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Minus 60 Prozent: Kurs der Tesla-Aktie auf Zweijahrestief abgerutscht

So wenig wert war die Tesla-Aktie seit zwei Jahren nicht mehr. Seit Jahresbeginn ist der Kurs der Tesla-Papiere um 60 Prozent eingebrochen. Das bringt nicht nur Investor:innen auf die Palme, sondern kostet Elon Musk auch die Spitze im Milliardärsranking.

2 Min. Lesezeit
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Lange Zeit ging es bergauf – 2022 brach der Kurs der Tesla-Aktie ein. (Foto: Shutterstock/Xalien)

Schon im April 2022, nach Bekanntwerden der geplanten Übernahme von Twitter durch Tesla-Chef Elon Musk, brach der Kurs der Tesla-Aktie ein. Noch deutlicher ging es in den vergangenen Tagen und Wochen des Twitter-Chaos bergab.

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Tesla verliert 700 Milliarden Dollar an Börsenwert

Seit Mitte September 2022 hat sich der Wert der Tesla-Papiere noch einmal nahezu halbiert. Damit steht ein Minus von 60 Prozent seit Anfang Januar 2022 zu Buche. Entsprechend brach auch die Marktkapitalisierung von 1,2 Billionen auf unter 500 Milliarden Dollar ein.

Am Dienstag rutschte der Tesla-Kurs unter die Marke von 160 US-Dollar – und damit auf ein Zweijahrestief. Zum letzten Mal waren die Papiere des Elektroautobauers im November 2020 so wenig wert.

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Im Laufe des heutigen Mittwochs ging es dann noch einmal um einige weitere Prozent nach unten. Wenige Stunden vor Börsenschluss notiert die Tesla-Aktie unterhalb der 156-Dollar-Marke.

Für den Kursverfall lassen sich auf der einen Seite zahlreiche Effekte von außen verantwortlich machen. Zu nennen sind etwa der Ukraine-Krieg, steigende Preise, Probleme bei der Materialbeschaffung, Zinserhöhungen der Fed und die Coronasituation in China.

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Aktienmärkte: Kursverfall besonders bei Tech-Werten

Allgemein standen die Zeichen an den weltweiten Aktienmärkten, insbesondere bei den Tech-Werten, im Laufe des Jahres auf Kurs nach unten. Aber die Tesla-Aktie sticht im allgemeinen Kursverfall noch einmal negativ heraus.

Und dafür ist letztlich Tesla-, SpaceX-, Boring-Company- und jetzt auch noch Twitter-Chef Musk mitverantwortlich. Zunächst sorgten sich Beobachter:innen und Investor:innen, dass Twitter Musk Zeit und Aufmerksamkeit rauben könnte, die eigentlich auf Tesla verwandt werden sollte.

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Firmen nach Musks Twitter-Übernahme verstimmt

Das Chaos nach der Twitter-Übernahme dürfte aber auch Bedenken an den (Management-)Fähigkeiten Musks aufkommen lassen. Zudem zeigten sich nicht wenige Firmen auch ob der Fake-News-Schwemme und Radikalisierung nach Musks Twitter-Übernahme verstimmt.

In Deutschland ist die Lage laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Spiegel eindeutig: Fast die Hälfte der befragten Autointeressierten erklärten, dass Musks aktuelles Verhalten ihre Meinung zu Tesla „eindeutig negativ“ beeinflusst habe.

Großinvestor beschwert sich über Tesla-Vorstand

Damit dürften auch erneut die kritischen Stimmen unter den Tesla-Investor:innen lauter werden. Zuletzt hatte sich schon Großinvestor Leo Koguan heftig beschwert. Der Tesla-Vorstand sei untätig, so Koguan. Der Milliardär warb für ein Aktienrückkaufprogramm, wie Spiegel Online berichtete.

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Für Musk, der vor wenigen Tagen von 18.000 Stadion-Besucher:innen ausgebuht wurde, bedeutet der Verlust von 700 Milliarden Dollar an Börsenwert bei Tesla den Verlust der Spitzenposition in den Milliardärsrankings bei Bloomberg und Forbes.

In beiden Rankings ist Musk hinter den französischen Luxuskonzernlenker Bernard Arnault zurückgefallen. Bloomberg zufolge hat Musk im Laufe dieses Jahres 107 Milliarden Dollar verloren. Allein am Dienstag/Mittwoch kamen vier Milliarden Dollar hinzu.

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Hel

Ein Hauptgrund für den Kursverfall ist das gerade so beliebte Musk-Bashing, z. T. verursacht von den Regierungen, denen es stinkt, dass sie nicht mehr so schön zensieren können und dass es da Jemanden gibt, den sie nicht manipulieren können. Je mehr Dreck die am Stecken haben, desto lauter echauffieren die sich…

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