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Android ohne Google: So gut oder schlecht funktioniert Huaweis eigenes Ökosystem

Die App-Gallery auf dem Huawei P40 Pro. (Foto: t3n)

Huawei verkauft seine ersten Smartphones ohne Google-Play-Store und -Dienste – allen voran das Topmodell P40 Pro. Während die Hardware überwiegend überzeugt, fühlt sich die eigene Google-Alternative noch wie ein Flickenteppich an.

Seit Mai 2019 dürfen US-Unternehmen nur mit einer Ausnahmegenehmigung Handel mit dem chinesischen Technikkonzern Huawei treiben. Die Sanktionen wurden von Donald Trump im Mai 2020 um ein weiteres Jahr verlängert. Darunter fallen nicht nur Geschäfte mit Hardware-Partnern und Zulieferern wie Qualcomm, Broadcomm und Intel, sondern auch die Nutzung der Dienste von Google: Damit dürfen neue Smartphone-Modelle wie zuerst das Mate 30 Pro und auch das Huawei P40 Pro (Test) nicht mehr mit Googles vielen Diensten, Apps wie Google Maps, Gmail oder Youtube und dem Play-Store ausgestattet werden.

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Huawei baut zwangsläufig auf App-Gallery und HMS

Das Huawei Mate 30 Pro mit App-Gallery und HMS. (Foto: Huawei)

Das Huawei Mate 30 Pro war das erste Gerät mit App-Gallery und HMS. (Foto: Huawei)

Während andere Hersteller womöglich ihr Smartphone-Business aufgegeben hätten, stampft der immer noch zweitgrößte Smartphone-Hersteller der Welt ein eigenes Ökosystem aus dem Boden. Als Ersatz für Play-Store und Google-Dienste sind App-Gallery und Huawei Mobile Services vorinstalliert. Um Entwickler auf die Plattform zu lotsen, investiert das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar – in Deutschland allein 20 Millionen Euro.

Wie fortgeschritten die Entwicklung der neuen Plattform nach etwa einem halben Jahr ist, konnten wir beim Test des Huawei P40 feststellen. In Anbetracht der kurzen Entwicklungszeit ist Huaweis Ökosystem durchaus beeindruckend, vergleicht man es aber mit den alteingesessenen Playern wie Google und Apple, ist das App-Angebot doch eher ernüchternd.

Auf der Android-Seite setzt Huawei weiterhin auf ein aktuelles Betriebssystem, von dem der Hersteller die quelloffene Version (AOSP) ohne jegliche Google-Dienste nutzen darf. Darüber stülpt Huawei wie eh und je seine Nutzeroberfläche EMUI in Version 10.1 mit ein paar neuen Funktionen. Rein äußerlich gibt es keine Unterschiede zu einem Huawei-Smartphone mit Google-Diensten.

Huawei P40 Pro mit App-Gallery. (Foto: t3n)

Huawei P40 Pro mit App-Gallery. (Foto: t3n)

Man sollte jedoch wissen, dass Google-Dienste nicht nur Apps wie Gmail, Youtube, Google Maps und den Play-Store als Anlaufstelle für Apps und digitale Inhalte umfassen, sondern auch diverse wichtige Schnittstellen und Hintergrunddienste, durch die Googles Plattform so nahtlos funktioniert. Huawei bietet mit den HMS (Huawei Mobile Services) und seiner App-Gallery Alternativen zu Googles Lösungen an, jedoch fehlen viele beliebte Anwendungen. Die Lücken im eigene Ökosystem versucht Huawei mit einigen Tricks zu füllen, was nur teilweise funktioniert.

Huaweis App-Gallery mit 55.000 Apps – mit viel Luft nach oben

Huaweis App-Gallery umfasst eigenen Angaben zufolge über 55.000 Anwendungen, die an das Ökosystem angepasst wurden. Die Zahl der angebotenen Apps soll permanent steigen, da der Hersteller eifrig dabei ist, neue Entwickler und Unternehmen an Bord zu holen – laut Huawei sind die Ambitionen während der Coronakrise jedoch eingeschränkt. Einige prominente Unternehmen haben ihre Anwendungen immerhin schon in die App-Gallery geschoben. So sind etwa Amazons Shopping-App und Prime Video an Bord, ebenso Microsofts neue Office-Anwendung und die aktuell erfolgreiche Kurzvideo-App Tiktok.

Andere beliebte Anwendungen wie Spotify, Netflix, Disney Plus oder Business-Apps wie Slack, Zoom, Linkedin, Xing, Yammer, Skype oder Microsoft Teams und viele weitere sind noch nicht in Huaweis Play-Store-Alternative zu finden. Auch bei der Suche nach Mobilitäts-Apps wie dem DB Navigator, Uber, Sixt, Jump oder Share Now spuckt die App-Gallery keine passenden Ergebnisse aus.

Einige Microsoft-Apps sind in der App-Gallery gelistet - bei der Suchfunktion sollte Huawei aber eventuell nochmal nachbessern

Einige Microsoft-Apps sind in der App-Gallery gelistet – bei der Suchfunktion sollte Huawei aber eventuell noch nachbessern. (Screenshot: t3n)

Um die klaffenden Lücken zu füllen, bietet Huawei mehrere Optionen an, die man aber in erster Linie als Notlösungen bezeichnen muss. Der derzeit wohl beste Weg, noch nicht verfügbare Anwendungen auf das P40 Pro oder andere Huawei-Geräte ohne Google zu übertragen, ist die Huawei-App Phone-Clone, mit der ihr die auf eurem alten Smartphone installierten Apps regelrecht klonen könnt. Nicht nur werden so Apps wie Slack oder Whatsapp kopiert, es werden sogar alle Nachrichten und Medien von Messengern übertragen.

Fehler: DB Navigator ohne Google-Dienste auf dem Huawei Mate 30 Pro. (Foto: t3n)

Fehler: DB Navigator ohne Google-Dienste auf dem Huawei Mate 30 Pro. (Foto: t3n)

Apps, die nicht mit Huaweis Android-Version kompatibel sind, da sie Googles Mobile Services erfordern, werden in der Regel nicht übertragen. Sie liefern laut Huawei ein unbefriedigendes Nutzererlebnis, starten gar nicht erst oder stürzen ab. In unserem Test wurde der DB Navigator herüberkopiert, der sich zwar starten ließ, aber immer wieder meckerte, dass die Google-Dienste fehlten. Eingeschränkt ließ er sich zwar nutzen – wegen der dauernden, nervigen Warnhinweise haben wir die App dennoch deinstalliert.

APK-Installationen werden zwar auch in der App-Gallery angezeigt, aktualisiert werden sie dennoch über andere Plattformen

APK-Installationen werden zwar auch in der App-Gallery angezeigt, aktualisiert werden sie dennoch über andere Plattformen. (Screenshots: t3n)

Als weitere offizielle Lösung für nicht verfügbare Apps bietet Huawei sogenannte Quick-Apps an, die nur 20 Prozent des Codes einer nativen App umfassen und ohne Installation auskommen. Sie decken jedoch nur die Basisfunktionen der Anwendungen ab und sind über die App-Gallery installierbar. Unter anderem ist auf diesem Wege der reduzierte DB Navigator nutzbar.

Per App-Gallery bietet Huawei außerdem in der Suche Verknüpfungen zu Apps von Facebook und Whatsapp an. Ein Tap darauf führt zu den jeweiligen Downloadseiten der Unternehmen, wo sich APK-Dateien für die manuelle Installation finden lassen.

Huawei App-Gallery – nicht offiziell gelistete Anwendungen wie Whatsapp lassen sich per Direktlink zum Hersteller dennoch installieren. (Screenshot: t3n)

Huawei App-Gallery – nicht offiziell gelistete Anwendungen wie Whatsapp lassen sich per Direktlink zum Hersteller dennoch installieren. (Screenshot: t3n)

Da das Angebot vielen vermutlich noch nicht ausreicht, empfiehlt Huawei die Installation der Drittanbieter-Anwendung Appsuche, die verschiedene APK- und App-Quellen nach euer gesuchten App durchforscht und je nach Anwendung gleich mehrere Ergebnisse anzeigt. Zu den Quellen gehören Amazons App-Store, die APK-Downloadquellen APK-Pure, Aptiode und APK-Mirror.

Huawei Appsuche: In den Suchergebnissen werden je nach Anwendung verschiedene APK-Quellen angezeigt – manchmal spuckt die Suche auch nichts aus. (Screenshot: t3n)

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Über die Dienste lassen sich auch Google-Apps herunterladen, die zum Großteil wegen fehlender GMS aber nicht funktionieren. Nach der testweisen Installation von Google Maps konnte die Kartenapp zwar genutzt werden, aber nur eingeschränkt. So schlug die Anmeldung fehl, ferner konnten keine Routenberechnung oder Navigationen genutzt werden. Eine gute Alternative zu Google Maps ist die „Here We Go“-App. Als Suchmaschine kommt das französische Qwant zum Einsatz.

Huawei bietet Alternativen zu Google Photos und Play Music

Huawei Cloud am Desktop

Huawei (i)Cloud am Desktop. (Screenshot: t3n)

Neben der App-Gallery und seinen HMS hat Huawei noch ein paar weitere Dienste und Apps in petto, die den Umstieg auf das neue Ökosystem erleichtern sollen. Zum einen lassen sich Fotos und Videos ähnlich wie bei Google Photos in die Cloud synchronisieren und entweder am Desktop oder einem weiteren mit dem eigenen Huawei-Konto verknüpfen Gerät abrufen. Die Webansicht erinnert ein wenig an Apples iCloud: Hier können nicht nur Fotos, sondern auch eure Dateien und Dokumente sowie Notizen, Sprachaufzeichnungen und Kontakte eingesehen und verwaltet werden. Zudem bietet Huawei ähnlich wie Google einen Geräteortungsdienst an, mit dem ihr euer verlorenes Smartphone finden oder aus der Ferne löschen könnt. Der kostenlose Datenspeicher beträgt fünf Gigabyte.

Ein Blick auf die Nutzeroberfläche von Huawei Music. (Screenshots: t3n)

Da auf den Huawei-Geräten weder Spotify (aber immerhin Deezer) noch Netflix verfügbar ist, hat der Hersteller eigene Dienste an den Start gebracht: Huawei Music umfasst laut Huawei 50 Millionen Songs. Unter anderem habe man mit Produktionsfirmen wie Warner Music, Sony Music und Universal Music Verträge abgeschlossen. Die App Huawei Video  umfasst eine Sammlung an Anbietern und Diensten. In der App können Videoinhalte von BBC News, Filmin, Daily Motion, Deutsche Welle, Havoc Television, Rakuten TV und weiteren konsumiert werden. Ihr könnt darin Dienste abonnieren oder einzelne Blockbuster oder Filme mieten. Darüber hinaus werden auch kostenlose Inhalte angeboten. Die Inhalte lassen sich derzeit nur auf den jeweiligen Geräten konsumieren oder auf Bluetooth-Speaker übertragen. Auch sonst baut Huawei sein Ökosystem weiter aus: So wird etwa der Smartspeaker Sound X bald in Deutschland angeboten, über den Inhalte via Huawei Music und auch andere Dienste abgespielt werden können. Wann er hier erhältlich sein wird, ist unklar.

Falls ihr einen Chromecast, Fire-TV-Stick oder ein Smart Display besitzt und Musik oder Videos per Google Cast darauf abspielen wollt: Fehlanzeige. Dieses Protokoll ist auf Huaweis Google-freien Geräten leider nicht vorhanden.

Ohne Google Play kaum Komfort

Allein der umfangreiche Flickenteppich an Installationsquellen zeigt, dass Huaweis Ökosystem noch arg ausbaufähig ist. Wer den Google-Play-Store als One-Stop-Shop für Apps gewöhnt ist, dürfte nicht unbedingt mit dem verteilten App-Angebot glücklich werden. Ein weiterer Punkt, der nicht vernachlässigt werden sollte, ist die Sicherheit, denn durch die Installation aus dritten Quellen können potenzielle Sicherheitsrisiken entstehen. Bei APK Mirror sehen wir allerdings kein hohes Risiko, da die APK-Dateien mit den kryptographischen Signaturen der Original-Anbieter übereinstimmen. Auf Smartphones mit Google-Play-Diensten lassen sich die per Sideload installierten APK sogar per Google Play aktualisieren. Dennoch sollte man mit Sideloads generell vorsichtig umgehen. Google warnt zudem explizit vor dem Sideload von Google-Apps auf Huawei-Geräte.

App-Gallery APK-Download

App-Gallery: Zum App-Update per Sideload installierter Apps wird man auf die jeweiligen APK-Plattformen weitergeleitet. (Screenshots: t3n)

Den Komfort von APK-Aktualisierungen via Play-Store gibt es bei Huawei nicht: Die jeweiligen Anwendungen müssen jeweils einzeln von Hand neu installiert werden. Nur so erhalten die Anwendungen neue Funktionen und Sicherheitspatches. Für ein solches Update werdet ihr aus der App-Gallery jedes Mal auf das jeweilige APK-Portal geschickt, um die neue Version herunterzuladen und anschließend zu installieren.

Nicht nur beim App-Ökosystem steht Huawei vor großen Herausforderungen, sondern auch bei den Diensten: So ist auch der Bezahldienst Google Pay nicht verfügbar, sodass man wieder zur Geldbörse greifen muss. Huawei arbeitet eigenen Aussagen zufolge aber an einer Lösung.

Huaweis Ökosystem: Nichts für Bequeme

Huawei baut weiterhin erstklassige Smartphones mit toller Kamera und top Verarbeitung, keine Frage. Die US-Regierung hat dem Tech-Riesen aufseiten der Software jedoch einen herben Schlag versetzt, der sich nicht binnen weniger Monate beheben lässt. Vor allem der fehlende Play-Store wiegt schwer, da er nicht nur die größte Anlaufstelle für Android-Apps ist, sondern auch für bequeme Aktualisierungen im Hintergrund aller Apps sorgt. Man darf nicht vergessen, dass Googles Ökosystem über zehn Jahre organisch gewachsen ist, während Huawei unter großen Kraftanstrengungen und massiven Investitionen in kürzester Zeit hochziehen musste.

Dass Huaweis App-Angebot noch nicht dem eines Play-Store entspricht, verwundert daher kaum; ob sich Kunden auf das noch vergleichsweise kleine Ökosystem einlassen, ist fraglich. Sicher gibt es Nutzer, die wenige Apps benötigen und mit dem Verfügbaren zufrieden sind. Auch Nutzer, die sich bewusst für ein Smartphone ohne Google-Dienste entscheiden, werden mit den Geräten glücklich. Wer sich aber mit den Annehmlichkeiten eines Play-Stores und den Google-Ökosystem mit all seinen Facetten wie Google Play, Cast oder auch Maps angefreundet hat und sie gerne nutzt, wird mit Huaweis Lösung derzeit nicht glücklich.

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6 Kommentare
Sven Wilken
Sven Wilken

Schön nochmal vor Augen geführt zu bekommen, wie frei Google Software wirklich ist.

Android ist eine gute Software aber es ist eben nicht alles frei was den Komfort unter Android letztendlich wirklich ausmacht. Eine gewissen Diversität täte dem Markt bestimmt gut. Gerade um wirkliche Alternativen zu schaffen.
Ein offener Appstore in dem es alle Apps und bequeme Bezahlmöglichkeiten gibt wären toll. Einen den man in jedes Androidsystem integrieren kann und die dann auch in jedem Androidsystem laufen.

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Carsten Pitz
Carsten Pitz

Als BahnCard100 Intensivnutzer mit zum Teil 60.000 Bahnkilometer pro Jahr kann ich Euch einen wohl gehüteten Insider-Tipp verraten. Die Deutsche Bahn AG betreibt eine Web-Präsenz unter https://bahn.de. Dort sind alle Funktionen der Bahn App in einem Webbrowser verfügbar. Mit einem LogIn kann man dort sogar Streckenprofile hinterlegen. So sind Informationen zu öfter genutzten Strecken schnell zugreifbar.

Mit dem Firefox Preview funktioniert diese Seite wunderbar. Auch wenn die Nutzung via Webbrowser einen höheren Stromverbrauch verursacht macht dies nichts. Hier ein zweiter wohl gehüteten Insider-Tipp: In Fernzügen gibst es zwischen den Sitzen Schuko-Steckdosen, die 220V Wechselstrom liefern.

Und ein dritter wohl gehüteten Insider-Tipp: Das ICE-Portal. Über das ICE-Portal sind aktuelle Informationen über den ICE in den man gerade sitzt verfügbar.

/Carsten

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Carsten Pitz
Carsten Pitz

Und ein zweiter Kommentar: Als beruflich viel Reisender habe ich Musik gerne im offline Zugriff. Ich kaufe meine Musik bei Qobuz als HiRes FLAC Dateien. Diese darf ich offline nutzen.
/Carsten

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Dieter Petereit

Nur mal so interessehalber. Wieso nicht Spotify offline?

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Mark B.
Mark B.

Wahrscheinlich fällt Spotify raus, weil man da die Musik nicht besitzt. Fällt ein Song bei Spotify raus kann man sich diesen nicht mehr anhören. Und das kommt doch immer wieder mal vor. Ich habe es erst im letzten Jahr erlebt, dass ein Musiker musikalisch gesehen einen Neustart machen wollte und daher alle alten Alben von den Streamingdiensten entfernt hat. Wenn man die Songs gekauft hat sind diese auch weiterhin verfügbar.

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dennis
dennis

Wartet mal alle ab. Huawei hat es innerhalb eine halben Jahres soweit geschafft. Google nicht drin zu haben, ist ein großer Vorteil. Ich bin deswegen bei Apple gelandet. Ist jetzt nicht unbedingt so viel besser, aber ich mag Google einfach nicht.

Huawei wird sich noch weiter entwickeln und Trump wird man am Ende dankbar sein, dass er die Entwicklung ungewollt vorangetrieben hat.

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