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Pixel 6 und 6 Pro im Hands-on: So unterscheiden sich die neuen Google-Smartphones

Google hat seine neuen Smartphone-Topmodelle offiziell enthüllt. Es sind laut Hersteller die ersten echten reinen Google-Smartphones. Wie unterscheidet sich das Pixel 6 vom Pixel 6 Pro und wie teuer sind sie?

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Die neuen Pixel-6-Modelle im Hands-on. (Foto: t3n)

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Als Google im vergangenen Jahr sein Pixel 5 (Test) vorstellte, spekulierten nicht nur wir, dass das Smartphone eine Art Übergangsmodell darstellt. Es war zwar gut, aber es spielte allein hinsichtlich seiner Rechenpower nicht in der Liga eines Premium-Smartphones mit. Mit den beiden neuen Modellen Pixel 6 und 6 Pro (Test) zeigt sich, wir hatten Recht: Die 2021er Smartphones aus dem Hause Google entsprechen schon eher einem High-End-Kaliber, um mit Herstellern wie Samsung oder Xiaomi mitzuhalten.

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Nicht nur äußerlich heben die Smartphones sich von der Masse ab, auch die inneren Werte – vor allem der Tensor-Chip – sind besonders. Denn der Prozessor, der den Geräten besondere Funktionen verleiht, ist das erste Smartphone-SoC, das Google selbst entwickelt hat – man munkelt, mit der Hilfe von Samsung.

Was steckt in den neuen Modellen, wie unterscheiden sie sich und was macht die Pixel-Geräte so besonders? Wir klären auf.

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Google Pixel 6 und 6 Pro: Unterschiedliche Größen und Bildwiederholraten

Pixel 6 und 6 Pro. (Foto: t3n)

Mit dem Pixel 6 und 6 Pro verfolgt Google eine andere Strategie als noch mit dem Pixel 4 und 4 XL: Die 2019er Modellvarianten unterschieden sich in puncto Ausstattung lediglich hinsichtlich der Bildschirmdiagonalen und der Akkugrößen. Bei den neuen Modellen sieht es anders aus: So teilen sich die beiden Geräte zwar das markante Design mit dem durchgehenden rückseitigen Kamerabalken, jedoch besitzen die beiden verschiedene Displayauflösungen, Bildwiederholraten und -diagonalen.

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Das Pixel 6 besitzt ein 6,4-Zoll-OLED-Display mit Full-HD-Plus-Auflösung von 2.400 mal 1.080 Pixeln, einem Seitenverhältnis von 20:9 und einer dynamischen Bildwiederholrate von maximal 90 Hertz. Softwareseitig kann der Bildschirm je nach Anwendung und Nutzung zwischen 60 und 90 Hertz wechseln.

Die Displays des Pixel 6 und 6 Pro. (Bild: Google)

Das Pro-Modell verfügt über das bessere Display: Der mit 3.120 mal 1.440 Pixeln auflösende LTPO-OLED-Bildschirm mit 19,5:9-Seitenverhältnis unterstützt ähnlich wie Samsungs Galaxy S21 Ultra (Test) oder das iPhone 13 Pro (Test) eine dynamische Bildwiderholrate von 10 bis 120 Hertz, was Google als Smooth-Display bezeichnet. Es löst also höher auf und bietet eine höhere Bildfrequenz für eine noch flüssigere Anzeige und direktere Interaktion.

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Beide teilen sich Cornings Gorilla Glass Victus, eine Always-on-Display-Funktion und die Live-Anzeige für aktuell laufende Musik. Beide verfügen ferner über einen optischen In-Display-Fingerabdruckleser.

Die neuen Pixel-6-Modelle im Hands-on neben dem Pixel 5 (links). (Foto: t3n)

Zum Vergleich: Das Pixel 5 als direkte Vorgängergeneration hatte lediglich ein kompaktes 5,8-Zoll-Display mit Full-HD-Plus-Auflösung und 90-Hertz-Display. Der kapazitive Fingerabdrucksensor war rückseitig verbaut.

Das Google Pixel 6 Pro. (Foto: t3n)

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Pixel 6 und Pixel 6 Pro: Der Telezoom macht den Unterschied

Bei der Kamera teilen sich die beiden neuen Topmodelle weitgehend die Ausstattung:

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Die Weitwinkel-Kamera beider Modelle besitzt einen 50-Megapixel-Sensor mit achtfacher Phasenerkennung (PD) und Quad-Bayer-Matrix. Dabei werden jeweils zwei mal zwei Pixel mit einem gemeinsamen Farbfilter versehen, was bei hohen ISO-Werten das Rauschverhalten des 1/1,31-Zoll-Sensors verbessern soll. Die Blende des Sensors beträgt ƒ/1,85, der Erfassungswinkel liegt bei 82 Grad. Das Ultraweitwinkel-Objektiv mit zwölf Megapixel-Sensor kommt mit 1,25 μm Pixelgröße, ƒ/2,2-Blende und 114-Grad-Erfassungswinkel.

Die Triple-Cam im rückseitigen Pixel-6-Pro-Balken. (Foto: t3n)

Im Pixel 6 Pro ist zudem noch eine Telezoom-Kamera mit 48-Megapixel-Sensor mit 0,8 μm Pixelgröße und ƒ/3,5-Blende eingebaut. Die Kamera mit einer Bildsensorgröße von 1/2 Zoll bietet einen vierfachen optischen Zoom und eine 20-fache „Super-Resolution“-Vergrößerung, was auch als Hybrid-Zoom verstanden werden kann. Das Pixel 6 liefert mit seiner Weitwinkelkamera nur einen bis zu siebenfachen „Super-Resolution-Zoom“.

Mit den neuen Kamerasensoren verpasst Google seinen Pixel-Geräten das größte Update der letzten Jahre. Von Pixel 3 bis Pixel 5 setzte der Hersteller stets auf die gleichen Sensoren. Zudem ist es das erste Mal, das Google eine Triple-Cam mit Telezoom einsetzt. Der neue Hauptsensor der Pixel-6-Modelle fängt laut Google 150 Prozent mehr Licht ein als der im Pixel 5 verbaute. In Zusammenarbeit mit Googles als ausgezeichnet bekannten Computational-Photography-Algorithmen dürfte der Hersteller mit den neuen Sensoren vielleicht einen größeren Schritt zurück in die Kamera-Oberliga schaffen.

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Pixel 6 und 6 Pro – der rückseitige Kamerabalken ragt weniger stark heraus als angenommen. (Foto: t3n)

Apropos Computational Photography: Die neuen Pixel-Modelle haben neue Fotofunktionen erhalten, die allesamt auf den Geräten ausgeführt werden. So sorgt laut Google ein „Scharfzeichner“ dafür, dass Gesichter auch unter „schwierigen Lichtverhältnissen klar eingefangen werden“. Mit dem „magischen Radierer“ in der Google-Fotos-App können störende Gegenstände oder Menschen und Tiere, die sich auf das Bild gemogelt haben, entfernt werden. Der neue Bewegungsmodus mit langer Belichtungszeit fängt laut dem Hersteller „jede Action ein und macht aus Schnappschüssen Momente für die Ewigkeit“. Mithilfe der im Zuge der Entwicklerkonferenz I/O 2021 angekündigten Funktion „Real Tone“ sollen alle Hauttöne realistischer und natürlicher als bisher aufgenommen werden und damit inklusiver sein.

Pixel 6 und 6 Pro: Unterschiede bei den Selfie-Kameras

Während die rückseitig verbauten Kamerasensoren identisch sind, dem Pixel 6 nur die Telezoom-Linse fehlt, sieht es frontseitig anders aus: Die Frontkamera des 6 Pro hat einen 11,1-Megapixel-Sensor mit 1,22 μm Pixelgröße, ƒ/2.2-Blende, Fixfokus und 94-Grad-Ultraweitwinkel-Optik verbaut.

Beim Pixel 6 setzt Google offenbar den gleichen Acht-Megapixel-Sensor mit 1,12 μm Pixelgröße und ƒ/2.0-Blende sowie 84-Grad-Erfassungswinkel ein, der schon im Pixel 5 zum Einsatz kam.

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Tensor-Chip: Pixel 6 mit 80 Prozent mehr Leistung als Pixel 5

Mit dem Tensor-SoC (System-on-a-Chip) setzt Google zum ersten Mal auf einen selbst entwickelten Mobile-Prozessor. Dieser ist unter anderem für die verbesserte Bildverarbeitung und Spracherkennung verantwortlich, die noch „reaktionsschneller und genauer“ seien als bisher. Ferner soll der Chip für eine längere Akkulaufzeit sorgen – hierbei gibt Google einen Tag an. Im Vergleich zum Vorgänger, dem Pixel 5, das mit dem Snapdragon 765G einen Chip der oberen Mittelklasse an Bord hatte, sei die Leistung um 80 Prozent verbessert worden, erklärt Google.

Pixel 6 und 6 Pro. (Foto: t3n)

Konkrete Details zum Tensor hat Google immer noch nicht herausgegeben, letzte Berichte besagen allerdings, dass die Achtkern-Tensor-CPU zwei performante Cortex-X1-Kerne besitzen soll, die in dieser Anzahl nicht einmal Qualcomms Snapdragon 888 oder der Samsung Exynos 2100 an Bord haben, denn beide besitzen jeweils nur einen Cortex-X1-Kern. Die beiden X1-Kerne sollen ferner von zwei Cortex-A76 mit 2,25 Gigahertz und vier Cortex-A55 mit 1,8 Gigahertz unterstützt werden. Konkrete Leistungsdaten werden wir spätestens im Zuge der ersten Tests erfahren.

Auch wenn Google in den beiden Geräten den gleichen Prozessor einsetzt, gibt es Unterschiede bei Speicher und RAM: Das Pixel 6 wird in Deutschland mit acht Gigabyte DDR5-RAM und 128 Gigabyte UFS-3.1-Speicher angeboten. Das Pixel 6 Pro hat zwölf Gigabyte RAM – eine Premiere für Pixel-Smartphones – und 128 oder 256 Gigabyte Speicher an Bord. In den USA wird das Pixel 6 zusätzlich mit 256 und das Pro mit 512 Gigabyte offeriert.

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Die Sicherheitsfeatures des Pixel 6 (Pro) auf einen Blick. (Bild: Google)

Nicht nur schneller, sondern auch sichererer seien die neuen Pixel-Modelle: So verfügen sie über einen Sicherheitskern, eine neue Generation des Titan-Sicherheitschips M2 und mit Trusty über ein „Trusted Execution Environment“. Ein neuer Sicherheits-Hub gibt Google zufolge einen Überblick über den Sicherheitsstatus des Smartphones.

(Zunächst) exklusives Feature des Pixel 6: der Security-Hub. (Bild: Google)

Google Pixel 6 vs. 6 Pro: Akku und weitere Ausstattung

Zur weiteren Ausstattung gehören bei beiden Modellen Wi-Fi 6E (802.11ax) mit 2, 4, 5 und 6 Gigahertz Bandbreiten (HE160, MIMO), Bluetooth 5.1 mit zwei Antennen, NFC und GPS. Dual-SIM-Support erfolgt über eine physische und eine E-SIM. Ferner sind LTE und 5G (5G mmWave und Sub 6GHz) an Bord.

Exklusiv im Pixel 6 Pro steckt ein Ultrabreitband-Chip, mit dem das Smartphone etwa auch als Autoschlüssel – zuerst für Modelle von BMW und Ford – genutzt werden kann. Zuerst hatte Samsung in seinen Premium-Modellen und Apple mit dem iPhone 11 diese Chips in Smartphones eingeführt.

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Googles großes Pixel-Modell hat zudem den größeren Akku mit 5.000 Milliamperestunden verbaut, während das kleinere Pixel 6 immerhin noch einen 4.620-Milliamperestunden-Akku an Bord hat. Geladen werden können beide mit einem kompatiblen 30-Watt-USB-C-Ladegerät, mit dem Google zufolge 50 Prozent in etwa 30 Minuten erreicht werden. Das ist nicht auf dem Niveau eines Xiaomi- oder Oppo-Smartphones, das mit bis zu 120 Watt vollgepumpt werden kann, aber besser als bisher.

Spezifikationen: Pixel 6 Pro, Pixel 6 und Pixel 5 im Vergleich

ModellGoogle Pixel 6 ProGoogle Pixel 6Google Pixel 5
BetriebssystemAndroid 12Android 12Android 12 (seit 19. Oktober 2021)
Display6,7 Zoll LTPO-OLED mit 120 Hertz (dynamisch); HD+ 1.440 x 3.120 Pixel; 512 ppi; 19,5:9-Seitenverhältnis; Always-On-Display; HDR; Corning Gorilla Glas Victus
6,4 Zoll- OLED mit 90 Hertz; FHD+ mit 1.080 x 2.400; 411 ppi; 20:9 Seitenverhältnis; Always-On-Display; HDR; Corning Gorilla Glas Victus
6,0 Zoll OLED mit 90 Hertz, 2.340 x 1.080 Pixel, 432 ppi, Always on, HDR; Corning Gorilla Glas 6
ProzessorGoogle Tensor „Whitechapel“Google Tensor „Whitechapel“Snapdragon 765G
12 GB LPDDR5 RAM8 GB LPDDR5 RAM8 GB LPDDR4-RAM
Interner Speicher128/256 GB (nicht erweiterbar)128 GB (nicht erweiterbar)128 GB (nicht erweiterbar)
HauptkameraTriple-Kamera:
- 50 MP Weitwinkel: 1,2 μm Pixelgröße;
Blende: ƒ/1,85;
Erfassungswinkel: 82°;
Bildsensorgröße: 1/1,31";

48 MP Telezoom: 
0,8 μm Pixelgröße;
Blende: ƒ/3,5;
Erfassungswinkel: 23,5°;
Bildsensorgröße: 1/2";
4-fach optischer Zoom; bis zu 20-facher Super-Resolution-Zoom

- 12MP Ultraweitwinkel:
1,25 μm Pixelgröße:
Blende: ƒ/2.2;
Erfassungswinkel: 114°
Dual-Kamera:

- 50 MP Weitwinkel: 1,2 μm Pixelgröße;
Blende: ƒ/1,85;
Erfassungswinkel: 82°;
Bildsensorgröße: 1/1,31";

- 12 MP Ultraweitwinkel:
1,25 μm Pixelgröße:
Blende: ƒ/2.2;
Erfassungswinkel: 114°
Dual-Kamera, 12,2 MP Dual-Pixel, ƒ/1,7, 1,4 μm, Zwei-Phasen-Autofokus, Optische und elektronische Bildstabilisierung, 77° Blendenweite; 16 MP Ultra-Weitwinkel, ƒ/2,2, 1,0 μm, 107°
Frontkamera11,1 MP; 1,22 μm Pixelgröße;
Blende: ƒ/2.2
Fixfokus;
94°-Ultraweitwinkel-Erfassungswinkel
8 MP; 1,12 μm Pixelgröße; Blende: ƒ/2.0
Fixfokus; 84°-Weitwinkel-Erfassungswinkel
8 Megapixel, ƒ/2,0, 1,12 μm, fester Fokus, 83°
Akkukapazität5.003 mAh (fest verbaut)4.614 mAh (fest verbaut)4.080 mAh (fest verbaut)
KonnektivitätWi-Fi 6E, Dual-Sim per eSIM, 5G Ultrabreitband-Chip; NFC; GPSWi-Fi 6E, Dual-Sim per eSIM, 5G; NFC; GPSWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth v5.0 + LE, A2DP (HD-Codecs: AptX, AptX HD, LDAC), GPS, LTE Cat. 11, 5G, NFC
Abmessungen163,9 x 75,9 x 8,9 mm158,6 x 74,8 x 8,9 mm144,7 x 70,4 x 8,0 mm
Gewicht210 g207 g151 g
FarbenSorta Sunny, Cloudy White, Stormy BlackKinda Coral, Sorta Seafoam, Stormy BlackJust Black, Sorta Sage (Grün)
SonstigesTitan M2, UWB, Laden mit 30 Watt, Wireless-Charging mit bis zu 23 Watt mit Google Pixel Stand 2 (12 Watt mit Standard-Qi-Wireless);
IP68
Titan M2, Laden mit 30 Watt, Wireless-Charging mit bis zu 21 Watt mit Google Pixel Stand 2 (12 Watt mit Standard-Qi-Wireless); IP68Fingerabdrucksensor, USB Typ C (USB 3.1), Stereo-Front-Lautsprecher, Titan M-Sicherheitsmodul, 18-W-Schnellladegerät mit USB-PD 2.0, IPX8, 18 W Schnellladen, Drahtloses Laden, Reverse Charging
Preisab 899 Euro*ab 650 Euro*613,15 Euro (UVP)*

Kabelloses Laden unterstützen die neuen Modelle auch: Mit dem neu angekündigten Pixel Stand 2 lassen sich die Smartphones mit bis zu 21 Watt (Pixel 6) respektive 23 Watt (Pixel 6 Pro) befüllen. Mit einer Standard-Qi-Wireless-Ladestation ist das Laden mit bis zu zwölf Watt möglich. Das Pixel 5 mit seinem 4.080-Milliamperestunden-Akku unterstützt lediglich 18 Watt kabelgebunden und zehn Watt kabellos.

Durch die größeren Bildschirme und die dickeren Akkus sind die Geräte hinsichtlich ihrer Abmessungen und des Gewichts mächtig gewachsen: Das Pixel 4 bringt 207 Gramm auf die Waage, das Pro-Modell ist mit 210 Gramm nur drei Gramm schwerer. Zum Vergleich: das Pixel 5 brachte nur 151 Gramm auf die Waage und war mit acht Millimetern fast einen Millimeter dünner – beide Pixel-6-Modelle sind 8,9 Millimeter dick. Durch den stärkeren Akku und das größere Display ist das Pro mittlerweile eher auf einem Level mit dem Galaxy S21 Ultra (Test), das ähnlich groß aber mit 227 Gramm noch ein wenig mehr auf die Waage bringt. Die Zeiten zierlicher Smartphones sind nun wohl auch bei Google vorbei.

Pixel 6 und 6 Pro: Android 12 mit 5 Jahren Sicherheitsupdates

Die neuen Pixel-Modelle werden selbstredend mit Android 12 und der Designsprache „Material You“ ab Werk ausgeliefert. Das Design des Smartphones von System und Apps wird der bevorzugten Farbpalette des Nutzers oder der Nutzerin folgen, die vom ausgewählten Bildschirmhintergrund extrahiert wird. Die Farben spiegeln sich auch in den überarbeiteten Bedienelementen wider, die wiederum umfangreich individualisiert werden können. Dieses Design erhalten letztlich alle anderen Pixel-Smartphones und bei Zeiten auch Geräte anderer Hersteller.

Zudem liefert Google mit der Software einige exklusive Features aus: Zum einen kommt die 2019 angekündigte Rekorder-App auch nach Deutschland. Damit ist es möglich, Sprachaufnahmen anzufertigen, die zugleich transkribiert und durchsuchbar gemacht werden. Ein Traum für Journalist:innen.

Die Rekorder-App landet mit deutscher Lokalisierung auf dem Pixel 6 (Pro). (Bild: Google)

Zum anderen soll die Diktierfunktion für Sprachnachrichten merklich verbessert worden sein und schneller funktionieren. Hier soll der Tensor-Chip seine Muskeln spielen lassen. Zudem sei es möglich, Sprachnachrichten in Echtzeit übersetzen zu lassen.

Eines der neuen Highlights ist die Funktion „Anrufe vor dem Annehmen filtern“, die Google auch als „Call Screening“ bezeichnet: Ihr könnt damit schon vor dem Abnehmen herausfinden, wer euch anruft und warum. Call Screening verwendet laut Google dabei weder WLAN noch mobile Daten. Anrufe von Unbekannten können sogar vom Google Assistant angenommen werden, um nach dem Anliegen zu fragen. Damit lassen sich etwa lästige Spamanrufe verhinden.

Googles Pixel 6 beherrscht Call Screening – auch in Deutschland. (Bild. Google)

Für eine längere Lebensdauer und Sicherheit erhalten die Pixel-6-Modelle für einen Zeitraum von fünf Jahren Sicherheitsupdates. Damit übertrumpft Google den aktuellen Update-King Samsung um ein Jahr. Bei den großen Android-Updates gibt es trotz anders lautender Gerüchte keine Änderung: Google bietet weiterhin eine Garantie von mindestens drei Jahren für neue Android-Versionen.

Pixel 6 und 6 Pro: Wie teuer sind die Smartphones?

Die Displays des Pixel 6 und 6 Pro. (Bild: Google)

Für Premium-Smartphones legt Google die Preislatte recht niedrig an: So wird das Pixel 6, das anhand seiner Größe und Ausstattung tendenziell als direkter Nachfolger des Pixel 5 mit weit besseren Spezifikationen daherkommt, ab 649 Euro* in den Handel kommen. Das sind lediglich 20 Euro mehr als der Hersteller für sein 2020er Modell mit oberer Mittelklasseausstattung haben wollte. Es wird in den Farben „Sorta Seafoam“ (grüne Akzente), „Kinda Coral“ (rötliche Akzente) und „Stormy Black“ (Schwarz) angeboten.

Die drei Farben des Pixel 6

Die drei Farben des Pixel 6. (Bild: Google)

Das Pixel 6 Pro mit seinem 120-Hertz-Display, Triple-Cam und UWB-Chip kostet ab 899 Euro* mit 128 Gigabyte Speicher, die 256-Gigabyte-Version schlägt mit 999 Euro zu Buche und wird in den Farben „Sorta Sunny“ (gelbe Akzente), „Cloudy White“ (Cremeweiß) und „Stormy Black“ (Schwarz) verkauft.

Die drei Farben des Pixel 6 Pro

Die drei Farben des Pixel 6 Pro. (Bild: Google)

Vorbesteller:innen, die eines der Geräte zwischen dem 19. Oktober 2021 und dem 27. Oktober 2021, 23:59 Uhr MESZ bestellen, erhalten bei teilnehmenden Einzelhändlern ein Paar von Boses Noise Cancelling Headphones 700 kostenlos dazu. Die Headphones gehören derzeit zu den besten ANC-Over-Ear-Kopfhörern, die es auf dem Markt gibt.

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