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9 Krypto-Projekte, die komplette Scams waren

Es ist nicht alles Gold, was Krypto ist. In der Welt der NFT und Kryptowährungen tummeln sich auch viele Betrüger.

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Onecoin war einer der größten Krypto-Scams aller Zeiten. (Foto: 360b/Shutterstock)

Gefühlt vergeht kein Tag, an dem nicht jemand auf die Idee kommt, eine eigene NFT-Kollektion auf dem Markt anzubieten oder den nächsten Meme-Coin aus dem Boden zu stampfen. Doch je größer das Angebot der Kryptowelt wird, desto mehr Verbrecher riechen auch das schnelle Geld und versuchen, leichtgläubige Nutzer von Investments zu überzeugen.

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Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Krypto- und NFT-Projekten, die Millionen von US-Dollar verschlungen und sich kurze Zeit später als Scam entpuppt haben. Betroffene verloren ihr Geld, während sich die Betrüger aus dem Staub machten und dank der Anonymität des Internets in den meisten Fällen wohl nie gefasst werden können.

Wir haben für euch die Kryptoprojekte zusammengesucht, die nichts mehr als heiße Luft waren. Ein Beitrag aus unserem Themenspecial “New Finance”

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Balloonsville

Die Luftballonköpfe von Balloonsville waren eines der größten und gehyptesten NFT-Projekte auf der Solana-Blockchain. Avatare aus der Sammlung wurden zwischenzeitlich für rund 330 Dollar gehandelt. Dann kam es jedoch zum Rug-Pull. Die Initiatoren ließen im wahrsten Sinne des Wortes die Ballons platzen und machten sich mit ihren Einnahmen aus dem Staub. Sie erbeuteten dabei etwa 5.000 Sol-Token im Wert von mehr als einer halben Million Dollar.

Evolved Apes

Als eine Sammlung von 10.000 einzigartigen NFT, die in einem gesetzlosen Land gefangen sind, wurden die Evolved Apes auf dem NFT-Marktplatz Opensea beschrieben. Auf das ambitionierte Projekt sollte ein Game folgen, das jedoch nie erschien.

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Ähnlich gesetzlos wie seine Affen präsentierte sich Entwickler Evil Ape, der eine Woche nach Start des Projekts verschwand. Vorher ließ er allerdings noch 798 Ether mit einem Gegenwert von 2,7 Millionen Dollar aus dem Projektfonds mitgehen.

Squid Coin

Die südkoreanische Netflix-Serie „Squid Game“ war bereits kurz nach ihrem Start auf der Streaming-Plattform ein weltweiter Erfolg. Kein Wunder, dass es schon mal einen an die Serie angelehnten Coin gab. Das anfängliche Wachstum des Squid Coin war groß, doch schon bald gab es erste Befürchtungen, dass Investoren von Betrügern hinters Licht geführt wurden.

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Gelockt wurden die Nutzer mit einem angepriesenen Onlineturnier, das an die in „Squid Game“ gezeigten Spiele angelehnt sein sollte. Eine Startgebühr dafür musste in Squid entrichtet werden. Interessierte zahlten, die Gründer ließen sich Squid Coins im Wert von 3,3 Millionen Dollar auszahlen und verschwanden.

Onecoin

Es sollte die europäische Alternative zu Bitcoin sein. Investoren sprangen auf die Idee der bulgarischen Gründerin Ruja Ignatova an, doch am Ende zeigte sich, dass Onecoin nicht mehr als ein Schneeballsystem war. Insgesamt vier Milliarden Dollar spülte das System Ignatova und ihren Komplizen in die Kasse, bevor die Unternehmerin untertauchte und seitdem verschwunden ist.

Mittlerweile ermittelt sogar das FBI und gegen sie liegt ein Haftbefehl in 20 Ländern vor. Ihr Bruder Konstantin wurde 2019 verhaftet und wegen Geldwäsche und Betrug angeklagt. Die meisten Personen, die führende Positionen bei Onecoin innehatten, sitzen mittlerweile im Gefängnis oder sind untergetaucht.

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Crypto Eats

Der Betrug von Crypto Eats war bis ins kleinste Detail durchdacht. Das vermeintliche Lieferstartup hatte Bekleidung, Transporttaschen, Werbeartikel und eigene Bikes herstellen lassen. Alles wirkte so authentisch, dass sogar Influencer Werbung für den potenziellen neuen Big Player auf dem Markt der Lieferdienste machten.

Doch es war nie geplant, dass Crypto Eats wirklich Essen liefert. Die Macher des Crypto-Eats-Scams waren nur hinter dem Geld ihrer Investoren her. Kurz nach der Launch-Party verschwand Crypto Eats vollständig aus dem Internet. Trotz der aufwendigen Vorbereitung erbeuteten sie am Ende jedoch nur 500.000 Dollar.

BNB 42

Manchmal klingen Dinge zu gut, um wahr zu sein. Das war auch bei dem Kryptowährungsprojekt BNB 42 der Fall. Das Projekt versprach jedem, der in die virtuellen Münzen investierte, einen hundertprozentigen Gewinn nach zehn Tagen. Circa 6.000 Menschen folgten dem verlockenden Ruf, bevor die Website und das BNB-Twitter-Konto genauso verschwanden wie die Betrüger mit rund 2,7 Millionen Dollar in den Taschen.

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Cryptosis

Hinter Cryptosis steckt die US-Pornodarstellerin Lana Rhoades. Die NFT-Sammlung besteht aus Cartoon-JPEG, die Rhoades in verschiedenen Szenerien zeigen. Insgesamt 1,5 Millionen Dollar nahm Rhoades so bereits ein, bevor sie sich Ende Februar dazu entschied, das Konto komplett zu leeren und ihren Twitter-Account zu löschen.

Eine Freundin von Rhoades meldete sich laut Hypebeast auf Discord zu Wort und versuchte, etwas Licht in die Situation zu bringen. Rhoades habe sich demnach dazu entschieden, das Projekt einzustampfen, da es ihrer Ansicht nach zu viele negative und unhöfliche Kommentare gegeben habe. Was jetzt mit dem Geld passiert, ist nicht bekannt.

Anubis DAO

Shiba Inu, Doge Coin, Anubis DAO – manchmal reicht schon ein niedliches Hundelogo, um Anleger vom Kauf zu überzeugen. Im Fall von Anubis DAO steckt allerdings nichts als Betrug hinter dem Meme-Coin. Die Macher von Anubis DAO investierten dabei nicht einmal viel Arbeit, um ihr Token authentisch wirken zu lassen.

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Ein Twitter-Account und ein Discord-Chat waren alles, was es von Anubis DAO gab. Nicht einmal eine eigene Website existierte. Trotzdem nahmen die Betrüger knapp 60 Millionen Dollar ein – und tauchten ab.

Meerkat

Es habe einen Hackerangriff gegeben, alles sei gestohlen worden. Das war zumindest die offizielle Mitteilung, die das Defi-Projekt Meerkat seinen Anlegern zukommen ließ. Kurz darauf ging die Seite offline, der Twitter-Account wurde gelöscht und niemand war mehr erreichbar. Ein klarer Fall von Betrug. Mit den Meerkat-Entwicklern verschwanden auch die Einlagen von rund 42 Millionen Dollar.

Das sind die 10 teuersten NFT der Geschichte Quelle:
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