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Elon Musk: So geht es jetzt bei Tesla in Grünheide weiter

Anlässlich seines kurzen Bühnenauftritts auf dem Tesla-Volksfest am Samstag hat der reichste Mensch der Erde verraten, wie es in Grünheide in den nächsten Monaten weitergehen soll. Wir fassen zusammen.

2 Min.
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Tesla-Chef Elon Musk. (Foto: Vasilis Asvestas / Shutterstock.com)

Im November, spätestens im Dezember soll in Grünheide die Serienproduktion anlaufen. Das hat Elon Musk auf der Tesla County Fair, einem Tag der offenen Tür mit Volksfestcharakter, zu dem bis zu 9.000 Besucherinnen und Besucher erschienen waren, am Samstag verkündet. Schon im Dezember solle es überdies die ersten Auslieferungen aus dem Werk, das bisher noch immer keine endgültige Baugenehmigung hat, geben.

Zunächst 5.000 Model Y pro Woche, eventuell Cybertruck

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Dabei sollen laut Musk zunächst etwa 5.000 Tesla Model Y pro Woche vom Band laufen. Die Produktion danach weiter hochzufahren könne indes bis Ende 2022 dauern, so der Tesla-Chef. Bis dahin soll auch der Bau der größten Batteriefabrik der Welt unmittelbar angrenzend zur neuen Gigafactory abgeschlossen und die Inbetriebnahme erfolgt sein.

Ab Anfang 2023 könnten dann also mit rund 12.000 Mitarbeitenden bis zu 500.000 Elektroautos jährlich vom Band rollen. Auch der noch in Planung befindliche Tesla Cybertruck könnte in Grünheide gebaut werden, deutete Musk an. Der ist jedenfalls auf die neue Batterietechnologie angewiesen, die Tesla erstmals auf dem Battery Day 2020 gezeigt, bisher aber nirgends in die Serienproduktion gebracht hatte.

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Neue Batteriefabrik ab Ende 2022 in Betrieb, Personalmangel befürchtet

Die soll nun die geplante Batteriefabrik zuliefern, die weiteren 2.000 Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz sichern würde. Allein die Förderung dieser Fabrik aus Mitteln des zweiten Europäischen Batteriezellenprogramms (IPCEI) soll rund 1,1 Milliarden Euro betragen. Damit würde ein gutes Drittel des 2,9 Milliarden starken IPCEI-Fördertopfs allein an Tesla gehen.

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Sorgen macht dem Tesla-Chef offenbar die Personalakquise. Er hoffe, dass die Gigafactory in Grünheide Menschen aus ganz Europa anziehe. Inwieweit das gelingen kann, bleibt tatsächlich abzuwarten. Immerhin ist der Hersteller in seinem Herkunftsland nicht eben für hohe Löhne bekannt.

FSD kommt nach Europa – eventuell

Als „relativ wahrscheinlich“ bezeichnete Musk zudem, dass der umstrittene Selbstfahrmodus FSD (Full Self Driving) bereits im kommenden Jahr auch in Europa verfügbar sein könnte. Wegen tödlicher Unfälle im Zusammenhang mit diesem semiautonomen Fahrmodus, bei dem das Fahrzeug allein fährt, aber die Hände des Fahrenden am Lenkrad erfordert, untersucht die US-Kraftfahrtbehörde die Technologie gerade im Detail. Derweil äußerte Musk, Tesla habe Perfektion bei der FSD-Software „fast erreicht“.

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Musk weist Kritik an Wasserverbrauch zurück

Erneut erteilte Musk der Kritik, das Werk verbrauche zu viel Wasser und gefährde die Versorgungssicherheit in der Region eine Absage. Die Gigafactory verbrauche kaum Wasser, behauptete er und verband diese Aussage mit der von ihm ausgegebenen Unternehmensmission, einen möglichst schnellen Übergang zu erneuerbaren Energien im Sinne des Klimaschutzes zu befördern.

Völlig unbeantwortet ließ Musk indes eine Frage – die nach dem Rave Cave. Zu Beginn der Planungsphase der Grünheider Gigafactory hatte der Tesla-Chef sein Twitter-Publikum gefragt, ob unter der Fabrik noch ein Techno-Nachtclub eröffnet werden solle und hatte überwiegend Zustimmung erfahren. Offenbar hatte es sich dabei bloß um einen der vielen Scherze des Multimilliardärs gehandelt – jedenfalls ging Musk lächelnd, aber ohne eine Antwort zu geben, von der Bühne.

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