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Antwort auf Apple: Samsung, Google und Qualcomm arbeiten an MR-Headset

Samsung hat beim Unpacked-Event nicht nur neue Smartphones und Notebooks präsentiert, sondern angekündigt, zusammen mit Google und Qualcomm Mixed-Reality-Headsets auf Basis von Android zu entwickeln.

2 Min. Lesezeit
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Samsung arbeitet mit Google und Qualcomm an MR-Headset. (Screenshot: t3n)

Während die Samsung-Galaxy-S23-Serie und die neuen Notebooks der Galaxy-Book-3-Reihe schon bestellbar sind, will der südkoreanische Hersteller künftig erste Mixed-Reality-Headsets präsentieren. „Wir sind auf dem Weg dorthin, aber wir sind nicht mehr weit davon entfernt“, sagte TM Roh, Präsident und Leiter von Samsungs Mobile Experience Business.

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MR-Headsets: Samsung, Google und Qualcomm machen gemeinsame Sache

Samsung gilt mit seinen zwischen 2015 und 2017 vorgestellten Gear-VR-Headsets als eine Art VR-Pionier. Jedoch stampfte der Hersteller dieses Projekt wieder ein und hat seitdem keine weiteren Anstalten in diese Richtung unternommen.

Auch bei Google verhält es sich ähnlich: Die 2016 angekündigte VR-Plattform Daydream hatte nur eine kurze Lebensspanne. Bislang legt das Unternehmen einen stärkeren Fokus auf Augmented Reality in Form von AR-Core und diversen Softwarelösungen für Smartphones, jedoch bisher ohne dedizierte Hardware.

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Dass die Unternehmen gemeinsam mit der Hilfe von Qualcomm nun in das Feld der Mixed-Reality-Headsets vordringen wollen, dürfte kein Zufall sein. Schließlich wächst das Interesse an virtueller, erweiterter und gemischter Realität sukzessive und der größte Mitbewerber, Apple, soll in diesem Jahr sein erstes Mixed-Reality-Headset auf den Markt bringen. Hier scheinen Samsung und Google in Zugzwang zu sein.

Neben Apples MR-Headset, das mutmaßlich gegen Ende 2023 erhältlich sein soll, werden Sonys Playstation VR 2 und HTCs Vive XR Elite noch im Februar auf den Markt komme. Metas erschwinglicher Nachfolger der Quest 2 soll bis Ende des Jahres erscheinen.

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MR-Headset von Samsung: Google liefert Software, Qualcomm die Chips

Auch wenn Samsung im Zuge des Unpacked-Events bislang nur eine Absichtserklärung zum Aufbau eines Mixed-Reality-Ökosystem gegeben hat, ist schon klar, was Google und Qualcomm dazu beisteuern werden.

So wird Google nach Aussagen von Roh gegenüber der Washington Post (Paywall) eine spezielle Version von Android liefern, ähnlich wie es schon bei der Wearable-Plattform Wear OS ablief. Diese haben Samsung und Google in Kooperation entwickelt. Qualcomm hat massive Expertise in der Chipentwicklung.

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Neben den Snapdragon-8-Gen-2-SoC, die in den neuen Galaxy-S23-Modellen verbaut werden, arbeitet der Chipentwickler schon seit Jahren an dedizierten Chips für Mixed-Reality-Headset. In Metas Quest Pro stecken Chips des Konzerns. In diesem Jahr soll Qualcomm einen Snapdragon-XR2-Gen-2-Prozessor auf den Markt bringen, der einen Vorsprung von drei Jahren gegenüber dem älteren XR2-Gen-1 besitzen soll, heißt es.

Auch wenn es offenbar noch ein wenig dauert, bis Samsung das erste MR-Headset auf den Markt bringen wird, können wir gespannt auf den Mobile World Congress (MWC) in Barcelona Ende Februar und die Entwicklerkonferenz Google I/O im Mai blicken. Im Zuge des MWC könnte Qualcomm weitere Details über seine XR-Plattform (Extended Reality) offenbaren und Google dürfte während der I/O 2023 unter anderem erste Informationen über die dedizierte Android-Plattform verkünden.

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