar eine dreimonatige Schonfrist für den Handel mit Huawei erlassen, die bis zum 16. November verlängert wurde. Diese gelte jedoch nur für schon auf dem Markt befindliche Produkte mit entsprechenden Lizenzen. Aufgrund dieser Übergangsregelung kann Huawei beispielsweise auch 35 Geräte seines Portfolios noch mit dem großen Update auf Android 10 versorgen, wie das Unternehmen im August angekündigt hatte.
Huawei ohne Android: Das bedeutet der Rauswurf für Smartphone-Nutzer
Für das Mate 30 und Mate 30 Pro gelte dies jedoch nicht, was bedeutet, dass die neuen Modelle einen massiven Nachteil gegenüber den Produkten der Mitbewerber wie dem Note 10, Pixel 4 oder Oneplus 7 Pro haben werde. Durch das Wegfallen der Google-Dienste und -Apps werden den Geräten zu viele wichtige Funktionen fehlen, um ein konkurrenzfähiges Produkt anbieten zu können. Huawei arbeitet zwar mit Harmony OS an einer Android-Alternative, die laut Mobile-Chef Richard Yu binnen weniger Tage Android ersetzen könnte; vollkommen fertig scheint es aber noch nicht zu sein.
Huawei Mate 30 mit Harmony OS?
Selbst an Lösungen für die Google-Play-Dienste, den Play-Store und Maps werkelt Huawei. Der eigene App-Store namens App-Gallery ist schon auf allen Huawei-Geräten vorinstalliert und bietet eine Auswahl an Anwendungen, mit dem Play-Store kann man ihn aber noch nicht vergleichen. Mit den sogenannten HMS Core entwickelt das Unternehmen eine Alternative zu den Play-Diensten, die essenziell für Android sind.
Trotz aller Anstrengungen ist fraglich, ob Huawei seine eigene Architektur rechtzeitig und erfolgreich mit Unterstützung von Entwicklern und Unternehmen gestemmt bekommt. Eines der größten Probleme neben dem Android-Bann: US-Anbieter wie Twitter, Facebook (inklusive Whatsapp), Pinterest oder andere in den USA ansässige Unternehmen dürfen keine Apps für Huawei liefern, selbst wenn sie es wollten.
Huawei selbst betont, dass Harmony OS ein Notnagel sei: Trotz der Arbeit an der eigenen Plattform wolle Huawei weiterhin Googles Android für seine Smartphones einsetzen. Das Android-Ökosystem sei das bessere, erklärte Richard Yu im Zuge der hauseigenen Entwicklerkonferenz im August. Nur falls das Unternehmen aufgrund von weiteren US-Sanktionen Googles Android komplett verwehrt werde, müsse man zwangsläufig auf die eigene Plattform umsteigen.
Ein Android Smartphone, das nicht mit Spionage Tools und Werbebannern durch Google vollgestopft ist? Take my money!
Es wäre nicht das erste Mal, dass sich ein Verbot zum Vorteil entwickelt. So entsteht Neues. Auch wenn sich zuerst wie hier Hürden aufbauen. Eines Tages reiben sich die Amis verwundert die Augen und jammern: Diese Konkurrenz haben wir aufgebaut.
Ich gehe einen Schritt weiter.
Derzeit trifft es Huawei und es kam über Nacht. Welcher US Dienst, auf dem mein Geschäft aufbaut, ist der nächste oder welches Land.
Ich baue gerade alles was neu ist so, dass es universeller läuft und sich nicht so massiv auf einer proprietären Plattform abstützt. Ganz geht es nicht, aber blind folgend auch nicht mehr.
Und je mehr es Schwung bekommt, desto mehr wird plötzlich möglich und irgendwann gibt es US Dienste die völlig austauschbar erscheinen.
In weiten Bereichen der Welt und Wirtschaft ist das sicher unumkehrbar und das Vertrauen dauerhaft beschädigt.
Endlich gibt es Schwung für die Entwicklung von ProgressiveWebApps, denn möchte man in Zukunft sicher alle Konsumenten erreichen braucht es keine Store Anbindung.
Schon wie der Satz beginnt „Ein Android Smartphone, …“ ist falsch, schon vergessen? Es geht hier um ein Betriebssystem von Huawei das volkommen ohne Andorid und dessen Apps klarkommen soll. Das sogenannte Harmony OS hat definitv Potenzial, doch der Start wird schwierig, man kann nur hoffen dass bis zu ablauf der Schonfrist Hardware und Software unterstützt wird so wie es bis jetzt immer mit Android funktioniert hat oder sogar noch besser? Zum Punkt Spyware und Werbung… wird sich meiner Meinung nach wenig bis garnichts änderen, ob sie nun ihre Daten an die Amis oder die Chinesen verkaufen, das macht keinen Unterschied. Interessant wird daher sein, wie offen und modifizierbar das neue Betriebssystem sein wird. Wird man wie bei Android die möglichkeit haben sich eigene Software oder sogar sein wunsch Betriebssystem zu installieren?
Ich versteh das rum Geheule so oder so nicht.. Sie können kein Handy MIT Android verkaufen… Na dann legt eine Anleitung bei, um es zu flashen ganz easy… die XDAs machens vor da findet man alles was man braucht, ganz einfach…
HUAWEI muss lediglich die Hardware stellen, mehr nicht… Hier wird wieder die Suppe heißer gegessen…. Ihr wisst was ich mein
Sie dürfen es mit Android verkaufen (ist schließlich open source) – aber sie dürfen keine Google Apps direkt mit ausliefern! Das ist ein kleiner Unterschied.
Ich erkenne hierrin kein Problem? Was spricht dagegen, dass Huawei den Nutzer im Anschluss an die Einrichtung fragt, welche Apps von Google installiert werden sollen?
[ ] Maps
[ ] Gmail
[ ] Playstore
[ ] Kalender
… User klickt an, was er will und dann werden die APKs installiert – fertig. Nur weil es defaultmäßig nicht mit an Bord sein darf, heisst es ja nicht, dass es nicht bei Einrichtung installiert werden darf…. ein bisschen mehr Kreativität gegen die Dummheit von Trump…
Es ist doch noch viel harmloser.
Option A) Ich richte meine neues Mate einefach auf Basis des alten ein, dann installiert er alle Apps automatisch nach. Mehraufwand ist hier NULL. (könnte aber sein, dass genau das dann nicht mehr geht)
Option B) Jemand richtet das Mate neu ein und muss statt 61 nun 64 Apps installieren. Der Aufwand ist extrem überschaubar und die Handhabung mehr als bekannt.
Option C) Je weniger Zwangsapps es sind, desto besser. Die meisten Google Dienste nutze ich bewusst nicht. Maps, Search .. mehr meist eh nicht.
Haha, ich seh nicht warum das ein Problem sein sollte, mit Harmony OS gibt#s mehr Konkurrenz und das kann für uns Endeverbraucher nur nützlich sein !
Huawei weiter so, macht euch von der Datenkrake unabängig.
Tja Huawei gibt auch nur leere Zukunfts Versprechungen.
Wenn jetzt bei jedem neuen Produkt ,Google fehlt,werden auch die jetzigen vielleicht einmalig noch ein neues Android Update erhalten und dann folgt nichts mehr ausser Mist.
Das war es dann für Huawei auf dem Android Markt ,man denke da nur an die Windowsphone .
Und wenn es das nicht war werden die eine Menge Umsatzeinbrüche verzeichnen und die Last darf der Nutzer tragen.
Ich sag nur Finger weg von den Smartphone und erstmal etwas länger abwarten was die so treiben.
Die die jetzt leider ein Huawei habe ,stosst es jetzt bloss ab der Verlust der nächsten Monate (Wertverfall) wird heftig,zahlen dürft ihr dann.
Kann man die Google Services nicht wie bei den Amazon Tabs manuell nachinstallieren?
Dann wäre es zumindest für mich nicht wichtig,ob die ab Werk dabei sind.