Fridays for Future

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Klimawandel und Umweltschutz gehören zu den größten Herausforderungen, denen sich die Menschheit im 21. Jahrhundert stellen muss. Auf dieses Problem machen viele engagierte Nichtregierungsorganisationen (auch NGO genannt) aufmerksam. Eine der wichtigsten Umweltbewegungen der letzten Jahre trägt den Namen Fridays for Future und wurde vor allem durch den von ihr initiierten Klimastreik bekannt. Zunächst versammelten sich nur einige Schüler zu Klima-Protesten und bestreikten damit ihren Schulunterricht. Doch die Bewegung wuchs extrem schnell und hat mittlerweile auch globale Klimastreiks organisiert, auf denen Zehntausende in Städten auf der ganzen Welt protestierten. Die Organisation zeichnet sich durch eine hohe Affinität zur digitalen Gesellschaft aus und koordiniert sich häufig über die sozialen Netzwerke.

Wer steht hinter Fridays for Future?

Wer an Fridays for Future denkt, dem kommen sicherlich zuerst streikende Schulkinder und vor allem die junge Schwedin Greta Thunberg in den Sinn. Schließlich kann sie als Ausgangspunkt einer umweltfreundlichen Bewegung gesehen werden, die mittlerweile den gesamten Planeten erfasst hat. Die Geschichte vom Mädchen, das in Schweden auf eigene Faust den Unterricht versäumt, um mit selbstgebastelten Plakaten auf den menschengemachten Klimawandel aufmerksam zu machen, schlug innerhalb kürzester Zeit sehr hohe Wellen. Eine Geschichte wie die von Greta Thunberg wäre ohne Social Media und die Digitalisierung der Nachrichtenwelt wohl kaum möglich gewesen. Der Hashtag #FridaysforFuture verbreitete sich durch das Internet rasend schnell. Während Thunberg am 20. August 2018 streikte, fand der erste Streik der Schülerbewegung in Deutschland nur wenige Monate später im Dezember desselben Jahres statt.

FFF: Viel mehr als nur Greta Thunberg

Die Umweltbewegung ist natürlich mittlerweile weit mehr als nur eine Person. Doch was verlangt Fridays for Future? Nach Gesprächen mit zahlreichen Wissenschaftlern hat die Protestbewegung Ziele formuliert, die aus ihrer Sicht für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens unabdingbar sind. Dieses Abkommen trat 2016 in Kraft. Darin verpflichteten sich 197 Länder dazu, die globale Erwärmung auf maximal 1,5 °Celsius zu begrenzen. Für Deutschland bedeutet dies laut Fridays for Future unter anderem einen Kohleausstieg bis 2030, 100 Prozent Energieversorgung aus erneuerbaren Energien bis 2035, ein sofortiges Ende der Subvention fossiler Energieträger und eine deutlich höhere CO2-Steuer.

Auf dieser Seite findest du immer alle aktuellen News, Analysen und Reportagen rund um die Umweltbewegung Fridays for Future, ihre Ziele und ihren Einfluss auf die digitale Welt.

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