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Nasa: 2025 statt 2024 – Artemis-Mondlandung wird um ein Jahr verschoben

Es sollte das erste Mal in der Geschichte werden, dass Frauen und People of Color den Mond betreten – jetzt muss die zugehörige Mission allerdings verschoben werden.

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Eine Illustration soll erste Vorstellung von der Rakete vermitteln, mit der im Rahmen von Artemis Menschen auf dem Mond landen werden. (Grafik: SpaceX)

Nach mehr als 50 Jahren sollten im Zuge von „Artemis“ erneut Menschen auf dem Mond landen. In einer Pressemitteilung verkündet die US-Raumfahrtbehörde nun die Entscheidung, die mit Astronaut:innen besetzte Mission zunächst ein Jahr später anzusetzen.

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„Die Rückkehr zum Mond so schnell und sicher wie möglich ist eine Priorität der Agentur. Angesichts des jüngsten Rechtsstreits und anderer Faktoren wird die erste bemannte Landung unter Artemis jedoch wahrscheinlich nicht vor 2025 stattfinden“, so Nasa-Administrator Bill Nelson.

Nasa verschiebt bemannte Mondmission um ein Jahr – unter anderem wegen Jeff Bezos

Mit eine Ursache für die Verzögerung dürfte also der Rechtsstreit sein, in den die Nasa über die letzten Monate verwickelt war. Die Raumfahrtbehörde hatte sich dazu entschieden, für die nächste bemannte Mondmission unter anderem mit SpaceX zusammenzuarbeiten: Für 2,9 Milliarden US-Dollar soll das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk eine Rakete entwickeln, die bei Projekt „Artemis“ zum Einsatz kommen wird.

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Space-X-Konkurrent Blue Origin, hinter dem Amazon-Gründer Jeff Bezos steckt, hatte gegen die Entscheidung der Raumfahrtbehörde für eine Zusammenarbeit mit SpaceX geklagt. Das sorgte nicht nur bei der Nasa für eine sieben Monate lange Verzögerung, sondern auch für Unmut und Kündigungen bei Blue Origin.

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Mittlerweile ist der Rechtsstreit zwar zugunsten von SpaceX entschieden, die entstandenen Verzögerungen scheinen aber nicht mehr im gesetzten Zeitrahmen aufholbar zu sein – also muss die Artemis-Crew sich ein Jahr mehr gedulden, bis sie ihre Füße auf den Mond setzen kann.

Neben dem Rechtsstreit sei die Verzögerung außerdem auf „erstmalige Entwicklungsherausforderungen (…), die Tatsache, dass der Kongress keine ausreichenden Mittel für den HLS [Human landing system]-Wettbewerb bewilligt hat, die Covid-19-Pandemie und die Tatsache, dass das Landeziel der Trump-Administration von 2024 technisch nicht machbar ist“, zurückzuführen.

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Mondmission mit menschlicher Besatzung erst 2025 – das passiert bis dahin

Untätig bleibt die Raumfahrtbehörde in der Zwischenzeit natürlich nicht: Bis 2025 wolle man sich „auf die Flugtests Artemis I ohne Besatzung und Artemis II mit Besatzung um den Mond“ konzentrieren, die an Bord des Orion-Raumschiffs stattfinden und etwa 40.000 Meilen über den Mond hinausgehen werden.

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