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Krypto-Bulle Mike Novogratz erwartet „Monsterquartal“ für Bitcoin und Ethereum

Der Starinvestor und erklärte Krypto-Bulle Mike Novogratz sieht positiv auf das Jahr 2022. Dem Kryptomarkt stehe ein „Monsterquartal“ bevor. Und: Auf längere Sicht werde Ethereum Bitcoin überholen.

2 Min. Lesezeit
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Ethereum oder Bitcoin? Wer gewinnt das Rennen um die Kryptokrone? (Bild: Shutterstocj/DUSAN ZIDAR)

Er war erfolgreicher Händler bei Goldman Sachs, Hedgefondsmanager bei Fortress und gründete die auf den Kryptomarkt spezialisierte Investmentgesellschaft Galaxy Digital, die aktuell zu den größten Händlern von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum gehört: Mike Novogratz ist Krypto-Pionier und Krypto-Bulle. Und Novogratz sieht nach der heftigen Korrektur der vergangenen Wochen positiv auf das kommende Jahr.

Novogratz: „Monsterquartal“ für Kryptowährungen

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Er erwarte ein „Monsterquartal“ für Kryptowährungen, sagte Novogratz dem US-Wirtschaftssender CNBC. Grund für die bullische Prognose ist demnach die anhaltend hohe Inflation bei weiterhin hohem Wachstum. Darüber hinaus stünden neue Akteure aus dem institutionellen Bereich derzeit Schlange, um sich am Kryptomarkt zu beteiligen. Einige Analyst:innen sehen aktuell beim Bitcoin-Kurs den Boden erreicht und rechnen mit einem baldigen Erreichen der Marke von 50.000 US-Dollar. Bei einem nachhaltigen Überschreiten rückte dann auch wieder die Marke von 60.000 Dollar in Reichweite.

Allerdings verspricht sich Novogratz auf längere Sicht mehr von Ethereum und dem dahinterstehenden Blockchain-Universum als vom Bitcoin. Die immer noch mit Abstand größte Kryptowährung diene vor allem als Inflationsschutz – und die entsprechende Sogwirkung werde nach der Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Zügel anzuziehen, nachlassen. Zudem fehlten beim Bitcoin die Anwendungsfälle und werde daher künftig an Attraktivität verlieren.

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In ein ähnliches Horn hatte zuletzt Eswar Prasad, Professor für internationale Handelspolitik an der Cornell University, geblasen. Prasad erklärte, dass der Bitcoin schon bald verschwinden könne – zu unpraktisch und ressourcenhungrig sei der Krypto-Pionier. Andere Kryptoprojekte nutzen die Blockchain-Technologie deutlich effizienter, so Prasad. Insgesamt hätten Kryptowährungen und die dahinterstehende Technologie aber eine „fundamental transformative“ Kraft.

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Krypto-Bulle sieht Ethereum Bitcoin überlegen

Novogratz hebt in diesem Zusammenhang Ethereum hervor. Denn die zugrunde liegende Technologie habe Potenzial. Der Krypto-Bulle spricht hier insbesondere die Themen Smart Contracts, AApps, dezentrale Finanzen (Defi) und Non-Fungible-Token (NFT) an. Auch habe Ethereum innerhalb der vergangenen zwölf Monate um 650 Prozent zugelegt, Bitcoin dagegen „nur“ um 200 Prozent. Und auch das oft verwendete Argument, dass Ethereum mit seinem Preis von rund 4.000 Dollar kleinere Anleger:innen eher zum Kauf anrege, bringt Novogratz, wie finanzen.net schreibt.

Ganz anders hatte sich derweil Charles Hoskinson, früherer Mitentwickler von Ethereum und Erfinder von Cardano (ADA), im Frühjahr geäußert. Demnach seien Decentralized Finance (Defi) und Non-Fungible-Token (NFT) auf Ethereum „unbrauchbar“, das gesamte Ethereum-Ökosystem „nicht nachhaltig“. Das werde sich erst mit Ethereum 2.0 ändern, so Hoskinson im März. Cardano-Kritiker:innen wiederum finden, dass Ethereum-Herausforderer Cardano nur sehr langsam echte Fortschritte erziele.

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