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Black-Friday-Tipps: 10 Wege, um an die besten Rabatte zu kommen

Nie begannen das Vorweihnachtsgeschäft und die Black-Friday-Zeit früher als in diesem Jahr. Was du tun solltest, wenn du auf die Suche nach Schnäppchen gehen willst.

5 Min. Lesezeit
Black-Friday-Tricks: Irgendwo hier versteckt sich ein gutes Angebot (Von Rawpixel.com/ Shutterstock)

In wenigen Wochen ist es wieder so weit und die Onlinehändler werden sich mit Sonderangeboten überschlagen. Black Friday ist das Zauberwort, das den Händlern – online wie offline – die Eurozeichen in den Augen aufblitzen lässt. Immer mehr Kunden in Deutschland gehen an Black Friday und Cyber Monday gezielt auf Schnäppchenjagd. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von über 3,7 Milliarden Euro zu diesen Aktionen. Dabei ist der Black Friday stets auf den Freitag nach dem US-amerikanischen Thanksgiving festgelegt und erzielt in den USA seit vielen Jahren Umsatzrekorde. Selbst die Corona-Pandemie konnte im vergangenen Jahr dem Schnäppchenfest keinen Abbruch tun. Doch Vieles ist im Hinblick auf den Onlinehandel in diesem Jahr etwas anders als sonst.

Tipp: Hier geht es zu unserer Übersicht der besten Black-Friday-Angebote 2021.

Was ist beim Black Friday 2021 anders?

Da ist zum einen die Knappheit bei Chips und elektronischen Bauteilen, die nicht nur die Automobilwirtschaft, sondern auch die Unterhaltungselektronik vor ernsthafte Probleme stellt. Grund dafür ist nicht nur die nach wie vor hohe Nachfrage nach solchen Bauteilen, sondern auch die logistischen Probleme weltweit, resultierend aus der Pandemie. Problematisch gestaltet sich in dem Zusammenhang auch der Nachschub an Holz und Papier beziehungsweise Pappe. Ob den Händlern wie befürchtet die Verpackungsmaterialien ausgehen, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass größere Papierbestellungen außer der Reihe inzwischen schwer zu realisieren sind – ein Problem, das auch Verlage immer häufiger beklagen.

Diese 10 Tipps können dir helfen, um Sonderangebote zu finden

Was kann man als Kunde tun, um sich auf Black Friday, den Cyber Monday und die Cyber Week vorzubereiten? Auch in diesem Jahr heißt es: Preise langfristig beobachten, Angebote vergleichen und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Mehr Hilfestellung liefern unsere 10 Black-Friday-Tipps:

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1. Vorab informieren

Informiere dich vorab, welche Produkte und Produktvarianten für dich infrage kommen und was dafür adäquate Preise sind. Denn am Tag selbst erst zu recherchieren, kann angesichts der Knappheit bei den Angeboten zu spät sein. Beim Lesen geeigneter Tests solltest du auch prüfen, ob es unterschiedliche Versionen gibt, etwa bei Smartphones unterschiedliche Prozessorausstattungen bei ein und demselben Gerät sowie Varianten mit und ohne 5G. Das erschwert den Preisvergleich. Flexibel solltest du dagegen etwa bei der Farbwahl sein, denn hier kannst du bei gleicher technischer Ausstattung gegebenenfalls sparen.

2. Preisalarme programmieren

Während viele Schnäppchenjäger vor allem auf das letzte Wochenende im November rund um den Black Friday schielen, kann es sich lohnen, schon im Vorfeld wachsam zu sein und entsprechende Preisalarme zu programmieren. Denn die Preissuchmaschine Idealo hat herausgefunden, dass im vergangenen Jahr fast 80 Prozent der am Black Friday besonders beliebten Produktkategorien im Schnitt an einem anderen Tag im November günstiger waren als am Schnäppchentag selbst. Interessant ist in diesem Fall vor allem der Singles’ Day am 11. November: Zu diesem Anlass reduzieren vor allem chinesische Händler reihenweise die Preise, aber auch hiesige E-Commerce-Player ziehen inzwischen vermehrt mit.

3. November-Angebote im Blick behalten

Auch wenn der Black Friday in diesem Jahr auf den 26. November fällt, starten Amazon und andere große Onlinehändler mit dem Black-Friday-Countdown schon Wochen vorher. Eigentlich über den gesamten November kannst du also mit guten Angeboten rechnen. Die Idee dahinter ist so sinnvoll wie einfach: Jeder kann sein Geld nur einmal ausgeben – und wenn man als Händler den Kunden früh anspricht, steigt die Chance, dass er das Budget bei einem selbst lässt, anstatt beim Mitbewerber zu kaufen.

4. Produktherkunft überprüfen

Viele Händler wissen inzwischen die Vorteile der Globalisierung für sich zu nutzen. Oftmals werden günstigere ausländische Varianten eines Geräts importiert. Gerade bei kleineren Händlern findet man derartige Tricks. Während die sich in manchen Fällen überhaupt nicht vom deutschen Modell unterscheiden oder bestenfalls die Voreinstellungen andere sind, ist es in anderen Fällen durchaus problematisch, etwa wenn Antennensysteme, Frequenzbereiche oder die Firmware auf andere Gegebenheiten ausgerichtet sind. Auch kann es dann Probleme bei der Wahrnehmung der Garantie (nicht aber der Gewährleistung) geben.

5. Spezifikationen checken

Bei vielen technischen Produkten gibt es geringfügig veränderte Bezeichnungen oder Modellnummern, etwa bei Fernsehern. Solche Geräte unterscheiden sich meist nur in der Softwareausstattung. Respektive sind einzelne Funktionen speziell für Handelsketten deaktiviert oder die Menüanordnung unterscheidet sich. Handelsketten lassen sich solche speziellen Versionen bereitstellen, um gegebenenfalls Preisgarantien auszuhebeln oder um nicht mit anderen Mitbewerbern konkurrieren zu müssen.

6. Nicht unter Druck setzen lassen

Bei Weitem nicht jedes Angebot ist attraktiv. Selbst an einem der Schnäppchentage lassen sich oft noch bessere Angebote finden. Als Kunde solltest du dich nicht unter Druck gesetzt fühlen, sondern trotz des Hypes vergleichen, ob der gebotene Preis gut ist. Helfen können hier neben den bereits genannten Preisvergleichen von Idealo bis Geizhals auch Schnäppchenportale wie Mydealz, wo ausführlich über die jeweiligen Angebote diskutiert wird. Speziell an Amazon-Kunden richtet sich die Suchmaschine Camelcamelcamel, die gezielt Preisverläufe bestimmter Waren aufschlüsselt.

7.  Angebote reservieren

Du willst dir einen guten Preis für ein paar Tage reservieren? Das geht in den meisten Fällen, wenn der Händler Vorkasse anbietet. Dann kannst du nämlich das Angebot kaufen und gegebenenfalls wieder per Widerruf freigeben, falls du doch noch ein besseres Angebot findest – und das ohne, dass der Händler die Ware verschicken musste. Unfair ist es dagegen, sich Ware „auf Halde“ schicken zu lassen und gleichzeitig auf die teilweise lange Rücksendemöglichkeit zu bauen. Das verursacht dem Händler unnötige Kosten (und ist schlecht fürs eigene Schnäppchenjäger-Karma). Und du musst schlimmstenfalls nach Rücksendung auf dein Geld warten. Denn bei Bezahlung auf Rechnung läuft auch dann die Frist, wenn du die Ware wieder zurücksendest.

8. Probemitgliedschaft abschließen

Viele Angebote sind Prime- oder Clubmitgliedern der jeweiligen Handelsketten vorbehalten. Du kannst in den meisten Fällen aber eine Probemitgliedschaft abschließen, oftmals auch dann, wenn du schon mal „probiert“ hast (sofern der letzte Zeitraum weit genug zurückliegt).

9. Alternative Vertriebswege überprüfen

Ein Angebot ist beim Händler selbst ausverkauft? Das kann schnell gehen. In vielen Fällen gibt es aber auch alternative Vertriebswege, etwa Ebay. So haben etwa auch viele große Handelsketten ihre Sonderangebote gleichzeitig auch bei Ebay verfügbar, um andere Kundenschichten anzusprechen. Schlechter fährst du dort übrigens auch nicht in Sachen Service – sondern hast sogar zusätzliche Bewertungsmöglichkeiten gegenüber dem Händler.

10. Zusätzliche Rabatte erhalten

Zusätzlicher Rabatt gefällig? Das geht oftmals in Form von Kickback- und Cashback-Programmen aus dem Affiliate-Bereich, etwa via Shoop oder beim Sammeln von Payback- und sonstigen Punkten. Diese lassen sich entweder gegen Sachpreise tauschen oder im besten Fall einfach als Geldprämie auszahlen. Du solltest daher vorab prüfen, welche Händler entsprechende Affiliate-Programme unterstützen. Manchmal gibt’s auch einen Neukundengutschein, den du bei einer Anmeldung vorab bekommst. Das geht übrigens nicht nur, wenn du dort noch nicht Neukunde warst, sondern in manchen Fällen auch, wenn du dort länger nichts bestellt hast.

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