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Neue Freistell-Funktion und mehr: Diese iOS-16-Features gibt’s nur auf neueren iPhones

Apple treibt mit iOS 16 die Fragmentierung voran: Nicht alle neuen Funktionen des mobilen Betriebssystems werden auf allen Geräten landen. Ein Blick in die Fußnoten.

4 Min.
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iOS 16 mit neuem Sperrbildschirm. (Bild: Apple)

Das große Update auf iOS 16 hält viele neue Features bereit. Doch mit dem Release am 12. September 2022 werden nicht alle mit iOS 16 kompatiblen iPhones das komplette Spektrum an angekündigten Funktionen erhalten. Einige Features setzen etwa einen recht aktuellen Prozessor voraus. Immerhin: Der neue iOS-16-Sperrbildschirm wird für alle nutzbar sein.

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iOS 16: Einige Features setzen mindestens ein iPhone XR voraus

iOS 16 wird ab dem 12. September 2022 für alle Modelle ab dem iPhone 8 verteilt. Das bedeutet zunächst, dass Geräte wie das iPhone SE von 2016 und die Modelle 6 und 7, die noch iOS 14 erhalten haben, bei der alten Version bleiben. Für iOS 16 setzt Apple mindestens einen A11-Bionic-Prozessor voraus, sodass nur das iPhone 8 (Plus) von 2017 und aktuellere Modelle die frische OS-Version bekommen werden.

Nicht alle Modelle bekommen jedoch auch alle neuen Funktionen, wie Apple im Kleingedruckten der iOS-16-Preview-Seite verrät: So beschränkt Apple etwa smarte Funktionen wie Live-Text, das Freistellen von Objekten aus Bildern und weitere Features auf iPhone-Modelle, die mindestens einen A12-Bionic-Chip an Bord haben.

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Folgende Features sind laut Apple nur ab dem iPhone XR, iPhone XS, iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone SE (2020), iPhone 12, iPhone 12 Pro, iPhone 13, iPhone 13 Pro und iPhone SE (2022) nutzbar:

  • Eine der beeindruckendsten Demos auf der WWDC-2022-Keynote war das Freistellen einer französischen Bulldogge aus einem Foto, die dann direkt in eine andere App eingefügt und verschickt werden konnte.
  • Live-Text in Videos: Textelemente lassen sich in angehaltenen Videos auslesen. Ihr könnt damit Text kopieren und einfügen, nachschlagen und übersetzen. Laut Apple wird die Funktion in Fotos, Quick Look, Safari und anderen Apps unterstützt.
  • Schnelle Aktionen in Live-Text: In Fotos und Videos erkannte Daten lassen sich mit einem Fingerzeig mit Aktionen versehen. So könnt ihr etwa Flüge oder Sendungen verfolgen, Sprachen übersetzen und Währungen umrechnen.
  • Neue Sprachen für Live-Text: Mit iOS 16 unterstützt Live-Text auch die Erkennung von japanischem, koreanischem und ukrainischem Text.
  • Emoji in Texten: Ihr könnt mit der Funktion beim Senden von Nachrichten mit Siri Emojis einfügen.
  • Die Funktion „Hey Siri, was kann ich hier tun?“ ist ebenso nur für iPhones ab Modell XR verfügbar. Damit könnt ihr neue Funktionen in iOS und Apps entdecken, indem ihr einfach danach fragt.
  • Der im Zuge der WWDC-Keynote angekündigte fließende Wechsel zwischen Texteingabe und der Diktierfunktion steht ebenfalls nur Geräten mit mindestens A12-Chip bereit.
  • Exklusiv ist außerdem das Hinzufügen von Medikamenten per iPhone-Kamera. Dieses Feature gibt es zunächst nur in den USA.
  • Auch die neue Spotlight-Funktion, mit der ihr „umfang­reichere Ergebnisse, intelligente Vorschläge und noch mehr Bild­ergebnisse aus Apps wie Nach­richten, Notizen und Dateien“ beziehen könnt, ist nur für das iPhone XR und neuer nutzbar.

Einige iOS-16-Features erfordern mindestens ein iPhone 13

So ist die Untertitelfunktion, mit der Transkriptionen aus Audiodateien und Videos automatisch in Echtzeit für gehörlose oder schwerhörige Nutzer:innen generiert werden, nur auf iPhones und iPads mit A12-Bionic-Chip sowie Macs mit Apple Silicon (ab M1) nutzbar. Zudem bietet Apple sie nur auf Englisch für Kanada und die USA an.

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Nur für iPhone 13 und künftige Modelle wie das iPhone 14 stehen folgende Funktionen zur Nutzung bereit:

  • Vordergrund-Unschärfe bei Porträtfotos: Im Porträtmodus könnt ihr mit iOS 16 auch „Objekte im Vordergrund eines Fotos weichzeichnen, um einen realistischeren Tiefenschärfe-Effekt zu erzielen“, erklärt Apple.
  • Verbesserte Qualität bei der Aufnahme im Cinematic-Modus: Der mit dem iPhone 13 vorgestellte Cinematic-Modus wird mit iOS 16 ein wenig aufgebohrt und soll präzisere Tiefenschärfeeffekte erzielen.
  • iPhone14-exklusiv ist zudem das Always-on-Display. Für dieses setzt Apple unter anderem das neue LTPO-Display voraus, das sich auf eine Bildwiederholrate von einem Hertz herunterregeln kann.
  • Ebenso sind der Cinematic-Modus in 4K-Auflösung und der Action-Modus nur für das iPhone 14 verfügbar.

Akkuprozentanzeige in der Statusleiste nicht für alle iPhones

Die wieder eingezogene Akkuanzeige in Prozent in der Statusleiste gibt es nicht für alle iPhone-Modelle. Sie setzt laut Apple mindestens ein iPhone X voraus.

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Folgende Modelle werden unterstützt:

  • iPhone 14, 14 Plus, 14 Pro und 14 Pro Max
  • iPhone 13, 13 Pro und 13 Pro Max
  • iPhone 12, 12 Pro und 12 Pro Max
  • iPhone 11 Pro und 11 Pro Max
  • iPhone XS und XS Max
  • iPhone X
  • iPhone 8
  • iPhone SE (2. und 3. Generation)
  • alle iPads
Auf den Modellen iPhone XR, iPhone 11, iPhone 12 Mini und iPhone 13 Mini wird die Batterieprozentanzeige nicht in der Statusleiste eingeblendet.

Für Besitzer:innen älterer iPhones dürfte es enttäuschend sein, dass nicht alle iOS-16-Funktionen für alle iPhones bereitgestellt werden können, allerdings ist der Verlust an Features noch zu verkraften. Sicher ist es schade, dass nicht auch auf einem iPhone 8 die Freistellen-Funktion verwendet werden kann, die Frage ist jedoch, wie oft man dieses durchaus coole Feature wirklich braucht.

Dass alle Funktionen nicht für alle Geräte angeboten werden können, dürfte überwiegend der stetig steigenden Rechenleistung und teilweise dem verfügbaren Speicher geschuldet sein. Eines der besten Beispiele, dass vor allem für Besitzer:innen eines teuren iPad Pro enttäuschend ist, ist der Stage-Manager von iPadOS 16. Diese Funktion liefert Apple nur für iPads mit M1-Chip aus, da nur diese Geräte die erforderliche Speicherleistung hätten, erklärte Appels Softwareboss Craig Federihi gegenüber Techchrunch.

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