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Ratgeber

Bewerbung: Die 6 besten und schlechtesten Schriftarten

Nicht jede Schriftart ist geeignet für eine Bewerbung (Foto: Shutterstock/Baranq)

Eignen sich Times New Roman oder Helvetica für das Anschreiben und den Lebenslauf einer Bewerbung? Wir verraten die besten und schlechtesten Schriftarten.

Wir wollen ja nicht oberflächlich sein, aber hin und wieder stimmt es: Der erste Eindruck zählt. Vor allem im Rahmen einer Bewerbungsmappe können ein merkwürdiges Layout, unschöne Rechtschreibfehler oder unwichtige Informationen dazu führen, dass die Unterlagen aussortiert werden – sofern Bewerber nicht durch superwichtige, extrem begehrte Fähigkeiten glänzen. Bei der Bewerbung können einige kleine und große Fehler passieren. Heute wollen wir uns mit der Schriftart beschäftigen und euch jeweils sechs Dos und Don’ts kuratieren.

Die besten Schriftarten für eine Bewerbung: Garamond, Helvetica, Georgia und Co.

Eine der besten Schriftarten für eine Bewerbung – Garamond.

Garamond: Die Schriftart dürfte nicht unbedingt jeder in seinem Alltag nutzen. Hier taucht sie auf, weil sie eine hervorragende Alternative zu Times New Roman ist. Times New Roman ist die beliebteste Schriftart – auch für Bewerbungsschreiben. Wer jedoch vermeiden will, dass die eigene Bewerbung sich optisch kaum von den anderen auf dem Tisch des Personalers unterscheidet, greift besser zu Garamond.

Helvetica gehört mit Sicherheit zum Adel der Schriftarten und hat es in unserem Alltag zu großen Ruhm gebracht. Verschiedene Unternehmenslogos wie etwa das von BMW kommen verdächtig nah an Helvetica Monospaced Bold heran. Und auch die New Yorker U-Bahn arbeitet mit der Schriftart im Rahmen der Beschilderung. Helvetica hat einen cleanen und zeitgenössischen Look, der dennoch professionell rüberkommt.

Georgia ist eine weitere Alternative zu Times New Roman. Diese Serifenschrift zeichnet sich durch Buchstabenformen mit dickeren Strichen aus, die es vereinfachen, auch kleinere Schriftgrößen lesen zu können. Zudem sieht sie auf Computerbildschirmen gut aus. Wer also digiale Bewerbungen in Form von Websites, Blogposts oder einfach nur PDF-Dokumente per Mail verschickt, liegt mit Georgia auf jeden Fall nicht verkehrt.

Cambria ist eine Serifenschrift, die ebenfalls auf Computer-Monitoren funktioniert. Als Teil der „Clear Type Font“-Sammlung aus Microsoft Office wurde sie sogar extra dafür entwickelt. Der Erfinder der Schriftart, Jelle Bosma, betont jedoch, dass sie unter der Prämisse, das neue Time New Roman zu werden, designt wurde – und somit auch für Papier geeignet ist. Die robuste Konstruktion und gute Lesbarkeit macht Cambria zu einer guten Wahl für Online- und Printprodukte.

Obwohl Calibri seit 2007 die Standard-Word-Schriftart ist, ist sie bei weitem nicht so populär wie Arial – das auf unserer Don’t-Liste zu finden ist. Calibri ist serifenlos und somit eine schöne Alternative zu Arial. Wer die Schriftart bei Schriftgröße 12 nutzt, kann bei einer optimalen Länge von 500 bis 750 Wörtern einen Lebenslauf verfassen, der über zwei Seiten geht – was optisch viel hermacht.

Gill Sans wurde im England der 1920er Jahre entwickelt. Sie gilt als einfache serifenlose Schrift, die leicht lesbar und vor allem in Großbritannien sehr populär ist. Die Schriftart findet sich auf MacOS und einigen Microsoft-Programmen. Berühmt wurde Gill Sans durch ihren Einsatz im „Keep Calm and Carry On“-Poster, das eine britische Buchhandlung wiederentdeckt und verbreitet hat.

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