OKR

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Objectives & Key Results ist der Name eines agilen Leadership-Modells aus dem Silicon Valley. Dort wurde das Modell bereits in den 1970er-Jahren bei Intel entwickelt. 1999 wurde es bei Google eingeführt und erlangte dadurch größere Bekanntheit. Das OKR-Modell überzeugt durch seine einfache Funktionsweise. Aus den langfristigen Zielen, der Vision und Mission des Unternehmens werden kurzfristige, herausfordernde Ziele für das nächste Quartal abgeleitet.

Die fünf wichtigsten Ziele werden zu den Company-Objectives (Os). Zu jedem O werden bis zu vier Key Results (KRs) definiert, die realisiert werden müssen, damit das Objective als erreicht gilt. Ein solches OKR-Set wird zunächst für das ganze Unternehmen definiert. Daraus abgeleitet entstehen die OKR-Sets für jede Abteilung, jedes Team und jeden Mitarbeiter.

Die Zahl der abgeschlossenen Projekte soll dadurch gesteigert werden. Gleichzeitig bringt das OKR-Modell auch entscheidende Vorteile für die Mitarbeiter. Durch einen klaren Fokus werden sie nicht mehr mit Aufgaben und Projekten überschüttet: Denn was nicht zum Erreichen der OKRs beiträgt, wird nicht gemacht. Zusatzprojekte sollten Mitarbeiter konstruktiv hinterfragen und aufzeigen, wenn ein zusätzliches Projekt nur auf Kosten eines anderen realisiert werden kann. Auf diese Weise vermeiden OKRs nicht nur Überforderung und Stress. Sie tragen auch entscheidend zur Motivation der Mitarbeiter bei. Objectives & Key Results sind als übergeordnetes Zielsystem zu verstehen. Sie dienen der Umsetzung von Vision, Mission und Strategie. Durch die relativ kurzen 3-Monats-Zyklen und die regelmäßige Reflektion wird die Richtung stets überprüft und kann gegebenenfalls schnell angepasst werden. So wird das Unternehmen agil durch die moderne Geschäftswelt geführt.

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